Acht Fragen für Ihre Gesundheit: der persönliche Risiko-Test

Mit einem einfachen, schnellen Test können Sie Ihr persönliches Diabetes-Risiko bestimmen. Nehmen Sie sich drei Minuten Zeit für die Beantwortung der Fragen und Sie haben sofort Ihr Ergebnis.

1. Wie alt sind Sie?

Alter

Zwar erkranken zunehmend auch junge Menschen an Typ-2-Diabetes, doch das Alter ist ein wesentlicher Risikofaktor. Das liegt daran, dass mit den Jahren – insbesondere bei Übergewichtigen – die Wirkung des Hormons Insulin nachlässt. Um das auszugleichen, produziert die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin. Irgendwann stößt das Organ an seine Leistungsgrenze – an diesem Punkt bricht die Diabetes-Erkrankung aus.

2. Wurde bei mindestens einem Mitglied Ihrer Verwandtschaft Diabetes diagnostiziert?

Verwandtschaft

Wenn Sie an Diabetes erkrankte Blutsverwandte haben, lässt dies Rückschlüsse auf Ihr Risiko zu. Denn: Genetische Faktoren spielen auch beim Typ-2-Diabetes eine wichtige Rolle. Ein Beispiel: Ist ein Elternteil erkrankt, beträgt das Risiko, einen Typ-2-Diabetes zu bekommen, für die Kinder 30 bis 40 Prozent.

3. Welchen Taillen-Umfang messen Sie auf Höhe des Bauchnabels?

Frau Mann

Taillenumfang

Heute sind sich Mediziner einig, dass das Fettgewebe im Bauchraum für die Entstehung von Diabetes von großer Bedeutung ist. Es ist wesentlich stoffwechselaktiver als jenes unter der Haut und an den Hüften.
So wird gemessen: Im Stehen legen Sie das Maßband in der Mitte zwischen dem unteren Rippenbogen und dem Beckenkamm um den Bauch herum, leicht ausatmen und den Wert auf Nabelhöhe ablesen.

4. Haben Sie täglich mindestens 30 Minuten körperliche Bewegung?

Bewegung

Der Mangel an Bewegung im Alltag nimmt in Industrieländern erschreckende Ausmaße an. Schätzungen zufolge bewegen sich die Menschen heute nur noch halb so viel wie vor 50 Jahren. Auch wenn 30 Minuten tägliche Bewegung wenig erscheinen, lässt sich einer Studie zufolge damit die Diabetes-Gefahr deutlich senken. Mit \“Bewegung\” sind nicht nur sportliche Aktivitäten wie Radfahren oder Spazierengehen gemeint. Bewegung am Arbeitsplatz (z.B. Verkaufsregale auffüllen) oder im Haushalt (z.B. Fenster putzen, Gartenarbeit) zählt genauso.

5. Wie oft essen Sie Obst, Gemüse oder dunkles Brot (Roggen- oder Vollkornbrot)?

Gemüse, Obst, Vollkornprodukte

Aus der Nahrung holt sich der Körper die nötige Energie. Besondere Bedeutung für den Energiehaushalt haben Fette und Kohlenhydrate. Viele der industriell verarbeiteten Lebensmittel enthalten allerdings zu viel davon. Durch den Genuss von reichlich frischem Obst und Gemüse umgehen Sie die Gefahr einer zu kalorienreichen Ernährung und führen Ihrem Körper zudem genug Vitamine und Mineralstoffe zu.

6. Wurden Ihnen schon einmal Medikamente gegen Bluthochdruck verordnet?

Bluthochdruck

Oft kommt Bluthochdruck im Zusammenhang mit Übergewicht vor. Nicht selten bleibt er jahrelang unerkannt, weil zunächst keine Beschwerden auftreten. Diabetiker sind bis zu dreimal häufiger betroffen als Nicht-Diabetiker. Ohne entsprechende Behandlung erhöht Bluthochdruck die Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfall.

7. Wurden bei ärztlichen Untersuchungen schon einmal zu hohe Blutzuckerwerte festgestellt?

Blutzuckerwerte

Bei Gesunden liegt der Nüchtern-Blutzuckerspiegel unter 90 mg/dl (Messung an Fingerkuppe oder Ohrläppchen). Menschen mit Vorstadien einer Zuckerkrankheit weisen bisweilen höhere Werte auf. Ein einmalig leicht erhöhtes Testergebnis ist kein Grund zur Beunruhigung, verharmlosen sollten Sie es aber auch nicht. Lassen Sie Ihre Werte kontrollieren.

8. Wie ist bei Ihnen das Verhältnis von Körpergröße zu Körpergewicht (Body-Mass-Index)?

Body-Mass-Index (BMI)

Der BMI setzt Ihr Gewicht ins Verhältnis zur Körpergröße.