Presse­mitteilung

Huml dringt auf Schutz vor E-Shishas – Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin sichert Eltern­ver­bänden Unter­stützung zu

Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml dringt auf einen besseren Schutz von Jugend­lichen vor E-Ziga­retten und soge­nannten E-Shishas. Huml betonte am Sonntag:  "Die Besorgnis vieler Eltern ist berechtigt. Die Gefahr durch E-Shishas darf nicht unter­schätzt werden. Diese harmlos wirkenden Mini-Wasser­pfeifen können gesund­heits­schä­di­gende Stoffe enthalten."

Baye­rische Eltern­ver­bände hatten die Minis­terin um Unter­stützung bei diesem Thema gebeten. Huml verwies jetzt in einem Antwort­schreiben darauf, dass auch die Baye­rische Staats­re­gierung im Bereich des Jugend­schutzes Hand­lungs­bedarf sieht. Denn der Verkauf von E-Shishas und E-Ziga­retten an Minder­jährige ist derzeit nicht verboten – auch dann nicht, wenn die Flüs­sig­keits­mi­schungen Nikotin enthalten.

Huml bekräf­tigte: "Der Schutz der Gesundheit von Kindern und Jugend­lichen muss verstärkt werden. Deshalb setzt sich die Baye­rische Staats­re­gierung beim Bund dafür ein, die gegen­wärtige Geset­zes­lücke zügig zu schließen."

Nach bishe­rigen Erkennt­nissen können E-Shishas und E-Ziga­retten Substanzen enthalten, die Allergien auslösen – und sogar krebs­er­zeu­gende Stoffe. Huml warnte zudem: "Diese Wasser­pfeifen können für Kinder und Jugend­liche ein getarnter Einstieg in die Niko­tin­sucht sein. Deshalb will Bayern für eine bessere Aufklärung sorgen und die Prävention verstärken. E-Shishas und E-Ziga­retten gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugend­lichen!"