Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege https://www.stmgp.bayern.de Bayerisches Staatsministerium Mon, 15 Oct 2018 10:15:30 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 Huml wirbt für Masern-Schutzimpfung – Bayerns Gesundheitsministerin: Informationskampagne ist am Montag gestartet https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-wirbt-fuer-masern-schutzimpfung-bayerns-gesundheitsministerin-informationskampagne/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-wirbt-fuer-masern-schutzimpfung-bayerns-gesundheitsministerin-informationskampagne/#respond Sun, 14 Oct 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-wirbt-fuer-masern-schutzimpfung-bayerns-gesundheitsministerin-informationskampagne/ Der Beitrag Huml wirbt für Masern-Schutzimpfung – Bayerns Gesundheitsministerin: Informationskampagne ist am Montag gestartet erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Eine Informationskampagne von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml für Schutzimpfungen gegen Masern ist am Montag gestartet. Huml betonte aus diesem Anlass: "Es gibt nach wie vor Impflücken in der Bevölkerung. Deshalb werben wir erneut intensiv für Schutzimpfungen."

Die Zahl der Masern-Fälle in Bayern ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Konkret gab es bis einschließlich zur 40. Meldewoche (Datenstand: 08.10.2018) bereits 100 Masern-Fälle in Bayern. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 43 Fälle.

Die Ministerin erläuterte: "In den kommenden sechs Wochen läuft noch einmal unsere Aufklärungskampagne 'Masern sind kein Kinderkram'. Dabei setzen wir auch wieder auf unseren bereits ausgezeichneten Kino-Spot. Dieser weist mit humoristischem Ansatz insbesondere junge Erwachsene darauf hin, dass Masern kein 'Kinderkram' sind." Der Film wird ab dem 18. Oktober bayernweit in Kinos als Vorspann gezeigt – und auch auf Infoscreens in Nürnberg und München sowie in Arztpraxen. Er ist zudem im Internet zu sehen.

Huml unterstrich: "Erfreulicherweise zeigen die Impfquoten in Bayern bei der Masernimpfung wie auch bei den übrigen von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen einen kontinuierlichen Anstieg. So ist es uns in den vergangenen 13 Jahren dank unserer intensiven Aufklärungsarbeit gelungen, bayernweit die Zahl der zweimal gegen Masern geimpften Kinder deutlich zu steigern – und zwar um 48,2 Prozentpunkte auf 92,2 Prozent. Das belegen die Schuleingangsuntersuchungen. Nach Ansicht von Experten ist jedoch eine Impfquote von mindestens 95 Prozent zur Elimination der Masern notwendig."

Bei den Masernmeldungen gab es in den vergangenen Jahren einen hohen Anteil an erkrankten Jugendlichen und Erwachsenen. So war in Bayern circa die Hälfte der gemeldeten Fälle (52 Prozent) in den Jahren von 2010 bis 2017 15 bis 45 Jahre alt.

Huml unterstrich: "Wir empfehlen daher allen nach 1970 geborenen Erwachsenen und allen Jugendlichen, ihren Impfausweis überprüfen zu lassen. Denn nur wer in der Kindheit zweimal oder im Erwachsenenalter einmal gegen Masern geimpft ist, besitzt einen vollständigen Schutz."

Huml, die approbierte Ärztin ist, erläuterte: "Masern sind hochansteckend. Außerdem können sie einen sehr schweren Verlauf mit gravierenden gesundheitlichen Spätfolgen nehmen. In vielen Fällen ist sogar ein Krankenhausaufenthalt nötig. Eine Impfung ist der beste Schutz gegen Masern. Wer geimpft ist, schützt sich und andere – das sollten auch Impfgegner bedenken."

Den Kino-Spot zur Aufklärungskampagne "Masern sind kein Kinderkram" finden Sie auch im Internet unter www.schutzimpfung-jetzt.de.

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Huml: Bereits rund 285.000 Anträge auf bayerisches Landespflegegeld – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin erfreut über positive Resonanz auf neue Unterstützung für Pflegebedürftige https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-bereits-rund-285-000-antraege-auf-bayerisches-landespflegegeld-bayerns-gesundheits/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-bereits-rund-285-000-antraege-auf-bayerisches-landespflegegeld-bayerns-gesundheits/#respond Sat, 13 Oct 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-bereits-rund-285-000-antraege-auf-bayerisches-landespflegegeld-bayerns-gesundheits/ Der Beitrag Huml: Bereits rund 285.000 Anträge auf bayerisches Landespflegegeld – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin erfreut über positive Resonanz auf neue Unterstützung für Pflegebedürftige erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Die Zahl der Anträge auf das Bayerische Landespflegegeld steigt weiter. Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml betonte am Sonntag: "Ich freue mich, dass die Pflegebedürftigen diese deutschlandweit einmalige Leistung in so großem Umfang annehmen. Mittlerweile liegen bereits rund 285.000 Anträge vor. Die positive Resonanz zeigt, dass wir mit der neuen Unterstützung für Pflegebedürftige richtig liegen."

Huml erläuterte: "Das Landespflegegeld ist ein wichtiger Bestandteil des Pflege-Pakets der Bayerischen Staatsregierung. Wir investieren hier 400 Millionen Euro, damit Pflegebedürftige in Bayern ab Pflegegrad zwei pro Jahr einen Betrag von 1.000 Euro zusätzlich bekommen. Damit stärken wir ihre Selbstbestimmung und auch ihre gesellschaftliche Teilhabe. Mit dem Geld können sich Pflegebedürftige zum Beispiel etwas gönnen, was sie sich in ihrem normalen Alltag nicht leisten können. Sie können auch Angehörigen und anderen Menschen, die sie bei der Bewältigung ihres schwierigen Alltags unterstützen, eine finanzielle Anerkennung zukommen lassen."

In dem Pflege-Paket enthalten ist auch ein Fünf-Millionen-Euro-Programm für insgesamt mindestens 500 neue Plätze für die Kurzzeitpflege in Bayern. Huml unterstrich: "Häuslich Pflegende werden durch zusätzliche Möglichkeiten, Angehörige in Kurzzeitpflege zu geben, spürbar entlastet. Auch das trägt dazu bei, dass Pflegebedürftige möglichst lange in der gewohnten häuslichen Umgebung bleiben können."

Huml ergänzte: "Ebenfalls im Rahmen des Pflege-Pakets  hat die Bayerische Staatsregierung eine neue staatliche Investitionskostenförderung in Höhe von 60 Millionen Euro für stationäre Pflegeplätze beschlossen. Ab dem Jahr 2019 sollen bis zu 1.000 Pflegeplätze jährlich gefördert werden. Dies umfasst die Förderung der Fortentwicklung bestehender Pflegeplätze sowie die Schaffung bedarfsgerechter neuer Pflegeplätze."

Die Ministerin hob hervor: "Damit könnten die rund 1.800 Pflegeheime in Bayern einen bedarfsgerechten Versorgungsmix aus stationärer Pflege oder betreuten Wohnformen, ambulanter Pflege und Betreuung, guter Beratung und Anbindung von Nachbarschaftsinitiativen und Vereinen vor Ort entwickeln. Denkbar ist auch die Öffnung der vollstationären Pflegeeinrichtungen ins Wohnquartier zu sogenannten Pflegekompetenzzentren. Dies kann zum Beispiel das Angebot von Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflegeplätzen umfassen, aber auch zum Beispiel ein Pflegeübungszentrum, Begegnungsstätten oder Essen auf Rädern. Antragsstart soll im Laufe des 2. Quartals des Jahres 2019 sein."

Informationen über die Anspruchsvoraussetzungen und das Antragsformular für das Bayerische Landespflegegeld stehen  zum Download unter www.landespflegegeld.bayern.de zur Verfügung.

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Huml würdigt Einsatz für sterbende Menschen – Bayerns Gesundheitsministerin zum Welthospiztag: Leben in Würde bis zuletzt ermöglichen – Neuer Ratgeber zum Thema Demenz am Lebensende https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-wuerdigt-einsatz-fuer-sterbende-menschen-bayerns-gesundheitsministerin-zum/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-wuerdigt-einsatz-fuer-sterbende-menschen-bayerns-gesundheitsministerin-zum/#respond Thu, 11 Oct 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-wuerdigt-einsatz-fuer-sterbende-menschen-bayerns-gesundheitsministerin-zum/ Der Beitrag Huml würdigt Einsatz für sterbende Menschen – Bayerns Gesundheitsministerin zum Welthospiztag: Leben in Würde bis zuletzt ermöglichen – Neuer Ratgeber zum Thema Demenz am Lebensende erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat anlässlich des Welthospiztages am 13. Oktober das große Engagement der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helfer bei der Unterstützung sterbender Menschen gewürdigt. Huml betonte am Freitag: "Die Hospiz- und Palliativarbeit ermöglicht ein Leben in Würde bis zuletzt. Die großartige humanitäre Leistung der Menschen, die sich hier engagieren, verdient unseren besonderen Respekt. Denn wer schwerstkranken und sterbenden Menschen beisteht, braucht ein ganz besonderes Einfühlungsvermögen und emotionale Stärke."

Die Ministerin ergänzte: "Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass wir alten, kranken und sterbenden Menschen beistehen und ihnen die Hand reichen. In Bayern haben wir bereits wesentliche Angebote und Strukturen für eine umfassende Sterbebegleitung aufgebaut. Die Versorgungslandschaft zeigt, dass wir es ernst meinen mit der bestmöglichen Lebensqualität am Lebensende. Palliativmedizin und Hospizarbeit sind aktiv praktizierte Lebensbegleitung. Aktive Sterbehilfe und organisierte Beihilfe zur Selbsttötung lehne ich dagegen entschieden ab."

Huml erläuterte: "Für viele Menschen ist die stationäre Pflegeeinrichtung ihr letztes Zuhause. Deshalb wollen wir auch die Möglichkeiten der Palliativ- und Hospizversorgung in Einrichtungen der stationären Pflege weiter voranbringen. Dieses Ziel ist Teil des vom bayerischen Kabinett im April 2018 beschlossenen Pflege-Pakets."

Das bayerische Gesundheitsministerium hat zum Thema Palliativ- und Hospizversorgung für Menschen mit fortgeschrittener Demenz einen neuen Ratgeber gefördert. Huml betonte: "Die Broschüre richtet sich an Angehörige und rechtliche Vertreter von Menschen mit schwerer Demenz. Sie enthält Informationen zum Krankheitsbild und zeigt Möglichkeiten auf, wie für Menschen mit fortgeschrittener Demenz auch am Lebensende eine bestmögliche Lebensqualität erreicht werden kann."

Die Broschüre wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts vom Klinikum rechts der Isar in München entwickelt und vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit rund 60.000 Euro gefördert. Sie ist kostenfrei erhältlich unter https://www.bestellen.bayern.de/shoplink/stmgp_pflege_047.htm.

Bayern treibt bereits seit Jahren den Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung voran. Im stationären Bereich gibt es im Freistaat gegenwärtig 19 Hospize mit 194 Plätzen für Erwachsene sowie ein stationäres Kinderhospiz mit 8 Plätzen. Der Auf- und Ausbau stationärer Hospize wird mit 10.000 Euro pro Hospizplatz gefördert.

Zudem gibt es in Bayern 474 Palliativbetten. In Bayern sind ferner insgesamt 50 Teams der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) tätig. Es gibt 44 Teams für Erwachsene sowie 6 Teams speziell für Kinder und Jugendliche.

Das bayerische Gesundheitsministerium stellt pro Jahr insgesamt rund 100.000 Euro für die Anschubfinanzierung von SAPV-Teams zur Verfügung. Die ambulante Hospizarbeit wird mit weiteren rund 100.000 Euro pro Jahr gefördert. Diese Mittel kommen den Hospizvereinen für ihre Projektarbeit direkt zugute.

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Huml: Aufbau des elektronischen Polleninformationsnetzwerkes ist bald abgeschlossen – Bayerns Gesundheitsministerin: Sechste von acht Messstationen wird jetzt in Hof aufgebaut – Regelbetrieb startet im Frühjahr 2019 – Pollensaison 2018 ist vorüber https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-aufbau-des-elektronischen-polleninformationsnetzwerkes-ist-bald-abgeschlossen-bayerns/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-aufbau-des-elektronischen-polleninformationsnetzwerkes-ist-bald-abgeschlossen-bayerns/#respond Wed, 10 Oct 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-aufbau-des-elektronischen-polleninformationsnetzwerkes-ist-bald-abgeschlossen-bayerns/ Der Beitrag Huml: Aufbau des elektronischen Polleninformationsnetzwerkes ist bald abgeschlossen – Bayerns Gesundheitsministerin: Sechste von acht Messstationen wird jetzt in Hof aufgebaut – Regelbetrieb startet im Frühjahr 2019 – Pollensaison 2018 ist vorüber erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Der Aufbau des elektronischen Polleninformationsnetzwerkes (ePIN) in Bayern ist bald abgeschlossen. Am Samstag (13. Oktober) wird im oberfränkischen Hof die sechste von insgesamt acht elektronischen Messstationen aufgebaut. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Donnerstag verwiesen.

Huml betonte: "Jeder zweite der insgesamt zwei Millionen Allergiker in Bayern reagiert auf Pollen. Der Bayerischen Staatsregierung ist es daher ein wichtiges Anliegen, Allergiker und Asthmatiker künftig mit aktuelleren und genaueren Echtzeitdaten zum Pollenflug in Bayern zu versorgen. Deshalb bauen wir im Freistaat derzeit das weltweit erste elektronische Polleninformationsnetzwerk auf. Dafür investiert das bayerische Gesundheitsministerium zwei Millionen Euro."

Die Ministerin ergänzte: "Nach dem Aufbau des Pollenmonitors auf dem Landesamt für Umwelt in Hof werden bis Jahresende auch die übrigen beiden Anlagen in Feucht und München installiert und in Betrieb gegangen sein. Die erste elektronische Pollenmessstation im Rahmen von 'ePIN' ging im April in Garmisch-Partenkirchen in Betrieb. Im Testbetrieb laufen bereits ebenfalls seit April 2018 die drei Pollenmonitore in Viechtach, Marktheidenfeld und Altötting sowie seit Ende August in Mindelheim. Ab der Pollensaison 2019 kann dann jeder Bürger die aktuelle Pollenbelastung standort- und pollenspezifisch online über das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit abrufen."

Huml, die approbierte Ärztin ist, unterstrich: "Die gute Nachricht für alle Pollenallergiker lautet: in Deutschland ist die Pollensaison jetzt vorbei. Es befinden sich zwar vereinzelt noch Pollen in der Luft, aber bei den sehr geringen Mengen kommt es kaum mehr zu allergischen Reaktionen. Allerdings fliegen auch in den nächsten Tagen bei trockenem und mildem Wetter weiterhin Pollen."

In der Nachblüte befindet sich Fachleuten zufolge derzeit noch das Traubenkraut (Ambrosia), auch andere Korbblütlerpollen können hin und wieder auftreten. An frischen Pollen gelangen ansonsten aktuell noch Brennnesselpollen in die Luft sowie vereinzelt Pollen des Efeus, des Wegerichs und der Kreuzblütler von Ackerflächen mit Senfanpflanzungen. Hinzukommen hin und wieder Gräserpollen.

Die Ministerin fügte hinzu: "Die nächsten blühenden Bäume und Sträucher in Deutschland sind dann wieder Haseln und Erlen. Sollten Spätherbst und Frühwinter wieder sehr mild ausfallen, können erste Pollen dieser beiden Arten bereits im Dezember fliegen."

Das Projekt "ePIN" wird im Auftrag des bayerischen Gesundheitsministeriums durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) aufgebaut. Huml erläuterte: "Die Auswahl der acht 'ePIN'-Standorte basiert auf einer umfangreichen mehrjährigen Machbarkeitsstudie des Zentrums für Allergie und Umwelt der Technischen Universität München und des Helmholtz Zentrums München in Zusammenarbeit mit internationalen Experten. Ziel war es, unter Berücksichtigung verschiedener Klimaparameter und der Bevölkerungsdichte in Bayern die optimale Verteilung der acht elektronischen Messstationen zu bestimmen und somit den Pollenflug in Bayern möglichst repräsentativ abzudecken."

Das Projekt "ePIN" ist Teil der bayerischen Klimaanpassungsstrategie und wurde am 13. September 2016 vom Bayerischen Ministerrat beschlossen. Es wird unter Leitung des LGL durchgeführt. Berater und Projektpartner sind das Zentrum für Allergie und Umwelt (ZAUM) der Technischen Universität München und das Helmholtz Zentrum München, das Leibniz Rechenzentrum (LRZ) sowie weitere nationale und internationale Forschungseinrichtungen.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter:

https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/arbeitsplatz_umwelt/biologische_umweltfaktoren/bioaerosole/epin.htm

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Huml setzt sich für weitere Stärkung der Pflege ein – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin würdigt Arbeit des Bayerischen Landespflegerats zum 70. Jubiläum https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-setzt-sich-fuer-weitere-staerkung-der-pflege-ein-bayerns-gesundheits-und/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-setzt-sich-fuer-weitere-staerkung-der-pflege-ein-bayerns-gesundheits-und/#respond Tue, 09 Oct 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-setzt-sich-fuer-weitere-staerkung-der-pflege-ein-bayerns-gesundheits-und/ Der Beitrag Huml setzt sich für weitere Stärkung der Pflege ein – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin würdigt Arbeit des Bayerischen Landespflegerats zum 70. Jubiläum erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml setzt sich für eine weitere Stärkung der Pflege ein. Huml betonte am Mittwoch anlässlich des Festakts zum 70. Jubiläum des Bayerischen Landespflegerats in München: "Mein Ziel ist, die pflegerische Versorgung in Bayern zu verbessern und die Pflegekräfte zu entlasten. Wichtig ist aber auch mehr Wertschätzung für die Pflegeberufe."

Die Ministerin fügte hinzu: "Unsere Pflegekräfte sind eine unverzichtbare Stütze der Gesellschaft. Ihre Arbeit wird mit Blick auf die demografische Entwicklung auch künftig noch an Bedeutung gewinnen. Es muss deshalb das gemeinsame Ziel sein, den Pflegeberuf möglichst attraktiv zu gestalten. Alle Verantwortlichen – allen voran im Bund, bei den Tarifparteien und bei den Arbeitgebern – müssen mehr tun, damit Pflegekräfte die erforderliche Ausbildung und attraktive Arbeitsbedingungen erhalten."

Huml unterstrich: "Wir müssen die pflegerische Versorgung zukunftsfest machen. Nicht zuletzt auf Initiative Bayerns haben wir bei den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene für die Pflege viel erreicht. Mit dem Sofortprogramm Pflege werden 13.000 neue Fachkraftstellen in den Pflegeeinrichtungen geschaffen – und mit der Konzertierten Aktion Pflege nehmen sich alle verantwortlichen Akteure gezielt den Arbeitsbedingungen in der Pflege an."

Die Ministerin ergänzte: "Das Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz des Bundes sieht zudem Verbesserungen bei der Bezahlung vor: Bereits ab 2018 werden die Tarifsteigerungen für die Pflegekräfte im Krankenhaus vollständig von den Kostenträgern refinanziert. Zudem werden in den Krankenhäusern ab 2020 Personaluntergrenzen auf alle pflegerisch zu versorgenden Fälle im Krankenhaus ausgeweitet."

Huml erläuterte: "Auch Bayern hat beim Thema Pflege bereits vieles auf den Weg gebracht. So hat das Kabinett im April ein umfangreiches Pflege-Paket beschlossen. Darüber hinaus hat Bayern in den letzten Jahren zum Beispiel in der Altenpflege die Entbürokratisierung vorangetrieben, sich erfolgreich für die Refinanzierung von Tariflöhnen eingesetzt und Verbesserungen bei den Personalschlüsseln unterstützt."

Die Ministerin würdigte zudem die Arbeit des Bayerischen Landespflegerats. Sie betonte: "Seit 70 Jahren ist der Bayerische Landespflegerat ein Sprachrohr für die Pflege und für die Menschen, die in der Pflege arbeiten. Ob in der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege – der Bayerische Landespflegerat bündelt die berufspolitischen Aktivitäten seiner 17 Mitgliedsverbände und vertritt ihre Positionen und Anliegen in der Öffentlichkeit. Dafür danke ich Ihnen herzlich! Lassen Sie uns auch künftig gemeinsam die Herausforderungen im Bereich der Pflege angehen!"

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Huml: Psychische Erkrankungen nicht tabuisieren – Bayerns Gesundheitsministerin ruft zum „Welttag der Seelischen Gesundheit“ am 10. Oktober zu mehr Offenheit gegenüber Betroffenen auf https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-psychische-erkrankungen-nicht-tabuisieren-bayerns-gesundheitsministerin-ruft-zum/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-psychische-erkrankungen-nicht-tabuisieren-bayerns-gesundheitsministerin-ruft-zum/#respond Tue, 09 Oct 2018 22:58:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-psychische-erkrankungen-nicht-tabuisieren-bayerns-gesundheitsministerin-ruft-zum/ Der Beitrag Huml: Psychische Erkrankungen nicht tabuisieren – Bayerns Gesundheitsministerin ruft zum „Welttag der Seelischen Gesundheit“ am 10. Oktober zu mehr Offenheit gegenüber Betroffenen auf erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wirbt anlässlich des "Welttags der seelischen Gesundheit" am 10. Oktober für mehr Offenheit beim Umgang mit psychisch erkrankten Menschen. Huml betonte am Mittwoch: "Eine psychische Störung darf kein Tabu sein. Denn es ist wichtig, dass sich Betroffene rechtzeitig professionelle Hilfe holen."

Die Ministerin fügte hinzu: "Menschen mit psychischen Krankheiten sind ein Teil unserer Gesellschaft. Sie brauchen professionelle Hilfe – und das Gefühl, nicht stigmatisiert zu sein."

Huml unterstrich: "Es ist ein zentrales Anliegen der Bayerischen Staatsregierung, für die Menschen in Bayern flächendeckend eine qualitativ hochwertige psychiatrische Versorgung zu gewährleisten. Deshalb haben wir die entsprechenden Strukturen in den vergangenen Jahren ausgebaut – und wir werden hierbei auch künftig nicht nachlassen. Fast zwei Milliarden Euro an Fördermitteln sind bayernweit bisher in den Ausbau und die Modernisierung der akutpsychiatrischen Behandlungseinrichtungen geflossen."

Die Ministerin erläuterte: "Darüber hinaus stärken wir mit dem im Juli beschlossenen Bayerischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz die psychiatrische Versorgung in Bayern. Nach jetziger Planung werden Menschen in akuten psychischen Notlagen, aber auch deren Angehörige ab 2020 über eine bayernweit einheitliche Rufnummer Beratung und Hilfe finden. Damit schaffen wir ein einmaliges Hilfsangebot, das es bislang so in keinem anderen Flächenland in Deutschland gibt."

Wenn nötig, schicken die sieben Leitstellen mobile Fachkräfte des Krisendienstes zu den Betroffenen vor Ort. Für den Betrieb der Leitstellen stellt der Freistaat jährlich bis zu acht Millionen Euro bereit. Im Gegenzug übernehmen die Bezirke die Kosten für die mobilen Fachkräfte.

Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit leiden in Bayern circa 2,8 Millionen Menschen in der Altersgruppe der 18- bis 79-Jährigen im Laufe eines Jahres unter einer klinisch relevanten psychischen Störung. Darunter sind rund eine Million Erwachsene mit Depressionen, die zu den häufigsten psychischen Erkrankungen zählt.

Huml ergänzte: "Um die Bevölkerung für psychische Erkrankungen stärker zu sensibilisieren, hat das bayerische Gesundheitsministerium 2016 eine Informationskampagne über das Thema gestartet. Im ersten Teil ging es um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Dazu fanden zahlreiche Veranstaltungen in ganz Bayern statt. Im zweiten Teil der Kampagne wurde von Herbst 2016 bis ins Frühjahr 2017 das Thema Depressionen bei Erwachsenen aufgegriffen."

Mehr Informationen zur Kampagne finden Sie unter http://www.bitte-stoer-mich.de/.

 

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Huml übergibt erste Förderbescheide für Bayerischen Hebammenbonus – Bayerns Gesundheitsministerin: Prämie stößt auf sehr große Resonanz: Bereits mehr als 200 Anträge gestellt https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-uebergibt-erste-foerderbescheide-fuer-bayerischen-hebammenbonus-bayerns/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-uebergibt-erste-foerderbescheide-fuer-bayerischen-hebammenbonus-bayerns/#respond Mon, 08 Oct 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-uebergibt-erste-foerderbescheide-fuer-bayerischen-hebammenbonus-bayerns/ Der Beitrag Huml übergibt erste Förderbescheide für Bayerischen Hebammenbonus – Bayerns Gesundheitsministerin: Prämie stößt auf sehr große Resonanz: Bereits mehr als 200 Anträge gestellt erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Die ersten Bescheide für den Bayerischen Hebammenbonus hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Dienstag in München an fünf Hebammen aus verschiedenen Regierungsbezirken übergeben. Huml betonte aus diesem Anlass: "Ich freue mich sehr über die große Resonanz auf unseren Bayerischen Hebammenbonus! Es sind bereits 208 Anträge bei uns eingegangen."

Die Ministerin fügte hinzu: "Mit unserer Prämie für freiberufliche Hebammen in Höhe von jährlich 1.000 Euro wollen wir auch unsere Anerkennung für den Einsatz der Hebammen für Mutter und Kind deutlich machen. Denn Hebammen leisten vor, während und nach der Geburt Großartiges für die Familien. Ihre Arbeit für die Gesundheit von Mutter und Kind ist unverzichtbar für unsere Gesellschaft."

Huml erläuterte: "Seit dem 1. September unterstützt die Bayerische Staatsregierung Hebammen, die freiberuflich in der Geburtshilfe in Bayern tätig sind und mindestens vier Geburten im Jahr betreuen, mit einem Bonus in Höhe von jährlich 1.000 Euro. Insgesamt stellt der Freistaat dafür in diesem Jahr rund vier Millionen Euro zur Verfügung."

Anspruchsberechtigt sind neben freiberuflichen Hebammen auch angestellte Hebammen, wenn diese neben ihrer Festanstellung noch freiberuflich in der Geburtshilfe tätig sind. Voraussetzung ist in beiden Fällen, dass Arbeitsstätte bzw. Niederlassung und Hauptwohnsitz in Bayern liegen. Der Hebammenbonus kann beim Bayerischen Landesamt für Pflege beantragt werden. Anträge gibt es unter www.hebammenbonus.bayern.de.

Huml unterstrich: "Der Bayerischen Staatsregierung ist es ein wichtiges Anliegen, dass alle Schwangeren und Mütter in Bayern die Betreuung durch Hebammen bekommen, die sie benötigen. Bayern wird seine Initiativen für die Sicherstellung einer flächendeckenden Hebammenversorgung im Freistaat weiter ausbauen. Das hat das Kabinett auch bei seiner Sitzung Ende Juli beschlossen."

Die Ministerin fügte hinzu: "Es ist zudem geplant, den Anfang Mai 2017 eingerichteten Runden Tisch mit den wesentlichen Institutionen und Verbänden, die mit der Hebammenversorgung befasst sind, fortzuführen. Dort sollen die Ergebnisse unserer Hebammenstudie vorgestellt und weitere Möglichkeiten beraten werden, die Hebammenversorgung in Bayern zu stärken – zusätzlich zu den vom Gesundheitsministerium bereits aufgelegten Maßnahmen wie etwa dem 'Zukunftsprogramm Geburtshilfe' mit einem geplanten Fördervolumen von insgesamt 30 Millionen Euro und dem bayerischen Hebammenbonus."

Ein Schwerpunkt des "Zukunftsprogramms Geburtshilfe" ist die Unterstützung der Kommunen bei der Sicherstellung der geburtshilflichen Hebammenversorgung. So sollen Landkreise und kreisfreie Städte noch im Laufe des Jahres 2018 für jedes neugeborene Kind eine Förderung von knapp 40 Euro erhalten. Dieses Geld können sie dann für geeignete Maßnahmen zur Verbesserung und Stärkung der Hebammenversorgung in Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung einsetzen. Der Kostenansatz hierfür beläuft sich insgesamt auf fünf Millionen Euro jährlich.

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Huml: Startschuss zur Finanzierung der generalistischen Pflegeausbildung in Bayern – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin setzt auf deutlich mehr Interesse bei jungen Leuten am Pflegeberuf https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-startschuss-zur-finanzierung-der-generalistischen-pflegeausbildung-in-bayern-bayerns/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-startschuss-zur-finanzierung-der-generalistischen-pflegeausbildung-in-bayern-bayerns/#respond Sun, 07 Oct 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-startschuss-zur-finanzierung-der-generalistischen-pflegeausbildung-in-bayern-bayerns/ Der Beitrag Huml: Startschuss zur Finanzierung der generalistischen Pflegeausbildung in Bayern – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin setzt auf deutlich mehr Interesse bei jungen Leuten am Pflegeberuf erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml setzt darauf, dass mit der von der Bundesregierung beschlossenen Reform der Pflegeberufe zahlreiche junge Leute für diese wichtige Arbeit gewonnen werden können. Huml betonte am Montag: "Bayern hat  heute mit einer Vertragsunterzeichnung in München den Startschuss zur Finanzierung der generalistischen Pflegeausbildung gegeben. Es ist klar, dass wir mehr Fachkräfte im Pflegebereich brauchen. Deshalb müssen die Pflegeberufe attraktiver werden – und genau das gelingt durch die geplanten Verbesserungen."

Die Ministerin fügte hinzu: "Mit der Reform der Pflegeberufe wird die Pflegeausbildung zukunftsgerecht weiterentwickelt und durch die Vermittlung umfangreicher Kompetenzen an die veränderten Strukturen in der Pflege und die komplexen Anforderungen angepasst. Vorgesehen sind auch eine angemessene Ausbildungsvergütung, eine Modernisierung der Ausbildungsinhalte, eine bessere Ausstattung der Pflegeschulen und mehr Praxisanleitung im Ausbildungsbetrieb. Die durch die Generalistik geförderte stärkere Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Pflegeberufen macht das Berufsbild zusätzlich attraktiv."

Konkret wurde am Montag vom StMGP in München ein öffentlich-rechtlicher Vertrag mit der Pflegeausbildungsfonds Bayern GmbH i.Gr. unterzeichnet, um die Finanzierung der generalistischen Pflegeausbildung ab dem Jahr 2020 durch einen umlagefinanzierten Ausgleichsfonds sicherzustellen. Huml erläuterte: "Wir freuen uns, dass wir einen kompetenten Partner gewonnen haben, der diese schwierige und bedeutsame Aufgabe übernimmt. Durch die Beleihung der fondsverwaltenden Stelle sind die Voraussetzungen für die Finanzierung der neuen Pflegeberufeausbildung in Bayern geschaffen. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Pflegeberufereform getan."

Die Pflegeausbildungsfonds Bayern GmbH wurde von der Bayerischen Krankenhausgesellschaft zu dem Zweck der Fondsverwaltung nach dem Pflegeberufegesetz gegründet. Das Pflegeberufegesetz reformiert die Pflegeberufeausbildung ab 2020, indem es eine generalistische Pflegeausbildung mit der Wahlmöglichkeit eines Abschlusses in der Altenpflege oder der Kinderkrankenpflege im letzten Ausbildungsdrittel vorsieht. Zudem wird durch die Einführung eines umlagefinanzierten Ausgleichsfonds die Finanzierung der Ausbildung völlig neu geregelt.

Sowohl die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen als auch die Pflegeversicherungen und der Freistaat zahlen in den Ausgleichsfonds ein, aus dem die Träger der praktischen Ausbildung und die Pflegeschulen sodann Ausgleichszuweisungen erhalten. Künftig leisten also alle Akteure, die von der Ausbildung profitieren, einen finanziellen Beitrag dazu – auch diejenigen Einrichtungen, die nicht selbst ausbilden. Die Pflegeausbildungsfonds Bayern GmbH wird den Ausgleichsfonds verwalten und die Einzahlungen und Ausgleichszuweisungen veranlassen.

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Huml setzt auf verbesserte medizinische Versorgung für Menschen mit Behinderungen – Bayerns Gesundheitsministerin anlässlich der Einweihung des neuen Medizinischen Behandlungszentrums für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen in Würzburg https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-setzt-auf-verbesserte-medizinische-versorgung-fuer-menschen-mit-behinderungen-bayerns/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-setzt-auf-verbesserte-medizinische-versorgung-fuer-menschen-mit-behinderungen-bayerns/#respond Sun, 07 Oct 2018 22:58:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-setzt-auf-verbesserte-medizinische-versorgung-fuer-menschen-mit-behinderungen-bayerns/ Der Beitrag Huml setzt auf verbesserte medizinische Versorgung für Menschen mit Behinderungen – Bayerns Gesundheitsministerin anlässlich der Einweihung des neuen Medizinischen Behandlungszentrums für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen in Würzburg erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml setzt auf eine verbesserte medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderungen. Huml betonte am Montag in Würzburg anlässlich der Einweihung des neuen Medizinischen Behandlungszentrums für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen (MZEB): "Das neue Zentrum in Würzburg bietet ein komplexes, interdisziplinäres und ganzheitliches Behandlungsangebot. Es ist auf die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen zugeschnitten, denen man in einer normalen Praxis häufig nur schwer gerecht werden kann."

Die Ministerin erläuterte: "Die von Erwachsenen mit Behinderung benötigten Leistungen werden am MZEB Würzburg interdisziplinär erbracht. Das bedeutet: Hier arbeiten Ärzte mit Psychologen, Therapeuten, Sozialpädagogen, Pflegefachkräften, Orthoptisten, Fachkräften für unterstützende Kommunikation und Heilmittelversorgern zusammen. Fachliche Schwerpunkte sind dabei Epilepsie, Spastiken, Verhaltensauffälligkeiten, Schluck- und Schlafstörungen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Diagnostik des Sehens. Das MZEB Würzburg versteht sich aber auch als Netzwerk- und Kooperationspartner für Fachstellen und Leistungserbringer."

Medizinische Zentren für Erwachsene mit Behinderung (gemäß § 119c SGB V) wurden im Jahr 2015 mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz neu in die ambulante vertragsärztliche Versorgung eingeführt. Mit Einführung dieser Vorschrift hat der Bundesgesetzgeber die Möglichkeit eröffnet, dass auch erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung oder schwerer Mehrfachbehinderung im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung nichtärztliche sozialmedizinische Leistungen in Anspruch nehmen können.

Huml hob hervor: "Die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die MZEB haben wir von Anfang an maßgeblich unterstützt, um die Versorgungssituation spürbar zu verbessern und vor allem um eine Weiterführung der in Sozialpädiatrischen Zentren (SPZ) begonnenen Komplexversorgung im Erwachsenenalter zu ermöglichen. Mein Ziel ist ein möglichst flächendeckendes Netz solcher Einrichtungen. Hier ist allerdings zunächst die Selbstverwaltung in der Verantwortung. Ich setze darauf, dass die zuständigen Akteure am Ball bleiben."

Träger des MZEB Würzburg ist die Blindeninstitutsstiftung. Huml hob auch das Engagement des Trägers im präventiven Bereich hervor, zum Beispiel im Rahmen des Präventionsprogramms "Gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen": "Ein Team des Blindeninstituts Würzburg besucht Pflegeeinrichtungen in ganz Bayern, schult Mitarbeiter der Einrichtungen und überprüft das Sehvermögen der Bewohner. Hierdurch soll das Bewusstsein für gutes Sehen in Pflegeeinrichtungen geschärft werden, regelmäßige Vorsorgemaßnahmen verankert sowie Barrieren im Alltag sehbeeinträchtigter und blinder Personen abgebaut werden."

Die Ministerin ergänzte: "Die medizinische Behandlung von Menschen mit Behinderung ist uns ein wichtiges Anliegen. Erst im August hat der Ministerrat hat die Errichtung eines Interdisziplinären Medizinischen Zentrums für Menschen mit Behinderung (IMZMB) beschlossen. Es soll an der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg angesiedelt werden. Damit erhält die medizinische Behandlung von Menschen mit Behinderung auch eine Verankerung in Wissenschaft und Forschung. Für den Aufbau des IMZMB sind einmalige Kosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro, für den laufenden Unterhalt jährlich 1,6 Millionen Euro veranschlagt."

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TERMINHINWEIS: Gesundheitsministerin Huml übergibt am 9. Oktober in München die ersten Bescheide für den Bayerischen Hebammenbonus https://www.stmgp.bayern.de/presse/terminhinweis-gesundheitsministerin-huml-uebergibt-am-9-oktober-in-muenchen-die-ersten/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/terminhinweis-gesundheitsministerin-huml-uebergibt-am-9-oktober-in-muenchen-die-ersten/#respond Sun, 07 Oct 2018 22:57:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/terminhinweis-gesundheitsministerin-huml-uebergibt-am-9-oktober-in-muenchen-die-ersten/ Der Beitrag TERMINHINWEIS: Gesundheitsministerin Huml übergibt am 9. Oktober in München die ersten Bescheide für den Bayerischen Hebammenbonus erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml übergibt am morgigen Dienstag in München die ersten Bescheide zur Gewährung des Bayerischen Hebammenbonus. Die Prämie in Höhe von jährlich 1.000 Euro stößt auf sehr großes Interesse: Bislang haben bereits fast 200 Hebammen einen Antrag dafür gestellt. An fünf Hebammen aus verschiedenen Regierungsbezirken überreicht Ministerin Huml den Förderbescheid am  

Dienstag, 9. Oktober, 15:00 Uhr,
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege,
Rotunde, Haidenauplatz 1, 81667 München. 

Seit dem 1. September unterstützt die Bayerische Staatsregierung Hebammen, die freiberuflich in der Geburtshilfe in Bayern tätig sind und mindestens vier Geburten im Jahr betreuen, mit einem Bonus in Höhe von jährlich 1.000 Euro. Für den Hebammenbonus stellt der Freistaat für 2018 insgesamt rund vier Millionen Euro bereit.

Anspruchsberechtigt sind neben freiberuflichen Hebammen auch angestellte Hebammen, wenn diese neben ihrer Festanstellung noch freiberuflich in der Geburtshilfe tätig sind. Voraussetzung ist in beiden Fällen, dass Arbeitsstätte bzw. Niederlassung und Hauptwohnsitz in Bayern liegen. Der Antrag für den Bayerischen Hebammenbonus und die Kontaktdaten der Servicestelle Hebammenbonus finden sich im Internet unter www.hebammenbonus.bayern.de.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung telefonisch unter 089/540233-955 oder per E-Mail an pressestelle@stmgp.bayern.de wird gebeten.

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