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Förderung Innovativer medizinischer Versorgungskonzepte

Für eine flächendeckende und möglichst wohnortnahe, qualitativ hochwertige medizinische Versorgung sind immer wieder Innovationen in der medizinischen Versorgung wichtig.

Die Förderung innovativer medizinischer Versorgungskonzepte ist eine von drei Säulen des StMGP-Förderprogramms zum Erhalt der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Die Versorgungsstrukturen müssen sich anpassen, da immer weniger junge Ärztinnen und Ärzte ihre Zukunft in einer Praxis im ländlichen Raum sehen. Das StMGP unterstützt daher innovative Projekte zum Strukturwandel im Gesundheitssystem.

Wesentliche Voraussetzungen

  • Vorlage eines neuen und innovativen Konzepts, das den Strukturwandel im Gesundheitssystem modellhaft bewältigt und auf andere Wege übertragen werden kann
  • Möglichkeit der Übernahme in die Regelversorgung im fach- oder hausärztlichen Bereich und in den Bereitschaftsdienst insbesondere im ländlichen Raum
  • Übereinstimmung des Projekts mit der ärztlichen Bedarfsplanung und der Krankenhausplanung
  • Wettbewerbsneutralität des Projekts
  • Durchführung in Bayern
  • Beginn mit dem Projekt nicht vor Bewilligung

Höhe der Förderung

  • Bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben, höchstens 200.000 Euro
  • Eigenanteil des Projektträgers von mindestens 30 Prozent
  • Zuwendungsfähige Gesamtausgaben mindestens 25.000 Euro

Antragstellung

Der Antrag ist beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit – Förderstelle „Innovative medizinische Versorgungskonzepte“ (IMV) zu stellen:

Näheres zu den Bedingungen der Förderung können Sie der Förderrichtlinie entnehmen.

Gesundheitsministerin Melanie Huml hat am 23. Februar 2016 den Förderbescheid für das Modellprojekt „Onko-Nexus“ des Münchner Klinikums Großhadern und des Onkologisch-Palliativmedizinischen Netzwerks Landshut übergeben.

Auf dem Bild zu sehen sind (von links): Frau Dr. Ursula Vehling-Kaiser, Staats­mi­nis­terin Melanie Huml und Herr Prof. Dr. Wolfgang Hiddemann.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml zeichnete am 23. Februar 2016 das Modellprojekt „Onko-Nexus“ des Münchner Klinikums Großhadern und des Onkologisch-Palliativmedizinischen Netzwerks Landshut aus.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml zeichnete am 6. Mai 2015 das Projekt „Gute Ärzte braucht das Land“ der Praxis Dr. Wolfgang Blank in Kirchberg am Wald als innovatives medizinisches Versorgungskonzept aus.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml zeichnete am 6. Mai 2015 das Projekt „Gute Ärzte braucht das Land“ der Praxis Dr. Wolfgang Blank in Kirchberg am Wald als innovatives medizinisches Versorgungskonzept aus.