Presse­mitteilung

Huml begrüßt klares Nein der bayerischen Bischöfe zu aktiver Sterbehilfe – Bayerns Gesundheitsministerin fordert weiteren Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat die klare Absage der bayerischen Bischöfe an eine aktive Sterbehilfe begrüßt. Huml betonte am Donnerstag: "Das ist ein wichtiges Signal! In Deutschland darf es keine Entwicklung wie in Belgien geben, wo jetzt sogar aktive Sterbehilfe bei Kindern ermöglicht wird. Stattdessen muss die Palliativ- und Hospizversorgung verstärkt werden."

Die Bayerische Bischofskonferenz hatte sich am Donnerstag auf ihrer Frühjahrsvollversammlung gegen eine aktive Sterbehilfe gewandt.

Huml unterstrich: "Wenn schwerstkranke Menschen wissen, dass sie nicht allein gelassen werden, ist der Wunsch nach Sterbehilfe viel geringer. Deshalb baut Bayern die Hospizversorgung und die Palliativmedizin weiter aus. Wir wollen ein Leben in Würde und ohne Schmerzen bis zuletzt ermöglichen."