Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege https://www.stmgp.bayern.de Bayerisches Staatsministerium Thu, 12 Apr 2018 11:31:46 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 Huml setzt auf moderne Technik zur Entlastung im Pflegealltag – Bayerns Pflegeministerin wirbt für mehr Offenheit: Technischer Fortschritt und menschliche Zuwendung sind kein Gegensatz https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-setzt-auf-moderne-technik-zur-entlastung-im-pflegealltag-bayerns-pflegeministerin/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-setzt-auf-moderne-technik-zur-entlastung-im-pflegealltag-bayerns-pflegeministerin/#respond Tue, 10 Apr 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-setzt-auf-moderne-technik-zur-entlastung-im-pflegealltag-bayerns-pflegeministerin/ Der Beitrag Huml setzt auf moderne Technik zur Entlastung im Pflegealltag – Bayerns Pflegeministerin wirbt für mehr Offenheit: Technischer Fortschritt und menschliche Zuwendung sind kein Gegensatz erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml wirbt für mehr Offenheit beim Einsatz moderner technischer Möglichkeiten im Pflegebereich. Huml betonte am Mittwoch anlässlich einer Fachtagung zum Thema "Gestaltung von Digitalisierung und Technik in der Pflege" in München: "Technische Lösungen wie Serviceroboter können Pflegebedürftige in ihrer Selbständigkeit fördern sowie Pflegende entlasten und damit Freiräume für mehr menschliche Zuwendung schaffen. Klar ist dabei: Es ist nicht alles sinnvoll, was technisch machbar ist. Darauf muss sehr genau geachtet werden."

Die Ministerin fügte hinzu: "Gerade Bayern hat in der Vergangenheit immer dafür gestanden, dass technischer Fortschritt und eine menschliche Gesellschaft kein Gegensatz sein müssen, im Gegenteil: Bayern steht auch bei der 'Pflege von morgen' an der Spitze von intelligenter Technik im Pflegealltag. Diesen erfolgreichen Weg werden wir weitergehen."

Das Bayerische Kabinett hatte im Mai 2017 die Eckpunkte für das Investitionsprogramm "Bayern Digital II" zur digitalen Zukunft Bayerns verabschiedet. Das Programm umfasst für fünf Jahre zusätzliche Investitionen in Höhe von drei Milliarden Euro – auch im Bereich Gesundheit und Pflege.

So fördert das bayerische Pflegeministerium unter anderem das Projekt "CARE REGIO" mit dem Ziel, unter Federführung der Hochschulen eine Leitregion für die "Pflege von morgen", also innovative Pflege mit Technik, zu entwickeln. Gefördert wird auch das Modellprojekt "DeinHaus4.0" in allen sieben bayerischen Regierungsbezirken. Das Projekt präsentiert intelligente Haustechnik, die einen Verbleib in den eigenen vier Wänden auch bei Einschränkungen im Alter ermöglicht.

Huml unterstrich: "Die Frage, wie wir in Zukunft die Pflege gestalten, müssen wir als Gesellschaft insgesamt beantworten. Wichtig ist es dabei zu wissen, was technisch überhaupt schon machbar ist."

Die Ministerin ergänzte: "Digitalisierung und Technik können helfen, die Bürgerinnen und Bürger Bayerns pflegerisch noch besser zu versorgen. Insbesondere wird der Wunsch vieler Menschen, trotz Einschränkungen in der Selbständigkeit möglichst lange in der häuslichen Umgebung verbleiben zu können, dadurch in vielen Fällen erst ermöglicht. Aber bei aller Begeisterung für digitale Neuerungen gilt: Der Schutz der Privatsphäre hat oberste Priorität. Die Bürgerinnen und Bürgern müssen auch weiterhin die Selbstbestimmung über ihre Daten, also die Datensouveränität, behalten."

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Huml überreicht Auszeichnung „Weißer Engel“ an Bürgerinnen und Bürger aus Oberbayern – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin würdigt besonderes ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Gesundheit und Pflege https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-ueberreicht-auszeichnung-weisser-engel-an-buergerinnen-und-buerger-aus-oberbayern/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-ueberreicht-auszeichnung-weisser-engel-an-buergerinnen-und-buerger-aus-oberbayern/#respond Tue, 10 Apr 2018 22:58:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-ueberreicht-auszeichnung-weisser-engel-an-buergerinnen-und-buerger-aus-oberbayern/ Der Beitrag Huml überreicht Auszeichnung „Weißer Engel“ an Bürgerinnen und Bürger aus Oberbayern – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin würdigt besonderes ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Gesundheit und Pflege erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat am Mittwoch in München die Auszeichnung "Weißer Engel" an Bürgerinnen und Bürger aus Oberbayern überreicht. Damit würdigte die Ministerin besonderes ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Gesundheit und Pflege. Huml betonte: "Die ehrenamtlich Tätigen sind Vorbilder für gelebte Mitmenschlichkeit. Es sind Menschen, die Verantwortung für andere übernehmen und damit einen Beitrag zur aktiven Bürgergesellschaft leisten. Dieser große ehrenamtliche Einsatz verdient unsere Anerkennung."

Huml fügte hinzu: "Zum Glück gibt es in Bayern viele dieser Menschen – Bayern lebt die Kultur des Ehrenamts. Fast die Hälfte der bayerischen Bevölkerung engagiert sich für das Gemeinwohl. Der Freistaat ist damit im bundesweiten Vergleich ganz vorne mit dabei."

Huml unterstrich: "Bei langer schwerer Krankheit oder Pflegebedürftigkeit eines Familienmitglieds kann die Familie schnell überfordert sein. Auch haben nicht alle Pflegebedürftigen Angehörige oder Angehörige in der näheren Umgebung. Deshalb ist es wichtig, dass wir Menschen haben, die bereit sind, sich um andere zu kümmern."

Die Auszeichnung "Weißer Engel" wird in jedem Regierungsbezirk verliehen – diesmal in Oberbayern. Die Ausgezeichneten engagieren sich beispielsweise in Selbsthilfegruppen, im Hospizbereich, in der Patientenbetreuung und in der Sterbehilfe oder setzen sich für Demenzpatienten ein.

Mit dem Preis wurden ausgezeichnet:

  • Roswitha Bartesch, 84562 Mühldorf am Inn
  • Margit Bartscherer, 85354 Freising
  • Edith Faßbender, 86899 Landsberg am Lech
  • Horst Groß, 82211 Herrsching am Ammersee
  • Christel Karger, 85737 Ismaning
  • Lia Köhnlein, 85406 Zolling
  • Dr. Gerhard Marino, 83278 Traunstein (Herr Dr. Marino konnte heute nicht anwesend sein)
  • Gertrud Scheck, 83093 Bad Endorf
  • Maria Stimper, 85221 Dachau
  • Renate Wiesent, 81825 München

 

Laudationes und Fotos sind am Donnerstag, 12. April, ab 10:00 Uhr im Internet abrufbar unter: https://www.stmgp.bayern.de/ministerium/auszeichnungen/weisser-engel/.

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TERMINHINWEIS: 4. Fachtagung „Gestaltung von Digitalisierung und Technik in der Pflege“ mit Pflegeministerin Huml am 11. April in München https://www.stmgp.bayern.de/presse/terminhinweis-4-fachtagung-gestaltung-von-digitalisierung-und-technik-in-der-pflege-mit/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/terminhinweis-4-fachtagung-gestaltung-von-digitalisierung-und-technik-in-der-pflege-mit/#respond Mon, 09 Apr 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/terminhinweis-4-fachtagung-gestaltung-von-digitalisierung-und-technik-in-der-pflege-mit/ Der Beitrag TERMINHINWEIS: 4. Fachtagung „Gestaltung von Digitalisierung und Technik in der Pflege“ mit Pflegeministerin Huml am 11. April in München erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml lädt zur 4. Fachtagung "Gestaltung von Digitalisierung und Technik in der Pflege" am 11. April in München ein. Auf der Fachtagung informieren Experten aus Wissenschaft und Pflegepraxis über Chancen und Herausforderungen für den Einsatz von neuen technischen Möglichkeiten im Pflegealltag. Thema der Fachtagung ist u. a. die Zukunftsinitiative "HighTech in der Pflege".

Unter den Referenten sind Prof. Dr. Gordon Cheng (TU München), Prof. Dr. Daniel Flemming (KSH München), Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin (TU München) und Prof. Dr.-Ing. Robert Riener (ETH Zürich).

Der Nachmittag beginnt mit einer Diskussion mit den examinierten Pflegekräften Julia Sandleitner, Bernd Schneider und Silke Marie Gründel zur Akzeptanz von Digitalisierung und Technik.

Weitere Referenten am Nachmittag sind Sebastian Dresbach (ZTM Bad Kissingen), Prof. Dr. Petra Friedrich (HS Kempten), Prof. Dr. Horst Kunhardt (TH Deggendorf), Prof. Dr. Christian Rester (TH Deggendorf) und Dipl.-Soz. Anton Zahneisen (Joseph Stiftung).

In der begleitenden Industrieausstellung können Besucher außerdem verschiedene Roboter sehen.

Ziel des bayerischen Gesundheits- und Pflegeministeriums ist es, die Digitalisierung in der medizinischen und pflegerischen Versorgung und Betreuung zum Wohle der Patienten und Pflegebedürftigen voranzutreiben. Oberste Prämisse ist dabei: Der Mensch muss stets im Mittelpunkt stehen. Die technischen Möglichkeiten sollen Pflegende entlasten und damit Freiräume für mehr menschliche Zuwendung schaffen.

Die Veranstaltung beginnt am

Mittwoch, 11. April, 09:30 Uhr,
MDK München,
Haidenauplatz 1, 81667 München.

 

Das Programm mit allen Vorträgen finden Sie unter https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2018/02/einladung_fachtag_digitalisierung-3.pdf.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten telefonisch unter 089/540233-955 oder per E-Mail an pressestelle@stmgp.bayern.de.

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Gesundheitsministerin Huml: Bei Heuschnupfen-Symptomen einen Arzt aufsuchen – Bayerns erste elektronische Pollenmessstation soll noch in diesem Frühjahr offiziell eingeweiht werden https://www.stmgp.bayern.de/presse/gesundheitsministerin-huml-bei-heuschnupfen-symptomen-einen-arzt-aufsuchen-bayerns-erste/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/gesundheitsministerin-huml-bei-heuschnupfen-symptomen-einen-arzt-aufsuchen-bayerns-erste/#respond Sat, 07 Apr 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/gesundheitsministerin-huml-bei-heuschnupfen-symptomen-einen-arzt-aufsuchen-bayerns-erste/ Der Beitrag Gesundheitsministerin Huml: Bei Heuschnupfen-Symptomen einen Arzt aufsuchen – Bayerns erste elektronische Pollenmessstation soll noch in diesem Frühjahr offiziell eingeweiht werden erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml warnt davor, die Folgen einer Pollenallergie zu unterschätzen. Huml betonte am Sonntag: "Wer an Heuschnupfen-Symptomen wie juckenden Augen, triefender Nase oder Husten leidet, sollte unbedingt beim Arzt klären lassen, ob es sich um eine echte Allergie handelt. Denn eine unbehandelte Pollenallergie kann zu Asthma führen."

Die Ministerin verwies auf den erwarteten Pollenflug der Birke. Deren Hauptblütezeit liegt in Bayern im April. Fast die Hälfte der Menschen, die allergisch auf Pollen sind, reagiert auf Birkenpollen.

Huml unterstrich: "Wir werden die Allergiker und Asthmatiker im Freistaat bald mit aktuelleren, genaueren und ortsspezifischeren Daten zum Pollenflug versorgen. Denn nur wer weiß, welche Pollen wann und wo fliegen, kann entsprechende Vorsorgemaßnahmen ergreifen und seine Medikamente zielgenau einnehmen. Derzeit wird unter Federführung des bayerischen Gesundheitsministeriums das elektronische Polleninformationsnetzwerk Bayern (ePIN) aufgebaut."

Die erste elektronische Pollenmessstation soll noch in diesem Frühjahr offiziell eingeweiht werden. Huml erläuterte: "Im Jahr 2019 werden wir dann an den acht Pollenmessstationen in ganz Bayern den Regelbetrieb aufnehmen. Die Bayerische Staatsregierung fördert dieses Projekt mit zwei Millionen Euro."

Standorte der Pollenmessstationen sind Garmisch-Partenkirchen, Altötting, Marktheidenfeld, Viechtach, Mindelheim, München, Feucht und Hof. Die Auswahl der acht ePIN-Standorte basiert auf einer Vorstudie des Zentrums für Allergie und Umwelt (ZAUM) an der TU München.

Allein in Bayern sind derzeit nach Erkenntnissen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mehr als zwei Millionen Menschen von einer Allergie und von Überempfindlichkeits-Reaktionen betroffen. Etwa 490.000 Erwachsene und circa 85.000 Kinder und Jugendliche leiden an Asthma bronchiale.

Huml, die ausgebildete Ärztin ist, ergänzte: "Es kann auch zu Kreuzallergien kommen, wie etwa bei Birkenpollenallergikern, die auch kein Kernobst vertragen. Sie sollten während der Pollenflugsaison Äpfel und Kirschen meiden. Denn wenn Betroffene Allergene zusätzlich über die Nahrung aufnehmen, kann dies die Symptome verschlimmern. Hier kann nur ein Allergietest Aufschluss geben."

Allergietests bieten unter anderem Hautärzte, Hausärzte, Internisten und Kinderärzte an. Bei konkretem Verdacht auf eine allergische Erkrankung ist die Untersuchung eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

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Huml baut Gesundheitsprojekt „Mit Migranten für Migranten“ weiter aus – Bayerns Gesundheitsministerin: Vor zehn Jahren wurde der erste „MiMi“-Standort im Freistaat eröffnet https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-baut-gesundheitsprojekt-mit-migranten-fuer-migranten-weiter-aus-bayerns/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-baut-gesundheitsprojekt-mit-migranten-fuer-migranten-weiter-aus-bayerns/#respond Thu, 05 Apr 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-baut-gesundheitsprojekt-mit-migranten-fuer-migranten-weiter-aus-bayerns/ Der Beitrag Huml baut Gesundheitsprojekt „Mit Migranten für Migranten“ weiter aus – Bayerns Gesundheitsministerin: Vor zehn Jahren wurde der erste „MiMi“-Standort im Freistaat eröffnet erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml baut das interkulturelle Gesundheitsprojekt "MiMi – Mit Migranten für Migranten" weiter aus. Huml betonte am Freitag anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April: "Mein Ziel ist es, noch mehr Menschen auf die Angebote zur Vorsorge und Früherkennung von Krankheiten aufmerksam zu machen. Deshalb werden wir die Schulung von weiteren Mediatoren unterstützen, die Informationen zur Gesundheit und zu unserem Gesundheitssystem an Menschen mit Migrationshintergrund in ihrer jeweiligen Muttersprache weitergeben."

Bislang gibt es in Bayern bereits 411 solcher Mediatoren. Deren Zahl soll  auf rund 460 erhöht werden. Ziel ist eine flächendeckende Betreuung von Menschen mit Migrationshintergrund in Bayern. Deshalb wird in diesem Jahr voraussichtlich auch über mögliche neue "MiMi"-Standorte entschieden.

Die Ministerin unterstrich: "Das Projekt 'MiMi' ist eine bayerische Erfolgsgeschichte: Vor zehn Jahren – im Mai 2008 – haben wir in München den ersten 'MiMi'-Standort in Bayern eröffnet. Mittlerweile ist 'MiMi' an zwölf Orten im Freistaat vertreten. Seit 2008 hat das bayerische Gesundheitsministerium dieses Integrationsprojekt des Ethno-Medizinischen Zentrums mit bisher insgesamt rund 1,05 Millionen Euro im Rahmen der Initiative 'Gesund. Leben. Bayern.' gefördert."

Bislang gibt es "MiMi"-Standorte in Augsburg, Bamberg, Coburg, Ingolstadt, Landshut, München, Nürnberg, Regensburg, Schweinfurt, Würzburg, der Region Allgäu-Bodensee und im Landkreis Passau. Sie werden betreut durch die 2016 eingerichtete "MiMi"-Koordinierungsstelle für Bayern in München. Das Ziel, die gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern, ist auch ein ausdrückliches Handlungsfeld des Bayerischen Präventionsplans.

Der diesjährige Weltgesundheitstag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 7. April widmet sich dem Thema "Universal Health Coverage": Er macht auf die Bedeutung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung für alle aufmerksam. Der WHO zufolge sollte weltweit jeder Mensch Gesundheitsdienstleistungen in Anspruch nehmen können – unabhängig von Ort und Zeit und ohne dabei in eine finanzielle Notlage zu geraten.

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Huml: Bereits 970 Keuchhusten-Fälle in diesem Jahr in Bayern – Bayerns Gesundheitsministerin warnt vor hochansteckender Krankheit und rät zur Impfung https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-bereits-970-keuchhusten-faelle-in-diesem-jahr-in-bayern-bayerns-gesundheitsministerin/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-bereits-970-keuchhusten-faelle-in-diesem-jahr-in-bayern-bayerns-gesundheitsministerin/#respond Wed, 04 Apr 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-bereits-970-keuchhusten-faelle-in-diesem-jahr-in-bayern-bayerns-gesundheitsministerin/ Der Beitrag Huml: Bereits 970 Keuchhusten-Fälle in diesem Jahr in Bayern – Bayerns Gesundheitsministerin warnt vor hochansteckender Krankheit und rät zur Impfung erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Die Zahl der Keuchhusten-Fälle in Bayern steigt. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml verwies am Donnerstag darauf, dass in diesem Jahr bereits 970 Erkrankungen registriert worden sind. Huml warnte: "Keuchhusten ist hochansteckend. Nur eine Impfung bietet wirksamen Schutz – für sich und für andere Menschen."

Konkret wurden dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in diesem Jahr bis zum 26. März 2018 bislang 970 Keuchhustenfälle gemeldet. Das sind 34 Fälle mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum (936 Fälle), im Jahr 2016 waren es 637 Fälle und im Jahr 2015 631 Fälle.

Fast die Hälfte aller Keuchhusten-Erkrankungen wurde in diesem Jahr bisher aus Oberbayern gemeldet (480 Fälle). Es folgen Unterfranken mit 219, Schwaben mit 66 und Mittelfranken mit 57 Fällen. Aus Niederbayern wurden 51, aus der Oberpfalz 61 und aus Oberfranken 36 Keuchhusten-Erkrankungen gemeldet.

Die Ministerin unterstrich: "Unter Einjährige haben ein besonders hohes Risiko, schwer an Keuchhusten zu erkranken. Zudem kann es gerade bei Säuglingen bei Keuchhusten auch zu untypischen Krankheitsverläufen mit Atemstillständen kommen."

Huml fügte hinzu: "Deshalb ist es wichtig, dass Eltern, Großeltern, Geschwister und andere Bezugspersonen von Neugeborenen ausreichend geimpft sind, um diese nicht anzustecken. Auf diese Bedeutung des 'Nestschutzes' weisen wir auch im Rahmen der 5. Bayerischen Impfwoche vom 23. bis 29. April 2018 hin."

Bislang kam es in der Altersgruppe der unter Einjährigen zu sieben Keuchhusten-Fällen in diesem Jahr. Damit lag die Keuchhusten-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner in der jeweiligen Altersgruppe) bei 6,37 Prozent. Im Vorjahreszeitraum wurden dem LGL 19 Keuchhustenfälle bei unter Einjährigen gemeldet.

Huml erläuterte: "Die Impfung gegen Keuchhusten wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen. Die Grundimmunisierung der Säuglinge und Kleinkinder sollte zum frühestmöglichen Zeitpunkt, das heißt unmittelbar nach Vollendung des zweiten Lebensmonats begonnen und fortgeführt werden. Auffrischungsimpfungen erfolgen zuerst mit 5 bis 6 Jahren, eine weitere Dosis erfolgt zwischen 9 und 17 Jahren."

Die Ministerin ergänzte: "Erwachsene sollten die nächste fällige Impfung gegen Tetanus und Diphtherie einmalig als Kombinationsimpfung auch gegen Keuchhusten erhalten. Frauen im gebärfähigen Alter, enge Haushaltskontakte und Betreuer eines Neugeborenen sowie Personal im Gesundheitsdienst und in Gemeinschaftseinrichtungen sollten eine Dosis Keuchhusten-Impfstoff erhalten, sofern in den letzten zehn Jahren keine entsprechende Impfung erfolgt ist."

Bei Keuchhusten leiden die Patienten wochenlang unter zum Teil heftigen Hustenanfällen. Die häufigste Komplikation ist eine Lungenentzündung. Die durch Bakterien verursachte Atemwegsinfektion führt bei Betroffenen anfangs zu leichten Erkältungsbeschwerden wie Schnupfen, Husten und Schwächegefühl. Später ist ein langwieriger, trockener Husten typisch.

 

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Huml wirbt bei Senioren für gesunde und aktive Lebensweise – Bayerns Gesundheitsministerin zum „Tag der älteren Generation“: Im Alter körperlich und mental möglichst fit bleiben https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-wirbt-bei-senioren-fuer-gesunde-und-aktive-lebensweise-bayerns-gesundheitsministerin/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-wirbt-bei-senioren-fuer-gesunde-und-aktive-lebensweise-bayerns-gesundheitsministerin/#respond Tue, 03 Apr 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-wirbt-bei-senioren-fuer-gesunde-und-aktive-lebensweise-bayerns-gesundheitsministerin/ Der Beitrag Huml wirbt bei Senioren für gesunde und aktive Lebensweise – Bayerns Gesundheitsministerin zum „Tag der älteren Generation“: Im Alter körperlich und mental möglichst fit bleiben erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat anlässlich des "Tages der älteren Generation" am 4. April für eine gesunde und aktive Lebensweise bei Senioren geworben. Huml betonte am Mittwoch: "Es ist wichtig, im Ruhestand fit zu bleiben und die eigene Gesundheit sinnvoll zu unterstützen – etwa durch Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Es ist aber auch wichtig, dass ältere Menschen möglichst lange aktiv an der Gesellschaft teilhaben. Eine gute soziale Einbindung wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus."

Die Ministerin, die approbierte Ärztin ist, unterstrich: "In Bayern gibt es immer mehr Männer und Frauen über 65 Jahren. Der größte Teil von ihnen lebt selbstständig und ohne Pflegebedarf. Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung bedeuten einen Gewinn in jedem Alter. Es ist nie zu spät, etwas für seine Gesundheit zu tun!"

Die Ministerin verwies auf ihre aktuelle Schwerpunktkampagne zur Seniorengesundheit mit dem Titel "Mein Freiraum. Meine Gesundheit. In jedem Alter". Huml erläuterte: "Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, die Rolle älterer Menschen in der Gesellschaft neu zu denken. Denn das Alter dürfen wir nicht nur als Abbau von Fähigkeiten und Lebensqualität sehen!"

Huml ergänzte: "Mit unserer Kampagne informieren darüber, wie es gelingen kann, möglichst lange möglichst gesund und selbstständig leben zu können. Körperlich aktiv zu sein, stärkt nicht nur die Gesundheit. Mobilität unterstützt vielmehr auch ein selbstbestimmtes Leben – und vor allem die Teilhabe an der Gesellschaft." Weitere wichtige Themenfelder der Kampagne sind die gesunde Ernährung bei Senioren und das psychische Wohlbefinden.

Huml betonte: "Wer heute mit 65 Jahren in den Ruhestand geht, hat durchschnittlich noch 20 Lebensjahre vor sich. Wir wollen die Menschen dabei unterstützen, auch diese 20 Jahre noch möglichst lange in guter Gesundheit zu verbringen."

Wie das gelingen kann, zeigen beispielhaft vier Seniorinnen und Senioren im Magazin "Freiraum", das das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege im Rahmen seiner Schwerpunktkampagne herausgegeben hat. In persönlichen Portraits wird berichtet, wie sie Herausforderungen des Älterwerdens meistern, ergänzt durch Experteninterviews und praktische Tipps.

 

Kostenfrei zu bestellen ist das Magazin "Freiraum" unter

http://www.bestellen.bayern.de/shoplink/stmgp_sen_013.htm .

Mehr Informationen finden Sie unter www.freiraum.bayern.de .

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Zahl der Masernfälle in Bayern gestiegen – Gesundheitsministerin Huml: Impflücken in der Bevölkerung schließen https://www.stmgp.bayern.de/presse/zahl-der-masernfaelle-in-bayern-gestiegen-gesundheitsministerin-huml-impfluecken-in-der/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/zahl-der-masernfaelle-in-bayern-gestiegen-gesundheitsministerin-huml-impfluecken-in-der/#respond Sun, 01 Apr 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/zahl-der-masernfaelle-in-bayern-gestiegen-gesundheitsministerin-huml-impfluecken-in-der/ Der Beitrag Zahl der Masernfälle in Bayern gestiegen – Gesundheitsministerin Huml: Impflücken in der Bevölkerung schließen erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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An Masern sind 2018 in Bayern bislang mehr Menschen erkrankt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Montag hingewiesen. Huml rief dazu auf, sich durch Impfungen vor dieser gefährlichen Krankheit zu schützen.

Konkret wurden in diesem Jahr (Meldewoche 1 bis 12) bis zum 26. März 2018 dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 18 Masernfälle gemeldet. Im Jahr 2017 waren es in diesem Zeitraum 13 Fälle und 2016 nur 4 Fälle. Im Jahr 2015 lag die Zahl mit 79 Fällen dagegen deutlich höher.

Die meisten Masernfälle wurden in diesem Jahr bislang in Unterfranken registriert: Dort wurden dem LGL bis zum 26. März elf Masernfälle gemeldet, in Niederbayern kam es zu fünf und in Oberbayern zu zwei Masernfällen.

Huml unterstrich: "Solange es Impflücken in der Bevölkerung gibt, können immer wieder Masernausbrüche auftreten. Mein Ziel ist es deshalb, die Impfquoten gegen Masern bei den Menschen in Bayern durch eine Vielzahl von Maßnahmen weiter zu erhöhen. Dazu gehört auch die 5. Bayerische Impfwoche vom 23. bis 29. April 2018, die das bayerische Gesundheitsministerium gemeinsam mit der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) und den Gesundheitsämtern durchführt."

Die Ministerin erläuterte: "Schwerpunktthema ist diesmal das 'Impfen rund um die junge Familie'. Im Fokus stehen dabei insbesondere Impfungen der werdenden Eltern, aber auch von Bezugspersonen wie Familienangehörigen oder medizinischem Personal in der Umgebung von Neugeborenen."

Huml, die ausgebildete Ärztin ist, fügte hinzu: "Vermeintliche Kinderkrankheiten wie die Masern treten mittlerweile vermehrt im Erwachsenenalter auf. Infektiöse Angehörige und Bezugspersonen stellen damit eine potentielle Gesundheitsgefahr für noch nicht geimpfte Neugeborene dar. Darüber hinaus gehen insbesondere junge Erwachsene selten zum Arzt und sind für eine Impfberatung schwer zugängig."

Deshalb sah sich die LAGI veranlasst, hier den Schwerpunkt der diesjährigen Impfwoche zu setzen. Im Rahmen der 5. Bayerischen Impfwoche sind neben Informationsständen in den Innenstädten von München und Nürnberg auch weitere begleitende Aktionen von den örtlichen Gesundheitsämtern, den Apotheken sowie der Ärzteschaft geplant.

Die Bayerische Impfwoche findet zeitgleich mit der Europäischen Impfwoche statt. Am 7. März hatte Huml mit EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis in Brüssel über eine gemeinsame europäische Impfoffensive gesprochen. Die Ministerin erläuterte: "Nur gemeinsam kann es uns gelingen, hochansteckende Krankheiten wie die Masern zu eliminieren. Denn diese machen nicht vor Ländergrenzen Halt. Bayern begrüßt zum Beispiel ein koordiniertes Vorgehen gegen Impfskeptiker auf europäischer Ebene und gemeinsame europäische Medienkampagnen. Für besonders sinnvoll halten wir auch einen gemeinsamen Krisenmanagementplan, um Risiken bei der Impfstoffherstellung zu verringern."

Die Ministerin fügte hinzu: "Eine Impfung ist der beste Schutz gegen hochansteckende Krankheiten wie Masern. Wer geimpft ist, schützt sich und andere! Das sollten auch Impfgegner bedenken. Erfreulicherweise zeigen die Impfquoten in Bayern bei der Masernimpfung wie auch bei den übrigen von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen einen kontinuierlichen Anstieg. So ist es uns in den vergangenen zwölf Jahren gelungen, bayernweit die Zahl der zweimal gegen Masern geimpften Kinder deutlich zu steigern – und zwar um 47 Prozentpunkte auf über 91 Prozent. Nach Ansicht von Experten ist jedoch eine Impfquote von mindestens 95 Prozent zur Elimination der Masern notwendig."

Die Daten der Schuleingangsuntersuchung für das Schuljahr 2015/2016 zeigen, dass in Bayern 96,1 Prozent der Kinder mindestens eine Masernimpfung und 91,3 Prozent zwei Masernimpfungen erhalten haben. Huml bekräftigte: "Diesen positiven Trend müssen wir verstetigen. Denn bei der zweiten Masernimpfung gibt es noch etwas Nachholbedarf."

Bei den Masernmeldungen ist in den vergangenen Jahren ein hoher Anteil an erkrankten Jugendlichen und Erwachsenen zu verzeichnen. So war in Bayern circa die Hälfte der gemeldeten Fälle (52 Prozent) in den Jahren von 2010 bis 2017 15 bis 45 Jahre alt (Quelle: SurvNet LGL). Die Ministerin betonte: "Wir empfehlen daher allen nach 1970 geborenen Erwachsenen und allen Jugendlichen, ihren Impfausweis überprüfen zu lassen. Denn nur wer in der Kindheit zweimal oder im Erwachsenenalter einmal gegen Masern geimpft ist, besitzt einen vollständigen Schutz."

Huml warnte: "Masern sind hochansteckend. Außerdem kann diese hochansteckende Krankheit einen sehr schweren Verlauf mit gravierenden gesundheitlichen Spätfolgen nehmen. In vielen Fällen ist sogar ein Krankenhausaufenthalt nötig."

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Huml setzt auf konzertierte Aktion für mehr Ärztenachwuchs – Bayerns Gesundheitsministerin: Wichtig sind der Ausbau der Medizinstudienplätze und die Stärkung der Allgemeinmedizin https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-setzt-auf-konzertierte-aktion-fuer-mehr-aerztenachwuchs-bayerns-gesundheitsministerin/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-setzt-auf-konzertierte-aktion-fuer-mehr-aerztenachwuchs-bayerns-gesundheitsministerin/#respond Fri, 30 Mar 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-setzt-auf-konzertierte-aktion-fuer-mehr-aerztenachwuchs-bayerns-gesundheitsministerin/ Der Beitrag Huml setzt auf konzertierte Aktion für mehr Ärztenachwuchs – Bayerns Gesundheitsministerin: Wichtig sind der Ausbau der Medizinstudienplätze und die Stärkung der Allgemeinmedizin erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt darauf, dass verstärkt Ärztinnen und Ärzte im Freistaat ausgebildet werden. Huml verwies am Samstag darauf, dass sie eine konzertierte Aktion für mehr Ärztenachwuchs initiiert hat. Das bayerische Gesundheits- und das Wissenschaftsministerium werden gemeinsam mit Akteuren des Gesundheitswesens weitere Maßnahmen ergreifen, um ausreichend Nachwuchs für den Arztberuf zu gewinnen.

Mitte März hatte der "Runde Tisch Ärztenachwuchs" in München ein Strategiepapier beschlossen. Huml erläuterte: "Wir setzen dabei insbesondere auf den Ausbau der Medizinstudienplätze und eine Stärkung der Allgemeinmedizin in der Ausbildung."

Das Strategiepapier betont die Notwendigkeit des Ausbaus der Medizinstudienplätze in ganz Deutschland. In Bayern sind bereits zusätzlich 252 Studienplätze an der neuen medizinischen Fakultät in Augsburg vorgesehen. Dadurch werden in den Jahren 2018 bis 2020 nahezu 500 Ärztinnen und Ärzte zusätzlich ausgebildet. Weitere Medizinstudienplätze will die Bayerische Staatsregierung im Rahmen einer Kooperation mit der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Universität Bayreuth am Klinikum Bayreuth schaffen.

Huml unterstrich: "Wir müssen mehr Ärztinnen und Ärzte schon während ihres Studiums für eine Tätigkeit in der Allgemeinmedizin begeistern. Denn in den nächsten Jahren werden altersbedingt viele Hausärzte in den Ruhestand treten. Deshalb muss das Fach Allgemeinmedizin an den Hochschulen gestärkt und im Praktischen Jahr mehr als bisher repräsentiert sein. Ich bin mir sicher: Wenn Medizinstudierende in der Allgemeinmedizin praktische Erfahrungen sammeln, wird das ihr Interesse am Hausarztberuf wecken."

So wird unter anderem das erfolgreiche Ausbildungskonzept "AKADemie Dillingen" auf weitere Regionen in ganz Bayern ausgeweitet (Eichstätt, Mühldorf am Inn und Region Erlangen-Nürnberg). Es bietet Nachwuchsmedizinern optimale Aus- und Weiterbildungsbedingungen für eine Hausarzttätigkeit in der Region.

Huml verwies auch auf das bayerische Landarztförderprogramm mit einem Volumen von bisher rund 27 Millionen Euro seit 2012 und weiteren 11 Millionen Euro im laufenden Doppelhaushalt 2017/18. Im Rahmen des Programms unterstützt das Gesundheitsministerium unter anderem die Niederlassung von Haus- und Fachärzten mit bis zu 60.000 Euro. Psychotherapeuten können eine Förderung von bis zu 20.000 Euro erhalten. Mit dem Programm konnten bereits 411 Niederlassungen und Filialbildungen gefördert werden.

Voraussetzung ist insbesondere, dass sich die Mediziner in Gemeinden mit nicht mehr als 20.000 Einwohnern niederlassen. Bei Kinder- und Jugendpsychiatern liegt die Grenze bei 40.000 Einwohnern. Zu dem Programm gehören auch die Vergabe von Stipendien an Medizinstudierende (600 Euro monatlich) und die Förderung innovativer medizinischer Versorgungskonzepte.

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Huml will Teilhabe von demenzkranken Menschen weiter stärken – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin wirbt für Bewusstseinswandel – Auszeichnung vorbildlicher Projekte mit dem Bayerischen Demenzpreis im Mai 2018 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-will-teilhabe-von-demenzkranken-menschen-weiter-staerken-bayerns-gesundheits-und/ https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-will-teilhabe-von-demenzkranken-menschen-weiter-staerken-bayerns-gesundheits-und/#respond Thu, 29 Mar 2018 22:59:59 +0000 https://www.stmgp.bayern.de/presse/huml-will-teilhabe-von-demenzkranken-menschen-weiter-staerken-bayerns-gesundheits-und/ Der Beitrag Huml will Teilhabe von demenzkranken Menschen weiter stärken – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin wirbt für Bewusstseinswandel – Auszeichnung vorbildlicher Projekte mit dem Bayerischen Demenzpreis im Mai 2018 erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml will die Teilhabe von Menschen mit Demenz weiter verbessern. Huml betonte am Freitag: "Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sind auf Unterstützung angewiesen. Sie brauchen ein Umfeld, das sie auffängt und ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Dabei sind wir als Gesellschaft insgesamt gefragt."

Die Ministerin fügte hinzu: "Mir ist es wichtig, dass Demenz kein Tabuthema ist. Die Bedürfnisse und Ängste von Betroffenen sollen Gehör finden. Deswegen haben wir die Bayerische Demenzstrategie ins Leben gerufen, um mit zahlreichen Ansätzen und Lösungen einen Bewusstseinswandel voranzutreiben. Eine konkrete Maßnahme davon ist der Bayerische Demenzpreis, der im Mai dieses Jahres bereits zum dritten Mal verliehen wird."

Mit dem Bayerischen Demenzpreis werden Projekte ausgezeichnet, die den positiven Bewusstseinswandel in der Gesellschaft im Umgang mit dem Thema Demenz unterstützen, zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Betroffenen und ihrer Angehörigen beitragen oder deren Teilhabemöglichkeiten am gesellschaftlichen Leben verbessern. Der Preis wird am 14. Mai in Landshut verliehen.

Huml unterstrich: "Mit der Auszeichnung wollen wir herausragende innovative Projekte für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen bekannt machen und bayernweit Anregungen für neue Aktivitäten geben. Denn wir brauchen gute Konzepte, um die Rahmenbedingungen nach den Bedürfnissen der Demenzkranken und ihrer Angehörigen zu gestalten und deren Lebensqualität zu verbessern."

In Bayern leben derzeit rund 230.000 Menschen mit Demenz. Experten gehen davon aus, dass sich die Zahl bis 2020 auf rund 270.000 und bis 2032 auf etwa 340.000 Erkrankte erhöhen wird. Rund zwei Drittel der Demenzkranken in Bayern werden über lange Phasen der Erkrankung zu Hause versorgt.

Die Bayerische Demenzstrategie deckt insgesamt zehn Handlungsfelder ab. Die Ministerin erläuterte: "Wir setzen mit dieser Strategie alles daran, die Lebensqualität von Betroffenen und ihren häuslich Pflegenden zu verbessern und eine angemessene Betreuung, Pflege und medizinische Versorgung sicherzustellen. Entscheidend ist, dass für Menschen mit Demenz ein Leben in der Mitte der Gesellschaft möglich ist und ihre Würde und Selbstbestimmung in allen Phasen der Erkrankung gewahrt bleiben."

Mehr Informationen zum Bayerischen Demenzpreis 2018 und zur Bayerischen Demenzstrategie unter https://www.stmgp.bayern.de/ministerium/auszeichnungen/demenzpreis/ und www.leben-mit-demenz.bayern.de.

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