Pressemitteilung

20.04.2026

Nr. 55

Gerlach: Digitales Patientenportal bringt echtenMehrwert im Klinikalltag – Offizieller Start des Patientenportals „Mein-Krankenhaus.digital“ am KlinikumAschaffenburg-Alzenau

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat am Montag den Startschuss für das neuePatientenportal „Mein-Krankenhaus.digital“ (MKD) am KlinikumAschaffenburg-Alzenau gegeben. Mit dem überregional eingesetzten Portal beginntfür die Patientinnen und Patienten in Bayern eine neue Phase der digitalenKrankenhausversorgung. Erste Krankenhäuser wenden die vernetzte Lösung bereitsan.

Gerlachbetonte: „Mit dem Start des digitalen Patientenportals gehen wir einen weiterenSchritt hin zu einem modernen und zukunftsfesten Krankenhaus. DieseDigitalisierungsmaßnahme wird positive Auswirkungen auf den Klinikalltag habenund vor allem auch für die Patientinnen und Patienten.“ 

DieMinisterin ergänzte: „Das Patientenportal ist ein sichtbares Zeichen dafür,dass wir die Digitalisierung der Krankenhäuser ernst nehmen. Entscheidend ist,dass die Menschen einen konkreten Nutzen haben und erleben, dass ihrKrankenhaus medizinisch und technisch auf der Höhe der Zeit ist.“ 

Das neuePatientenportal ermöglicht einen sicheren und einfachen Austausch zwischenKrankenhaus und Patient. Gerlach erklärte: „Die Kommunikation zwischenPatienten, Ärzten und Pflegekräften wird durch das neue Portal erheblicherleichtert. Das beginnt bei der Terminbuchung und dem Dokumentenaustausch,umfasst Fragen rund um den geplanten Klinikaufenthalt und reicht bis zurAnschlussbehandlung.“  

Patientinnenund Patienten profitieren zudem von mehr Transparenz: Sie erhalten direktenZugriff auf wichtige medizinische Unterlagen wie Arztbriefe, Befunde oderMedikationspläne. Digitale Formulare, die Vorbereitung der Aufnahme von zuhauseaus sowie der Wegfall von Wartezeiten und Telefonaten entlasten zusätzlich denKlinikalltag sowie die Patientinnen und Patienten.  

Gerlach erläuterte:„75 Träger haben sich an 147 Krankenhausstandorten in Deutschland, davon 126 inBayern, zusammengeschlossen und mit der Klinik IT eG eine Plattform aufgebaut.Dass das größte genossenschaftliche Digitalprojekt im deutschenKrankenhaussektor in Bayern entstanden ist, ist Ausdruck unserer starkenkommunalen Krankenhauslandschaft.“ 

DasPatientenportal wurde mit Mitteln aus dem Krankenhauszukunftsfonds (KHZF)gefördert. Insgesamt standen für die Digitalisierung der bayerischenPlankrankenhäuser rund 590 Millionen Euro zur Verfügung, davon übernahm derFreistaat Bayern die vollständige Ko-Finanzierung in Höhe von 180 MillionenEuro.  

Die Ministerin hob hervor: „Förderprogramme sind dann nachhaltig, wenn am Endekeine Insellösungen entstehen, sondern gemeinsame Plattformen, auf denenweitere Häuser aufsetzen können. Genau das ist hier gelungen. Mit demPatientenportal wurde unter anderem die Grundlage für die Anbindung weitererLeistungserbringer sowie für eine bessere Verzahnung von ambulantem undstationärem Sektor geschaffen.“