Die Bühne bei einer Veranstaltung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Weißer Engel - Laudationes Schwaben

Am 8. Juni 2018 hat Staatsministerin Melanie Huml in Schwaben den "Weißen Engel" an beispielgebende Personen verliehen, die sich langjährig und regelmäßig im Gesundheit- und/oder Pflegebereich ehrenamtlich engagiert haben.

Rudolf Fürst

Herr Fürst ist seit 1998 als Hospizbegleiter beim Hospizverein Kaufbeuren-Ostallgäu ehrenamtlich engagiert. Er war schon im Ruhestand, als er sich bewusst für dieses anspruchsvolle Ehrenamt entschieden hat. Seitdem übt er es ununterbrochen mit hoher Einsatzbereitschaft und Hingabe aus.

Rudolf Fürst betreut schwerstkranke Menschen zu Hause, in Pflegeheimen, in der Lebenshilfe und auch auf der Palliativstation des Klinikums Kaufbeurens. Oft verbringt er die Nacht am Bett der Sterbenden und hält Nachtwache, wenn die Familie eine Ruhepause braucht.

Um Erlebnisse besser zu verarbeiten, dokumentiert er jede Begleitung in einem Tagebuch. „Begleiten ist keine Einbahnstraße – es kommt viel zurück“, lautet sein Motto.

120 Menschen hat er bereits begleitet.

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Melanie Huml mit Preisträger Weißer Engel Rudolf Fürst

Marie-France König

Frau Marie-France König konnte bei der Verleihung nicht anwesend sein. Die erste Bürgermeisterin aus der Gemeinde Unteregg, Frau Marlene Preißinger, nahm für sie die Ehrung entgegen.

Frau König engagiert sich seit 2010 beim Caritas-Seniorenzentrum St. Georg in Mindelheim. Sie erfüllt für die Bewohnerinnen und Bewohner so manche Stunde eines langen Tages mit Leben.

In der Regel besucht sie die Heimbewohnerinnen und -bewohner an fünf Nachmittagen in der Woche.

Frau König schenkt Aufmerksamkeit und geht auf die persönlichen Bedürfnisse der Bewohner ein. Ihr besonderes Augenmerk gilt denjenigen, die kaum oder überhaupt keinen Besuch bekommen.

Sie hilft bei der Kaffee- und Teeausgabe, singt und tanzt mit den älteren Menschen und unterstützt sie bei alltäglichen Dingen.

Sie selbst bezeichnet das Seniorenzentrum als ihre „zweite Familie“.

Sie schenkt den älteren Menschen etwas sehr Wertvolles, ihre Zeit. Für ihre Schützlinge ist sie als Unterstützung nicht mehr wegzudenken.

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Melanie Huml mit Preisträger Weißer Engel

Hedwig Langhof

Ihr Engagement gilt den Seniorinnen und Senioren. Seit 2008 ist sie als Seniorenbeauftrage der Gemeinde Seeg aktiv.

Es liegt Ihnen besonders am Herzen, die Lebensqualität der älteren Menschen zu erhalten und zu fördern. Tatkräftig unterstützen Sie die Gemeinde Seeg bei der Umsetzung des Ostallgäuer Seniorenkonzeptes.

Sie hat beispielsweise dafür gesorgt, dass für ältere Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde ein Fahrdienst zu Veranstaltungen, zum Einkaufen und zum Arzt zur Verfügung steht. Zudem hat sich Frau Langhof erfolgreich für einen Besuchsdienst für die Bewohnerinnen und Bewohner im Caritas-Zentrum in Seeg stark gemacht.

Auch sie selbst nimmt sich Zeit für die Heimbewohnerinnen und –bewohner; sie verschönert ihnen die Nachmittage und begleitet sie zum Gottesdienst im Caritas-Zentrum.

Sie hat sich immer sehr engagiert bei Besprechungen der Seniorenbeauftragten des Landkreises eingebracht. Außerdem engagiert sie sich für demenzkranke Menschen und hatdafür eine Demenzhelferschulung absolviert.

Sie bietet Führungen in Seeg an und hilft den Asylbewerberinnern und Asylbewerbern der Gemeinde.

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Melanie Huml mit Preisträgerin Weißer Engel Hedwig Langhof

Luise Maiershofer

Zehn Jahre lang hat sie ihren Ehemann in liebevoller und aufopferungsvoller Weise zu Hause gepflegt. Dieser hat nach einer Herztransplantation im Jahre 1995 an schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen gelitten. Nach einem Schlaganfall 2007 war er an den Rollstuhl gefesselt und auf Pflege angewiesen.

Für Frau Maiershofer war es selbstverständlich, ihren Ehemann zu Hause zu pflegen und zu betreuen. Sie hat diese Herausforderung klaglos angenommen – auch weil Sie sofort erkannt hat, dass die Vertrautheit und das Gefühl von Nähe im eigenen Zuhause für ihren Mann von unschätzbarem Wert ist.

Durch ihre aufopferungsvolle Pflege konnte er bis zu seinem Tod im Jahr 2017 im Kreise seiner Familie sein.


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Melanie Huml mit Preisträgerin Weißer Engel Luise Lydia Maiershofer

Erika Meyer

Ihr ist es zu verdanken, dass es seit 2004 in Augsburg die Selbsthilfegruppe Neurodermitis und Psoriasis gibt. Seither leitet Frau Meyer diese Gruppe mit ausgesprochen großem Engagement.

Es sind nicht nur die Gruppentreffen, die ihre Arbeit ausmachen. Es ist die Unterstützung und Beratung der Betroffenen und Angehörigen in der Zeit dazwischen. Auch auf Messen und Gesundheitstagen ist sie aktiv. Dort hält sie regelmäßig Vorträge, um Betroffene, Angehörige und Interessierte über die Themen Neurodermitis und Psoriasis aufzuklären.

Durch ihre eigene Betroffenheit und die damit verbundenen praktischen Erfahrungen und Kenntnisse, ist sie für die Leidtragenden und ihre Angehörigen eine wertvolle Anlaufstelle.

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Melanie Huml mit Preisträgerin Weißer Engel Erika Carola Meyer

Gisela Müller

Sie engagiert sich bereits seit 2003 ehrenamtlich als Heimfürsprecherin des Marienhauses Mussenhausen. Schon vorher war sie dort als ehrenamtliche Helferin tätig. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Marienhauses liegen ihr sehr am Herzen, sie pflegt einen intensiven Kontakt mit ihnen. Mehrere Stunden in der Woche nimmt sie sich für die Menschen im Marienhaus Zeit.

Sie vermittelt ihnen das Gefühl, nicht alleine zu sein. Frau Müller ist eine liebevolle Bezugsperson, die zuhört und sich als Heimfürsprecherin für die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner einsetzt.

Sie hilft unter anderem bei Veranstaltungen, beim Betreuungsangebot, beim jährlichen Adventsbasar und der Heimzeitung mit. Frau Müller wird als äußert engagierte und zuverlässige Person beschrieben, die den älteren Bewohnerinnen und Bewohnern etwas sehr Wertvolles schenkt: Ihre Zeit.

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Melanie Huml mit Preisträgerin Weißer Engel Gisela Gerda Müller

Martina Piskol

Frau Piskol hat sich in vielen Bereichen herausragende Verdienste um Gesundheit und Pflege erworben. Jahrelang hat sie ihre Schwiegermutter, aufopfernd gepflegt und umsorgt. So hat sie ihr, bis zu ihrem Tod im Jahre 2014, das Verbleiben im gewohnten Umfeld und einen guten Lebensabend ermöglicht.

Außerdem ist sie seit 35 Jahren Mitglied der Rot-Kreuz-Bereitschaft in Bellenberg. Sie organisiert dort die Blutspende-Termine und motiviert Mitbürger zum Mitmachen.

Mit ihrer Kreativität, zum Beispiel bei der Dekoration der Tische, verleiht sie dem Blutspende-Termin einen schönen Rahmen. Sie unterstützt außerdem das Jugend-Rot-Kreuz bei Wettbewerben und hilft bei den Senioren-Nachmittagen der Rot-Kreuz-Bereitschaft mit.

Seit über zehn Jahren ist sie im Seniorenwohnheim „IllerSENIO“ im Illertal beruflich tätig. Ihr Handeln ist stets geprägt von großer Hilfsbereitschaft und Mitgefühl für die älteren Menschen. Auch in ihrer Freizeit engagiert sich Frau Piskol für das Seniorenheim.

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Melanie Huml mit Preisträgerin Weißer Engel Anneliese Piskol

Gudrun Rauch

Sie engagiert sich seit 2002 im Initiativkreis „Helfende Hände“ und seit 2010 beim Projekt „Demenz in der Kommune Obergünzburg“. 2002 wurde der Initiativkreis „Helfende Hände“ vom Sozialausschuss des Obergünzburger Pfarrgemeinderats gegründet. Er besteht seitdem aus freiwilligen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die in verschiedenen Notsituationen helfen.

Frau Rauch, hilft tatkräftig bei der Betreuung älterer und kranker Menschen. Sie geht mit ihnen einkaufen, begleitet sie zu Arztbesuchen und bei Behördengängen. Aber auch bei Spaziergängen oder beim Lesen beispielsweise, bietet sie ihre Hilfe an.

Frau Rauch trägt dazu bei, dass viele Menschen in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung bleiben können und entlastet dabei die Angehörigen. Sie ist aber nicht nur selbst als „Helfende Hand“ tätig, sondern auch Ansprechpartnerin des Initiativkreises. Interessierte können sich bei allen Fragen an sie wenden.

Seit 2017 ist sie außerdem hauptamtliche Anlaufstelle der Nachbarschaftshilfe im Markt Obergrünzburg als koordinierte Fachkraft.

Darüber hinaus ist sie seit 2010 ehrenamtliche Koordinatorin des Arbeitskreises „Demenz in der Kommune Obergünzburg“. Sie setzt sich dafür ein, dass die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen vor Ort maßgeblich verbessert wird.

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Melanie Huml mit Preisträgerin Weißer Engel Gudrun Maria Rauch

Norbert Spaja

Acht Jahre lang hat Herr Spaja seine Schwiegermutter, Maria Seubert, zu Hause umsorgt und aufopferungsvoll gepflegt. Frau Seubert ist 2008 zu ihrer Tochter und Herrn Spaja ins Allgäu gezogen, nachdem ihr Ehemann verstorben war und sie sich nicht mehr alleine versorgen konnte.

Bereitwillig haben die Eheleute sie bei sich aufgenommen. Herr Spajas Ehefrau war Vollzeit berufstätig und er wollte sie auch entlasten. Seine Schwiegermutter litt unter anderem an Demenz, Diabetes und Osteoporose.

Ihr gesundheitlicher und geistiger Zustand hat sich im Laufe der Jahre immer weiter verschlechtert. Die letzten drei Jahre bis zu ihrem Tod im Jahre 2016, war Sie bettlägerig.

Herr Spaja hat das Schicksal seiner Schwiegermutter als Lebensaufgabe angenommen. Eine Aufgabe, die nicht nur körperlich Kraft kostet, sondern auch mit vielen Entbehrungen verbunden war.

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Melanie Huml mit Preisträger Weißer Engel Emanuel Norbert Spaja

Alfred Walecky

Seit 2005 ist er als ehrenamtlicher Helfer im Therapiezentrum Burgau, eine renommierte Fachklinik für Neurologische Rehabilitation, tätig. An zwei Tagen in der Woche besucht er die Patientinnen und Patienten auf den verschiedenen Stationen.

Ihm ist es wichtig, Menschen am Krankenbett zu besuchen und ihnen das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein. Vor allem diejenigen, die wenig oder gar keinen Besuch bekommen, wissen das sehr zu schätzen.

Auch bei Gottesdiensten, beim Sommerfest und bei verschiedenen anderen Feierlichkeiten ist Herr Walecky immer präsent und packt tatkräftig mit an. Herr Walecky steht in engem Kontakt mit dem Klinikpersonal der Stationen. Vor allem wegen seiner Zuverlässigkeit und seines Einfühlungsvermögens schätzt man ihn sehr.

Neben seinem Engagement im Therapiezentrum kümmert er sich auch um einen blinden Mitbürger in Burgau. Darüber hinaus ist er in verschiedenen anderen ehrenamtlichen Funktionen wie zum Beispiel dem Sportverein und dem Historischen Verein Burgau sehr aktiv.

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Melanie Huml mit Preisträger Weißer Engel Alfred Walecky

Gruppenbild der Weißen Engel 2018

Melanie Huml mit allen Preisträgern Weißer Engel