Kampagnenmotiv Mit Sicherheit besser (Jugendliche küssen sich)

HIV und AIDS

Es gibt viele Menschen mit HIV und AIDS. HIV und AIDS sind Krankheiten, die man nicht heilen kann. Deswegen brauchen Menschen mit HIV und AIDS besondere Hilfen. Dann können sie länger leben. In Bayern gibt es sehr gute Angebote zur Hilfe. In diesem Text stehen viele Informationen darüber.

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Was ist HIV?

HIV ist die Abkürzung für: Humane-Immun-Defizienz-Virus.

Das ist Englisch und bedeutet:

Menschliches Abwehr-Schwäche-Virus.

Man sagt auch: HI-Virus.

Mann ist krank.

Der Körper des Menschen hat ein Abwehr-System.

Damit der Mensch nicht krank wird.

Das HI-Virus greift das Abwehr-System an.

Und will es zerstören.

Das Abwehr-System kann das HI-Virus nicht bekämpfen.

Das bedeutet:

Es gibt keine Heilung gegen das HI-Virus.

Das ist nicht gut.

Denn das Abwehr-System vom Körper

funktioniert nicht mehr richtig.

Dann wird man sehr schnell krank.

Zum Beispiel:

  • Man kann eine sehr starke Lungen-Entzündung bekommen.
  • Oder man verliert sehr stark an Gewicht.
Ärztin zuckt mit den Schultern.

Es gibt noch keine Impfung gegen HIV.

Aber es gibt einen Test.

Mit dem Test kann man feststellen,

ob man HIV hat.

Der Test heißt: HIV-Test.

Man kann sich mit Blut anstecken.

Oder wenn man beim Geschlechts-Verkehr

kein Kondom benutzt.

Dann kann man sich mit Sperma

oder Scheiden-Flüssigkeit anstecken.

Ein anderes Wort für Sperma ist: Samen-Flüssigkeit.

Aber durch Küssen, Husten oder Niesen

kann man sich nicht anstecken.

HIV-Test

Man kann das HI-Virus im Körper haben

und merkt es vielleicht nicht.

Denn es geht einem noch gut.

Wenn man das HI-Virus im Körper hat,

ist man HIV-positiv.

Aber dann hat man noch kein AIDS.

blutender Finger

Was ist AIDS?

AIDS ist eine englische Abkürzung.

Es bedeutet auf Deutsch:

Erworbenes Abwehr-Schwäche-Syndrom.

Erst wenn das HI-Virus ausbricht,

nennt man das AIDS.

Ausbrechen bedeutet:

Das HI-Virus macht das Abwehr-System schwach.

Und man kann schlimme Krankheiten bekommen.

Zum Beispiel:

  • Eine Krebs-Erkrankung.
  • Eine sehr starke Lungen-Entzündung.
  • Oder sehr starken Durchfall.

In Bayern leben viele Menschen mit dem HI-Virus.

Und es werden jedes Jahr mehr.

Frau leidet an Schüttelfrost.

Auf der ganzen Welt gibt es

sehr viele Menschen mit HIV und AIDS.

Über 30 Millionen.

Zum Beispiel:

  • In Afrika.
  • Oder in Asien.
Erde

Viele Menschen wissen nicht,

dass es HIV und AIDS in Deutschland gibt.

Denn es gibt gute Medikamente,

damit Menschen mit HIV und AIDS länger leben können.

Daher denken viele Menschen,

dass sie sich gar nicht anstecken können.

Sie vergessen,

dass man vorsichtig sein muss.

Medikamente

Bayern hat viele Angebote und Hilfen

für Menschen mit HIV und AIDS

Seit fast 30 Jahren hat Bayern ein sehr gutes Hilfe-System.

Das Hilfe-System hilft den Menschen mit HIV und AIDS.

Und es hilft den Familien von Menschen mit HIV und AIDS.

Das Hilfe-System besteht aus 3 Teilen:

  1. Prävention.
    Das bedeutet:
    Krankheiten verhindern.
  2. Beratung.
  3. Hilfen.
Zwei Frauen

Die Gesundheits-Ämter in Bayern beraten die Menschen:

  • Wie man sich mit HIV und AIDS anstecken kann.
  • Was man machen kann,

um sich nicht anzustecken.
Das nennt man: Prävention.

Im Gesundheits-Amt kann man auch

einen HIV-Test machen.

Der HIV-Test ist kostenlos.

Und man muss seinen Namen nicht nennen.

Deswegen sagt man: Der Test ist anonym.

In Bayern gibt es besondere Beratungs-Stellen.

Sie beraten Menschen über AIDS.

Das machen sie auch für Menschen,

die nicht in Bayern wohnen.

Außerdem helfen die Mitarbeiter von der

Beratungs-Stelle Menschen mit HIV und AIDS.

Und sie helfen den Angehörigen

von Menschen mit HIV und AIDS.

Amt, Infopunkt

Es gibt viele weitere Hilfs-Angebote in Bayern.

Die Hilfs-Angebote machen ehrenamtliche Mitarbeiter.

Ehrenamtlich heißt:

Diese Menschen arbeiten freiwillig.

Sie bekommen dafür kein Geld.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter

helfen den Menschen mit HIV und AIDS.

Das ist sehr wichtig für die Gesellschaft.

Bayern bezahlt jedes Jahr viel Geld

für die Hilfs-Angebote.

Drei Personen sind ehrenamtlich tätig

Mit Sicherheit besser

Die Chefin vom bayerischen Gesundheits-Ministerium

heißt Melanie Huml.

Frau Huml hat eine neue Aktion vorgestellt.

Eine Aktion ist eine Maßnahme.

Die Aktion heißt: Mit Sicherheit besser.

Mit der Aktion will Frau Huml erreichen,

dass die Menschen sich mit dem Thema beschäftigen.

Staatsministerin Melanie Huml

Die Menschen sollen sich vor dem HI-Virus schützen.

Sie sollen besser aufpassen,

damit sie sich nicht anstecken.

Und sie sollen die Menschen mit HIV und AIDS

in der Gesellschaft mehr beachten.

Durch die Aktion gibt es zum Beispiel:

  • Bücher und Hefte über HIV und AIDS
  • Veranstaltungen
Frau zeigt mit dem Zeigefinger nach oben - Geste Aufpassen!

Die Bayerische HIV-Testwoche

Seit dem Jahr 2012 gibt es eine Aktions-Woche in Bayern.

Sie ist einmal im Jahr.

In der Aktions-Woche geht es

um das Thema HIV und AIDS.

Die Menschen bekommen viele Möglichkeiten,

damit sie einen HIV-Test machen können.

Wenn viele Menschen einen HIV-Test machen,

dann wissen sie sicher:

Ob sie das HI-Virus im Körper haben oder nicht.

Das ist sehr wichtig.

Denn manchmal weiß man nicht,

ob man das HI-Virus hat.

Und wenn man es sicher weiß,

kann man besser aufpassen.

Eine Woche im Kalender

Das Bayerische Zentrum für Prävention und Gesundheits-Förderung

hilft Ihnen bei Ihren Fragen.

Zum Beispiel:

  • Was passiert bei einem HIV-Test?
  • Wo finde ich gute Angebote?
  • Wo kann ich mich beraten lassen?

Einen HIV-Test kann man aber auch

sonst im ganzen Jahr machen.

Zum Beispiel:

  • Bei allen Gesundheits-Ämtern.
  • Bei allen AIDS-Hilfen.
Frau hat eine Frage

Antworten auf wichtige Fragen

Wo kann ich mich auf HIV testen lassen?

Und welche Beratung gibt es zu HIV?

1. Das Bayerische Präventions- und Hilfs-Netzwerk

für Menschen mit HIV und AIDS

Das ist ein Netzwerk mit vielen Mitgliedern.

Die Mitglieder sind:

  • Die Gesundheits-Ämter.
    Sie bieten kostenlose HIV-Tests an.
  • Beratungs-Stellen.
    Dort können sich Menschen mit HIV und AIDS informieren.
    Auch ihre Angehörigen können sich informieren.
  • Besondere Hilfs-Einrichtungen.
    Auch hier können sich die Menschen beraten lassen.
    Und sie bekommen Hilfe.
Zwei Personen in einer Beratung

2. Ärzte

Sie können auch Ihren Haus-Arzt um Hilfe bitten.

Ihr Haus-Arzt beantwortet Ihnen alle Fragen.

Und er kann mit Ihnen einen HIV-Test machen.

Arzt im Gespräch mit einem Patienten

3. Telefon-Beratung zu HIV und AIDS

Wenn Sie Fragen zum Thema HIV und AIDS haben,

können Sie auch bei der Bundes-Zentrale

für gesundheitliche Aufklärung anrufen.

Die Telefon-Nummer ist: 01805 – 555 444

Zu diesen Zeiten können Sie anrufen:

Montag bis Donnerstag         10 bis 22 Uhr

Freitag bis Sonntag                10 bis 18 Uhr

Telefon klingelt

Der Text in Leichter Sprache ist von:

Der Text ist erstellt und geprüft vom

Büro für Leichte Sprache im CJD Erfurt.

Große Ackerhofsgasse 15

99084 Erfurt

Telefon: 03 61 – 65 88 66 87

E-Mail: leichte-sprache@cjd-erfurt.de

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Die Bilder sind von:

Katharina Magerl vom Büro für Leichte Sprache im CJD Erfurt

Eine Frau vom CJD in Erfurt malt ein Bild für die Internetseite.