Drei Personen im Gespräch.

Gesundheits- und Pflegeministerium zieht nach Nürnberg

Ab 2017 wird das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sukzessive nach Nürnberg umziehen. Der Umzug geht auf eine Entscheidung des Ministerrats vom 30. Juli 2016 in St. Quirin zurück. Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml wird in den kommenden Monaten ein tragfähiges Konzept erstellen. Für die Behördenverlagerung gilt der Zeitrahmen der Heimatstrategie.

Das Kabinett hat bei seiner Klausurtagung in St. Quirin am 30. Juli 2016 den Umzug des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege nach Nürnberg beschlossen. Gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie Personal- und der Schwerbehindertenvertretung wird Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml einen tragfähigen Fahrplan für den Umzug nach Nürnberg erstellen.

Die Behördenverlagerung nach Nürnberg ist Teil der Heimatstrategie, für die der dort genannte Zeitrahmen gilt. Noch im Jahr 2017 sollen die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Nürnberg arbeiten, weitere werden sukzessive folgen. Eine Kopfstelle wird in München verbleiben. Den Umzug eines Ministeriums sieht die Ministerin als ein starkes Signal für Franken und eine historische Entscheidung für ganz Bayern.

Die Staatsregierung wird bei den Planungen größtmögliche Rücksicht auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen. Es gilt das Prinzip der Freiwilligkeit: Niemand wird zwangsversetzt, niemand muss gegen seinen Willen umziehen. Staatsministerin Huml sichert ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die aus persönlichen Gründen nicht mit nach Nürnberg gehen können, Unterstützung zu. Darüber hinaus wird das Ministerium alle denkbaren, technischen Möglichkeiten nutzen, zum Beispiel flexible Arbeitsplatzmodelle und Telearbeit. Insbesondere gelten die Garantien des Personalrahmenkonzeptes der Heimatstrategie aus dem Kabinettsbeschluss vom 1. März 2016.