Eine Kontamination ist das unbeabsichtigte Vorhandensein oder die Übertragung von Mikroorganismen oder anderen potenziell gesundheitsgefährdenden Stoffen auf Personen, Gegenstände, Oberflächen oder Instrumente, wodurch ein Infektions- oder Gesundheitsrisiko sowohl für die behandelte Person als auch den Behandler entstehen kann.

Wischdesinfektion ist ein Verfahren zur Desinfektion von Oberflächen, um Krankheitserreger zu entfernen, auf ein unschädliches Maß zu reduzieren und abzutöten bzw. zu inaktivieren. Die Gebrauchsanweisung des Desinfektionsmittels (insbesondere die Einwirkzeit und gegebenenfalls Schutzkleidung) ist zu beachten.

Im Anschluss an Tätigkeiten nach § 1, bei denen es zu Verletzungen der Haut oder Schleimhaut kommt oder bei Kontamination mit Blut oder Sekreten, sind die betroffenen Arbeits- und Kontaktflächen, beispielsweise von Behandlungsstühlen oder Ablageflächen, nach Entfernung der etwaigen Kontamination mit einem trockenen Tuch, unverzüglich einer Wischdesinfektion zu unterziehen. Hinweise zur Wischdesinfektion sowie gezielten Desinfektion finden Sie beispielsweise in der Empfehlung der Kommission für Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen und in Einrichtungen und Unternehmen der Pflege und Eingliederungshilfe (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) „Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen“.

Die aktuellen Empfehlungen finden Sie unter:

Empfehlungen der KRINKO

Geeignete Mittel zur Wischdesinfektion finden Sie unter:

VAH-Desinfektionsmittelliste