Junges Paar schaut aus Fenster.

Cannabis, Heroin und Co – illegale Drogen

Illegale Drogen sind Stoffe, die durch ihre chemische Zusammensetzung auf das menschliche Gehirn einwirken und dadurch vor allem Einfluss auf die Stimmung, das Denken, die Wahrnehmung und das Verhalten nehmen. Drogenkonsum birgt immer ein unkalkulierbares gesundheitliches Risiko für die eigene körperliche und seelische Gesundheit.

Illegale Drogen können nach unterschiedlichen Kriterien eingeteilt werden, beispielsweise nach ihrer chemischen Zusammensetzung oder nach dem derzeit bekannten Schädigungspotential. Gemeinsam ist allen illegalen Drogen, dass der Konsum berauschend wirken bzw. Wahrnehmungs- und Bewusstseinsveränderungen hervorrufen kann. Zudem besitzen die Substanzen ein teilweise hohes Abhängigkeitspotential.

Das Verbot von Besitz und Herstellung sowie der Handel mit illegalen Drogen ist im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) mit seinen Anlagen geregelt.

Laut der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle drängen jedes Jahr etwa 80 neu entwickelte psychoaktive Substanzen (NPS) auf den deutschen Markt, die zum Zeitpunkt ihres Erscheinens noch nicht in der Anlage zum Gesetz aufgenommen sind.

Bei diesen NPS handelt es sich um synthetische, oft von bekannten Suchtstoffen ausgehende Substanzen.

Sie werden meist mit der Absicht hergestellt, die Wirkungen verbotener Drogen zu imitieren. Da diese neuen Substanzen noch nicht im Anhang des BtMG aufgelistet sind, also nicht unter das internationale Drogenrecht fallen, gelangen diese Drogen nach und nach als sogenannte „legal highs“ oder als „research chemicals“ unter Bezeichnungen wie „Kräutermischungen“, „Pflanzendünger“ oder auch „Badesalz“ auf den deutschen Markt. Sie bergen unkalkulierbare Gesundheitsgefahren wegen ihrer unbekannten Dosierung, ihrer Toxizität, ihrer unabschätzbaren Wirkung sowie ihrer unbekannten Langzeitfolgen.

Suchtprävention in Bayern

Das Bayerische Gesundheitsministerium nimmt gesundheitliche und präventive Aufgaben beim Thema Sucht wahr und unterstützt die Hilfesysteme, vor allem Suchtberatungsstellen vor Ort.

Mädchen zieht Crystal Meth- Schriftzug: Früher zog sie alle Blicke auf sich. Heute zieht sie Crystal.