Presse­mitteilung

Huml fordert lang­fristige Lösung für Hebammen

Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin: Annä­herung in Haft­pflicht­de­batte ein erster wich­tiger Schritt

Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml begrüßt die Annä­herung in der Diskussion über die Haft­pflicht­pro­bleme von Hebammen. Huml betonte am Samstag: "Dass sich eine Gruppe von Versi­cherern nun bereit erklärt hat, den Hebammen zunächst bis 2016 befristet eine Haft­pflicht­ver­si­cherung anzu­bieten, ist ein erster wich­tiger Schritt. Wir brauchen aber dringend eine lang­fristige Lösung. Bayern steht an der Seite der Hebammen. Wir werden uns auf Bundes­ebene weiterhin nach­drücklich dafür einsetzen, dass für sie dauerhaft eine sinn­volle Versi­che­rungs­mög­lichkeit ange­boten wird. Das muss sicher­ge­stellt werden. Ich gehe davon aus, dass wie bisher der Anstieg der Versi­che­rungs­prämie durch die Kran­ken­kassen ausge­glichen wird.“

Bayern hatte sich bereits in der Vergan­genheit auf Bundes­ebene erfolg­reich dafür einge­setzt, dass die gestie­genen Kosten für die Berufs­haft­pflicht­prämie von den gesetz­lichen Kran­ken­kassen möglichst ausge­glichen werden. Dementspre­chend sind die Erhö­hungen der Berufs­haft­pflicht­prämien seit 2012 aufgrund einver­nehm­licher Verein­ba­rungen zwischen dem Spit­zen­verband Bund der Kran­ken­kassen ausge­glichen worden. Die sons­tigen Honorare für frei­be­ruf­liche Hebammen sind zudem rück­wirkend zum 1. Januar 2013 um bis zu 15 Prozent erhöht worden.

Huml bekräf­tigte: "Hebammen und Entbin­dungs­pfleger sind für unsere Gesell­schaft unver­zichtbar. Notwendig ist deshalb eine Lösung der Haft­pflicht-Frage, damit Hebammen auch weiterhin von ihrem Beruf leben können.“