Presse­mitteilung

Bayerns Land­arzt­pro­gramm weiter auf Erfolgskurs – Gesund­heits­mi­nis­terin Huml über­reicht am 4. Februar den 200. Förder­be­scheid an Psycho­the­ra­peutin in Bad Neustadt

Das Programm der Baye­ri­schen Gesund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml zum Erhalt einer wohn­ort­nahen medi­zi­ni­schen Versorgung auf dem Land hat eine neue Erfolgs­marke erreicht: Am kommenden Donnerstag (4. Februar) wird der 200. Förder­be­scheid im Rahmen der Nieder­las­sungs­för­derung für Ärzte und Psycho­the­ra­peuten über­geben. Es handelt sich um die Praxis für Kinder- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­rapie von Frau Fran­ziska Schwartz im unter­frän­ki­schen Bad Neustadt a. d. Saale.

Huml betonte am Sonntag: "Grund­sätzlich haben wir in Bayern eine gute Versorgung mit nieder­ge­las­senen Haus- und Fach­ärzten. Doch es gibt ein Vertei­lungs­problem zwischen Stadt und Land und auch innerhalb einzelner Regionen. Das heißt: Ärzte und Psycho­the­ra­peuten sind nicht überall dort, wo sie gebraucht werden."

Die Minis­terin fügte hinzu: "Hier wollen wir mit unserem Nieder­las­sungs­för­der­pro­gramm gegen­steuern. Ziel ist es, die Versorgung in länd­lichen Regionen auch in Zukunft zu sichern. Denn wir wollen in ganz Bayern und für alle Bürge­rinnen und Bürger gleich­wertige Lebens­ver­hält­nisse."

Für die Sicher­stellung der vertrags­ärzt­lichen Versorgung im Frei­staat ist zwar grund­sätzlich die Kassen­ärzt­liche Verei­nigung Bayerns (KVB) zuständig. Um gerade in länd­lichen Regionen ausrei­chend Praxis­nach­folger zu gewinnen, hat das Baye­rische Gesund­heits­mi­nis­terium aber ein eigenes Förder­pro­gramm aufgelegt. Im Doppel­haushalt 2015/2016 stehen dafür insgesamt 11,7 Millionen Euro zur Verfügung.

Im Rahmen des Programms unter­stützt das Gesund­heits­mi­nis­terium unter anderem die Nieder­lassung von Haus- und Fach­ärzten mit bis zu 60.000 Euro. Psycho­the­ra­peuten können eine Förderung von bis zu 20.000 Euro erhalten. Voraus­setzung dafür ist insbe­sondere, dass sich die Medi­ziner in Gemeinden mit nicht mehr als 20.000 Einwohnern nieder­lassen. Bei Kinder- und Jugend­psych­iatern liegt die Grenze bei 40.000 Einwohnern. Zu dem Programm gehören auch die Vergabe von Stipendien an Medi­zin­stu­die­rende und die Förderung inno­va­tiver medi­zi­ni­scher Versor­gungs­kon­zepte.

Die Minis­terin erläu­terte: "Bei Gesund­heits­fragen sind unsere Haus- und Fach­ärzte die ersten Ansprech­partner. Damit sind sie der Dreh- und Angel­punkt der medi­zi­ni­schen Versorgung – gerade auf dem Land. Wichtig ist, dass die gute ambu­lante Versorgung in allen Regionen Bayerns auch künftig ohne lange Anfahrtswege sicher­ge­stellt werden kann."

Mehr Informationen zum Förder­pro­gramm unter http://www.aerzteportal.bayern.de/fachinformationen/foerderprogramm/niederlassung_hausaerzte-_aendl_raum.htm.

Hinweis an die Medien:

Die Minis­terin über­reicht den 200. Förder­be­scheid an die Praxis für Kinder- und Jugend­li­chen­psy­cho­the­rapie im unter­frän­ki­schen Bad Neustadt

am Donnerstag, 04. Februar 2016, um 11:30 Uhr,
Praxis Fran­ziska Schwartz,
Hohen­straße 17,
97616 Bad Neustadt an der Saale.

 Medi­en­ver­treter sind herzlich einge­laden. Um Anmeldung tele­fo­nisch unter 089/540233-955 oder per E-Mail an pressestelle@stmgp.bayern.de wird gebeten.