Ältere Dame sprengt den Rasen im Garten.

Für Seniorinnen und Senioren - Gesundheit im Alter

Mit zunehmendem Alter verändern sich unsere Bedürfnisse und Wünsche. Die eigene Gesundheit und damit auch größtmögliche Selbstbestimmtheit zu erhalten, ist eines der Hauptziele. Diese Themen sind auch ein wichtiges Anliegen der bayerischen Gesundheitspolitik.

Die Lebenserwartung hierzulande steigt und wird weiter zunehmen. Schon in wenigen Jahren ist ein Drittel von uns über 60 Jahre alt. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Hochbetagten zu. Die Mehrzahl der Kinder, die heute geboren werden, wird mit großer Wahrscheinlichkeit 80 Jahre und länger leben – eine glückliche Entwicklung.

Eine Gesellschaft des Langen Lebens

Auf diese Gesellschaft des „Langen Lebens“ müssen sich auch Prävention und Gesundheitsförderung einstimmen. Ältere Menschen sind eine vielfältige Gruppe mit unterschiedlichen gesundheitlichen Voraussetzungen, Möglichkeiten und Bedürfnissen. Diese Vielfalt muss angemessen berücksichtigt werden. So gesund wie möglich älter zu werden und das Leben selbstbestimmt gestalten zu können, hat höchsten Einfluss auf die Lebensqualität.

Dafür setzt sich Gesundheitsministerin Melanie Huml ein. Im Bayerischen Präventionsplan hat sie das „Gesunde Älterwerden in einem selbstbestimmten Lebensumfeld“ als eines von vier zentralen Handlungsfeldern festgelegt.

Die Menschen sollen stärker als bisher selbst entscheiden können, wo und wie sie im Alter leben wollen.
Melanie Huml, Staatsministerin
  • 01 Ziel

    Ziele sind:

    Älter werden in Gesundheit und bei guter Lebensqualität

  • 02 Ziel

    Ziele sind:

    Berücksichtigung der Diversität älterer Menschen

  • 03 Ziel

    Ziele sind:

    Aufrechterhaltung eines eigenverantwortlichen und selbstständigen Lebens

  • 04 Ziel

    Ziele sind:

    Unterstützung der sozialen Integration und gesellschaftlichen Teilhabe älterer und pflegebedürftiger Menschen

  • 05 Ziel

    Ziele sind:

    Nutzung der Chancen und Potentiale einer älterwerdenden Gesellschaft

Dazu gibt es bereits heute landesweit viele Angebote und Projekte unterschiedlichster Träger. Unsere Initiative Gesund.Leben.Bayern. hat Leuchtturmprojekte angestoßen, die beispielhaft neue Wege gehen. Dazu gehören

  • Verbesserung der Selbständigkeit von Hochbetagten durch eine wirkungsvolle vor- und nachstationäre Versorgung, ein Modellprojekt in der Stadt Rödental
  • Alter und Sucht, ein Forschungsprojekt zur Suchtgefährdung und Suchterkrankungen im Alter
  • Age in Motion – Alter in Bewegung, ein Kooperationsprojekt der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Bayerischen Staatsballett
  • GESTALT: GEhen, Spielen, TAnzen als Lebenslange Tätigkeiten – ein Bewegungsprogramm als Beitrag zur Prävention von Demenzerkrankungen
  • Sturzprävention im Alter, ein Projekt der TU München zur Verringerung der Sturzhäufigkeit im Rahmen der hausärztlichen Versorgung
  • Sturzprävention in der Stadt Würzburg, ein gemeindenahes Programm für Seniorinnen und Senioren
  • Schwungvoll miteinander – Tipps und Infos zum Sport mit Älteren für Übungsleiter in bayerischen Sportvereinen

Ein wesentliches Merkmal aller Angebote ist die Stärkung vorhandener Potentiale und Fertigkeiten älterer Menschen. Dazu gehört auch, mit eingeschränkten Fähigkeiten angemessen umzugehen. Besonders berücksichtigt wird die Situation von Menschen in besonderen Lebenslagen, etwa in sozial schwieriger Situation

Ein einschneidendes Ereignis ist häufig der Übergang von der Berufstätigkeit in den Ruhestand. Der Schritt in die „Nacherwerbsphase“ ist ein wichtiger Ansatzpunkt für Gesundheitsförderung und Prävention . Hier haben wir die Einrichtung eines äußerst erfolgreichen Programms der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau zur „Betriebsübergabe – ein Gesundheitsthema“ unterstützt.

Gesunder, glücklicher älterer Herr zeigt mit beiden Daumen nach oben.
Aus dem Bayerischen<br />
Präventionsplan

Aus dem Bayerischen
Präventionsplan

„Überholte Bilder, die das Alter ausschließlich als Abbau von Fähigkeiten und Lebensqualität sehen, müssen hinterfragt werden. Es gilt, die Rolle älterer Menschen in der Gesellschaft neu zu denken und dabei den Leitgedanken, möglichst lange selbstbestimmt zu leben und an der Gesellschaft aktiv teilzuhaben, in den Mittelpunkt zu stellen.“

Gesundes Altern im selbstbestimmten Lebensumfeld: eines der vier zentralen Handlungsfelder im Bayerischen Präventionsplan!

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