Presse­mitteilung

Huml fördert Ausbau der Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin: Neues Team startet am 1. April in Landshut

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml treibt den Ausbau der Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche weiter voran. Huml betonte am Dienstag anlässlich des Starts eines neuen Kinderpalliativteams in Landshut am 1. April: "Mir liegt die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Kindern und Jugendlichen sehr am Herzen. Die Betroffenen und ihre Familien brauchen eine ganz besonders einfühlsame Unterstützung. Die Hospiz- und Palliativversorgung leistet hier unschätzbar wertvolle Arbeit."

Der Aufbau des neuen Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung für Kinder (SAPV KJ) in Landshut wird vom Bayerischen Gesundheitsministerium mit 15.000 Euro gefördert. Insgesamt gibt es in Bayern dann fünf solcher Teams. Ein weiteres Team in Unterfranken ist derzeit in Planung.

Die Ministerin ergänzte: "Die Betreuung von schwerstkranken Kindern und ihren Familien ist eine der sensibelsten Aufgaben überhaupt. Zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche stehen in dieser schwierigen Situation mit Rat und Tat zur Seite. Denn neben dem sterbenden Kind werden auch die Eltern und die Geschwister unterstützt. Für diesen Einsatz danke ich ganz herzlich."

In Bayern leiden insgesamt etwa 2.700 Kinder an einer lebensverkürzenden und unheilbaren Erkrankung. Pro Jahr sterben rund 600 Kinder daran.

In der Kinderhospiz- und Palliativversorgung hat Bayern in den vergangenen Jahren umfangreiche Strukturen aufgebaut: Neben dem stationären Kinderhospiz in Bad Grönebach gibt es 15 spezielle ambulante Kinderhospizdienste im Freistaat. Bei zahlreichen Hospizdiensten sind außerdem geschulte Kinderhospizhelfer eingebunden. Eine Kinderpalliativstation am Klinikum Großhadern in München wird voraussichtlich noch in diesem Jahr eröffnet.

Huml unterstrich: "Bayern setzt sich auch künftig für den nachhaltigen Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung für schwerstkranke Kinder und Jugendliche ein. So fördern wir beispielsweise die Ausbildung von Kinderhospizhelfern sowie Familienhelfern bei den Hospizdiensten."

Weitere Informationen zur Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen in Bayern finden Sie unter

https://www.stmgp.bayern.de/palliativmedizin/doc/kinderpalliativkonzept.pdf.