Die Bühne bei einer Veranstaltung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Weißer Engel - Laudationes Mittelfranken

Am 26. Oktober 2018 hat Ministerialrat Dr. Robert Aures in Vertretung von Staatsministerin Melanie Huml in Nürnberg den "Weißen Engel" an beispielgebende Personen verliehen, die sich langjährig und regelmäßig im Gesundheit- und/oder Pflegebereich ehrenamtlich engagiert haben.

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Angelika Gassner

Angelika Gassner hat sich in herausragender Weise im Besuchsdienst und als Patientenfürsprecherin engagiert.

Seit über zehn Jahren ist sie ehrenamtlich im Besuchsdienst der ökumenischen Seelsorge im Klinikum Fürth tätig.

Mit großer Aufmerksamkeit geht sie auf die persönlichen Bedürfnisse der Kranken ein. So trägt sie zu ihrem Wohlbefinden und letztlich zu ihrer Genesung bei. Denn manchmal braucht es „nur“ eine liebevolle Bezugsperson wie sie, die einfach da ist und zuhört.

Außerdem engagiert sich Frau Gassner seit 2010 als Patientenfürsprecherin im Klinikum Fürth. Man schätzt sie vor allem deshalb, weil sie immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Patientinnen und Patienten hat und sehr viel Einfühlungsvermögen besitzt. Es fällt den Menschen leicht, sich ihr zu öffnen und ihr ihre Sorgen und Nöte mitzuteilen.

Einmal wöchentlich bietet Frau Gassner eine Sprechstunde für die Patientinnen an. Bei Notfällen ist sie jederzeit erreichbar. Privates stellt sie dafür häufig hinten an, denn ihr Ehrenamt kostet viel Zeit und Kraft.

Darüber hinaus ist sie für andere Krankenhäuser, die selbst eine Patientenfürsprecher-Stelle einrichten wollen, als wertvolle Beraterin tätig. Sie bietet sogar Workshops und Vorträge zu diesem Thema an.

Mit ihrem großen Herz und ihre unerschöpfliche Tatkraft ist Frau Gassner ein Vorbild für ihre Mitmenschen. Voll Respekt für ihre Leistungen erhält sie nun den Weißen Engel.

Emma Kellner

Emma Kellner hat sich durch ihre besondere Fürsorge in der Familie ausgezeichnet.

Seit dem Tod ihrer Mutter im Jahr 1985 hat sie ihre Tante Maria Bardon liebevoll gepflegt und sich um sie gekümmert. Im Januar 2018 ist sie verstorben.

Ihre Tante war aufgrund ihrer Behinderung auf Unterstützung angewiesen. Lange Zeit hat sich ihre Mutter um die Tante gekümmert. Nach dem Tod ihrer Mutter hat sie dann wie selbstverständlich die Pflege übernommen. Trotz enormer Belastungen hat sie die Herausforderung all die Jahrzehnte liebevoll gemeistert.

2015 hat ihre Tante Maria einen Schlaganfall erlitten. Sie war von nun an halbseitig gelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen. Eine häusliche Pflege war aufgrund der Umstände nicht mehr möglich.

Von 2015 bis 2018 wurde sie schließlich im Pflegeheim „Bodelschwingh-Haus“ betreut. Das hat Frau Kellner jedoch nicht davon abgehalten, weiterhin täglich für sie da zu sein. Jeden Tag ist sie zwischen 16 und 20 Uhr zu Besuch gekommen und ist mit ihr am Europakanal spazieren gegangen. Sie hat ihr beim Zu-Bett-Gehen und bei unendlich vielen Kleinigkeiten geholfen.

Frau Kellner ist ein Vorbild in der heutigen Zeit! Der Weiße Engel kann ihren aufopfernden Einsatz zwar nicht entlohnen, aber er ist ein sichtbares Zeichen für ihre außergewöhnliche Pflegeleistung und damit für praktizierte Nächstenliebe.

Manfred Lang

Manfred Lang engagiert sich unermüdlich für eine bessere Qualität in der Pflege – für Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und das Pflegepersonal.

Seit 2005 ist er in der Arbeitsgemeinschaft „Bewohnervertreter und -fürsprecher von Pflegeheimen“ in Nürnberg aktiv.
Seit 2007 vertritt er deren Anliegen im Stadtseniorenrat Nürnberg. Dass er sehr gut mit Finanzen umgehen kann, hat er viele Jahre lang als Kassier des Stadtseniorenrats unter Beweis gestellt.

2011 ist Herr Lang zum Leiter des „Arbeitskreises Pflege“ des Stadtseniorenrats gewählt worden. Hier unterstützt er die Anliegen pflegebedürftiger Mitbürgerinnen und Mitbürger und setzt sich für die Anerkennung und bessere Bezahlung von Pflegekräften ein.

Herr Lang ist ein Mensch, der gerne über den Tellerrand schaut, neue Ideen einbringt und umsetzt. Er hat beispielsweise mit seinem „Arbeitskreis Pflege“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Sucht im Alter“ veranstaltet. Dafür hat er Ärzte, Pflegewissenschaftler, Politiker und Angehörige zu einer großen Veranstaltung eingeladen. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg.

Außerdem hat er eine Podiumsdiskussion zum Thema „In Würde sterben – frommer Wunsch oder doch Wirklichkeit?“ mitorganisiert. Auch bei der Messe „INVIVA“ in Nürnberg war er für den Stadtseniorenrat aktiv vor Ort.

Darüber hinaus gehört Herr Lang seit vielen Jahren dem Initiativkreis des Pflegestammtischs Nürnberg an und organisiert seine Veranstaltungen mit. Außerdem tauscht er sich bei den Pflegekonferenzen in Nürnberg mit den Akteuren der Nürnberger Pflegelandschaft aus. Die Liste ließe sich noch beliebig erweitern. Man spürt bei ihm, wie sehr ihm das Thema Pflege am Herzen liegt.

Herr Lang lebt den Begriff „soziale Verantwortung“. Für seine herausragenden Leistungen erhält er den Weißen Engel.

Christine Rausch

Christine Rausch zeigt eine besondere Bandbreite ihres ehrenamtlichen Engagements im Gesundheitswesen.

Seit 1985 ist sie im Diakonieverein der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Diespeck aktiv. Hier war sie über 33 Jahre lang Kassiererin im Vorstand und ist seit 1997 im Besuchsdienst engagiert.

Daneben besucht sie Bewohnerinnen und Bewohner in den Seniorenheimen in Uehlfeld und in Obersteinbach.

Durch ihren Besuch schenkt sie den älteren Menschen Aufmerksamkeit und geht auf ihre persönlichen Bedürfnisse ein. Vor allem vermittelt sie ihnen das Gefühl, dass sie nicht alleine sind. Eine liebevolle Bezugsperson wie sie, die zuhört und sich mit ihnen unterhält, ist Gold wert.

Darüber hinaus ist Frau Rausch die Unterstützung von alleinstehenden Frauen ein großes Anliegen. Deshalb organisiert sie seit über 20 Jahren die sogenannten „Vital-Wochen“ mit den unterschiedlichsten Angeboten für Frauen aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Sie hilft den Frauen dabei, wieder Wege zurück ins Leben zu finden.

Besonders hervorzuheben ist ihr Engagement als ehrenamtliche Demenzbegleiterin im häuslichen Umfeld für die Zentrale Diakoniestation in Neustadt an der Aisch und ihr Engagement als Hospizhelferin im dortigen Hospizverein.

Frau Rausch spielt leidenschaftlich gerne die Veeh-Harfe. Besonders schön ist, dass sie mit ihrer Gruppe regelmäßig Seniorenheime besucht, um den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Freude zu machen.

Frau Rausch lebt die Begriffe Humanität, Teilhabe und soziale Verantwortung. Für sie ist es zur Lebensaufgabe geworden, Menschen zu helfen. Als Anerkennung für ihren herausragenden Einsatz erhält sie den Weißen Engel.

Ilse Reichenberger-Seeger

Ilse Reichenberger-Seeger engagiert sich seit 1999 tatkräftig als Hospizbegleiterin.

Zunächst hat sie viele Jahre lang ambulante Begleitungen und Einzelbegleitungen im Diakoniezentrum Mögeldorf übernommen. Hier war sie sowohl am Tag als auch in der Nacht im Einsatz.

Seit 2006 ist Frau Reichenberger-Seeger als Hospizbegleiterin im Caritas-Hospiz Xenia in Nürnberg engagiert. Zuverlässig ist sie für die schwerstkranken und sterbenden Menschen da – auch an ihren freien Tagen, wenn sie gebraucht wird.

Doch nicht nur die Betroffenen liegen ihr sehr am Herzen, sondern auch die trauernden Angehörigen. Für die Hinterbliebenen bietet sie Raum, um mit ihnen über den Krankheits- und Sterbeprozess zu sprechen. Sie hilft den trauernden Menschen, eine Brücke in ein Leben ohne den geliebten Verstorbenen zu bauen.

Das Thema Sterbebegleitung zieht sich durch ihr Leben wie in roter Faden. Auch in ihrem unmittelbaren Umfeld hilft sie, so viel sie kann.

Zehn Jahre lang war sie in der Hospizinitiative Nürnberger Land in der ambulanten Begleitung aktiv. In diesem Zusammenhang hat sie 22 Jahre lang einen Nachbarn und seine Frau betreut, die beide zwischenzeitliche verstorben sind.

Außerdem engagiert sich Frau Reichenberger-Seeger in der Nachbarschaftshilfe in Schwaig-Behringersdorf und kümmert sich wo „Not am Mann“ ist – oder „Not an der Frau“.

Sie strahlt eine besondere Herzlichkeit aus und gibt anderen Menschen Hoffnung, Mut und Wärme. Dadurch schenkt sie ihren Mitmenschen unglaublich viel.

Frau Reichenberger-Seeger kümmert sich, wo sie gebraucht wird. Dafür erhält sie den Weißen Engel.

Wolfgang Rösch

Wolfgang Röschs herausragendes Engagement gilt pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen.

Seit 2004 ist er ehrenamtlicher Vorsitzender des Caritas-Krankenpflegevereins in Altdorf. Aktuell zählt der Verein beachtliche 288 Mitglieder.

Mit sehr viel Empathie und Zielstrebigkeit unterstützt er die Schwestern, Krankenpfleger und ehrenamtlichen Helfer bei der ambulanten und häuslichen Pflege in Altdorf und Umgebung. Außerdem vermittelt er wertvolle Beratungen für Patienten und ihre Angehörigen.

Erwähnenswert sind auch die mehrwöchigen Krankenpflegekurse für pflegende Angehörige, die er regelmäßig organisiert. Die Angehörigen dürfen ihre pflegebedürftigen Schützlinge sogar zu den Kursen mitbringen, denn Herr Rösch sorgt für geschultes Personal, das die Pflegebedürftigen während der Kurszeit betreut.

Außerdem organisiert er bei den Vereinssitzungen medizinische Vorträge für die Mitglieder. Besonders wichtig ist ihm, seine Mitglieder regelmäßig über neue Hilfsmöglichkeiten zu informieren.

Dank seiner Hilfe und Angebote entlastet er die pflegenden Angehörigen erheblich. Die wissen, dass auf ihn und seinen Verein Verlass ist und findet Zeit, neue Energie zu schöpfen und eigene Angelegenheiten zu regeln.

Durch sein Engagement trägt Herr Rösch dazu bei, dass das Thema weiter in die Öffentlichkeit rückt – auch im Zusammenhang mit Demenz. Er hat den unbedingten Willen, die Lebenssituation für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zu verbessern. Dafür wird er mit dem Weißen Engel ausgezeichnet.

Hannelore Schaffner

Hannelore Schaffner engagiert sich seit über 15 Jahren im Besuchsdienst des AWO-Pflegeheims in Petersgmünd.

Ihr ist es ein großes Anliegen, älteren Menschen mit ihrem Besuch eine Freude zu machen. Seit 15 Jahren ist sie regelmäßig jeden Mittwoch für ihre Schützlinge da. Besonders am Herzen liegen ihr die Bewohnerinnen und Bewohner des beschützenden Wohnbereichs der Gerontopsychiatrie.

Seit vielen Jahren setzt sich Frau Schaffner auch für die Bewohnerinnen und Bewohner ein, die durch ihre dementiellen Erkrankungen besonders viel Aufmerksamkeit und Hilfe benötigen. Dank ihrer emphatischen und verständnisvollen Art vermittelt sie den Menschen Wärme und Geborgenheit und hilft ihnen, den Alltag leichter zu bewältigen.

Die älteren Menschen freuen sich sehr, wenn sie zu Besuch kommt. Mit der Zeit hat sie ein besonderes Vertrauensverhältnis und eine innige Bindung zu ihnen aufgebaut.

Frau Schaffner ist außerdem ein Organisationstalent und steht jederzeit für organisatorische Angelegenheiten des AWO-Pflegeheims tatkräftig zur Verfügung.

Sie hilft zum Beispiel bei den Faschingsfeiern und Maifesten, im Sommer und an Weihnachten mit. Auch bei Ausflügen zu den örtlichen Kirchweihen oder zum Brombachsee beweist sie großes Geschick im Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Ein besonderes Augenmerk hat sie auf die Personen mit Weglauftendenzen.

Bewohnerinnen und Bewohnern als auch die Pflegekräfte bezeichnen sie als ihren „Guten Geist“.

Oft sind es gerade die kleinen Aufmerksamkeiten, mit denen man erheblich helfen und jede Menge bewirken kann. Deshalb wird Frau Schaffner der „Weiße Engel“ verliehen.

Andrea Schmaußer

Andrea Schmaußer hat sich durch ihre besondere Fürsorge für ihren Nachbarn Friedrich Kamm ausgezeichnet. Viele Jahre lang hat sie sich um ihn gekümmert und ihn gepflegt.

Friedrich Kamm war ein einfacher, bescheidener und zufriedener Mensch, den nichts so leicht aus der Ruhe gebracht hat. Er war Landwirt und hat bei der Ernte stets tatkräftige Unterstützung durch seine Nachbarschaft gehabt, insbesondere durch Frau Schmaußer. 2005 hat sich sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert. Im Laufe der Jahre wurde er zum Pflegefall. Im Mai 2017 ist er verstorben. Er wurde stolze 89 Jahre alt.

Frau Schmaußer hat ihn nie im Stich gelassen und war all die Jahre seine liebevolle Bezugsperson. Fürsorglich hat sie ihn jeden Tag mehrmals besucht. Gemeinsam mit zwei weiteren Nachbarinnen hat sie ihm bei den Verrichtungen seines täglichen Lebens geholfen.

Sie hat ihm Frühstück gemacht, sich um sein Mittagessen gekümmert. Sie hat seine Wäsche gewaschen und Einkäufe erledigt. Sie hat ihm seine Medikamente gegeben und war Ansprechpartnerin für den Pflegedienst.

In all den Jahren ist sie Friedrich Kamm mit viel Respekt, Verständnis und Rücksichtnahme begegnet. Eigene Bedürfnisse hat sie oft zurückgestellt.

Frau Schmaußer hat ihm dadurch ermöglicht, dass er seinen Lebensabend in seiner vertrauten Umgebung verbringen durfte.

Mit ihrer aufmunternden und einfühlsamen Art ist Frau Schmaußer eine Bereicherung für ihre Mitmenschen. Sie ist ein herausragendes Beispiel für gelebte Mitmenschlichkeit in der Nachbarschaft. Als Anerkennung für ihren herausragenden Einsatz erhält sie den Weißen Engel!

Siegrid Thomas

Dass die Hospizarbeit für unsere Gesellschaft von unschätzbarem Wert ist, weiß Siegrid Thomas nur zu gut. Deshalb hat sie sich seit 1994 ehrenamtlich für den Hospizverein Fürth engagiert. Erst vor kurzem hat sie sich aus dieser anspruchsvollen Arbeit zurückgezogen.

Sie hat schwerstkranke und sterbende Menschen betreut und hat sich auch um die Angehörigen gekümmert – die zum Teil unter schwierigen häuslichen, sozialen und finanziellen Rahmenbedingungen leben.

Dank ihrer einfühlsamen Art ist es ihr gelungen, mit schwerstkranken Menschen über Tod und Sterben zu sprechen. Sie hat es geschafft, in der letzten Lebensphase für sie da zu sein. Sie hat zugehört ohne zu urteilen, geredet und geschwiegen – je nachdem, wie die Situation es erfordert hat. Für die Angehörigen war sie dadurch eine Entlastung und Kraftquelle. Auch noch Jahre nach dem Todesfall steht sie ihnen als Trauerbegleiterin zur Seite.

Frau Thomas hat auch viele Jahre lang den telefonischen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst des Hospizvereins in Fürth übernommen. Außerdem war sie bis 2016 als ständiges Mitglied in der Vorstandschaft eine sehr geschätzte Ratgeberin.

Unzählige Stunden sind im Lauf der Jahre in ihr Engagement für die Hospiz- und Trauerbegleitung geflossen. Frau Thomas hat wahrlich Herausragendes geleistet. Ihren „Ruhestand“ hat sie sich jetzt redlich verdient.

Sie hat Linderung geschaffen, wo Heilung nicht mehr möglich war. Damit ist sie ein Vorbild für ihre Mitmenschen. Für ihren wichtigen Einsatz wird ihr der Weiße Engel verliehen.

Anita Wedel

Anita Wedel engagiert sie seit 2009 in außergewöhnlicher Weise für die Belange der Hospizarbeit und Palliativmedizin.

2010 wurde sie zur 1. Vorsitzenden des ambulanten Hospizvereins Höchstadt und Umgebung gewählt. Seither führt sie ihr Amt mit großem Engagement aus.

Sie hat maßgeblich zur Bekanntheit und Bedeutung des Vereins beigetragen. Mittlerweile zählt der Verein über 100 Mitglieder und über 20 Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter. Die Betreuung findet in den Familien, zu Hause, in Seniorenheimen und im Höchstädter Krankenhaus auf der Palliativeinheit statt.

Mit großem Elan vertritt sie den Verein regional. Tatkräftig kümmert sie sich um die Repräsentationen und Vorträge des Vereins. Sie übernimmt aber auch ganz viele organisatorische Aufgaben. Darunter fallen die Gestaltungen der Ausbildungskurse, Vorstandssitzungen und Helfertreffen.

Mit großer Zielstrebigkeit und klar strukturierter Vorgehensweise versucht sie unermüdlich, die Hospizidee weiterzuentwickeln.

Besonders am Herzen liegt Frau Wedel aber nach wie vor die direkte Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen. Als Koordinatorin führt sie mit viel Feingefühl die Erstbesuche bei den Betroffenen durch und organisiert anschließend die passenden Hospizbegleiter für die Betreuung. Dabei pflegt sie einen intensiven Kontakt mit den Betreuern, den Familien und den Hospizhelfern.

Darüber hinaus ist Frau Wedel auch noch in anderen Einrichtungen aktiv. Ihr Engagement im Verein „Lebensfreude ERHalten“ ist ein weiteres Beispiel für ihre herausragenden Leistungen. Der Verein hat das Ziel, demenzkranen Menschen ein selbstbestimmtes Leben in familiärer Atmosphäre zu ermöglichen.

Frau Wedel ist die Hospiz- und Palliativarbeit einen Herzensangelegenheit ist. Außerdem hat sie ein großes Herz für demenzkranke Mitmenschen. Dafür erhält sie den Weißen Engel.