Die Bühne bei einer Veranstaltung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege

Jährlich verleiht das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege an Männer und Frauen die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege.

Gesundheitsmedaille

Die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege wird jedes Jahr vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege verliehen. Geehrt werden Personen die sich im Gesundheit- und / oder Pflegebereich langjährig ehrenamtlich engagiert haben.

Die Medaille soll Ansporn sein für andere Menschen zu eigenen Anstrengungen. Sie soll auch dazu ermutigen, neue Wege bei den Zukunftsthemen Gesundheit und Pflege zu gehen.
Melanie Huml, Staatsministerin

Am 14.10.2016 verlieh Staatsministerin Melanie Huml die Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege in Nürnberg an zehn engagierte Bürgerinnen und Bürger

Annerose Ackermann

Staatsministerin Melanie Huml und Frau Annerose Ackermann

Aushändigung am 14.10.2016

Frau Ackermann setzt sich seit mehr als 20 Jahren unermüdlich für psychisch kranke Menschen ein. Sie ist Gründungsmitglied des „Fördervereins für psychisch kranke Menschen – FIDES“ in Bamberg. Der Verein wurde vor 20 Jahren ins Leben gerufen. Die Verbesserung der Lebensbedingungen von psychisch kranken Menschen im Versorgungsgebiet der Nervenklinik Bamberg – und zwar innerhalb und außerhalb der Klinik – liegt ihr besonders am Herzen. Zwei Jahre nach der Gründung des Vereins hat sie den Vorsitz übernommen. Seitdem ist sie die tragende Säule von „FIDES“ und äußerst engagiert im Verein. Sie ist der festen Überzeugung, dass psychisch kranke Menschen die Beziehung zum sozialen Umfeld nicht verlieren dürfen. Deswegen hilft sie Betroffenen zum Beispiel dabei, ihren Alltag besser zu bewältigen. Sie lässt sich aber auch immer etwas einfallen, wenn es um eine aktive Freizeitgestaltung geht. Mit ihrem Verein fördert und unterstützt sie Selbsthilfegruppen und ermöglichen Öffentlichkeitsarbeit.

Seit 2014 ist sie außerdem als erste Vorsitzende des „Deutschen Kinderschutzbundes“ im Kreisverband Bamberg aktiv. Sie pflegt Kontakte mit Gerichten, Jugendämtern und allen Vertretern der Parteien und Medien. Als Stadträtin in Bamberg hat sie eine große Präsenz in der Öffentlichkeit, die sie bei jeder Gelegenheit nutzt, um den Kinderschutzbund zu unterstützen. Dieser hat durch ihre Mitwirkung eine erhebliche Akzeptanz in der Bevölkerung erlangt.

Frau Ackermanns Bereitschaft, immer und überall die Lobby der Kinder und Familien zu stärken, ist außergewöhnlich. Darüber hinaus ist sie im Förderverein der Grund- und Mittelschule Bamberg-Gaustadt aktiv. Seit sechs Jahren ist sie erste Vorsitzende des Vereins.

Außerdem wird sie im Amtsgericht Bamberg besonders für ihre Tätigkeit als Hauptschöffin geschätzt. Dort trägt sie mit viel Engagement und Lebenserfahrung zur Rechtsprechung in Strafsachen gegen Erwachsene bei.

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Siegfried Bäumel

Staatsministerin Melanie Huml und Herr Siegfried Bäumel

Aushändigung am 14.10.2016

Herr Bäumel vertritt seit 1979 ehrenamtlich die Interessen von Dialysepatientinnen und Dialysepatienten. 1978 wurde er selbst erstmals dialysepflichtig. Bereits ein Jahr später hatte er seine erste Nierentransplantation. 20 Jahre später erhielt er zum zweiten Mal eine Spenderniere. Die neue Lebenssituation war mit vielen Entbehrungen und Einschränkungen verbunden. Nichts war mehr wie vorher. Doch er gab nie auf und begegnete der schwierigen Situation mit dem Engagement im Verein „Hilfsgemeinschaft der Dialysepatienten und Transplantierten Regensburg/Straubing“. Höchst engagiert ist er dort seit 1979 ununterbrochen als erster Vorsitzender des Vereins tätig. Besonders wichtig ist ihm dabei die Öffentlichkeitsarbeit und die Organisation von wissenschaftlichen Informationsveranstaltungen.

Außerdem tritt er als Redner in Symposien und Seminaren auf. Er informiert ausführlich zum Thema „Organtransplantation“, verbreitet die Idee der postmortalen Organspende in der Bevölkerung und wirbt um Hilfe und Unterstützung für die Betroffenen. Mit einer Petition an den Landtag und circa 3.300 Unterschriften hat er sich 2012 für den Erhalt des Transplantationszentrums am Uniklinikum Regensburg eingesetzt. Zudem hat er verschiedene Pilotprojekte initiiert. Die „Einführung einer praktischen Ernährungsberatung für Patienten und ihre Angehörigen“ und „Verwitwete Partner“ sind nur zwei seiner erfolgreichen Projekte.

Es ist ihm außerdem ein großes Anliegen, den Patientinnen und Patienten zu vermitteln, dass trotz Abhängigkeit von Dialysegeräten ein erholsamer Urlaub möglich ist. Er organisiert nicht nur all-jährliche Wanderungen und Ausflüge, sondern auch Reisen. Dabei sorgt er sich insbesondere um den reibungslosen Ablauf im Feriendialysezentrum. Ein Meilenstein seiner innovativen Aktivitäten war der Abschluss eines Vertrages mit der Deutschen Rettungsflugwacht. Dieser Vertrag gewährleistet im Krankheitsfall eine sichere Rückholung deutscher Dialysepatienten aus einem Urlausgebiet zum Transplantationszentrum.

2004 hat er sein ehrenamtliches Engagement noch einmal gesteigert. Er hat die „Stiftung für Nierenkranke“ mit Sitz in Regensburg ins Leben gerufen, deren erster Vorsitzender er seither ist. Er kümmert sich unter anderem um die Hilfesuchenden und berät in allen Fragen, die Nierenkranke betreffen.

Darüber hinaus war er Leiter des Arbeitskreises „Medizin und Organspende im Interessenverband der Dialysepatienten Deutschland“, stellvertretender Vorsitzender im „Interessenverband der Dialysepatienten Deutschland (IVDD)“, Vizepräsident des Vereins der „Freunde und Förderer des Transplantationszentrums München-Großhadern“ und Bundesbeauftragter für Heim- und Hämodialyse.

Besonders erwähnenswert ist auch ein weiterer ehrenamtlicher Bereich, für den er sich leidenschaftlich engagiert. Seit 1988 ist er für die Gebietsverkehrswacht sehr aktiv. Viele Jahre war er erster Vorsitzender der „Gebietsverkehrswacht Labertal“. Aktuell ist er Ehrenvorsitzender des Vereins und stellvertretender Bezirksvorsitzender der niederbayerischen Verkehrswachten.

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Karl Dieter Breivogel

Staatsministerin Melanie Huml und Herr Karl Dieter Breivogel

Aushändigung am 14.10.2016

Herr Breivogel ist Vorsitzender und treibende Kraft des Vereins „Sucht- und Drogenprävention Oberfranken (SDO).“ Der Verein wurde im Jahr 2005 gegründet. Mit außergewöhnlichen Aktionen will der Verein junge Menschen für ihren Lebensweg stärken und für die Gefahren des Drogenkonsums sensibilisieren. Er hat in seiner fast drei Jahrzehnte langen Tätigkeit an einer Hauptschule viele Einzelschicksale erlebt. Junge Menschen und ihre Probleme lagen ihm schon immer am Herzen. Deswegen war es sein unbedingter Wille, ihnen auch präventiv zu helfen.

Bei dem Besuch einer Veranstaltung kam ihm die Idee, die ungezwungene Atmosphäre eines Konzerts zu nutzen, um das Interesse und die Aufmerksamkeit der Kinder und Jugendlichen zu gewinnen. Er hat begonnen, eigene Songtexte zu schreiben, die sich mit dem Thema Drogen auseinandersetzen. Der Wechsel zwischen Rockmusik und der Präsentation harter Fakten über die Folgen von Alkohol, Nikotin und anderen Genussmitteln, zeigt bei den Schülerinnen und Schülern bis heute Wirkung. Sein Konzept der moderierten Musik ist nicht nur innovativ. Ganz bewusst vermeidet er den „erhobenen Zeigefinger“ und so gelingt es mit „SDO“ eine breite Zielgruppe zu erreichen. Sein „Präventionsprogramm“ zielt auf Information und Emotion ab. Die „Anti-Drogen-Live-Konzerte“ sind kostenlos, finden während der Unterrichtszeit statt und richten sich an Schülerinnen und Schüler der 4. bis 7. Klasse. Seine Live-Konzerte an Schulen zum Thema Drogen ermuntern die Schüler zudem, ihre Meinung in der Gruppe und gegenüber Freunden selbstbewusst zu vertreten. Aufbauend auf das Konzert arbeiten die Lehrer dann im Unterricht am Thema weiter. Er ist wirklich ein Allround-Talent. Vereinsführer, Komponist, Moderator und Frontmann der Band. Es ist beeindruckend wie er seine Fähigkeiten einsetzt, um wirkungsvolle Sucht- und Drogenprävention zu leisten.

Seit Projektbeginn vor zehn Jahren wurden Konzerte in weit über 300 Schulen mit mehr als 60.000 Schülern gegeben. Seine Konzerte fanden überwiegend in Bayern, aber auch in Sachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland Anklang.

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Dr. Astrid Bühren

Staatsministerin Melanie Huml und Dr. Astrid Bühren

Aushändigung am 14.10.2016

Frau Dr. Bühren ist niedergelassene Fachärztin in Murnau und arbeitet konsiliarisch im Zentrum für Rückenmarkverletzte der Berufsgenossenschaften Unfallklinik Murnau. Außerdem ist sie vielseitig engagiert. Seit vielen Jahren ist sie als Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes bekannt. Die Hauptmotivation für den ehrenamtlichen Einsatz ist aus ihrer eigenen Lebensgeschichte gewachsen – aus den Erfahrungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und in der Berufspolitik. Voller Tatendrang setzt sie sich für eine konkrete Verbesserung vor allem für die jüngere Ärztinnengeneration in Wissenschaft, Klinik und Praxis ein. Gleichzeitig macht sie sich für die Belange von Patientinnen und Patienten stark.

Sie hat festgestellt, dass besonders in chirurgischen Fächern Schwierigkeiten bestehen, Familie und Beruf zu vereinbaren. Deshalb bringt sie sich seit circa 15 Jahren bei den großen Tagungen der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie mit dem Thema „Frauen in der Chirurgie“ ein. Außerdem engagiert sie sich beim „Runden Tisch Vereinbarkeit Beruf und Familie“ und hat intensiv für die Überarbeitung der Mutterschutzgesetzgebung gekämpft. Sie hat auch einige Bücher veröffentlicht.

Seit 1999 ist sie Mitglied der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern – KVB -, seit 2011 stellvertretende Vorsitzende der KVB-Vertreterversammlung, alternierende Vorsitzende des „Beratenden Fachausschusses Psychotherapie“ und Mitglied der „Beratenden Vorstandskommission“.

Vor allem aber zeichnet sie sich durch ihr unermüdliches Engagement in der Hospizarbeit aus. Sie setzt sich seit 1994 intensiv für Familien in traumatisierenden Krisen, insbesondere mit schwerstkranken Kindern und Jugendlichen ein. Aus diesem Grund unterstützt sie die Arbeit der Stiftung „Ambulantes Kinderhospiz München (AMK)“. Für die Stiftung ist sie aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz und ihrer großen beruflichen Erfahrung unersetzlich. 1988 waren Sie Mitgründerin der „Turner-Syndrom-Vereinigung Deutschland“ und ist seither als ihre Schirmherrin engagiert.

Des Weiteren ist sie Schirmherrin der Berufsfachschule der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau. Dort gibt sie ihr Wissen als Dozentin für Psychosomatische Medizin weiter.

Seit 2010 ist sie Vorsitzende des Gemeindeentwicklungsprojektes „Murnau Miteinander“, ein Verein zur nachhaltigen Gemeindeentwicklung in Murnau. Auch hier ist sie mit Herzblut zum Wohle des Marktes Murnau engagiert. Der Verein setzt sich derzeit verstärkt für Flüchtlinge und Asylbewerber ein.

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Ewald Kraus

Staatsministerin Melanie Huml und Herr Ewald Kraus

Aushändigung am 14.10.2016

Herr Kraus hat sich viele Jahre lang als Sprecher der Patientinnen und Patienten, die einen medizinischen Behandlungsfehler vermuten, engagiert. Dabei galt sein Engagement vor allem den Vereinen „Notgemeinschaft Medizingeschädigter – Patient im Mittelpunkt – Bayern (NGM-Bayern e.V.)“ und dem „Bundesverband der Notgemeinschaft Medizingeschädigter in Deutschland“. 1997 war er Teilnehmer der ersten Mitgliederversammlung des „NGM-Bayern e.V.“ in Nürnberg und wurde als Beisitzer in den neuen Vorstand gewählt. Von 1997 bis 2015, 18 Jahre lang, hat er medizingeschädigte Patientinnen und Patienten sowie Unfallopfer dabei unterstützt, Schmerzensgeld und Schadensersatzansprüche durchzusetzen.

Er hat die Hilfesuchenden über mögliche Vorgehensweisen im Schadensfall informiert und die Öffentlichkeit über die Situation geschädigter Patientinnen und Patienten aufgeklärt. Er hat sich für ein partnerschaftliches Arzt-Patienten-Verhältnis stark gemacht und sich für die Durchsetzung eines modernen Patientenschutzgesetzes eingesetzt. Im Jahr 1998 hat er kommissarisch die Kassenführung übernommen. Noch im selben Jahr wurde er zum zweiten Vorsitzenden und 2005 zum ersten Vorsitzender des „NGM-Bayern e.V.“ gewählt. Das ist er ein volles Jahrzehnt lang geblieben.

Der Fokus seiner ehrenamtlichen Arbeit für den NGM galt der Öffentlichkeitsarbeit. Bei öffentlichen Informationsveranstaltungen in Bayern hat er den Verein jährlich mehrmals vorgestellt. Außerdem hat er regelmäßig die „Regionalen Treffen Unterfranken“ im Selbsthilfehaus der Stadt Würzburg gestaltet. Dazu waren sowohl Vereinsmitglieder als auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen. Mit sehr viel Tatkraft und Einfühlungsvermögen hat er sich um Hilfesuchende gekümmert. Zwei Mal monatlich hat er im Selbsthilfehaus der Stadt Würzburg Beratungstermine angeboten und stand stets für telefonische Beratungen bereit. Die Teilnahme an Kongressen und Seminaren zur Patientensicherheit und an überregionalen Podiumsdiskussionen waren für ihn Anliegen und Pflicht. Er hat sich auch um die Organisation und Durchführung von Informationsständen des Vereins an Gesundheitstagen und ähnlichen Veranstaltungen gekümmert. Stets pflegte er Kontakte zu anderen Patientenorganisationen.

Auch im „Bundesverband der Notgemeinschaften Medizingeschädigter e.V. (BNGM)“, den er im Jahr 2000 mit gegründet hat, war er von 2000 bis 2002 im Vorstand als Kassenwart tätig. 2002 übernahm er die kommissarische Leitung des Bundesverbandes und wurde 2006 zum ersten Vorsitzenden des BNGM gewählt. Dieses Amt hatte er bis zur Auflösung des Vereins im Jahre 2015 inne. Herr Kraus hat ferner in verschiedenen Arbeitsgruppen des „Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V.“ mitgearbeitet und regelmäßig an den Sitzungen „Runder Tisch Patientenrecht“ und an der Arbeitsgruppe „Patientenfürsprecher“ des ehemaligen Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit teilgenommen.

Von der „Brendan-Schmittmann-Stiftung“ des „NAV-Virchow-Bundes“ des „Niedergelassene Ärzte Deutschlands e.V.“ wurde er 2005 in das Kuratorium der Stiftung berufen. In ihm ist er seitdem aktiv. Darüber hinaus referierte er auf dem 13. Europäischen Gesundheitskongress zum Thema „Kein Schutz durch Versicherung – Was passierte mit den Opfern?“ und „Verschuldensunabhängige Entschädigung im Medizinbereich“. Es ist vor allem seinem ausdauernden Einsatz zu verdanken, dass die Notgemeinschaft Medizingeschädigter gesundheitspolitisch konstruktiv für ein zeitgemäßes Patientengesetz und dessen Weiterentwicklung arbeitet.

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Dr. Peter Landendörfer

Staatsministerin Melanie Huml und Dr. Peter Landendörfer

Aushändigung am 14.10.2016

Herr Landendörfer ist ein vielseitig engagierter Allgemeinmediziner, der sich weit über seine berufliche Tätigkeit hinaus für hilfsbedürftige Menschen einsetzt. Er hat herausragende Verdienste im medizinischen Bereich, insbesondere auf dem Fachgebiet der Geriatrie erworben. Im Rahmen eines Lehrauftrages hält er an der Technischen Universität München Vorlesungen. Regelmäßig führt er auch zweitätige Exkursionen mit Studentinnen und Studenten im Zentrum für Altersmedizin der Sozialstiftung Bamberg durch. Mit viel Engagement und Fachwissen vermittelt er den Studentinnen und Studenten breitgefächerte Grundkenntnisse im Bereich der hausärztlichen Geriatrie.

Seit vielen Jahren referiert er auch auf Kongressen zu Themen der hausärztlichen Geriatrie. Für die „Landesärztekammer Bayern“ ist er als Fachprüfer in den Bereichen „Allgemeinmedizin“ und „Geriatrie“ tätig. In den Prüfungskommissionen nimmt er den Vorsitz wahr. Außerdem ist er verantwortlicher Leiter für den Bereich „Tertial Praktisches Jahr in der Allgemeinmedizin“.

Zudem ist er Gründer und Vorsitzender des Vereins „Förderung der Hausarztmedizin in Bayern“. Er unterstützt mit seinem Verein Studierende der Medizinischen Fakultäten Bayerns durch Stipendien und Spenden dabei praktische Ausbildungsabschnitte bei einem Landarzt abzuleisten. Sehr engagiert arbeitet er in der „Alzheimer Regionalgruppe Forchheim“ mit. Er ist Mitbegründer der Gruppe.

Dank seiner unermüdlichen Tatkraft hat er im Januar diesen Jahres die „Demenzinitiative“ in Heiligenstadt gegründet. Pflegende Angehörige werden hier mit neuen Therapieansätzen und Hilfen durch Fachleute unterstützt. Abgerundet wird sein beeindruckendes Wirken durch sein soziales Engagement. Seit 1984 ist er ehrenamtlicher Vorsitzender des Caritasverbandes für den Landkreis Bamberg. Er trägt für circa 200 hauptamtliche Mitglieder in den verschiedenen Einrichtungen die Verantwortung.

Besonders liegen ihm die Fortbildung der Mitarbeiter im Pflegebereich, die Sterbebegleitung und die Versorgung Demenzkranker am Herzen. Seit 1995 ist er Mitglied im Vorstand des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg und Vorsitzender der Ethikkommission der Caritas. Seit mehr als 30 Jahren ist er außerdem verantwortlicher Arzt für den „Lourdes Kinderzug“ des Malteser Ritterordens. In dieser Funktion begleitet und betreut er jedes Jahr in den Pfingstferien etwa 50 geistig und körperlich schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche auf ihrer Pilgerfahrt in den französischen Wallfahrtsort. Seit 1998 begleitet Herr Landendörfer kranke und behinderte Erwachsene aus der Erzdiözese Bamberg bei den Altöttinger Wallfahrten des Malteser Hilfsdienstes.

In seiner Heimatgemeinde Markt Heiligenstadt wurde er zum Seniorenbeauftragten bestellt. Für die älteren Mitbürgerinnern und Mitbürger hat er die Senioreninitiative „60 plus“ ins Leben gerufen. Außerdem beteiligt er sich am Modellprojekt „KLAR Kreative Lösungen im Alter für den ländlichen Raum“.

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Silke Mader

Staatsministerin Melanie Huml und Frau Silke Mader

Aushändigung am 14.10.2016

Frau Mader setzt sich seit 1999 für Frühgeborene und ihre Familien ein. 1997 hat sie in der 25. Schwangerschaftswoche erlebt, was man keiner werdenden Mutter wünscht. Bei ihr wurde das „HELLP-Syndrom“, eine Form der Schwangerschaftsvergiftung, diagnostiziert. Sie und ihre ungeborenen Zwillinge schwebten in Lebensgefahr. Die Kinder wurden per Notkaiserschnitt auf die Welt geholt. Sie kämpfte um ihr Leben. Leider verstarb ihre Tochter Lena vier Tage nach der Geburt. Ihr Sohn Lukas überlebte zum Glück. Er ist mittlerweile ein Teenager und ihr ganzer Stolz. Das mit diesem Schicksalsschlag verbundene Leid wurde für sie durch das Gefühl verstärkt, in dieser Extremsituation alleine gelassen zu sein. Sie wurde weder psychologisch betreut, noch war die langfristige medizinische Versorgung von Lukas sichergestellt.

Genau das, was sie selbst erlebt hat, hat sie zum Handeln bewegt. Seit 1999 engagiert sie sich mit viel Empathie für Frühgeborene und ihre Familien. Sie kontaktiert betroffene Eltern, um sich mit ihnen auszutauschen. Sie macht sie stark für die Dinge, die künftig auf sie zukommen können. 2008 hat sie die europäischen Stiftung „European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI)“ mitgegründet. Seitdem ist sie die geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Stiftung. Mit ihrer Stiftung leistet sie und ihr Team Aufklärungsarbeit, um das Thema Frühgeburt in der Gesellschaft differenzierter bekannt zu machen. Sie kämpft unermüdlich dafür, den Eltern die Scham und die Angst zu nehmen. Viele verbinden eine Frühgeburt mit dem Vorurteil, Alkohol oder Drogen seien im Spiel, was nur bei fünf Prozent aller Fälle zutrifft. 95 Prozent der Frauen haben eine Schwangerschaftsintoxikation, Infektionen oder andere medizinische Probleme.

Laut Statistik ist circa jedes zehnte Kind in Deutschland ein Frühchen, das heißt, es kommt vor der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt. Etwa 66.000 Frühchen gibt es pro Jahr in Deutschland. Frühgeburten sind kein Einzelfall, deshalb ist es ihr so wichtig, den vielen Frühchen und Eltern zu helfen. Sie bündelt die Kräfte der Wissenschaft, der Fachleute und Elternorganisationen, um die bestmögliche Versorgung von Neu- und Frühgeborenen sicherzustellen. Außerdem fokussiert sie ein europäisches Netzwerk mit nationalen Elternorganisationen und politischen Entscheidungsträgern. Sie kämpft dafür, die Frühgeborenenrate durch Aufklärung, Ausbildung und Forschung zu senken.

Ebenso setzt sie sich tatkräftig dafür ein, die medizinische, psychologische und sozialpädagogische Unterstützung der betroffenen Eltern sicherzustellen. Der langfristige Gesundheitszustand von Früh- und Neugeborenen liegt ihr ebenfalls am Herzen. Im Austausch mit Ärzten, Pflegeexperten und Politik hat sie gemeinsam mit ihrem Team Normen erarbeitet, die mittlerweile in vielen Kliniken europaweit umgesetzt werden. Ihr Bestreben ist es, dass jedes Kind die gleiche Chance auf den besten Start ins Leben erhält.

Am 17.11.2009 wurde der offizielle Tag des Frühgeborenen eingeführt. Er macht mit zahlreichen internationalen Aufklärungs- und Themenveranstaltungen auf die schwierige Situation der betroffenen Eltern aufmerksam. Nicht zuletzt ist es ihrem herausragenden Einsatz zu verdanken, dass die „EFCNI“ mit diesem Tag weltweit 1,4 Milliarden Menschen erreicht.

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Dr. Klaus Ottmann

Staatsministerin Melanie Huml und Dr. Klaus Ottmann

Aushändigung am 14.10.2016

Herr Dr. Ottmann war von 1976 bis zu seinem Ruhestand im Jahre 2001 als niedergelassener Urologe in Kitzingen tätig und über 30 Jahre lang in unterschiedlichen berufspolitischen Bereichen engagiert. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand hat er mit seinem Engagement längst nicht aufgehört. Sein großes und andauerndes Wirken steht immer im Interesse der bayerischen Ärzte, Patientinnen und Patienten.

Von 1979 bis 2001 war er Mitglied der Vertreterversammlung. Von 1996 bis 2001 war er stellvertretender Vorstandsvorsitzender der „Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB)“.

Sein besonderes Interesse lag dabei auf dem Erhalt der ärztlichen Freiberuflichkeit in den Praxen. Zudem hat er sich sehr intensiv der ärztlichen Qualitätssicherung gewidmet. Als stellvertretender Vorsitzender der KVB hat er wesentlich die Geschicke der Körperschaft bestimmt. Von 1988 bis 2000 war er auch Vorsitzender der „Bezirksstelle Unterfranken der KVB“.

Inzwischen hat er keine offiziellen Ämter mehr bei der KVB inne, und doch ist er der Selbstverwaltung der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten weiterhin eng verbunden. Von 1987 bis 1995 war er gewähltes Mitglied im Vorstand der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK). Von 1995 bis 2013 zweiter Vizepräsident der BLÄK. Bis 2009 hat er in der Funktion eines Fachberaters der BLÄK Anträge junger Ärzte, die Fachärzte werden wollten, geprüft. Darüber hinaus ist er seit 2003 zusätzlich als Vizepräsident des Verbandes „Freier Berufe in Bayern e.V. (VFB)“ tätig. Mit viel Tatkraft vertritt er im Präsidium den Berufsstand der Ärzte. Sein großes Engagement gilt hier dem Schwerpunkt Gesundheitspolitik. In dieser Funktion fallen für ihn zahlreiche wichtige Termine an. Er führt viele Gespräche mit politischen Mandatsträgern. Außerdem trifft er sich zwei Mal jährlich mit den Präsidenten und Vorsitzenden der VFB-Mitgliederorganisation. Wichtige Veranstaltungen wie der „Parlamentarische Abend“, der „Tag der Freien Berufe“ und die „Verleihung des Ehrenpreises der Freien Berufe“ gestaltet er zusammen mit dem VFB-Präsidium erstklassig.

Nach dem Eintritt in den Ruhestand 2001 hat er ein weiteres wichtiges Amt übernommen. Er wurde 2013 unparteiisches Mitglied des „Landesausschusses der Ärzte und Krankenkassen“. Bei allem was er tut und anpackt gilt er als sehr gradlinig und äußerst dynamisch.

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Reinhilde Rath

Staatsministerin Melanie Huml und Frau Reinhilde Rath

Aushändigung am 14.10.2016

Frau Rath engagiert sich seit über 25 Jahren in außergewöhnlicher Weise für die Belange der Hospizarbeit und der Palliativmedizin. Mit überaus großem Engagement hat sie 1991 den „Hospizverein Würzburg“ mitgegründet und maßgeblich an der Hospizbewegung in Unterfranken mitgewirkt. 15 Jahre lang war sie erste Vorsitzende des „Hospizvereins Würzburg“. Mit großer Zielstrebigkeit und klar strukturierter Vorgehensweise gelang es ihr, die Hospizidee in Würzburg weiterzuentwickeln und mit der Palliativmedizin und Palliativpflege zu vernetzen. Nicht zuletzt ist es ihr zu verdanken, dass eine Palliativstation mit Hospizcharakter am Krankenhaus Juliusspital Würzburg gegründet wurde. Bereits im Jahre 2001 konnte dort diese Palliativstation mit neun Betten in Betrieb genommen werden. Als Gründungsmitglied und während der Zeit als erste Vorsitzende des Hospizvereins hat sie einflussreich die Entwicklung der Palliativmedizin am Juliusspital Würzburg vorangebracht.

Außerdem hat sie die Etablierung eines sehr wirksamen ambulanten Dienstes für die gesamte Region Mainfrankens positiv beeinflusst. Das Modell der Zusammenarbeit zwischen dem „Hospizverein Würzburg“ und der Palliativstation des Juliusspitals Würzburg hatte Modellcharakter für viele Einrichtungen in Bayern. Es trägt maßgeblich dazu bei, die Lebensqualität von Patienten mit schwersten und lebensbegrenzenden Erkrankungen möglichst lange zu erhalten oder wiederherzustellen.

Nach der Einrichtung eines ambulanten palliativmedizinischen Teams für die Region Mainfranken war sie 2010 maßgeblich an der effizienten Zusammenarbeit im ambulanten Sektor beteiligt. In einem Kooperationsvertrag wurde die Zusammenarbeit zwischen den ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfern des „Hospizvereins Würzburg e.V.“ und den professionellen Kräften der „Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV)“ geregelt. Es ist beeindruckend, wie es ihr zusammen mit anderen Hospizhelferinnen und Hospizhelfern gelungen ist, die Hospizidee und Hospizarbeit im ländlichen Raum zu verankern.

Nach wie vor ist sie das Gesicht des „Hospizvereins Würzburg“. Bereits vor vielen Jahren hat sie mit Vorträgen, Infoständen und bei Messen für die Hospizidee geworben. Durch ihre unermüdliche Aktivität hat sie viele andere Menschen zu eigenem Engagement bewegt. Auch heute noch ist sie in der Hospizarbeit tätig. Alle, die mit ihr zu tun haben, schätzen sie als achtsame und tolerante Hospizbegleiterin sehr.

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Werner Semeniuk

Staatsministerin Melanie Huml und Herr Werner Semeniuk

Aushändigung am 14.10.2016

Herr Semeniuks Einsatz gilt seit 28 Jahren Kehlkopfoperierten und ihren Angehörigen. 1988 erkrankte er an Kehlkopfkrebs. Eine Totalentfernung des Kehlkopfes wurde nötig. Doch er hat sich nicht unterkriegen lassen, nie aufgegeben und gekämpft. Und das nicht nur für sich selbst. Noch im selben Jahr hat er seine Arbeit als Patientenbetreuer im Nürnberger Klinikum aufgenommen. Seitdem betreut er mit überaus großem Engagement Menschen, die an Kehlkopfkrebs leiden, im Nürnberger Raum. Er hilft den Betroffenen nach der Diagnose über die ersten Schwierigkeiten hinweg. Auch den Familienangehörigen steht er stets mit Rat und Tat zur Seite. Einmal wöchentlich kommt er für zwei bis drei Stunden in die Nürnberger Klinik und besucht betroffene Patienten. Er spricht mit ihnen und unterstützt sie bei Fragen und Problemen. Vor einer anstehenden Kehlkopfoperation kommt er zusätzlich zur Beratung zu den Betroffenen. Auch nach der Operation hält er Kontakt. Für die Erkrankten und die HNO-Klinik des Klinikums Nürnberg ist seine Tätigkeit ein unverzichtbarer Baustein in der Operationsvorbereitung und Betreuung geworden. Seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass viele Menschen, die an Kehlkopfkrebs erkrankt sind, ihren Lebensmut wieder erlangen konnten.

Er vertritt die Kehlkopfoperierten auf Landes-, Bundes- und Europaebene. Seit 2003 ist er Sektionsleiter der „Sektion Nürnberg der Kehlkopfoperierten“. Seine Sektionsversammlungen in Nürnberg, für die er interessante Vorträge organisiert, werden dankend angenommen. Seit 2008 ist er außerdem Vizepräsident des „Landesverbandes Bayern der Kehlkopfoperierten“.

Im „Bundesverband für Kehlkopfoperierte“ war er von 2006 bis 2010 zunächst Beisitzer. Seit 2010 hat er hier die verantwortungsvolle Aufgabe des Vizepräsidenten inne. Zusätzlich ist er für den Bundesverband in der „CEL“ aktiv, einer europäischen Konföderation nationaler Verbände für Laryngektomierte und ihre Angehörige. Mit großem Eifer, Fachwissen und Einfühlungsvermögen, bringt er sich auf allen Ebenen aktiv ein. Mit seinem Wissen und seinen eigenen Erfahrungen hilft er nicht nur Kehlkopfoperierten und ihren Angehörigen, sondern verschafft ihnen auch eine Lobby.

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Gruppenbild der 2016 mit der Gesundheits- und Pflegemedaille geehrten Personen

Im Jahr 2014 verlieh Staatsministerin Melanie Huml in Nürnberg die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege

  • Frau Staatsministerin Melanie Huml bei der Medaillenverleihung 2014 in Nürnberg.
  • Frau Staatsministerin Melanie Huml bei der Medaillenverleihung 2014 in Nürnberg.
  • Frau Staatsministerin Melanie Huml und die Medaillenträger 2014 bei der Verleihung in Nürnberg.

Mit der Bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um die Gesundheit und Pflege 2014 wurden ausgezeichnet:

  • Dr. Bernhard Greger, Preisträger der Gesundheits- und Pflegemedaille

    Dr. Bernhard Greger, Preisträger der Gesundheits- und Pflegemedaille

    Die Preisträger 2014

    Dr. Bernhard Greger

    Dr. Bernhard Greger, Lichtenfels, für außerordentliches berufliches und außerberufliches Engagement bei der Bekämpfung von Darmkrebs und Tumorerkrankungen. Leiter des Tumorzentrums Oberfranken und Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmkrebszentren.

  • Dr. Bernhard Keller, Preisträger der Gesundheits- und Pflegemedaille

    Dr. Bernhard Keller, Preisträger der Gesundheits- und Pflegemedaille

    Die Preisträger 2014

    Dr. Bernhard Keller

    Dr. Bernhard Keller, Marktredwitz, für außerordentliches berufliches und außerberufliches Engagement bei der Verbesserung der Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen und der Schlaganfalltherapie. Initiator eines Herzkathetermessplatzes im Klinikum Fichtelgebirge in Marktredwitz sowie des Schlaganfallnetzwerks STENO.

  • Prof. Dr. Johannes Kemser, Preisträger der Gesundheits- und Pflegemedaille

    Prof. Dr. Johannes Kemser, Preisträger der Gesundheits- und Pflegemedaille

    Die Preisträger 2014

    Prof. Dr. Johannes Kemser

    Prof. Dr. Johannes Kemser, Irschenberg, für das Setzen maßgeblicher Akzente für die Qualitätssicherung, Etablierung und Akademisierung der Pflege in Bayern. Gründungsdekan des Fachbereichs Pflege an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München.

  • Margot Rauch, Preisträgerin der Gesunheits- und Pflegemedaille

    Margot Rauch, Preisträgerin der Gesunheits- und Pflegemedaille

    Die Preisträger 2014

    Margot Rauch

    Margot Rauch, Garmisch-Partenkirchen, als Gründerin und Leiterin der Selbsthilfegruppe für Multiple Sklerose Erkrankte.

  • Dr. Christian Heinrich Sandler, Preisträger der Gesundheits- und Pflegemedaille

    Dr. Christian Heinrich Sandler, Preisträger der Gesundheits- und Pflegemedaille

    Die Preisträger 2014

    Dr. Christian Heinrich Sandler

    Dr. Christian Heinrich Sandler, Schwarzenbach a. d. Saale, für frühzeitiges und außerordentliches Engagement für den betrieblichen Gesundheitsschutz und für Arbeitsschutzmanagementsysteme im eigenen Unternehmen; regelmäßige Gesundheitstage mit Schwerpunktthemen und betriebliche Wiedereingliederung. Engagiert beim Schwarzenbacher Halbmarathon und Ausdauertagen.

  • Petra Seitzer, Preisträgerin der Gesundheits- und Pflegemedaille

    Petra Seitzer, Preisträgerin der Gesundheits- und Pflegemedaille

    Die Preisträger 2014

    Petra Seitzer

    Petra Seitzer, Pentling, als Gründungsmitglied des Franziskus-Hospiz-Vereins Straubing-Bogen e. V., Leiterin und ehrenamtliche Vorsitzende des Hospiz-Vereins Regensburg e. V., Hauptinitiatorin für das Projekt eines stationären Hospizes in Pentling bei Regensburg, das aufgrund ihres großen Einsatzes am 14.03.2014 eröffnet wurde.

  • Heike von Lützau-Hohlbein, Preisträgerin der Gesundheits- und Pflegemedaille

    Heike von Lützau-Hohlbein, Preisträgerin der Gesundheits- und Pflegemedaille

    Die Preisträger 2014

    Heike von Lützau-Hohlbein

    Heike von Lützau-Hohlbein, München, als Gründungsmitglied der Deutschen Alzheimergesellschaft, eine Selbsthilfeorganisation, die sich bundesweit für die Besserung der Situation von Demenzkranken und ihrer Familien einsetzt. Vorsitzende des Bundesverbandes und Präsidentin von Alzheimer Europa.

  • Dr. Steffan Zippel, Preisträger der Gesundheits- und Pflegemedaille

    Dr. Steffan Zippel, Preisträger der Gesundheits- und Pflegemedaille

    Die Preisträger 2014

    Dr. Stefan Zippel

    Dr. Stefan Zippel, München, gehört als Psychologe, der in der Aids-Hilfe aktiv war, zu den Pionieren der Aids-Arbeit. Leiter der Psychosozialen Aids-Beratungsstelle der LMU. Seine Präventionszielgruppen sind v.a. Jugendliche und Menschen aus ehemaligen Staaten der Sowjetunion.

Zu einem späteren Zeitpunkt erhielten die Medaille außerdem:

  • Maria Furtwängler-Burda, München, als prominente Spendensammlerin für die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, Mitinitiatorin der Plattform „Deutschland für Kinder“ und Werbeträgerin für Darmspiegelung.
  • Claus Fussek, München, als Gründer des gemeinnützigen Vereins „Vereinigung Integrations-Förderung“ mit dem Ziel, behinderte und alte Menschen bei der freien und eigenständigen Gestaltung des Lebens zu unterstützen. Mitinitiator des „Münchner Pflegestammtisches“, in dem vorrangig über das Thema Altenpflege diskutiert wird.

Die Preisträger 2012 bis 2013

  • Ruth Rosner (Aushändigung am 12.07.2013)
  • Prof. Dr. Theodor Mantel (Aushändigung am 22.03.2013)
  • Förderverein Patientenclub-Besucherdienst e.V. (Aushändigung am 20.12.2012)
  • Prof. Dr. Andreas Warnke (Aushändigung am 19.12.2012)
  • Christa Stewens MdL (Aushändigung am 19.12.2012)
  • Rita Stadter-Bönig (Aushändigung am 19.12.2012)
  • Prof. Dr. Dr. Hans Joachim Schneck (Aushändigung am 19.12.2012)
  • Eva Maria Roer (Aushändigung am 19.12.2012)
  • Dr. Georg Knoblach (Aushändigung am 19.12.2012)
  • Münchner Aids-Hilfe e.V., vertreten durch den Geschäftsführer Thomas Niederbühl (Aushändigung am 19.12.2012)
  • Dr. Hans Jäger (Aushändigung am 19.12.2012)
  • Dr. Ulrich Hildebrandt (Aushändigung am 19.12.2012)
  • Felicitas Hanne (Aushändigung am 19.12.2012)
  • Thomas Gaitanides (Aushändigung am 19.12.2012)
  • Anni Friesinger-Postma (Aushändigung am 19.12.2012)
  • Dr. med. Hans Dworzak (Aushändigung am 19.12.2012)