Die Bühne bei einer Veranstaltung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Weißer Engel - Laudationes Oberbayern

Am 19. September 2017 hat Staatsministerin Melanie Huml in Oberbayern den "Weißen Engel" an beispielgebende Personen verliehen, die sich langjährig und regelmäßig im Gesundheit- und/oder Pflegebereich ehrenamtlich engagiert haben.

Klaus-Dieter Encz

Seit sechs Jahren engagiert Herr Encz sich als Leiter der Parkinson- Selbsthilfegruppe in Ebersberg. Als die beiden Gründer und Leiter der Gruppe verstorben waren, hat er nicht lange gezögert und die Leitung übernommen. Und das sehr erfolgreich, denn mittlerweile besteht die Gruppe aus 60 Mitgliedern. Mit sehr viel Empathie widmet er sich in seinem Ehrenamt Menschen, die an Morbus Parkinson erkrankt sind, und ihren Angehörigen.

Als Gruppenleiter organisiert er nicht nur die monatlichen Treffen, sondern auch gemeinsame Aktivitäten wie Grill- und Weihnachtsfeiern sowie Ausflüge und Klinikbesichtigungen.

Besonders wichtig ist ihm der regelmäßige Erfahrungsaustausch zwischen den Betroffenen und ihren Angehörigen. Herr Encz hält auch regen Kontakt zu Verbänden, Behörden und der Politik und setzt sich auf allen Ebenen für die Belange von Parkinson-Erkrankten ein.

Sein Handeln ist geprägt von außerordentlicher Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Zuversicht. Die Gruppenmitglieder sind sehr froh und dankbar, dass er die Selbsthilfegruppe leitet und ein so vielseitiges Programm anbietet.

 

Hochauflösende Bilder sowie ein Gruppenbild der Veranstaltung können Sie sich aus unserem Cloudservice herunterladen. Schreiben Sie uns eine E-Mail an: download@stmgp.bayern.de, dann erhalten Sie die Zugangsdaten zu unserem Cloudservice.

Klaus-Dieter Encz mit Ehefrau Gabriele Encz, Doris Rauscher, Staatsministerin Melanie Huml und Kreisrätin Magdalena Föstl

Ursula Hasmiller-Barekas

Seit 2008 engagiert sich Frau Hasmiller-Barekas in der Hospizgruppe im Klinikum Fürstenfeldbruck. Dort betreut sie schwerstkranke und sterbende Menschen und kümmert sich um deren Angehörige. Frau Hasmiller-Barekas begleitet und stützt, und lässt sie vor allem in ihrer Trauer nicht alleine.

Ihre offene, freundliche und zugewandte Art macht es den ihr anvertrauten Menschen leicht, sich zu öffnen. Sie schafft es, in der schwierigen Lebenssituation für die Betroffenen da zu sein. Sie hört zu, ohne zu urteilen, redet oder schweigt – so, wie es die Situation gerade erfordert.

Liebevoll gestaltet sie auch die Erinnerungsseiten für die Verstorbenen. Sie ist stets bereit, spontan dort zu helfen, wo sie gebraucht wird. Dafür ist sie auch immer bereit, länger zu bleiben.

Darüber hinaus hat sie sehr viele Stunden ihrer Freizeit für die Betreuung von Demenzkranken bei der Caritas in Fürstenfeldbruck investiert. Neun Jahre lang war Frau Hasmiller-Barekas dort regelmäßig 15 Stunden im Monat tätig, hat mit den Patientinnen und Patienten gesungen und gespielt und dadurch die Angehörigen enorm entlastet.

Sie ist nicht nur eine Kraftquelle für ihre Mitmenschen, sondern auch eine große Bereicherung für unsere Gesellschaft.

 

Hochauflösende Bilder sowie ein Gruppenbild der Veranstaltung können Sie sich aus unserem Cloudservice herunterladen. Schreiben Sie uns eine E-Mail an: download@stmgp.bayern.de, dann erhalten Sie die Zugangsdaten zu unserem Cloudservice.

Ursula Hasmiller-Barekas und Staatsministerin Melanie Huml

Brigitte Kohler

18 Jahre lang hat Frau Kohler im Seniorenzentrum Wartberghöhe in Traunstein gearbeitet und sich dort schon während ihrer Festanstellung ehrenamtlich betätigt.

Aber auch nach Eintritt in den Ruhestand widmet sie seit 2005 ihrem Ehrenamt ungezählte Stunden an ihrer alten Wirkungsstätte. Dort ist sie buchstäblich ein Mädchen für alles. Sie näht für die Stationen, hilft in der Waschküche mit und betreut einzelne Bewohnerinnen und Bewohner. Besonders freut man sich bei Festlichkeiten auf ihre selbstgebackenen Waffeln.

Ebenso tatkräftig und aktiv ist Frau Kohler seit 2006 im Seniorenwohnheim des Diakonischen Werkes in Traunstein. Dort erledigt sie kleine Einkäufe, dekoriert das Haus und organisiert Grillfeste und andere Veranstaltungen. Seit 2014 setzt sie sich mit viel Einfühlungsvermögen und Verhandlungsgeschick als Bewohner-Fürsprecherin ein.
Den ihr anvertrauten älteren Menschen vermittelt sie das Gefühl der Geborgenheit. Sie bringt gemeinsam mit den anderen Ehrenamtlichen Leben und Schwung in das Pflegeheim Wartberghöhe und in das Seniorenwohnheim in Traunstein.

Besonders zeichnet sich Frau Kohler durch ihr äußerst angenehmes Wesen, durch ihre Herzlichkeit und Zuverlässigkeit aus.

 

Hochauflösende Bilder sowie ein Gruppenbilder der Veranstaltung können Sie sich aus unserem Cloudservice herunterladen. Schreiben Sie uns eine E-Mail an: download@stmgp.bayern.de, dann erhalten Sie die Zugangsdaten zu unserem Cloudservice.

Brigitte Kohler und Staatsministerin Melanie Huml

Erika Lentner

Sich um andere, vor allem um ältere Menschen zu kümmern, ist für Frau Lentner eine Herzensangelegenheit und zur Lebensaufgabe geworden.

Neben ihrem anspruchsvollen Beruf als Altenpflegerin engagiert sie sich in äußerst vielseitiger Weise in der Gemeinde Schwindegg und im Landkreis Mühldorf.

Ihr Engagement ist sehr vielfältig und daher sollen an dieser Stelle nur einige Ihrer Verdienste aufgeführt werden.

Zum Beispiel unterstützt Frau Lentner ältere Menschen ohne Angehörige durch Fahrdienste und Besorgungen. Auch Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims dürfen sich über ihren Besuch freuen.

Generell ist sie Ansprechpartnerin für alle Pflegebedürftigen in der Gemeinde und beraten ältere Menschen zum barrierefreien Wohnen.

Seit 2008 ist sie außerdem mit der verantwortungsvollen Aufgabe der Familien- und Seniorenbeauftragten der Gemeinde Schwindegg betraut. Eine geeignetere Person als Frau Lentner kann man sich für diese Aufgabe gar nicht vorstellen.

Ihr gekonnter Umgang mit Menschen und die vielen Stunden, die sie Seniorinnen und Senioren und „fremden“ Familien schenkt, macht ihre Leistung besonders wertvoll.

 

Hochauflösende Bilder sowie ein Gruppenbilder der Veranstaltung können Sie sich aus unserem Cloudservice herunterladen. Schreiben Sie uns eine E-Mail an: download@stmgp.bayern.de, dann erhalten Sie die Zugangsdaten zu unserem Cloudservice.

Erika Lentner mit Bürgermeister Dr. Karl Dürner und Staatsministerin Melanie Huml

Ursula Rutz

Nach ihrer Schulung zur Demenzhelferin ist Frau Rutz seit Ende 2007 in diesem anspruchsvollen Ehrenamt aktiv. Als Demenzhelferin geht sie stundenweise in die Familien und betreut die erkrankten Menschen, um deren Angehörige zu entlasten.

Durch ihre große Gabe, liebevoll und geduldig mit den erkrankten Menschen umzugehen, fühlen sich die ihr Anvertrauten in ihrer Nähe besonders wohl.

Viele Jahre war Frau Rutz außerdem noch in einer Betreuungsgruppe der Ilse Kubaschewski-Stiftung engagiert. Im sogenannten Erzählcafé, einer gemütlichen Kaffeerunde, hat sie sich fürsorglich um die Demenzpatientinnen und –patienten gekümmert.

Darüber hinaus hilft sie seit elf Jahren tatkräftig bei der Gautinger Tafel mit, vor allem beim Sortieren der Lebensmittel und bei der Essensausgabe.

Ihre Mitmenschen schätzen Frau Rutz vor allem wegen ihrer Hilfsbereitschaft sowie ihrer aufgeschlossenen und verlässlichen Art.

 

Hochauflösende Bilder sowie ein Gruppenbilder der Veranstaltung können Sie sich aus unserem Cloudservice herunterladen. Schreiben Sie uns eine E-Mail an: download@stmgp.bayern.de, dann erhalten Sie die Zugangsdaten zu unserem Cloudservice.

Ursula Rutz und Staatsministerin Melanie Huml

Gabriele Schellmoser

Seit 2007 ist Frau Schellmoser als ehrenamtliche Betreuerin von Demenzkranken im Danuvius Haus in Ingolstadt engagiert.

Ein bis zwei Mal wöchentlich besucht sie die Bewohnerinnen und Bewohner, um mit ihnen Zeit zu verbringen. Sie geht mit ihnen spazieren, spielt mit ihnen Brettspiele und sorgt auch sonst für rege Unterhaltung.

Dabei gelingt es Frau Schellmoser, die einzelnen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Demenzerkrankten zu erkennen und zu berücksichtigen. Sie begegnet ihren Schützlingen stets mit Respekt und Würde und setzt auch ihr Fachwissen immer zum Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner ein.

Deshalb wird sie in der Einrichtung über alle Maßen geschätzt. Besonders bewundernswert ist, dass sie sich trotz ihres stolzen Alters von 82 Jahren so außergewöhnlich engagiert.

 

Hochauflösende Bilder sowie ein Gruppenbilder der Veranstaltung können Sie sich aus unserem Cloudservice herunterladen. Schreiben Sie uns eine E-Mail an: download@stmgp.bayern.de, dann erhalten Sie die Zugangsdaten zu unserem Cloudservice.

Gabriele Schellmoser und Staatsministerin Melanie Huml

Helga Schraml

Seit fast 17 Jahren ist Frau Schraml ehrenamtlich im Hospizverein Werdenfels aktiv. Bereits einige Monate nach ihrer einjährigen Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizhelferin hat sie zusammen mit drei anderen Hospizhelferinnen die Einsatzleitung übernommen.

Seither stellt sie mit großem Einfühlungsvermögen den Erstkontakt zu den schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen her.

Dank ihrer guten Menschenkenntnis und mit viel Empathie gelingt es Frau Schraml stets, die geeignete Person auszuwählen, die die Familie in dieser schweren Phase begleitet.

Großes Talent beweist sie auch bei der Organisation der Aus- und Fortbildung der Hospizhelferinnen und Hospizhelfer. Außerdem hilft sie mit viel Engagement bei der Öffentlichkeitsarbeit mit.

Ihre Kolleginnen und Kollegen schätzen sie als Einsatzleitung sehr und haben in ihr eine vertrauensvolle Begleiterin gefunden.

Darüber hinaus ist sie ehrenamtlich als Erste Vorsitzende im Seniorentreff Murnau und in der Vorstandschaft des Bauerntheaters Murnau aktiv.

Die Hospizarbeit ist ihr eine Herzensangelegenheit. Mit ihrem Engagement, das über das gewöhnliche Maß hinausgeht, ist sie ein wahres Vorbild für ihre Mitmenschen.

 

Hochauflösende Bilder sowie ein Gruppenbilder der Veranstaltung können Sie sich aus unserem Cloudservice herunterladen. Schreiben Sie uns eine E-Mail an: download@stmgp.bayern.de, dann erhalten Sie die Zugangsdaten zu unserem Cloudservice.

Helga Schraml und Staatsministerin Melanie Huml

Marion Socher

Vor zwölf Jahren hat Frau Socher die Selbsthilfegruppe für Hautgeschädigte in Auerberg gegründet. Gleichzeitig übernahm sie damals den Vorsitz des Deutschen Neurodermitis-Bundes für den südbayerischen Raum.

Seither übt Frau Socher beide Ämter mit großem Engagement aus. Sie bietet etwa alle sechs bis acht Wochen Treffen für die Betroffenen und ihre Angehörigen im Bernbeurer Pfarrstadl an. Dazu lädt sie auch immer wieder Ärzte, Heilpraktiker und andere Referenten zu Fachvorträgen ein.

Um den Hauterkrankten zu helfen, leistet sie außerdem wertvolle praktische Hilfe, etwa beim Ausfüllen von Reha-Anträgen, beim Beantragen von Behindertenausweisen oder bei der Kontaktaufnahme mit den Krankenkassen.

Zudem besucht sie mit den Betroffenen regelmäßig Hautkliniken, um sich auszutauschen. Darüber hinaus organisiert sie auch Urlaubsreisen zum Toten Meer. Dort finden Menschen mit Hauterkrankungen oftmals wohltuende Linderung.

Mit dem Allgäuer und Oberland-Hauttag, den Frau Socher 2010 ins Leben gerufen und organisiert hat, gibt es außerdem ein regionales Forum, um sich mit verschiedenen Hauterkrankungen vertraut zu machen.

Nicht zu vergessen sind auch ihre Aktivitäten im Ortsverband der Bäuerinnen.

Mit viel Ausdauer und Energie hilft sie Menschen mit Hauterkrankungen.

 

Hochauflösende Bilder sowie ein Gruppenbilder der Veranstaltung können Sie sich aus unserem Cloudservice herunterladen. Schreiben Sie uns eine E-Mail an: download@stmgp.bayern.de, dann erhalten Sie die Zugangsdaten zu unserem Cloudservice.

Marion Socher und Staatsministerin Melanie Huml

Christa Vogelmeier

Frau Vogelmeier war als Gründungsmitglied der „Grünen Damen und Herren“ an der HELIOS Amper- Klinik in Dachau von 2011 bis 2016 aktiv im Einsatz.

Sie war immer dann gefragt, wenn Patientinnen und Patienten ängstlich waren, nach einer Operation Beistand benötigt hatten oder in der Klinik lagen, ohne Aussicht darauf, besucht zu werden.

Dabei war sie nicht nur für die Einsatzpläne zuständig, sondern hat sich auch um sämtliche anderen organisatorischen Belange gekümmert.

Immer wieder hat Frau Vogelmeier neue Ideen und Impulse mit eingebracht. Stets hat sie den Kranken das Gefühl vermittelt, nicht alleine zu sein und ihnen Mut und Hoffnung geschenkt.

Vor allem durch ihre lebensfrohe Art ist es ihr immer wieder gelungen, die anderen Helfer zu motivieren.

Auch bei Veranstaltungen für geriatrische Patientinnen und Patienten in der Indersdorfer Klinik war sie ein gern gesehener Gast und Helfer.

Ihr vielfältiges Engagement wird durch ihren Einsatz in der Gemeinde-Caritas der Pfarrei St. Peter in Dachau und als stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende abgerundet, wo sie auch heute noch aktiv ist.

 

Hochauflösende Bilder sowie ein Gruppenbilder der Veranstaltung können Sie sich aus unserem Cloudservice herunterladen. Schreiben Sie uns eine E-Mail an: download@stmgp.bayern.de, dann erhalten Sie die Zugangsdaten zu unserem Cloudservice.

Für Christa Vogelmeier entgegengenommen stv. Landrat Helmut Zech und Staatsministerin Melanie Huml -und MdL Bernhard Seidenath

Marianne Wolf

Von 2006 bis 2015 war sie ehrenamtliche Einsatzleiterin des Hospizvereins Berchtesgadener Land. Als gelernte Krankenschwester mit diversen Zusatzqualifikationen, unter anderem als Palliativschwester, war Frau Wolf für diese anspruchsvolle Tätigkeit besonders geeignet.

Mit großem Verantwortungsbewusstsein hat sie über all die Jahre hinweg die Einsätze der Hospizhelferinnen und Hospizhelfer geplant sowie Fortbildungen und Supervisionen organisiert.

Sie war aber nicht nur als Leiterin aktiv, sondern hat auch selbst Sterbebegleitungen übernommen. Darüber hinaus war sie für die 24-Stunden-Telefonbereitschaft zuständig.

Ihre warmherzige und professionelle Art im Umgang mit den Patientinnen und Patienten und mit ihrem Team war ein Garant für qualitativ hochwertige Hilfe.

Als engagierte und gleichzeitig einfühlsame Frau ist es ihr außerdem gelungen, Menschen für die Aufgabe des Hospizvereins zu begeistern.

Über viele Jahre hinweg war Frau Wolf die tragende Säule des Vereins. Nach ihrer Verabschiedung in den Ruhestand im Jahre 2015 hat der Hospizverein eine hauptamtliche Einsatzleitung eingestellt. Das zeigt deutlich, welch umfangreiches Engagement sie ausgeübt hat.

Durch ihren unermüdlichen Einsatz hat sie einen großen Beitrag geleistet, um die Lebensqualität schwerstkranker und sterbender Menschen zu verbessern.

Mit ihrem Engagement hat Frau Wolf Menschen Linderung verschafft, wo Heilung nicht mehr möglich war. Damit ist sie ein Vorbild für ihre Mitmenschen.

 

Hochauflösende Bilder sowie ein Gruppenbilder der Veranstaltung können Sie sich aus unserem Cloudservice herunterladen. Schreiben Sie uns eine E-Mail an: download@stmgp.bayern.de, dann erhalten Sie die Zugangsdaten zu unserem Cloudservice.

Für Marianne Wolf entgegengenommen stv. Landrat Rudolf Schaupp und Staatsministerin Melanie Huml