Presse­mitteilung

Huml für noch stärkere Zusam­men­arbeit in der Pflege – Treffen der Baye­ri­schen Pfle­ge­mi­nis­terin mit dem Landes­vor­stand des Diako­ni­schen Werks

Bayerns Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­terin Melanie Huml setzt auf eine noch stärkere Zusam­men­arbeit im Pfle­ge­be­reich. Huml betonte am Mittwoch anlässlich eines Treffens mit dem Vorstand des Diako­ni­schen Werks Bayern in München: "Die Zahl pfle­ge­be­dürf­tiger Menschen wird in den kommenden Jahr­zehnten spürbar steigen. Wir brauchen eine gemeinsame Kraft­an­strengung, um diese Heraus­for­derung zu bestehen. Dabei  müssen sich unsere Grund­werte von Mitmensch­lichkeit und Menschen­würde bewähren."

Die Minis­terin fügte hinzu: "Wir müssen die Pflege zusammen mit allen Betei­ligten besser auf die Bedürf­nisse der pfle­ge­be­dürf­tigen Menschen und der Pfle­genden ausrichten." Ein Ziel sei es, Pfle­ge­be­dürf­tigen möglichst lange ein selbst­be­stimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermög­lichen. Zugleich müssten weiterhin gemeinsame Anstren­gungen für die Quali­täts­ent­wicklung in den Heimen unter­nommen werden.

Huml betonte: "Gute Pflege braucht moti­vierte Pfle­ge­kräfte. Wer diese Leistung erbringt, darf nicht unter Zeit- und Kosten­druck stehen. Die Pfle­ge­berufe müssen attrak­tiver werden, denn wir brauchen mehr quali­fi­zierte Menschen, die mit Herzblut in diesem Bereich arbeiten." Bayern wirbt bereits mit der erfolg­reichen Kampagne "Herz­werker" um mehr Personal in der Pflege.