Die Bühne bei einer Veranstaltung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege

Jährlich verleiht das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege an Männer und Frauen die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege.

Gesundheitsmedaille

Die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege wird jedes Jahr vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege verliehen. Geehrt werden Personen die sich im Gesundheit- und / oder Pflegebereich langjährig ehrenamtlich engagiert haben.

Die Medaille soll Ansporn sein für andere Menschen zu eigenen Anstrengungen. Sie soll auch dazu ermutigen, neue Wege bei den Zukunftsthemen Gesundheit und Pflege zu gehen.
Melanie Huml, Staatsministerin

Am 20. November 2017 verlieh Staatsministerin Melanie Huml die Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege in Nürnberg an zehn engagierte Bürgerinnen und Bürger

Volker Albert

Volker Albert Murnau a. Staffelsee und Ministerin Melanie Huml

Aushändigung am 20.17.2017

Er engagierte sich seit 2008 für Menschen, die, wie er, an einer Tinnitus-Erkrankung leiden. Wenn das Summen seine Alltag übertönt, flüchtet er auf eine grüne Alpenwiese im Sonnenschein, an den Ort, an dem er zumindest in Gedanken wieder zur Ruhe kommt. Tinnitus ist nicht heilbar. Betroffene tragen die Krankheit für den Rest ihres Lebens mit sich. Für Nichtbetroffene ist es meist völlig unverständlich, wie die Krankheit wirkt und welche oft gravierenden Auswirkungen Tinnitus haben kann. Auch Herr Albert leidet an der Krankheit. Doch er hat nie aufgegeben und sich stattdessen entschlossen, Menschen in ähnlicher Lage zu helfen.

2008 hat er das verantwortungsvolle Amt des Präsidenten der Deutschen Tinnitus Liga übernommen und ist dort seitdem mit sehr großem Erfolg tätig. Die Tinnitus Liga ist eine gemeinnützige Organisation mit rund 12.000 Mitgliedern. 90 Selbsthilfegruppen betreut die Liga in Deutschland. Ihm ist es zu verdanken, dass die Tinnitus-Liga gestärkt für die Belange der Betroffenen eintreten kann. Dabei widmet er sich vor allem der wichtigen Aufgabe, für die Betroffenen jede erdenkliche Hilfe zu organisieren und ihnen bei der Auswahl der Behandlungen zu helfen.

Aufgrund seiner Erfahrungen und seines Fachwissens, das in Expertenkreisen hoch geschätzt wird, ist er für die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker regelmäßig als ehrenamtlicher Sachverständiger tätig. Es ist nicht zuletzt ihm zu verdanken, dass Veranstaltungen wie der „ Tag gegen Lärm“ und der „Deutsche Tinnitus-Tag“ äußerst erfolgreich durchgeführt wurden.

Erfreulicherweise setzt er seine Erfahrungen auch im Bereich der Ausbildung und beruflichen beziehungsweise sozialen Integration mit großem Engagement ein.

Die Zugangsdaten zu den Bildern der Verleihung mit höherer Auflösung erhalten Sie, wenn Sie uns eine E-Mail an download@stmgp.bayern.de schicken.

Gräfin Henriette zu Castell Rüdenhausen

Henriette Gräfin zu Castell-Rüdenhausen aus Nittendorf
Henriette Gräfin zu Castell-Rüdenhausen aus Nittendorf und Ministerin Melanie Huml

Aushändigung am 20.11.2017

Sie hat sich viele Jahre lang in außergewöhnlicher Weise ehrenamtlich für die Belange der Hospizarbeit und der Palliativmedizin engagiert. Sie war von 2000 bis 2017 als ehrenamtliche Hospizhelferin im Hospizverein Regensburg tätig. Dort hat sie viele schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet.

Dank ihrer einfühlsamen Art ist es ihr gelungen, mit schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen über Tod und Sterben zu sprechen. Sie hat es geschafft, in schwierigen Lebenssituationen für sie da zu sein.

Außerdem war sie von 2005 bis 2010 die stellvertretende Vorsitzende des Hospizvereins Regensburg und von 2007 bis 2015 die Vorstandsvorsitzende des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes.

Als solche hat sie einen neun-köpfigen Vorstand aus Spezialisten der verschiedenen Fachbereiche der Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern geführt.

Überaus erfolgreich hat sie auch die Öffentlichkeitsarbeit und die Akquise betrieben. Außerdem hat sie die Belange des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes im Stiftungsvorstand der Bayerischen Stiftung Hospiz vertreten.

Die vielfältigen Aufgaben hat sie mit großem persönlichem Engagement, Weitsicht und diplomatischem Geschick erledigt. Dabei war sie stets glaubwürdig und hat eine bewundernswerte persönliche Haltung gezeigt.

Die Zugangsdaten zu den Bildern der Verleihung mit höherer Auflösung erhalten Sie, wenn Sie uns eine E-Mail an download@stmgp.bayern.de schicken.

Dr. Karl-Heinz Conrad

Dr. Karl-Heinz Conrad aus Eckersdorf
Dr. Karl-Heinz Conrad aus Eckersdorf und Ministerin Melanie Huml

Aushändigung am 20.11.2017

Im Jahre 1992 hat er sich mit einem Kollegen in der eigenen Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie in Bayreuth niedergelassen. Er hat aber auch noch zahlreiche Zusatzqualifikationen, was von hoher medizinischer Kompetenz zeugt.

Schnell hat er erkannt, dass das ehrenamtliche Engagement kompetenter Mediziner in Berufsverbänden und Organisationen ein unverzichtbarer Bestandteil des Gesundheitswesens ist. Denn nur so ist der fachliche Austausch und die Fortbildung innerhalb der jeweiligen Fachärzteschaft zu gewährleisten.

Seit 2005 ist er als stellvertretender Landesvorsitzender des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. aktiv. Er ist Ansprechpartner für den gesamten nordbayerischen Raum. Mit äußerst großem Engagement vertritt er die Interessen der dortigen Fachärzte.

Sein Fingerspitzengefühl für Finanzen hat er viele Jahre lang als Schatzmeister der Vereinigung Bayerischer Orthopäden und Unfallchirurgen bewiesen. Zudem gehörte er als stellvertretender Vorsitzender dem Vorstand der Akademie für Gesundheitsförderung an. Zusammen mit verschiedenen Berufsverbänden unterstützt und fördert er Präventionsideen mit dem Ziel, die Entstehung von Krankheiten rechtzeitig zu verhindern.

Auch als Mitglied im Beirat der Deutschen Vereinigung für Orthopädische Sporttraumatologie beweist er einen hervorragenden Einsatz.

Auch sein Engagement beim KIWANIS-Club Bayreuth-Obermain ist zu erwähnen. Den Verein hat er im Jahr 2000 gegründet und einige Jahre lang als Präsident geleitet.

In all den Jahren hat er sich tatkräftig um die Belange des Vereins gekümmert und in vielen Charity-Veranstaltungen Geld und Medikamente für in- und ausländische Projekte gesammelt.

Geld und Medikamente kamen beispielsweise organtransplantierten Kindern im Ausland zugute.

Die Zugangsdaten zu den Bildern der Verleihung mit höherer Auflösung erhalten Sie, wenn Sie uns eine E-Mail an download@stmgp.bayern.de schicken.

Rüdiger Erling

Rüdiger Bernd Erling aus Weiden
Rüdiger Bernd Erling aus Weiden und Ministerin Melanie Huml

Aushändigung am 20.11.2017

Er war Leiter der Heimaufsicht, der sogenannten FQA der Landeshauptstadt München. Derzeit leitet er ein Hospiz der Malteser in Weiden. Im Jahr 2011 hat er das Projekt „ReduDok“ initiiert und betreut es seitdem außerordentlich engagiert. Dadurch hat er sich herausragende Verdienste in der Pflege erworben. Mit „ReduDok“ verfolgt er das Ziel, die Dokumentationsarbeit in der stationären Altenpflege zu reduzieren.

Durch seine langjährige Tätigkeit als Heimaufsicht hat er erfahren, wie der bürokratische Aufwand in den stationären Einrichtungen der Altenhilfe kontinuierlich steigt. Da er ein Mann der Tat ist, hat er sich die Sorgen und Nöte der Pflegekräfte und Heimleitungen zum Thema Pflegedokumentation nicht nur angehört, sondern direkt Lösungen gesucht – und gefunden. So kam es schließlich zur Umsetzung des Projekts „ReduDok“.

Das besondere an „ReduDok“: Sein Dokumentationsmodell ist nicht durch Prüfbehörden oder Pflegewissenschaftler vorgegeben worden, sondern weitestgehend durch die Mitwirkung der teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen entstanden.

Dadurch hat er schon von Beginn an, mit großem Erfolg die Motivation der Pflegekräfte im Umgang mit dem neuen Dokumentationsmodell gefördert. Erfreulicherweise hat die neu entwickelte Pflegedokumentation auch durchweg positive Auswirkungen auf die Pflegeteams. Denn die neu entwickelte Art der Pflegeplanung wird gemeinsam im Pflegeteam im Zuge von Diskussionsprozessen erstellt. Dadurch waren bei den Pflegeteams im Laufe des Projektes deutliche Verbesserungen hinsichtlich pflegefachlicher Professionalität und Argumentationssicherheit zu beobachten.

Die Zugangsdaten zu den Bildern der Verleihung mit höherer Auflösung erhalten Sie, wenn Sie uns eine E-Mail an download@stmgp.bayern.de schicken.

Prof. Dr. Dr. Heinz-Michael Just

Prof. Dr. Dr. Heinz-Michael Just aus Röttenbach und Ministerin Melanie Huml

Aushändigung am 20.11.2017

Er war bis September 2017 Chefarzt des Instituts für Klinikhygiene, Medizinische Mikrobiologie und Klinische Infektiologie am Klinikum Nürnberg. Über seine beruflichen Tätigkeiten hinaus, engagiert er sich in herausragender Weise in verschiedenen bundesweiten Gremien, insbesondere zur Förderung der Krankenhaushygiene.

Seine dezidierten Stellungnahmen haben sogar zur Stimulierung der fachlichen Diskussionen im nationalen Rahmen beigetragen. Sein Engagement in verschiedensten Gremien ist so vielseitig, dass es an dieser Stelle nicht gelingen wird, es vollumfänglich zu würdigen. Daher werden hier nur einige Bereiche in den Mittelpunkt gestellt.

Seine langjährige Tätigkeit für die Bayerische Krankenhausgesellschaft zum Beispiel. 13 Jahre lang hat er seine Fachkompetenz, seinen wissenschaftlichen Hintergrund und seine Klinikerfahrung als Vorsitzender des Arbeitskreises „Umweltschutz im Krankenhaus“ und später des Arbeitskreises „Hygiene, Arbeits- und Umweltschutz“ unter Beweis gestellt.

Bis heute bleibt er der Bayerischen Krankenhausgesellschaft als Berater in Fragen der Hygiene und Infektionsprävention stets verbunden.

Außerdem war er Vorsitzender der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention KRINKO am Robert-Koch-Institut in Berlin.

Ein besonderer Verdienst war die Federführung bei der Erarbeitung der „Empfehlung zum Hygienemanagement“. Als Mitglied der Kommission ist er auch noch weiterhin für die KRINKO engagiert.

Zweifelsohne zählt er zu den führenden Experten in der Krankenhaushygiene. Das wird auch durch seine langjährige Tätigkeit im Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe ABAS der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin deutlich.

Darüber hinaus war er Berater der Bundesärztekammer in Fragen zu Hygiene, Infektionsprävention und Umweltmedizin und Delegierter des „Standing Committees of European Doctors“ auf europäischer und UN-Ebene. Derzeit ist er für die Landesärztekammer als Berater stark in Einsatz.

Großes Engagement zeigt er auch im Rahmen der Landesarbeitsgemeinschaft multiresistenter Erreger.

Er ist weit über Bayern hinaus als Experte für Klinikhygiene bekannt. Er gilt als hochkompetent, sachlich und außerordentlich engagiert. Was er für die Krankenhausversorgung in Bayern geleistet hat ist herausragend.

Die Zugangsdaten zu den Bildern der Verleihung mit höherer Auflösung erhalten Sie, wenn Sie uns eine E-Mail an download@stmgp.bayern.de schicken.

Erna Oßwald

Erna Oßwald aus Schweinfurt
Erna Oßwald aus Schweinfurt und Ministerin Melanie Huml

Aushändigung am 20.11.2017

Im Jahr 1990 hat sie im Krankenhaus St. Josef in Schweinfurt die Katholische Krankenhaushilfe gegründet und ist seitdem als Vorsitzende der Krankenhaushilfe sehr aktiv.

Die ehrenamtlichen Helferinnen der Krankhaushilfe im Krankenhaus St. Josef werden liebevoll „Gelbe Damen“ genannt, weil sie während ihres Besuches gelbe Kleidung tragen. Die Krankenhaushilfe war ihr schon immer eine Herzensangelegenheit, denn sie weiß nur zu gut, wie sehr menschliche Zuwendung zur Genesung beitragen kann.

Dem pflegenden Krankenhauspersonal ist es aus zeitlichen Gründen oft nicht möglich, den Patientinnen und Patienten die erforderliche menschliche Zuwendung zu geben. So sind die „Gelben Damen“ vor allem für Patientinnen und Patienten, die keinen Besuch bekommen, von unschätzbarem Wert.

Durch ihr großes Organisationstalent ist es ihr gelungen, die Gruppe ständig weiterzuentwickeln. Ebenso engagiert ist sie bei der Einsatzplanung ihres Teams und bei der Kontaktpflege mit der Krankenhaus- und Pflegeleitung.

Sie kümmert sich aber auch mehrmals wöchentlich selbst um das Wohl der kranken Menschen.

Sie wird als Person beschrieben, die die Patientinnen und Patienten in besonderem Maße uneigennützig, aufopfernd und tatkräftig betreut. Sie nimmt sich auch Zeit für persönliche Anliegen der Kranken, erledigen Botengänge oder besorgen Dinge des täglichen Bedarfs.

Sie steht sowohl den Kranken, als auch ihrem Team sehr hilfsbereit mit Rat und Tat zur Seite. Sie gilt als Vorbild und ist äußerst beliebt.

Darüber hinaus stattet sie seit 1978 den Patientinnen und Patienten der Gerontopsychiatrischen Einrichtung des Bezirkskrankenhauses Werneck einen Besuch ab.

Außerdem war sie auch an der Einrichtung der Schwangerschaftsberatungsstelle in Schweinfurt und an der Eröffnung ihrer Außenstelle in Haßfurt beteiligt.

Es ist beeindruckend, dass sie trotz seines hohen Alters so viel leistet, zumal sie auch noch andere Ehrenämter hat.

Die Zugangsdaten zu den Bildern der Verleihung mit höherer Auflösung erhalten Sie, wenn Sie uns eine E-Mail an download@stmgp.bayern.de schicken.

Dr. Jutta Schimmelpfennig

Dr. Jutta Schimmelpfennig aus Burgebrach und Ministerin Melanie Huml

Aushändigung am 20.11.2017

Sie ist Allgemeinärztin und Ärztin der Phlebologie. 2003 hat sie das Venenkompetenzzentrum Steigerwald, eine Praxisklinik für Gefäßmedizin in Burgebrach eröffnet. Im letzten Jahr hat sie ihre Praxis in die Hände eines erfahrenen Nachfolgers übergeben.

Über ihre ärztliche Tätigkeit hinaus hat sie auch im Ehrenamt ein hohes Maß an Zeit und Kraft für die medizinische Versorgung der Bevölkerung aufgewendet, und das insbesondere im Bereich der Gefäßerkrankungen. Seit 1989 ist sie als Vorsitzende der Sektion Bayern-Nord des Deutschen Ärztinnenbundes sehr aktiv. Seit 2010 ist sie 1. Vorsitzende des Vereins Gesundheitsregion Bamberg. Er unterstützt die in der Region tätigen Experten aus den Bereichen Gesundheitsversorgung, Gesundheitswirtschaft und -forschung und fördert unter anderem die Gründung neuer Gesundheitsprojekte.

Sie hat einmal gesagt, sie sei überzeugt davon, dass eine so attraktive Gegend wie Bamberg Stadt und Land eine hochqualifizierte Gesundheitsregion schultern könne. Sie sollte Recht behalten. Schon im Jahre 2012 hat die Stadt Bamberg durch das ehemalige Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit die Auszeichnung „Beste Gesundheitsregion Bayerns“ erhalten. Und das sogar mit Bestnoten, was nicht zuletzt ihrem herausragenden und unermüdlichen Engagement zu verdanken war.

Seit 2009 ist sie außerdem Mitglied im „Vorstand beziehungsweise Beirat der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie“.

Seit 2010 ist sie 2. Vorsitzende des „Berufsverbandes der Phlebologen“ und nimmt damit eine wichtige Mittlerrolle für ihre ärztlichen Kollegen zu berufspolitischen Themen aus ihrem Fachbereich ein.

Die Zugangsdaten zu den Bildern der Verleihung mit höherer Auflösung erhalten Sie, wenn Sie uns eine E-Mail an download@stmgp.bayern.de schicken.

Prof. Dr. Günter Schlimok

Prof. Dr. Günter Schlimok aus Neusäß
Prof. Dr. Günter Schlimok aus Neusäß und Ministerin Melanie Huml

Aushändigung am 20.11.2017

Seit 2003 engagiert er sich ehrenamtlich für die Bayerische Krebsgesellschaft und ist seit 2011 als ihr amtierender Präsident äußerst aktiv.

Für die Bayerische Krebsgesellschaft ist er nicht zuletzt ein Gewinn, weil er über langjährige und vielfältige Erfahrungen und Fähigkeiten als Hämatologe und Onkologe verfügen. Er ist ein Mediziner, der „über den Tellerrand hinaus“ schaut.

In vielfacher Weise setzt er sich für die Belange von krebskranken Menschen und ihren Angehörigen in Bayern ein. Er nimmt die Nöte und Sorgen der Betroffenen immer ernst. Denn ihm liegt besonders der krebskranke Mensch an sich am Herzen.

Ein besonderes Anliegen ist ihm über die medizinische Betreuung hinaus, die psychosozialen und seelischen Bedürfnisse der Betroffenen.

So engagiert er sich besonders für ein flächendeckendes Netz von qualitätsgesicherten Krebsberatungsstellen. Denn er hat erkannt, dass zwei Drittel der Betroffenen und ihre Angehörigen nach Abschluss der Primärtherapie weiterhin psychoonkologische Hilfe benötigen. Viele Patientinnen und Patienten leiden an sozialer und wirtschaftlicher Not, Angstsymptomen und depressiven Episoden. Krebsberatungsstellen bieten hier unkomplizierte Hilfe.

Er ist auch als fachkundiger und erfahrener Referent in vielfältiger Weise für die Bayerische Krebsgesellschaft unterwegs.

Auf Patientenveranstaltungen sucht er immer wieder den direkten Kontakt mit den Betroffenen.

Seine Vorträge hält er für den Laien verständlich, weswegen er von den Betroffenen so sehr geschätzt wird.

Darüber hinaus ist er als onkologischer Fachexperte auch auf politischen Bühnen ein gefragter Ansprechpartner. Nicht zuletzt bei der Umsetzung des Krebsfrüherkennungs- und Registergesetzes im Freistadt Bayern wurde er wiederholt als Fachmann um Meinung gefragt.

Er gilt als Experte der Onkologie, der dennoch mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Er ist immer ein Realist geblieben, der mit den krebskranken Menschen auf Augenhöhe kommuniziert. Seine Ausstrahlungskraft macht ihn so authentisch, was von seinen Patientinnen und Patienten immer wieder anerkannt wird.

Die Zugangsdaten zu den Bildern der Verleihung mit höherer Auflösung erhalten Sie, wenn Sie uns eine E-Mail an download@stmgp.bayern.de schicken.

Eva Straub

Eva Straub aus Gaimersheim
Eva Straub aus Gaimersheim und Ministerin Melanie Huml

Aushändigung am 20.11.2017

Sie ist eine vielseitig engagierte Frau, die sich seit über drei Jahrzehnten für hilfebedürftige Menschen in Deutschland einsetzt.

Nach ihrem Amt als 1. Vorsitzende im Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker wurde sie 2004 zur 2. Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt hat sie bis November 2016 äußerst erfolgreich ausgeübt.

In ihrer Funktion als 2. Vorsitzende im Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker hat sie die örtlichen Selbsthilfegruppen und -vereine unterstützt.

Ebenso lag ihr die Aufklärungsarbeit in Schulen und Betrieben am Herzen. Sie hat auch politische Stellungnahmen zur Verbesserung der psychiatrischen Versorgung und der Lebensqualität der Familien psychisch erkrankter Menschen gefertigt.

Durch ihren ungebrochenen Einsatz wird das heutige Ansehen des Verbandes in der Öffentlichkeit, in der Politik und in der psychiatrischen Fachwelt höchst geschätzt.

Dank ihrer intensiven Verbandsarbeit war sie stellvertretend für den Landesverband auch im Gremium für Gesundheits-, Sozial- und Versorgungsplanung des Bezirks Oberbayern eingebunden. Ebenso engagiert war sie als Sachverständige im Sozialausschuss des Bezirks Oberbayern.

Verdientermaßen wurde sie 2005 von den Landesverbänden Deutschlands zur 1. Vorsitzenden des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch Kranker gewählt. Dieses Amt hatte sie einige Jahre inne.

Tatkräftig hat sie den Erfahrungsaustausch der Landesverbände gefördert und Vernetzungen hergestellt. Ebenso hat sie als Interessenvertreterin von 15 Landesverbänden und von mehr als 500 regionalen Selbsthilfegruppen Einfluss auf Politik und Gesetzgebung genommen.

Aktuell ist sie als Vorsitzende des Vereins Angehörige psychisch Kranker in der Region Ingolstadt sehr aktiv. Außerdem leitet sie die Unabhängige Psychiatrische Beschwerdestelle Nord mit.

Die Zugangsdaten zu den Bildern der Verleihung mit höherer Auflösung erhalten Sie, wenn Sie uns eine E-Mail an download@stmgp.bayern.de schicken.

Karl-Heinz Stupka

Bernd Franz, Vorstandsvorsitzender Haßfurt, Diabetikerbund Bayern e.V., und Ministerin Melanie Huml

Aushändigung am 20.11.2017

In Vertretung für Herrn Stupka hat Herr Bernd Franz, Vorstandsvorsitzender Haßfurt, Diabetikerbund Bayern e.V., die Urkunde entgegen genommen.

Herr Stupka ist seit über 43 Jahren Mitglied im Diabetikerbund Bayern. 1983 hat er die Selbsthilfegruppe für Diabetiker in Weiden gegründet. Seitdem leitet er diese Gruppe mit ausgesprochen großem Engagement.

1998 wurde er außerdem Vorsitzender des Diabetiker-Regionalverbandes Oberpfalz Nord. Diese Funktion führt er bis heute sehr aktiv aus.

Herr Stupka ist Ansprechpartner für alle Diabetiker, Ärzte und für Fachpersonal in der Region Oberpfalz-Nord. Neben seiner eigenen Gruppenarbeit betreut er alle weiteren Gruppen in der Region.

Dabei ist er nicht nur bei der Neugründung, sondern auch beim Erhalt der Gruppen behilflich. So kam es schon einige Male vor, dass er vorübergehend die Leitung anderer Gruppen übernommen hat, wenn der Gruppenleiter zurückgetreten ist.

Mit großem Eifer organisiert er seit 1998 den Weidener Diabetikertag, der 2017 sein 20. Jubiläum feiern durfte. Zusätzlich hat er mehrmals den Diabetikertag für Typ-1-Diabetiker und Kinder sowie für Jugendliche organisiert.

Herrn Stupka ist aber auch der enge Kontakt zu Haus- und Fachärzten sowie Kliniken wichtig. Denn er hat erkannt, dass der Kontakt für die Selbsthilfearbeit notwendig ist.

Bei den regelmäßigen Landesversammlungen des Diabetikerbundes Bayern vertritt er die Interessen der Diabetiker in der Region. Hier wird seine konstruktive Zusammenarbeit seit vielen Jahren sehr geschätzt.

Herr Stupka hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Diabetiker zu unterstützen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Es ist herausragend, was er geleistet hat.

Die Zugangsdaten zu den Bildern der Verleihung mit höherer Auflösung erhalten Sie, wenn Sie uns eine E-Mail an download@stmgp.bayern.de schicken.

Gruppenbild der 2017 mit der Gesundheits- und Pflegemedaille geehrten Personen

Gruppenbild der Verleihung GP-Medaille 2017

Die Preisträger 2012 bis 2016

  • Annerose Ackermann (Aushändigung 2016)
  • Siegfried Bäumel (Aushändigung 2016)
  • Karl Dieter Breivogel (Aushändigung 2016)
  • Dr. Astrid Bühren (Aushändigung 2016)
  • Ewald Kraus (Aushändigung 2016)
  • Dr. Peter Langendörfer (Aushändigung 2016)
  • Silke Mader (Aushändigung 2016)
  • Dr. Klaus Ottmann (Aushändigung 2016)
  • Reinhilde Rath (Aushändigung 2016)
  • Werner Semeniuk (Aushändigung 2016)
  • Dr. Bernhard Greger (Aushändigung 2014)
  • Dr. Bernhard Keller (Aushändigung 2014)
  • Prof. Dr. Johannes Kemser (Aushändigung 2014)
  • Margot Rauch (Aushändigung 2014)
  • Dr. Christian Heinrich Sandler (Aushändigung 2014)
  • Petra Seitzer (Aushändigung 2014)
  • Heike von Lützau-Hohlbein (Aushändigung 2014)
  • Dr. Stefan Zippel (Aushändigung 2014)
  • Maria Furtwängler-Burda  (Aushändigung 2014)
  • Claus Fussek (Aushändigung 2014)
  • Ruth Rosner (Aushändigung 2013)
  • Prof. Dr. Theodor Mantel (Aushändigung 2013)
  • Förderverein Patientenclub-Besucherdienst e.V. (Aushändigung 2012)
  • Prof. Dr. Andreas Warnke (Aushändigung 2012)
  • Christa Stewens MdL (Aushändigung 2012)
  • Rita Stadter-Bönig (Aushändigung 2012)
  • Prof. Dr. Dr. Hans Joachim Schneck (Aushändigung 2012)
  • Eva Maria Roer (Aushändigung 2012)
  • Dr. Georg Knoblach (Aushändigung 2012)
  • Münchner Aids-Hilfe e.V., vertreten durch den Geschäftsführer Thomas Niederbühl (Aushändigung 2012)
  • Dr. Hans Jäger (Aushändigung 2012)
  • Dr. Ulrich Hildebrandt (Aushändigung 2012)
  • Felicitas Hanne (Aushändigung 2012)
  • Thomas Gaitanides (Aushändigung 2012)
  • Anni Friesinger-Postma (Aushändigung 2012)
  • Dr. med. Hans Dworzak (Aushändigung 2012)