Presse­mitteilung

Huml: Jetzt 100 Partner in Bayerns Bündnis für Prävention – Gesund­heits­mi­nis­terin erfreut über großes Interesse an der Initiative zur Vermeidung und Früh­erkennung von Krank­heiten

Das baye­rische Bündnis für Prävention stößt auf ein immer größeres Interesse. Mitt­ler­weile betei­ligen sich daran 100 Partner, wie Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml am Sonntag mitteilte. Das Bündnis für Prävention war am 25. November vergan­genen Jahres geschlossen worden. Kern­an­liegen sind die Gesund­heits­för­derung sowie die Früh­erkennung und die Vermeidung von Krank­heiten.

Huml betonte: "Es freut mich sehr, dass unser Bündnis so viele Partner gewinnen konnte. Gemeinsam ziehen wir an einem Strang, um Gesund­heits­för­derung und Prävention in Bayern weiter zu verbessern. Wir sagen weit verbrei­teten Volks­krank­heiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkran­kungen den Kampf an! Risi­ko­fak­toren für diese Erkran­kungen, zum Beispiel Bewe­gungs­mangel oder starkes Über­ge­wicht, können sich bereits im Kindes­alter zeigen."

Dem Bündnis sind neben Vertretern der Kammern und Kran­ken­kassen zahl­reiche Verbände, Vereine und andere Orga­ni­sa­tionen der Bürger­schaft beige­treten. Als 100. Partner kam jetzt das kbo-Kinder­zentrum München hinzu. Es ist spezia­li­siert auf die frühe Diagnostik und Therapie von Entwick­lungs­stö­rungen und Behin­de­rungen. Dazu arbeiten Fach­leute aus Kinder­heil­kunde, Sozi­al­päd­iatrie, Kinder­n­eu­ro­logie, Psycho­logie, Genetik und Pädau­dio­logie zusammen.

Die inhalt­liche Grundlage für das Bündnis bildet der Baye­rische Präven­ti­onsplan. An dessen Erar­beitung waren alle Staats­mi­nis­terien und die Träger von Präven­ti­ons­maß­nahmen in Bayern beteiligt.

Huml erläu­terte: "Wir wollen mit dem Baye­ri­schen Präven­ti­onsplan die Menschen in ihrer Entscheidung für eine gesund­heits­för­der­liche Lebens­weise unter­stützen und gesunde Lebens­welten gestalten, die solche Entschei­dungen leicht machen. Für alle Bürger im Frei­staat soll die best­mög­liche Gesundheit erreicht werden – und zwar in allen Regionen, in allen Lebens­phasen und in allen Lebens­lagen. Wichtig ist dabei auch das Zusam­men­wirken von Arbeit­gebern, Arbeit­nehmern und externen Partnern für gesunde Bedin­gungen im Betrieb. Für solche Koope­ra­tionen wollen wir weitere Unter­nehmen gewinnen."

Das Bündnis für Prävention setzt an den vier Hand­lungs­feldern aus dem Baye­ri­schen Präven­ti­onsplan an:

  • Gesundes Aufwachsen in Familie, Kinder­ta­ges­ein­rich­tungen und Schule.
  • Gesund­heits­kom­petenz in der Arbeitswelt und betrieb­liche Präven­ti­ons­kultur.
  • Gesundes Altern im selbst­be­stimmten Lebens­umfeld.
  • Und – als Quer­schnitts­thema über alle anderen Bereiche hinweg – die gesund­heit­liche Chan­cen­gleichheit.

Huml fügte hinzu: "Wir müssen ein beson­deres Augenmerk auf jene Mädchen und Jungen haben, die unter schwie­rigen sozialen Bedin­gungen aufwachsen. Denn soziale Benach­tei­ligung bedeutet sehr häufig auch eine Benach­tei­ligung in den Gesund­heits­chancen."

Mehr Informationen zum Baye­ri­schen Präven­ti­onsplan finden Sie unter http://www.stmgp.bayern.de/aufklaerung_vorbeugung/praeventionsplan/index.htm.