Drei Personen im Gespräch.

Leitung des Hauses – Amtschefin und Abteilungsleiter

Das Bayerische Staatsministerium gliedert sich in fünf Abteilungen. Die Verwaltung leitet Amtschefin Ruth Nowak. Wir stellen Ihnen Verantwortungsträger des Ministeriums vor.

Ruth Nowak – Amtschefin

Ruth Nowak wurde im Oktober 2013 zur Amtschefin des neu gegründeten Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege ernannt. Die Juristin ist oberste Beamtin des Hauses und damit verantwortlich dafür, dass die Verwaltungsabläufe nach innen und außen funktionieren. Dabei kann sie auf langjährige Erfahrung zurückgreifen. Als frühere Leiterin der Abteilung Personal und Verwaltung in der Bayerischen Staatskanzlei ist sie mit den Abläufen der ministeriellen Arbeit bestens vertraut. Flexibilität und Kreativität sind ebenfalls gute Ratgeber: Denn im jüngsten bayerischen Staatsministerium besteht die größte Herausforderung darin, mit verhältnismäßig kleinem Personalstamm und Budget die wichtigen Aufgaben aus Gesundheit und Pflege zu bewältigen. Darüber hinaus vertritt die Unterfränkin die Staatsministerin bei öffentlichen Terminen, da die Position eines Staatssekretärs oder einer Staatssekretärin im Gesundheits- und Pflegeministerium nicht vorgesehen ist. Ihr Kalender ist gut gefüllt. Dennoch legt Frau Nowak Wert auf ein „Büro der offenen Tür“. Nach der sehr arbeitsreichen Aufbauphase des Ministeriums empfand die passionierte Wanderin das interne Sommerfest im September 2014 als einen besonders schönen Moment. Endlich waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach dem Einzug in das Gebäude am Haidenauplatz 1 vereint. Nun konnte „zusammen wachsen, was zusammen gehört“.

Peter Steiert – Leiter der Abteilung 1 – Kommunikation, Landesprüfungsamt für Sozialversicherung

Peter Steiert ist seit Mitte Dezember 2013 Leiter der Abteilung „Kommunikation, Landesprüfungsamt für Sozialversicherung“ im Bayerischen Gesundheits-und Pflegeministerium und vertritt die Amtschefin des Hauses. Der Bereich Kommunikation umfasst das Referat Öffentlichkeitsarbeit, das im Wesentlichen Kampagnen für das Ressort ausarbeitet und umsetzt, das Presse und Redenreferat sowie das Referat für Landtags-, Ministerrats- und Bundesratsangelegenheiten. Dazu gehört auch das Referat Zukunftsfragen und Servicestelle für Bürgeranliegen. Es bringt die Digitalisierung in Gesundheit und Pflege voran. Das Landesprüfungsamt prüft die Wirtschaftlichkeit und Gesetzmäßigkeit des Verwaltungshandelns der landesunmittelbaren Träger der Sozialversicherung und ist in der Durchführung dieser Aufgaben unabhängig. Als langjähriger Büroleiter der Staatssekretärin Melanie Huml im Arbeits- und Sozial- sowie Umwelt- und Gesundheitsministerium freute sich Peter Steiert sehr über ihre Ernennung zur Ministerin für Gesundheit und Pflege. Insofern empfand er die Mitarbeit an der ersten Regierungserklärung der Ministerin als besondere Herausforderung für sich und seine Abteilung. Der Satz von Antoine de Saint-Exupéry: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer“, beeindruckt Herrn Steiert sehr und ist ihm Leitmotiv und Motivation für seine alltägliche Arbeit.

Herwig Heide – Leiter der Abteilung 2 – Krankenhausversorgung

Herwig Heide wurde im Juli 2012 Leiter der Abteilung Krankenhausversorgung, die seit September 2013 beim Bayerischen Gesundheitsministerium angesiedelt ist. Unmittelbar zuvor war er im Bayerischen Sozialministerium Referatsleiter für den Bereich Pflege und Pflegeversicherung. Mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Krankenhausabteilung kümmert sich Herwig Heide um die stationäre medizinische Versorgung der Menschen in Bayern, ausgenommen die Universitätsklinika. Zu den Aufgaben zählt neben der Finanzierung von Krankenhausbauvorhaben insbesondere die Krankenhausplanung, d.h. die Entscheidung darüber, an welchen Standorten Kliniken mit welchen Leistungsangeboten bzw. Versorgungsschwerpunkten für die Behandlung der Patienten zur Verfügung stehen. Um die Chancen der modernen Technologien für die medizinische Versorgung nutzbar zu machen, beschäftigt sich die Krankenhausabteilung auch intensiv mit telemedizinischen Anwendungen. Als besonderes Anliegen betrachtet Herr Heide den weiteren Ausbau der hospizlichen und palliativen Versorgung, denn die Wahrung der Würde des Menschen gerade am Lebensende gehört zum Kern einer humanen Gesellschaft. Die psychiatrische Versorgung, AIDS, Sucht und Drogen sind – auch mit präventiver Ausrichtung – nicht minder wichtige Themen in der Krankenhausabteilung. Herwig Heide findet dieses vielfältige Aufgabenspektrum höchst reizvoll und interessant; besonders schätzt er dabei die kollegiale Zusammenarbeit mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sich einzusetzen für Menschen, die Hilfe brauchen, ist ihm eine wichtige Motivation für seine Arbeit im Gesundheitsministerium. Denn den wahren Kern der häufig zitierten Binsenweisheit „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“ hat der Abteilungsleiter aufgrund vielseitiger beruflicher Erfahrungen verinnerlicht. Deshalb bereut er auch keine Sekunde, nicht wie im Studium geplant Arbeitsrichter geworden zu sein.

Gabriele Hörl – Leiterin der Abteilung 3 – Gesundheitspolitik, ambulante Versorgung, Krankenversicherung

Gabriele Hörl ist seit November 2011 Leiterin der Abteilung Gesundheitspolitik, ambulante Versorgung, Krankenversicherung, die seit September 2013 im Bayerischen Gesundheitsministerium ressortiert. Als frühere Ministerratsbeauftragte und stellvertretende Leiterin der Abteilung Richtlinien der Politik in der Bayerischen Staatskanzlei ist Frau Hörl an ein breites Aufgabenspektrum gewöhnt. Die Zuständigkeit ihrer Abteilung reicht buchstäblich von der Wiege bis zur Bahre – von der Zulassung von Einrichtungen zur In-vitro Fertilisation bis zum Bestattungsrecht. Es gehört zu den zentralen Aufgaben ihrer Abteilung, Gesundheitspolitik in Bayern mitzugestalten. Dazu gehören auch Fragen der ambulanten medizinischen Versorgung in Bayern, die Rechtsaufsicht über die landesunmittelbaren Selbstverwaltungskörperschaften und Heilberufekammern, das ärztliche Berufsrecht und das Recht der Krankenversicherung. Nicht zuletzt befasst sich ihre Abteilung mit pharmazeutischen und apothekenrechtlichen Fragen. Gabriele Hörl genießt die Vielfältigkeit und Komplexität ihrer Aufgaben. Jeder Tag ist für sie eine neue Herausforderung mit immer neuen Aspekten, Fragen und Themen. Dazu beitragen zu können, die medizinische Versorgung für die bayerische Bevölkerung zu sichern und weiter zu verbessern, ist für sie der befriedigendste Teil ihrer Tätigkeit.

Dr. Bernhard Opolony – Leiter der Abteilung 4 – Pflege und Prävention

Dr. Bernhard Opolony ist seit Januar 2014 Leiter der Abteilung Pflege und Prävention, in der auch die wichtigen Themen öffentlicher Gesundheitsdienst, Hygiene, Infektionsschutz und Umweltmedizin angesiedelt sind. Unmittelbar vorher war er Leiter des Referats „Pflege und Pflegeversicherung“ im Bayerischen Sozialministerium sowie stellvertretender Leiter der dortigen Abteilung Generationenpolitik und Sozialversicherung. Aufgabe der neu geschaffenen Abteilung ist es, auf wesentliche Fragen der Bevölkerung „wie bleibe ich gesund?“ sowie „wie werde ich bei Pflegebedürftigkeit versorgt?“ Antworten zu entwickeln. Dabei gilt es insbesondere, politische und gesetzliche Entwicklungen mit dem Alltag vor Ort zusammenzubringen. Der Aufbau einer neuen Abteilung war eine große Herausforderung. Rund zwei Drittel des Personals haben neu in der jeweiligen Position angefangen.

Markus Theuersbacher – Leiter der Zentralabteilung

Markus Theuersbacher ist seit Januar 2014 Leiter der Zentralabteilung im Bayerischen Gesundheits- und Pflegeministerium. Höchst unterschiedliche Aufgaben wie Personal, Organisation, Haushalt, IT und Beschaffung sind ihm anvertraut. Deshalb war Herr Theuersbacher in der Aufbauphase des neuen Ministeriums besonders gefordert. Er und seine Mitarbeiter mussten Personal für die neuen Abteilungen gewinnen, Büros einrichten und mit den notwendigen Materialien ausstatten – schadstoffarm und selbstverständlich den Vorgaben des europäischen Vergaberechts entsprechend. Insofern war der Umzug des Ministeriums in die neuen Räume eine große Herausforderung. Gemeinsam ist es allen Mitarbeitern der Zentralabteilung gelungen im Sommer 2014 alles reibungslos und ohne jedes Chaos über die Bühne zu bringen. Mittlerweile treten andere Aufgaben des Zuständigkeitsbereichs stärker in den Vordergrund. Europa und internationale Beziehungen zum Beispiel – ein Tätigkeitsfeld, das Markus Theuersbacher wohl vertraut ist, der vorher stellvertretender Leiter der Europaabteilung in der Staatskanzlei war. Bayern ist Ziel von Medizin-Touristen aus aller Welt, die den hohen Standard der Medizin schätzen und sich hier behandeln lassen wollen. Auch diese Chancen für die Bayerische Gesundheitswirtschaft werden in der Zentralabteilung ausgelotet und gefördert. Veränderungen, wie dem neuen Ministerium, steht der Abteilungsleiter stets optimistisch gegenüber. Getreu seinem Lebensmotto: „Eines nach dem anderen, irgendwie geht‘s immer weiter“, freut er sich auf viele spannende neue Aufgaben, die ihm seine Abteilung auch in Zukunft verspricht.