Presse­mitteilung

Huml besucht Vatikan in Rom – Erste Auslandsreise der Bayerischen Gesundheits- und Pflegeministerin – Palliativversorgung als Schwerpunktthema

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat am Mittwoch den Vatikan in Rom besucht. Gemeinsam mit einer Palliativgruppe aus Landshut nahm die Ministerin am Vormittag an einer Audienz von Papst Franziskus teil. Auf der Tagesordnung stand zudem ein Meinungsaustausch mit der Italienischen Palliativgesellschaft (SICP).

Am Dienstagabend hatte Huml zum Auftakt ihrer ersten Auslandsreise als Bayerische Staatsministerin bereits den Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst, Erzbischof Zygmunt Zimowski, getroffen. Bei dem Gespräch ging es auch um die aktuelle Sterbehilfe-Diskussion in Deutschland.

Huml verwies am Mittwoch darauf, dass Bayern die Hospiz- und Palliativversorgung im Freistaat weiter ausbaut. Sie betonte zugleich: "Ich setze darauf, dass die Bundestags-Debatte zur Sterbehilfe am Donnerstag mit Besonnenheit geführt wird. Alten und schwerstkranken Menschen darf nicht das Gefühl vermittelt werden, dass sie der Gesellschaft zur Last fallen. Das sollten die Befürworter einer Sterbehilfe bedenken."

Die Ministerin fügte hinzu: "Nach meiner Ansicht dürfen keine Möglichkeiten zur assistierten Selbsttötung und zur Tötung auf Verlangen eröffnet werden. Deshalb lehne ich auch eine organisierte Sterbehilfe strikt ab. Bayern will Schwerstkranken ein Leben in Würde und möglichst ohne Schmerzen bis zuletzt ermöglichen. Deshalb stärken wir die Hospiz- und Palliativversorgung."