4. Fachkongress „Gute Pflege. Daheim in Bayern.“
Angesichts der Herausforderungen des demographischen Wandels sind alle beteiligten Akteure gefordert, bedarfsgerechte und zukunftsfähige pflegerische Versorgungsstrukturen zu schaffen. Aber wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, ist klar: Das geht doch! Am 26.03.2026 veranstaltet das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention im marinaforum in Regensburg den 4. Kongress zur Bayerischen Strategie „Gute Pflege. Daheim in Bayern.“. Das abwechslungsreiche Programm präsentiert aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, innovative Ideen und gelungene Praxisbeispiele.
Programm
Am 26. März 2026 findet der 4. Fachkongress „Gute Pflege. Daheim in Bayern.“ im marinaforum Regensburg statt.
09:00 Uhr
Akkreditierung und Begrüßungskaffee
10:00 Uhr
Begrüßung und Rede
Staatsministerin Judith Gerlach, MdL
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention
10:20 Uhr
Würdigung und Preisverleihung „Innovative Wege zur Pflege – Visionen für eine pflegegerechte Gesellschaft“
Staatsministerin Judith Gerlach, MdL
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention
Linda Schraysshuen
Koordinationsstelle Pflege und Wohnen
11:00 Uhr
Impulsvortrag „Demographischer Wandel und Auswirkung auf die Sozialversicherungssysteme – eine ökonomische Perspektive“
Prof. Dr. Simon Reif
Leitung der Forschungsgruppe Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik, ZEW – Leibniz Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim
11:30 Uhr
Mittagspause
In der Mittagspause laden wir herzlich ein, beim Marktplatz der Möglichkeiten mit erfolgreichen Projekten ins Gespräch zu kommen.
Zwischen 12:30 und 13:00 Uhr haben Sie zudem die Gelegenheit die neue Community-Plattform „Netzwerk GutePflege.Bayern“ kennenzulernen. Die Plattform richtet sich insbesondere an Sozialplanende und GutePflegeLotsinnen und -Lotsen. Wir laden Sie herzlich ein mit uns ins Gespräch zu kommen.
13:00 Uhr
Bitte wählen Sie aus den vier verschiedenen Fachforen das für Sie passende aus. Weitere Informationen finden Sie in den Kurzvorstellungen der Referentinnen und Referenten.
Forum 1: Was macht eine gute kommunale Strategie für den Demografischen Wandel aus?
Florian Gasch, Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat
Forum 2: Pflege im Quartier sichern: ein kommunaler Lösungsansatz
Pajam Rais-Parsi, Landratsamt Landsberg am Lech
Forum 3: bestform. Sport kennt kein Alter!
PD Dr. phil. habil. Monika Siegrist, Technische Universität München
Nina Schaller, Technische Universität München
Forum 4: „Dabei und mittendrin“ – Projektvorstellung aus dem Bayerischen Demenzfonds
Barbara Hernes, Leitung Seniorenmosaik, Naturpark Hirschwald e.V.
Kathrin Seidl, Bayerisches Landesamt für Pflege
14:00 Uhr
Bitte wählen Sie aus den vier verschiedenen Fachforen das für Sie passende aus. Weitere Informationen finden Sie in den Kurzvorstellungen der Referentinnen und Referenten.
Forum 5: Kompetenzcenter Pflege im Landkreis Kronach – Pflege im Fokus
Klaus Löffler, Landrat des Landkreises Kronach
Dr. Lea Thiel, Lea Thiel Consulting
Forum 6: Familiale Pflege – Vom Krankenhaus in die Häuslichkeit in der Kommune
Dr. Ana Babac, Wissenschaftliche Leitung im Geschäftsbereich Pflege, AOK Bayern
Doris Eyrich, Gesamtleitung Sozialdienst und Pflegeberatung, Universitätsklinikum Würzburg
Marie-Therese Eursch, Referentin Innovation Pflege, AOK Bayern
Cora Hänig, Referentin Versorgungsforschung Pflege, AOK Bayern
Prof. Dr. Dorothee Lebeda, Professorin für Pflegepädagogik, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Forum 7: Der neue Leitfaden Barrierefreies Bauen – Welche Architektur braucht „die Pflege“ wirklich?
Dipl.-Ing. (FH) Markus Donhauser, Architekt, Sprecher des Beraterkreise der Beratungsstelle Barrierefreiheit der Bayerischen Architektenkammer
Forum 8: Senioren-Wohnen auf dem Bauernhof – ein Beitrag zum selbstbestimmten Altern in ländlichen Räumen
Theresia Nüßlein, Leiterin der Arbeitsgruppe „Soziale und Erlebnisorientierte Angebote (Green Care)“, Institut für Agrarökonomie, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
15:00 Uhr
Gemeinsames Get-together
ca. 16:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Kurzvorstellung der Referentinnen und Referenten

© Anna Logue
Prof. Dr. Simon Reif
Leitung Forschungsgruppe Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik, ZEW – Leibniz Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim
Simon Reif ist Gesundheitsökonom und leitet die Forschungsgruppe „Gesundheitsmärkte und Gesundheitspolitik“ am ZEW Mannheim. Zudem ist er Professor für Volkswirtschaftslehre an der FAU Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsinteressen sind verhaltensbezogene und institutionelle Aspekte der medizinischen Leistungserbringung sowie die Frage, wie die Digitalisierung die Gesundheitsversorgung prägt. Er wurde 2024 vom Wirtschaftsmagazin Capital unter die Top 40 unter 40 gewählt und zählt zu den führenden Experten für ökonomische Fragen im deutschen Gesundheitssystem.
Vortrag: „Demographischer Wandel und Auswirkung auf die Sozialversicherungssysteme – eine ökonomische Perspektive“
Die deutschen Sozialversicherungssysteme stehen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels vor enormen Herausforderungen. Steigende Lebenserwartung, sinkende Geburtenraten und der bevorstehende Eintritt der Babyboomer in höhere Pflege- und Gesundheitsrisiken verschieben dauerhaft das Verhältnis von Beitragszahlenden zu Leistungsempfangenden. Für die nachhaltige Finanzierbarkeit Altenpflege, Rente und Gesundheitssystem müssen entsprechend jetzt Reformen der Sozialen Pflegeversicherung angegangen werden. Ökonomische Analysen können hierbei zur Versachlichung der Debatte beitragen.

Florian Gasch
Management Sozialer Innovationen B.A., Soziologie M.A.
Als Referent am Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat im Referat für Heimatprojekte und Demografie tätig. Projektkoordinator des Förderprogramms „Pilotprogramm Demografiefeste Kommune“.
Forum 1: Was macht eine gute kommunale Strategie für den Demo-grafischen Wandel aus?
Einblicke und Erfahrungen aus dem vierjährigen Pilotprogramm Demografiefeste Kommune zu Vorgehensweisen, Zielen und Maßnahmen.

Pajam Rais-Parsi
Landratsamt Landsberg am Lech
Pajam Rais Parsi ist Altenpfleger und hat ein Studium der Pflegepädagogik (Bachelor) und den Masterstudiengang Public Health (Schwerpunkt Versorgungsforschung/ Pflegewissenschaft) absolviert. Seit 2014 ist er beim Landkreis Landsberg am Lech beschäftigt und zuständig für das Seniorenpolitische Gesamtkonzept sowie diverse Projekt im Bereich Alter und Demografie. Er leitet ein Team bestehend aus den Bereich Pflegestützpunkt, Demenz, Ambulante Pflege, Ehrenamt, Inklusion und FQA (ehem. Heimaufsicht).
Forum 2: Pflege im Quartier sichern – ein kommunaler Lösungsansatz
Pflege im Quartier sichern: ein kommunaler Lösungsansatz Wie kann es Kommunen gelingen, die pflegerische Grundversorgung im Quartier langfristig zu sichern – gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, begrenzter Fachkräfteressourcen und wachsender Unterstützungsbedarfe? Der Landkreis Landsberg am Lech erprobt mit der QuartierPflege einen Ansatz, der Pflege, Alltagsbegleitung und hauswirtschaftliche Unterstützung anders organisiert: niedrigschwellig, wohnortnah und durch Menschen aus dem eigenen Quartier. Unterstützungsleistungen werden bedarfsgerecht erbracht, können in unterschiedlichem Umfang erfolgen und sind – je nach Ausgestaltung – auch vergütet. So soll ein tragfähiges Modell entstehen, das professionelle Strukturen ergänzt, bürgerschaftliches Engagement stärkt und soziale Netzwerke vor Ort aktiviert.
Im Vortrag werden die Hintergründe und Motivation sowie das Konzept der QuartierPflege und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen aus Sicht eines Landkreises vorgestellt.

PD Dr. phil. habil. Monika Siegrist
Projektleitung von bestform. Sport kennt kein Alter! Ein maschinenbasiertes Multikomponententraining in 21 Senioreneinrichtungen im Großraum München.
Sportwissenschaftlerin am Lehrstuhl für Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie an der Technischen Universität München mit den Forschungsschwerpunkten Kindergesundheit sowie Training im Alter (Osteoporose, Sturzprävention und Training bei Älteren).
Fachforum 3: bestform. Sport kennt kein Alter! Ein maschinenbasiertes Multikomponententraining in 21 Senioreneinrichtungen im Großraum München.
Regelmäßiges Training kann auch im hohen Alter dazu beitragen, die Muskulatur und damit die Mobilität und Eigenständigkeit von Senioren zu erhalten. Im Rahmen des Vortrags werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Training im Alter auf Basis von aktuellen Studien mit Praxisbeispielen präsentiert. Anhand des Projekts bestform. Sport kennt kein Alter! wird die Bedeutung von Bewegung und Training im Setting Senioreneinrichtung erläutert und es werden konkrete Best-Practice-Beispiele vorgestellt. Gemeinsam werden Barrieren und Chancen von Bewegungsangeboten in Senioreneinrichtungen sowie Fragen im Kontext der Umsetzung von Bewegungsangeboten für Senioren diskutiert sowie Wege zu mehr Bewegung in der Pflege entwickelt. Denn jeder ältere Mensch sollte in Zukunft die Möglichkeit haben, durch Training seine Autonomie, Selbständigkeit und Gesundheit zu erhalten.

Nina Schaller
Projektleitung von bestform. Sport kennt kein Alter! Ein maschinenbasiertes Multikomponententraining in 21 Senioreneinrichtungen im Großraum München.
Diplom-Ökotrophologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Präventive Sportmedizin und Sportkardiologie an der Technischen Universität München mit den Forschungsschwerpunkten metabolisches Syndrom, Ernährung, Training im Alter und gesundes Altern.
Fachforum 3: bestform. Sport kennt kein Alter! Ein maschinenbasiertes Multikomponententraining in 21 Senioreneinrichtungen im Großraum München.
Regelmäßiges Training kann auch im hohen Alter dazu beitragen, die Muskulatur und damit die Mobilität und Eigenständigkeit von Senioren zu erhalten. Im Rahmen des Vortrags werden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Training im Alter auf Basis von aktuellen Studien mit Praxisbeispielen präsentiert. Anhand des Projekts bestform. Sport kennt kein Alter! wird die Bedeutung von Bewegung und Training im Setting Senioreneinrichtung erläutert und es werden konkrete Best-Practice-Beispiele vorgestellt. Gemeinsam werden Barrieren und Chancen von Bewegungsangeboten in Senioreneinrichtungen sowie Fragen im Kontext der Umsetzung von Bewegungsangeboten für Senioren diskutiert sowie Wege zu mehr Bewegung in der Pflege entwickelt. Denn jeder ältere Mensch sollte in Zukunft die Möglichkeit haben, durch Training seine Autonomie, Selbständigkeit und Gesundheit zu erhalten.

Barbara Hernes
Krankenschwester mit Zusatzausbildung Anästhesie- und Intensivpflege
Berufliche Tätigkeit u.a. St.-Elisabeth-Krankenhaus Dorsten, St.-Johannes-Hospital Hagen sowie im Klinikum St. Marien Amberg. In den vergangenen 10 Jahren Aufbau und Leitung des Seniorenmosaik, einer Koordinationsstelle für die Seniorenarbeit in 8 Kommunen, Träger ist der Naturpark Hirschwald e.V..
Im Rahmen der Tätigkeit Durchführung von Projekten zur Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihrer pflegenden An- und Zugehörigen.
Forum 4: „Dabei und mittendrin“ – Projektvorstellung aus dem Bayerischen Demenzfonds
„Dabei und mittendrin“ sind zwei Projekte der Gemeinden Kümmersbruck und Ursensollen unter fachlicher Leitung des Seniorenmosaiks im Naturpark Hirschwald e.V.. Als Antragsteller der ersten Stunde, konnten beide Kommunen durch die 2023 neu geschaffene Fördersäule „Demenzsensible Kommunen“ mit Mitteln des Bayerischen Demenzfonds finanziert werden.
In unserem Fachvortrag zeigen wir konkrete Beispiele für Angebote zur gelebten Teilhabe, Sensibilisierung und Öffentlichkeitsarbeit auf und gehen dabei auch auf Gelingfaktoren und Herausforderungen im Aufbau demenzsensibler Strukturen im ländlichen Raum ein. Gleichzeitig beantworten wir Ihre inhaltlichen und formalen Fragen zur Richtlinie Demenz und Teilhabe und zur Antragstellung.

Kathrin Seidl
Stellvertretende Referatsleitung Referat 32 am Bayerischen Landesamt für Pflege, in der auch die Geschäftsstelle des Bayerischen Demenzfonds angesiedelt ist.
Forum 4: „Dabei und mittendrin“ – Projektvorstellung aus dem Bayerischen Demenzfonds
„Dabei und mittendrin“ sind zwei Projekte der Gemeinden Kümmersbruck und Ursensollen unter fachlicher Leitung des Seniorenmosaiks im Naturpark Hirschwald e.V.. Als Antragsteller der ersten Stunde, konnten beide Kommunen durch die 2023 neu geschaffene Fördersäule „Demenzsensible Kommunen“ mit Mitteln des Bayerischen Demenzfonds finanziert werden.
In unserem Fachvortrag zeigen wir konkrete Beispiele für Angebote zur gelebten Teilhabe, Sensibilisierung und Öffentlichkeitsarbeit auf und gehen dabei auch auf Gelingensfaktoren und Herausforderungen im Aufbau demenzsensibler Strukturen im ländlichen Raum ein. Gleichzeitig beantworten wir Ihre inhaltlichen und formalen Fragen zur Richtlinie Demenz und Teilhabe und zur Antragstellung.
Klaus Löffler
Landrat des Landkreises Kronach
Klaus Löffler ist seit Dezember 2016 Landrat des Landkreises Kronach. Seine politische Laufbahn ist eng mit der Frankenwaldregion verwurzelt. Vor seiner Wahl zum Landrat war er Erster Bürgermeister der Gemeinde Steinbach am Wald. Als Landrat setzt er sich u. a. verstärkt für die medizinische Versorgung (z. B. Ansiedlung von Fachärzten) in Kronach und Umgebung ein. Das vom Landkreis Kronach unter ihm initiierte „Kompetenzcenter Pflege“ ist ein wichtiger Meilenstein in der regionalen Pflegeversorgung.
Forum 5: Kompetenzcenter Pflege im Landkreis Kronach – Pflege im Fokus
Pflege im Fokus – vor Ort und vernetzt: Der Landkreis Kronach steht beispielhaft für viele Regionen, die mit demografischem Wandel, steigendem Pflegebedarf, belasteten Angehörigen und Fachkräftemangel konfrontiert sind. Gleichzeitig besteht der Anspruch, Pflegebedürftigen ein möglichst langes, selbstbestimmtes Leben zu Hause zu ermöglichen. Daraus ergab sich für den Landkreis Kronach die Frage, wie bestehende Angebote sinnvoll weiterentwickelt, verknüpft und wirksam unterstützt werden können – und der Landkreis hat gemeinsam mit regionalen Akteuren aktiv eine Antwort erarbeitet: das Kompetenzcenter Pflege.
Der Vortrag gibt Einblick in die Konzeption des Kompetenzcenters Pflege im Landkreis Kronach, das gemeinsam mit Wohlfahrtsverbänden, Leistungserbringern, Klinik, Hochschule und Kommunen entwickelt wurde und ab Mitte 2026 mit Förderung der Guten Pflege FöR umgesetzt wird. Vorgestellt wird ein integriertes Modell aus zentraler Information und Beratung, digitaler 24/7-Information, aufsuchender Begleitung durch lokale Pflegelotsen, Förderung von Pflegetechnologien sowie Fachkräftesicherung. Kern ist das Zusammenspiel von Care-Management und Case-Management.
Abschließend werden Projektvorgehen und die begleitende wissenschaftliche Evaluation skizziert. Der Vortrag zeigt erste Erkenntnisse auf, die für andere Landkreise relevant sein können; ein über-tragbarer Leitfaden wird mit Abschluss der Evaluation erwartet.

Dr. Lea Thiel
Gründerin von Lea Thiel Consulting
Beratung von öffentlichen Organisationen in den Bereichen Pflege, Gesundheit, Arbeitsmarkt, Migration und Bildung. Zuvor als Projektleiterin bei McKinsey & Company sowie Leiterin der Organisationsentwicklung der Bundesagentur für Arbeit.
Forum 5: Kompetenzcenter Pflege im Landkreis Kronach – Pflege im Fokus
Pflege im Fokus – vor Ort und vernetzt: Der Landkreis Kronach steht beispielhaft für viele Regionen, die mit demografischem Wandel, steigendem Pflegebedarf, belasteten Angehörigen und Fachkräftemangel konfrontiert sind. Gleichzeitig besteht der Anspruch, Pflegebedürftigen ein möglichst langes, selbstbestimmtes Leben zu Hause zu ermöglichen. Daraus ergab sich für den Landkreis Kronach die Frage, wie bestehende Angebote sinnvoll weiterentwickelt, verknüpft und wirksam unterstützt werden können – und der Landkreis hat gemeinsam mit regionalen Akteuren aktiv eine Antwort erarbeitet: das Kompetenzcenter Pflege.
Der Vortrag gibt Einblick in die Konzeption des Kompetenzcenters Pflege im Landkreis Kronach, das gemeinsam mit Wohlfahrtsverbänden, Leistungserbringern, Klinik, Hochschule und Kommunen entwickelt wurde und ab Mitte 2026 mit Förderung der Guten Pflege FöR umgesetzt wird. Vorgestellt wird ein integriertes Modell aus zentraler Information und Beratung, digitaler 24/7-Information, aufsuchender Begleitung durch lokale Pflegelotsen, Förderung von Pflegetechnologien sowie Fachkräftesicherung. Kern ist das Zusammenspiel von Care-Management und Case-Management.
Abschließend werden Projektvorgehen und die begleitende wissenschaftliche Evaluation skizziert. Der Vortrag zeigt erste Erkenntnisse auf, die für andere Landkreise relevant sein können; ein über-tragbarer Leitfaden wird mit Abschluss der Evaluation erwartet.
Dr. Ana Babac
Wissenschaftliche Leitung im Geschäftsbereich Pflege, AOK Bayern
Ana Babac ist Gesundheitsökonomin und seit 2020 als wissenschaftliche Leitung im Geschäftsbereich Pflege der AOK Bayern tätig. In dieser Funktion hat Sie die AOK Gesundheitsakademie für Pflege etabliert und verantwortet unter anderem das Programm „Familiale Pflege“.
Forum 6: Familiale Pflege – Vom Krankenhaus in die Häuslichkeit in der Kommune
Das Programm „Familiale Pflege“ wurde auf Grundlage eines Modellprojekts der Universität Bielefeld und der AOK entwickelt und zielt darauf ab, die Pflege durch An- und Zugehörige zu Hause zu erleichtern. Im Rahmen von Pflegekursen gemäß § 45 SGB XI werden die Übergänge zwischen Krankenhausaufenthalt und häuslicher Pflege erleichtert. Während des stationären Aufenthalts im Krankenhaus bieten Pflegetrainer bedarfsgerechte Einzel- und Gruppenkurse an, die die An- und Zugehörigen auf die Pflege zu Hause vorbereiten. Nach Entlassung können die Schulungen zu pflege- und krankheitsspezifischen Themen in der häuslichen Umgebung durch den Pflegetrainer vertieft werden. So werden pflegende Angehörige ideal auf die Pflege im eigenen zu Hause vorbereitet. Das Projekt „Familiale Pflege“ bietet die Chance die häusliche Pflege in den Kommunen nachhaltig zu stärken und zu stabilisieren.

Doris Eyrich
Gesamtleitung Sozialdienst und Pflegeberatung, Universitätsklinikum Würzburg
Doris Eyrich ist seit 1997 am Universitätsklinikum Würzburg tätig. Nach einigen Jahren als aktive Pflegefachkraft, wechselte sie 2012 im Rahmen eines Projekts zur Optimierung des pflegerischen Entlassmanagements in die Pflegedirektion und leitet seit 2019 die Stabsstelle Sozialdienst und Pflegeberatung.
Als Mitglied der Expertengruppe zur Revision des Expertenstandards „Entlassmanagement in der Pflege“ kam Frau Eyrich erstmalig 2019 mit dem Programm „Familiale Pflege“ in Berührung. In den folgenden Jahren bemühte sie sich, dieses Angebot auch in Bayern zu etablieren. Im vergangenen Sommer konnte nun das Programm „Familiale Pflege“ mit Unterstützung der AOK Bayern am Universitätsklinikum Würzburg als erstem Pilotkrankenhaus in Bayern starten.
Forum 6: Familiale Pflege – Vom Krankenhaus in die Häuslichkeit in der Kommune
Das Programm „Familialen Pflege“ wurde auf Grundlage eines Modellprojekts der Universität Bielefeld und der AOK entwickelt und zielt darauf ab, die Pflege durch An- und Zugehörige zu Hause zu erleichtern. Im Rahmen von Pflegekursen gemäß § 45 SGB XI werden die Übergänge zwischen Krankenhausaufenthalt und häuslicher Pflege erleichtert. Während des stationären Aufenthalts im Krankenhaus bieten Pflegetrainer bedarfsgerechte Einzel- und Gruppenkurse an, die die An- und Zugehörigen auf die Pflege zu Hause vorbereiten. Nach Entlassung können die Schulungen zu pflege- und krankheitsspezifischen Themen in der häuslichen Umgebung durch den Pflegetrainer vertieft werden. So werden pflegende Angehörige ideal auf die Pflege im eigenen zu Hause vorbereitet. Das Projekt „Familiale Pflege“ bietet die Chance die häusliche Pflege in den Kommunen nachhaltig zu stärken und zu stabilisieren.
Marie-Therese Eursch
Referentin Innovation Pflege, AOK Bayern
Nach dem Abschluss des dualen Studiums im Bereich Management in der Gesundheitswirtschaft an der TH Rosenheim mit der AOK Bayern am Standort Garmisch-Partenkirchen ist Marie-Therese Eursch seit Oktober 2024 als Referentin Innovation Pflege tätig. In dieser Funktion verantwortet sie die Weiterentwicklung zentraler Themen wie Pflegekurse, neutrale Beratungsstellen sowie Pflegestütz-punkte und arbeitet an der konzeptionellen Ausgestaltung dieser Angebote. Darüber hinaus wirkt sie an der vertraglichen Gestaltung und der inhaltlichen Weiterentwicklung des Programms „Familiale Pflege“ mit.
Forum 6: Familiale Pflege – Vom Krankenhaus in die Häuslichkeit in der Kommune
Das Programm „Familialen Pflege“ wurde auf Grundlage eines Modellprojekts der Universität Bielefeld und der AOK entwickelt und zielt darauf ab, die Pflege durch An- und Zugehörige zu Hause zu erleichtern. Im Rahmen von Pflegekursen gemäß § 45 SGB XI werden die Übergänge zwischen Krankenhausaufenthalt und häuslicher Pflege erleichtert. Während des stationären Aufenthalts im Krankenhaus bieten Pflegetrainer bedarfsgerechte Einzel- und Gruppenkurse an, die die An- und Zugehörigen auf die Pflege zu Hause vorbereiten. Nach Entlassung können die Schulungen zu pflege- und krankheitsspezifischen Themen in der häuslichen Umgebung durch den Pflegetrainer vertieft werden. So werden pflegende Angehörige ideal auf die Pflege im eigenen zu Hause vorbereitet. Das Projekt „Familiale Pflege“ bietet die Chance die häusliche Pflege in den Kommunen nachhaltig zu stärken und zu stabilisieren.

Cora Hänig
Referentin Versorgungsforschung Pflege, AOK Bayern
Nach dem dualen Studium Management in der Gesundheitswirtschaft an der TH Rosenheim mit Praxispartner AOK Bayern, war Cora Hänig zunächst im Geschäftsbereich Stationäre Pflege im Qualitätsmanagement tätig. Seit 2025 betreut und koordiniert sie als Referentin Versorgungsforschung Pflege, die Forschungsprojekte der AOK Bayern zum Thema Pflege. Hierzu zählt auch die fachliche Ausarbeitung des Pilotprojektes „Familiale Pflege“.
Forum 6: Familiale Pflege – Vom Krankenhaus in die Häuslichkeit in der Kommune
Das Programm „Familialen Pflege“ wurde auf Grundlage eines Modellprojekts der Universität Bielefeld und der AOK entwickelt und zielt darauf ab, die Pflege durch An- und Zugehörige zu Hause zu erleichtern. Im Rahmen von Pflegekursen gemäß § 45 SGB XI werden die Übergänge zwischen Krankenhausaufenthalt und häuslicher Pflege erleichtert. Während des stationären Aufenthalts im Krankenhaus bieten Pflegetrainer bedarfsgerechte Einzel- und Gruppenkurse an, die die An- und Zugehörigen auf die Pflege zu Hause vorbereiten. Nach Entlassung können die Schulungen zu pflege- und krankheitsspezifischen Themen in der häuslichen Umgebung durch den Pflegetrainer vertieft werden. So werden pflegende Angehörige ideal auf die Pflege im eigenen zu Hause vorbereitet. Das Projekt „Familiale Pflege“ bietet die Chance die häusliche Pflege in den Kommunen nachhaltig zu stärken und zu stabilisieren.
Prof. Dr. Dorothee Lebeda
Professorin für Pflegepädagogik, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Krankenschwester, danach verschiedene (Fach-) Weiterbildungen, Rollen und Funktionen in der beruflichen Pflege. Erfahrungen im ambulanten sowie im akuten Versorgungssektor. Diplom Pflegewissenschaftlerin (Schwerpunkt Forschung und Beratung), Wissenschaftliche Mitarbeit an der Uni Bielefeld im Modellprojekt Familiale Pflege, Master in Beratung und Supervision an der Uni Bielefeld, Promotion an der Fakultät für Erziehungswissenschaft an der Universität Bielefeld.
Forum 6: Familiale Pflege – Vom Krankenhaus in die Häuslichkeit in der Kommune
Das Programm „Familialen Pflege“ wurde auf Grundlage eines Modellprojekts der Universität Bielefeld und der AOK entwickelt und zielt darauf ab, die Pflege durch An- und Zugehörige zu Hause zu erleichtern. Im Rahmen von Pflegekursen gemäß § 45 SGB XI werden die Übergänge zwischen Krankenhausaufenthalt und häuslicher Pflege erleichtert. Während des stationären Aufenthalts im Krankenhaus bieten Pflegetrainer bedarfsgerechte Einzel- und Gruppenkurse an, die die An- und Zugehörigen auf die Pflege zu Hause vorbereiten. Nach Entlassung können die Schulungen zu pflege- und krankheitsspezifischen Themen in der häuslichen Umgebung durch den Pflegetrainer vertieft werden. So werden pflegende Angehörige ideal auf die Pflege im eigenen zu Hause vorbereitet. Das Projekt „Familiale Pflege“ bietet die Chance die häusliche Pflege in den Kommunen nachhaltig zu stärken und zu stabilisieren.
Videobeitrag von Frau Prof. Dr. Dorothee Lebeda: Kurzdarstellung der Entwicklung des Modellprojektes Familiale Pflege unter den Bedingungen der G- DRG, Begründung bzw. wissenschaftliche Perspektive (Tansfer-, bzw. Umsetzungsforschung) auf die Begleitung, Beratung und Bildung pflegender Angehöriger, Bedeutung der neuen Funktion Pflegetrainer*innen für die Versorgungsqualität.
Markus Donhauser
Architekt, Sprecher des Beraterkreise der Beratungsstelle Barrierefreiheit der Bayerischen Architektenkammer und Mitautor des Leitfadens Barrierefreies Bauen
Forum 7: Der neue Leitfaden Barrierefreies Bauen
Vorstellung des neuen Leitfadens Barrierefreies Bauen zur Planung und Umsetzung von baulichen Anforderungen für pflegerische Versorgungsformen.
Der neue Leitfaden der Bayerischen Architektenkammer und des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention überträgt die Anforderungen der einschlägigen Norm für barrierefreies Bauen DIN 18040-2 auf die Bedarfe der Nutzergruppen in pflegerischen Versorgungsformen. Welche Architektur braucht „die Pflege“ wirklich?
Theresia Nüßlein
Leiterin der Arbeitsgruppe „Soziale und Erlebnisorientierte Angebote (Green Care)“ am Institut für Agrarökonomie, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Forum 8: Senioren-Wohnen auf dem Bauernhof – ein Beitrag zum selbstbestimmten Altern in ländlichen Räumen.
Viele Menschen suchen nach alternativen Wohnformen für ihren Lebensabend. Die Nähe zur Natur und zu Tieren sowie das Wohnen in kleinen, familiären Gemeinschaften sind Gründe für das wachsende Interesse am Senioren-Wohnen auf dem Bauernhof. Zudem besteht die Möglichkeit, sich je nach eigenen Interessen und Möglichkeiten bei der Gestaltung des Alltags einzubringen.
Im Rahmen des Vortrags werden verschiedene Konzepte und praktische Beispiele für die Umsetzung vorgestellt. Wo liegen die Chancen für Mieterinnen und Mieter und für ländliche Gebiete? Welche Herausforderungen ergeben sich bei der Realisierung? Welche Anlaufstellen sind gefragt?
Diese Themen sollen im Rahmen der Diskussion ihren Platz finden.


