Presse­mitteilung

Huml wirbt für weiteren Ausbau der Hospiz- und Pallia­tiv­ver­sorgung – Bayerns Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­terin: Schwerst­kranke müssen in Würde sterben können – Sitzung des zustän­digen Exper­ten­kreises

Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml wirbt um eine möglichst breite Unter­stützung bei dem Ziel, die Hospiz- und Pallia­tiv­ver­sorgung weiter auszu­bauen. Huml betonte am Dienstag anlässlich einer Sitzung des Exper­ten­kreises "Pallia­tiv­me­dizin und Hospiz­arbeit" in München: "Wir müssen sicher­stellen, dass Menschen in Würde sterben können. Schwerst­kranke sollen wissen, dass sie auch am Ende ihres Lebens­weges nicht allein sind."

In dem Gremium vertreten sind unter anderem Experten von Kran­ken­kassen und Kammern sowie von Wohl­fahrts­ver­bänden und Hoch­schulen. Die Minis­terin verwies darauf, dass im Dezember 2015 das neue Hospiz- und Pallia­tiv­gesetz in Kraft getreten ist. Damit werden wichtige Anliegen Bayerns umge­setzt. Zum Beispiel können ambu­lante Hospiz­dienste nun bereits ab der ersten Ster­be­be­gleitung durch die Kran­ken­kassen gefördert werden.

Huml betonte: "Das neue Gesetz ist eine gute Ausgangs­basis für die weitere Verbes­serung der Hospiz- und Pallia­tiv­ver­sorgung. Ich bin zuver­sichtlich, dass dadurch auch das vergleichs­weise hohe Niveau der baye­ri­schen Struk­turen gestärkt werden kann. Das Gesetz muss nun durch die Selbst­ver­waltung konkre­ti­siert werden. Dafür ist es wichtig, dass die baye­ri­schen Akteure der Hospiz- und Pallia­tiv­ver­sorgung ihre Vorschläge auf Bundes­ebene vorbringen."

Huml fügte hinzu: "Auch den Kran­ken­kassen in Bayern ist es zu verdanken, dass die Hospiz- und Pallia­tiv­ver­sorgung im Frei­staat bereits so gut ist. Für die Zukunft erhoffe ich mir die Bereit­schaft zu weiteren Schritten. Auch wenn ich weiß, dass die Kran­ken­kassen die Beitrags­ent­wick­lungen der Versi­cherten eben­falls im Blick haben müssen."