Presse­mitteilung

Huml für bessere Arbeits­be­din­gungen in der Pflege

Bayerns Pfle­ge­mi­nis­terin zum bundes­weiten Akti­onstag von Pfle­ge­be­schäf­tigten am Samstag

Bayerns Pfle­ge­mi­nis­terin Melanie Huml setzt sich für bessere Arbeits­be­din­gungen im Pfle­ge­be­reich ein. Huml betonte anlässlich der für den Samstag (8.3.) ange­kün­digten bundes­weiten Aktionen von Pflege-beschäf­tigten: "Wir brauchen mehr Menschen, die mit Herzblut in der Pflege arbeiten. Deshalb müssen wir den Pfle­ge­beruf attrak­tiver machen. Dazu gehören mehr Personal, eine ange­messene Bezahlung und mehr Zeit für die Arbeit an den Menschen."

Die Minis­terin fügte hinzu, derzeit stelle der Doku­men­ta­ti­ons­aufwand für viele Pfle­gende eine große Belastung dar. Huml unter­strich: "Wir brauchen auch in der Pflege eine Entbü­ro­kra­ti­sierung. Wir müssen die Doku­men­ta­ti­ons­pflichten auf das Notwen­digste redu­zieren!"

Um mehr Fach­kräfte für die Pflege zu gewinnen, habe Bayern die erfolg­reiche Kampagne "Herz­werker" ins Leben gerufen. Huml betonte: "Die Zahl der Auszu­bil­denden in der Pflege konnte in den drei vergan­genen Jahren um 25 Prozent gesteigert werden." Außerdem habe die Staats­re­gierung dafür gesorgt, dass die Schüler für die Alten­pfle­ge­aus­bildung in Bayern – anders als in anderen Bundes­ländern – kein Schulgeld mehr zahlen müssen.

Huml bekräf­tigte: "Die Gewinnung von quali­fi­ziertem Personal bleibt eines der dring­lichsten Themen in der Pflege. Hier sind alle Akteure gefordert: neben Bund und Ländern vor allem auch die Bundes­agentur für Arbeit, die Kosten­träger und die Einrich­tungen als Arbeit­geber. Nur gemeinsam können wir mehr Hände in der Pflege gewinnen."