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Gesundheitsregionen plus - Entscheidungen vor Ort treffen

Mit dem Konzept "Gesundheitsregionen plus" will Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml die medizinische Versorgung und Prävention im Freistaat durch regionale Netzwerke weiter verbessern.

Mit dem Konzept „Gesundheitsregionenplus“ will Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml die medizinische Versorgung und Prävention im Freistaat weiter verbessern. Die regionalen Netzwerke sollen auf kommunaler Ebene zur Gesundheit der Bevölkerung beitragen. Der Freistaat unterstützt die Gesundheitsregionenplus durch Beratung und Fördermittel.

Mein Ziel ist es, die Beteiligten am Gesundheitswesen vor Ort stärker zu vernetzen. Damit können wir die Gesundheitsvorsorge und die medizinische Versorgung der Menschen verbessern.
Melanie Huml, Staatsministerin

Ziele und Schwerpunkte

Die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern, ist ein Ziel der bayerischen Gesundheitspolitik.

Innerhalb Bayerns sind die lokalen Versorgungsstrukturen und die Präventionsangebote sehr unterschiedlich. Deswegen können die Akteure vor Ort die Lage am besten beurteilen und passgenaue Maßnahmen entwickeln. Solche lokal erarbeiteten Lösungen haben zudem eine höhere Bindungswirkung und Akzeptanz.

Die Bündelung der seit Jahren bestehenden Ansätze „Gesundheitsregionen“, „Regionale Gesundheitskonferenzen“ und „Gesunder Landkreis – Runde Tische zur Gesundheitsförderung“ zu „Gesundheitsregionenplus“ führt zu Synergieeffekten und vermeidet Doppelstrukturen.

Gesundheitregionenplus modell

Neben der Weiterentwicklung bestehender regionaler Netzwerke können sich natürlich auch Regionen bewerben, die bislang in keinem solchen Netzwerk organisiert sind.Die Schwerpunkte liegen bei der Gesundheitsversorgung, -förderung und Prävention. Dazu gehören zum Beispiel die Versorgung mit Haus- und Fachärzten, Patienteninformation, Zusammenarbeit ambulant-stationär, Bewegungsförderung, Suchtvorbeugung oder Kinder- und Jugendgesundheit.Weitere Themen können entsprechend den lokalen Gegebenheiten aufgegriffen werden.

Organisation

Mitglieder

Gesundheitsregionenplus sind Netzwerke aus Vertreterinnen und Vertretern der Kommunalpolitik und allen, die vor Ort bei der gesundheitlichen Versorgung und Prävention eine wesentliche Rolle spielen.

Räumliche Ausdehnung

Eine Gesundheitsregionplus soll nicht kleiner als ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt sein. Wünschenswert sind Zusammenschlüsse von Landkreisen. Kreisfreie Städte sollen in der Regel zusammen mit dem Umland eine Gesundheitsregion bilden, da hier oftmals starke Mitversorgereffekte bestehen.

Gremien

  • Gesundheitsforum (Planung und Steuerung der Gesundheitsregionplus)
  • Arbeitsgruppen:
    – Verpflichtend Gesundheitsförderung und Prävention sowie Gesundheitsversorgung
    – Weitere Arbeitsgruppen mit Bezug zum Gesundheitswesen sind möglich
  • Geschäftsstelle zur Organisation und Koordination

Staatliche Unterstützung

  • Beratung und Unterstützung durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
  • Finanzierung der Geschäftsstellen mit jährlich jeweils maximal 50.000 Euro längstens für das Bewilligungsjahr ab dem Bewilligungszeitpunkt und für vier weitere volle Kalenderjahre (Anteilfinanzierung i.H.v. bis zu 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben)

Fördervoraussetzungen

  • Einrichtung der genannten Gremien
  • Verpflichtende Handlungsfelder Prävention und medizinische Versorgung
  • Jährlich ein Umsetzungsplan mit Maßnahmen in angemessenem Umfang
  • Berücksichtigung des jeweiligen Schwerpunktthemas des Bayerischen Gesundheitsministeriums bei Prävention
  • Anstragstellung ist beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit möglich

Neue Gesundheitsregionenplus zum 1. April 2016

Zum 1. April 2016 wurden acht weitere Regionen zu geförderten Gesundheitsregionenplus: die Landkreise Erding, Forchheim, Freising, Rosenheim und Wunsiedel, die Stadt Straubing sowie jeweils gemeinsam Stadt und Landkreis Regensburg sowie Ansbach.

Gesundheitsregionenplus im Überblick

Die Bayernkarte zeigt die geförderten Gesundheitsregionen plus.

Aushändigungen

Folgenden Regionen händigte Staatsministerin Melanie Huml im Jahr 2015 den Förderbescheid „Gesundheitsregionenplus“ aus (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an das Bäderland Bayerische Rhön

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an das Bäderland Bayerische Rhön

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an Bamberg

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an Bamberg

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an den Landkreis Berchtesgadener Land

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an den Landkreis Berchtesgadener Land

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an den Landkreis Cham

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an den Landkreis Cham

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an Coburg

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an Coburg

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an den Landkreis Dillingen an der Donau

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an den Landkreis Donau-Ries

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an den Landkreis Donau-Ries

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an den Landkreis Ebersberg

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an den Landkreis Ebersberg

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an Erlangen und den Landkreis Erlangen-Höchstadt

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an die Stadt Fürth

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an die Stadt Fürth

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an den Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an den Landkreis Garmisch-Partenkirchen

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an Günzburg

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an Günzburg

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an den Landkreis Haßberge

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an den Landkreis Haßberge

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an den Landkreis Hof

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an den Landkreis Hof

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an Kronach

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an Kronach

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an den Landkreis Miltenberg

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an den Landkreis Miltenberg

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus den Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus den Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an Nürnberg

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an Nürnberg

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an Passau und Regen

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an Passau und Regen

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an Landkreis Roth

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an Landkreis Roth

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an den Landkreis Weilheim-Schongau

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an den Landkreis Weilheim-Schongau

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion Plus an Stadt und Landkreis Würzburg

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an Stadt und Landkreis Würzburg

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  • Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an den Landkreis Wunsiedel

    Aushändigung des Förderbescheids Gesundheitsregion plus an den Landkreis Wunsiedel

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Vorgängerprojekte

Gesunder Landkreis – Runde Tische zur Gesundheitsförderung

Ziel dieses auf zwei Jahre befristeten Modellprojekts war der Aufbau eines Netzwerks von „Gesunden Gemeinden“ in Bayern durch Stärkung der regionalen Gesundheitsförderung und Prävention unter der Moderation des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD).

Die „gesunden Landkreise“ haben einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung zu stärken, indem sie sich für gesundheitsfördernde Lebensbedingungen in ihrer Umgebung eingesetzt haben. Durch die Modellregionen ist ein wichtiger Schritt zu einem Netzwerk von „Gesunden Landkreisen“ in Bayern gegangen worden.

Teilnehmende Landkreise waren:

  • Ansbach
  • Erlangen-Höchstadt
  • Bamberg
  • Coburg
  • Würzburg
  • Passau
  • Weilheim-Schongau
  • Dillingen

Modellprojekt Regionale Gesundheitskonferenzen

Ziel der Regionalen Gesundheitskonferenzen war der Aufbau eines Netzwerks, um die Gesundheitsversorgung vor Ort sektorenübergreifend zu analysieren und bei Bedarf Lösungen für lokale Probleme zu erarbeiten. Der Schwerpunkt lag auf der medizinischen Versorgung. An dem bis Ende 2014 befristeten Modellprojekt nahmen der Landkreis Bamberg zusammen mit der Stadt Bamberg, der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sowie die Planungsregion Südostoberbayern teil.

Gesundheitsregionen

Gesundheitsregionen sind auf lokaler Ebene entstandene Zusammenschlüsse von Akteuren des Gesundheitswesens. Zusammensetzung und Ziele sind zum Teil sehr unterschiedlich.

In einem Qualitätswettbewerb mit drei Bewerbungsrunden in den Jahren 2011 bis 2013 wurden 20 Gesundheitsregionen mit Qualitätssiegeln ausgezeichnet. Dafür mussten die Gesundheitsregionen ihre Aktivitäten in zwei der fünf Themenwelten Prävention, medizinische Versorgung, Wirtschaft und Forschung mit Bezug zur Gesundheitswirtschaft, Bildung mit Bezug zur Gesundheitswirtschaft oder Tourismus mit Bezug zur Gesundheitswirtschaft darstellen.

Teilnehmende Regionen waren:

  • Gesundheitsregion Allgäu
  • Gesundheitsregion Augsburger Hospiz- und Palliativversorgung (AHPV)
  • Gesundheitsregion Bad Reichenhall – Berchtesgadener Land
  • Gesundheitsregion Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Gesundheitsregion Bäderland Bayerische Rhön
  • Gesundheitsregion Bamberg
  • Gesundheitsregion Bayerischer Wald
  • Gesundheitsregion Bayreuth
  • Gesundheitsregion CardioNet NORIS
  • Gesundheitsregion Landkreis Cham
  • Gesundheitsregion Landkreis Deggendorf
  • Gesundheitsregion Erlangen NeuroRegioN – TelemedNordbayern
  • Gesundheitsregion Freyung-Grafenau
  • Gesundheitsregion Landkreis Garmisch-Partenkirchen
  • Gesundheitsregion Ingolstadt
  • Gesundheitsregion INVADE Ebersberg
  • Gesundheitsregion Nordoberpfalz
  • Gesundheitsregion Obermain – Landkreis Lichtenfels
  • Gesundheitsregion Passauer Land
  • Gesundheitsregion Rosenheim

Regionale Gesundheitskonferenzen – Abschlussveranstaltung

Aus dem Bayerischen<br />
Präventionsplan

Aus dem Bayerischen
Präventionsplan

In Bayern können bereits nachhaltige Bausteine und Strukturen für die Umsetzung von Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen genutzt werden. Die Gesundheitsregionenplus als Kommunikations- und Koordinationsnetzwerke gehören dazu.

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