Zecke auf einem Grashalm.

Durch Zecken übertragbare Krankheiten: FSME und Lyme-Borreliose

Die Gefahr, die von Zeckenstichen ausgeht, sollten Sie nicht unterschätzen. Die kleinen Blutsauger können Mensch und Tier mit ernstzunehmenden Krankheiten anstecken. In Europa übertragen sie vor allem die Krankheiten FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und Lyme-Borreliose auf den Menschen.

Zecken können gefährlich sein, weil sie Erreger von Infektionskrankheiten übertragen können. In Bayern sind das insbesondere die FSME-Viren (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und die Lyme-Bakterien (Borrelia burgdorferi), Erreger der Lyme-Borreliose.

Während die Lyme-Borreliose praktisch deutschlandweit überall dort vorkommt, wo es Schildzecken (gemeiner Holzbock) gibt, ist das Vorkommen des FSME-Virus überwiegend auf bestimmte Risikogebiete konzentriert. In diesen Gebieten sind bis zu fünf Prozent der dortigen Zecken mit dem FSME-Virus infiziert.

Betroffen sind vor allem

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Südhessen
  • Südöstliches Thüringen

Einzelne Risikogebiete befinden sich zusätzlich in Mittelhessen (Landkreis Marburg-Biedenkopf), im Saarland (Saar-Pfalz-Kreis), in Rheinland-Pfalz (Landkreis Birkenfeld) und in Sachsen (Landkreis Vogtlandkreis).

Zwei Zecken auf einer Männerhand

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

Als FSME wird eine entzündliche Erkrankung des Gehirns, der Hirnhäute oder des Rückenmarks bezeichnet, die durch das FSME-Virus ausgelöst wird. Das Virus wird durch Zeckenstiche übertragen, es ist nur eine Behandlung der Symptome möglich.

Bis zu 30 Prozent aller Infektionen mit FSME-Viren sind mit Beschwerden verbunden. Die FSME verläuft typischerweise in zwei Phasen. In der Regel treten zunächst ca. ein bis zwei Wochen nach dem Zeckenstich grippeähnliche Symptome auf, wie Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen, gelegentlich auch Magen- und Darmbeschwerden. Nach einem beschwerdefreien Intervall von etwa einer Woche  können dann neurologische Symptome als Zeichen einer Hirnhaut-, Gehirn- oder Rückenmarksentzündung auftreten. Meist kommt es auch nach schweren Krankheitsverläufen zur vollständigen Heilung.

Nach überstandener FSME mit Beteiligung des Zentralnervensystems können aber auch als Spätfolgen anhaltende Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen und Anfallsleiden bestehen bleiben. Etwa ein Prozent der FSME-Fälle kann sogar tödlich verlaufen.

Erkrankte sind nicht ansteckend.

FSME-Risikogebiete

In Bayern sind 83 von 96 Landkreisen bzw. kreisfreien Städten, also die meisten, inzwischen als FSME-Risikogebiete ausgewiesen.

Für die Einschätzung des Risikos werden die Fallzahlen pro 100.000 Einwohner in den letzten fünf Jahren herangezogen. Zusätzlich wird das Infektionsrisiko sämtlicher umliegender Kreise berücksichtigt; schließlich beachten die Zecken keine Kreisgrenzen!

Lyme-Borreliose

Gegen die Lyme-Borreliose gibt es keine Impfung. Anders als beim FSME-Virus handelt es sich bei der Lyme-Borreliose um eine bakterielle Infektion. Die Erkrankung kann mit Antibiotika gut behandelt werden. Zehn bis 20 Prozent der Zecken tragen das Bakterium in sich. Da sich die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung der bakteriellen Infektion mit der Dauer des Saugaktes erhöht, gilt es, Zecken so schnell wie möglich zu entfernen. Nicht zuletzt wegen der weiten Verbreitung von Borrelien-infizierten Zecken tritt diese Erkrankung wesentlich häufiger auf als die FSME.

Frühzeichen einer Infektion mit Borrelien und bei weitem häufigste Erkrankung ist eine kreisförmige Rötung um die Einstichstelle, die meist nach einigen Tagen bis  Wochen auftritt und sich zentrifugal auf mehr als fünf Zentimeter im Durchmesser ausbreitet, weshalb sie auch „Wanderröte“ genannt wird. Das Hautgebiet um die Einstichstelle sollte daher etwa vier bis sechs Wochen lang täglich auf das Auftreten dieser Hautrötung kontrolliert werden. Wenn sie erscheint, muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Unerkannte Infektionen können weitere Erkrankungen hervorrufen, insbesondere am Nervensystem, den Gelenken und der Haut.

Wanderröte am Fußknöchel.

Wanderröte am Fußknöchel

Schutz gegen Zeckenstiche

Ein Schutz gegen Zeckenstiche ist wichtig! Wer sich viel in der freien Natur aufhält, sollte folgendes beachten: Meiden Sie zeckendurchseuchte Gebiete. Achten Sie auf möglichst geschlossene und helle Kleidung, darauf lassen sich Zecken leichter entdecken. Suchen Sie sich selbst und Ihre Kinder nach einem Aufenthalt in Wald, Wiese und Gebüsch, aber auch in Gärten oder Parkanlagen intensiv nach den Blutsaugern ab. Unbekleidete Körperstellen können mit Anti-Zecken-Mitteln eingerieben werden. Nach einem Zeckenstich ist es sehr wichtig, die Zecke frühzeitig zu entfernen, da die Wahrscheinlichkeit einer Erregerübertragung mit der Dauer des Blutsaugens zunimmt.

Zeckenstich trotz Schutz – Wie sollte eine Zecke entfernt werden?

Entfernung einer Zecke von der Haut. Beschreibung siehe Text.

Wenn Sie von einer Zecke gestochen wurden, gilt es, sie so schnell wie möglich zu entfernen. Wichtig ist es hierbei, den Körper des Blutsaugers nicht zu quetschen, da sonst möglicherweise Erreger aus der Zecke in die Wunde gedrückt werden. Auch das Auftragen von Öl oder Klebstoff ist nicht zu empfehlen. Zur Entfernung fasst man die Zecke am besten mit einer stabilen spitzen Pinzette möglichst dicht über der Haut und zieht sie langsam heraus. Das einfache Herausdrehen der Zecke führt häufig zum Abreißen des Stechrüssels, das sollten Sie daher vermeiden. Auch andere Werkzeuge wie Zeckenkarten oder Zeckenschlingen können Sie nach Angabe des Herstellers zur Entfernung einsetzen. Desinfizieren Sie anschließend die Einstichstelle und beobachten Sie sie für die nächsten Wochen auf Hautveränderungen. Im Zweifel konsultieren Sie Ihren Arzt.

Informationen für Kinder

In der Animation „Zecken – Ich bin geschützt. Du auch?“ beantwortet das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wichtige Fragen zum Schutz vor Zeckenstichen. Zum Beispiel:

  • Was sind Zecken?
  • Was passiert bei einem Zeckenstich?
  • Was soll ich nach einem Stich tun?
  • Wie kann ich mich vor Zecken schützen?

Informieren Sie sich und Ihre Kinder unter im  Internetangebot „Ich bin geschützt, du auch?“ über die achtbeinigen Spinnentiere. Und dann, nichts wie raus in die Natur!

Konzipiert für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren

Internetseite www.zecken.bayern.de

Häufig gestellte Fragen

Was muss man nach einem Zeckenstich beachten?

Die typische erste Manifestation ist das Erythema (chronicum) migrans. Tage bis Wochen nach einem Zeckenstich entsteht an der Stelle des Zeckenstichs aus einer initialen Papel eine scharf abgegrenzte schmerzlose, sich zentrifugal ausbreitende meist runde Rötung, die im Zentrum oft eine Aufhellung aufweist. Dieses Stadium kann von unspezifischen Allgemeinerscheinungen wie Fieber, Konjunktivitis, Kopfschmerzen, Mvalgien, Arthralgien und Lymphknotenschwellungen begleitet sein.

Die Einstichstelle sollte deshalb mehrere Wochen lang beobachtet werden. Sollten entsprechende Symptome auftreten, muss man den Arzt aufsuchen, da ein Hinweis auf eine Borreliose-Infektion vorliegen kann. Auch wenn andere Symptome auftreten, sollte bei einem Arztbesuch vorsorglich auf den Zeckenstich hingewiesen werden.

Wie wird die Borreliose behandelt?

Durch Bakterien verursachte Erkrankungen können üblicherweise mit Antibiotika therapiert werden, so auch die Borreliose. Wir empfehlen Ihnen, im Verdachtsfall eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.

Ist FSME meldepflichtig?

Der direkte und indirekte Erregernachweis wird dem zuständigen Gesundheitsamt gemäß § 7 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes namentlich vom Arzt gemeldet, soweit die Nachweise auf eine akute Infektion hinweisen.

Wie erfährt man, ob der Impfschutz noch ausreichend ist?

Sie sollten Ihr Impfbuch vom Hausarzt oder Gesundheitsamt überprüfen lassen.

Schützt die Impfung noch nach dem Zeckenstich?

Eine sogenannte „postexpositionelle“ Impfung nach dem Stich einer möglicherweise infizierten Zecke, ist aufgrund der kurzen Inkubationszeit der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) von 7 bis 14 Tagen in der Regel nicht mehr wirksam.

Welche FSME-Risikogebiete gibt es außerhalb von Bayern?

Die FSME tritt vorwiegend in bestimmten Endemiegebieten auf. Diese liegen in Süddeutschland (Baden-Württemberg, Bayern, Südhessen, südöstliches Thüringen) und in einzelnen Gebieten in Mittelhessen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz und Sachsen sowie in Teilen von Österreich und der Schweiz, in Skandinavien und Osteuropa. In Höhenlagen über 1.000 Meter kommen meist keine Zecken vor.

Wie kann ich mich vor den Infektionskrankheiten FSME und Borreliose schützen, die durch Zecken übertragen werden?

Informieren Sie sich zu Schutzmaßnahmen in unserer Broschüre „Infektionsgefahren in freier Natur“.

Ist eine FSME-Reiseimpfung nötig?

Zur Frage nach dem FSME-Risiko bei einer Auslandsreise sollte ggf. eine reisemedizinische Beratung erfolgen. Falls ein Aufenthalt in einem FSME-Endemiegebiet vorgesehen ist und sich ein Expositionsrisiko abzeichnet, ergibt sich eine Impfindikation.

Sind FSME-Erkrankte ansteckend?

Nein. FSME wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen. Einziger Überträger der FSME-Viren sind Zecken.

Gibt es außer Zecken noch andere Infektionswege für FSME?

Der Regelfall ist die Übertragung der FSME-Viren durch Zecken. Allerdings gelangt das Virus bei infizierten Tieren, vor allem bei

  •  Ziegen,
  • Schafen,
  • und Kühen

in die Milch und kann vom Menschen dann bei fehlender Pasteurisierung oder durch Frischkäsezubereitung aus Rohmilch oral aufgenommen werden.

Einzelfälle oder kleinere Gruppenerkrankungen, zum Beispiel beim Urlaub auf dem Bauernhof, können dann die Folge sein. Die klinischen Verläufe der Erkrankten unterscheiden sich nicht von solchen, die durch einen Zeckenstich induziert werden.

Wann ist Zeckensaison?

Hauptsächlich von März bis Oktober. Zecken mögen es angenehm temperiert und feucht. Sie gehen ab ca. 6 bis 7 ° C auf Wirtssuche. In milden Wintern haben sie keine Aktivitätspause.

Lassen sich Zecken von Bäumen fallen?

Üblicherweise nicht. Die Zecken halten sich im Gras, insbesondere Waldrand, Lichtungen oder begraste Waldwege, im Unterholz und in Büschen bis 1,5 Metern auf.

Wie kommen die Zecken auf den Menschen?

Die Zecken werden im Vorbeigehen abgestreift oder, was seltener vorkommt, sie krabbeln aktiv auf den Menschen. Die Zecken brauchen auf dem Wirt oft stundenlang, bis sie den richtigen Platz gefunden haben und zustechen

Wie kann ich mich vor einem Zeckenstich schützen?

Mit Haut bedeckender, heller Kleidung – darauf sieht man die Zecken besser – Strümpfen und geschlossenem Schuhwerk. Im Wald die Wege benutzen, dichtes Gebüsch oder begraste Bereiche meiden. Einreiben unbekleideter Körperstellen mit geeigneten Insektenabwehrmitteln.

Nach Aufenthalten im Wald, auf Wiesen und im Gebüsch: Absuchen des Körpers und der Kleidung nach Zecken. Vor allem Körperstellen mit dünner Haut,
wie

  • Haaransatz,
  • Kopfhaut,
  • Ohren
  • Hals und Gelenkbeugen
  • sowie Hände und Füße

kontrollieren.

Kinder nicht vergessen.

Wie gefährlich sind Zecken?

Die Zecken an sich sind für den Menschen nicht gefährlich. Gefährlich können dagegen die Krankheitserreger sein, die durch den Zeckenstich übertragen werden. Für Bayern relevant sind die durch ein Virus verursachte FSME und die durch ein Bakterium verursachte Lyme-Borreliose.

Was tun bei einem Zeckenstich?

Die Zecke soll möglichst bald entfernt werden, da das Risiko einer Infektion mit der Dauer des Saugaktes zunimmt. Die Zecke soll dafür möglichst nah an der Haut mit geeignetem Werkzeug (zum Beispiel spitze Pinzette oder Zeckenkarte) gefasst und langsam herausgezogen werden.

Die Zecke soll nicht mit Substanzen wie

  • Öl
  • Nagellack
  • Alkohol
  • Klebstoff oder Ähnlichem

behandelt werden, da möglicherweise durch solche Manipulationen die Übertragung von Krankheitserregern verstärkt werden könnte.

Was genau ist FSME?

FSME bedeutet Frühsommer-Meningoenzephalitis.
Die FSME ist eine Virus-Infektion. Ein Großteil der FSME-Infektionen nach Zeckenstich verlaufen symptomlos, bei ca. 30 Prozent kommt es zu einer Erkrankung: 7 bis 14 Tage nach dem Zeckenstich treten für einige Tage grippeähnliche Symptome auf. Nach einem fieberfreien Intervall kann es bei ca. zehn Prozent der Betroffenen zu einer Hirnhaut-, Gehirn- oder Rückenmarksentzündung kommen. Schwere Krankheitsverläufe mit Todesfolge sind selten und werden bei ca. 1 Prozent der Erkrankten mit Beteiligung des zentralen Nervensystems beobachtet.
Je älter der Patient ist, umso schwerer ist der Krankheitsverlauf.
Bis zu fünf Prozent der Zecken eines Risikogebietes sind mit dem FSME-Virus infiziert.

Kann man FSME behandeln?

Es gibt keine spezifische Therapie. Man kann nur die Symptome behandeln.

Wie viele Menschen erkranken jährlich in Bayern an FSME?

Welche Gebiete innerhalb Bayerns sind FSME-Risikogebiete?

Aktuelle Informationen erhalten Sie beim Robert-Koch-Institut.

Wie lange dauert es, bis ein vollständiger Impfschutz aufgebaut ist?

Ein zeitlich begrenzter Impfschutz, etwa für Urlauber, benötigt mindestens zwei Impfdosen. Ein länger bestehender Impfschutz jedoch mindestens drei Impfdosen (sog. „Boosterung“.)
Auf jeden Fall dauert es nach einer Impfung zwei Wochen, bis ein Impfschutz aufgebaut ist. Nach der zweiten Impfung kann man von einer Schutzwirkung, die etwa 90 Prozent beträgt, ausgehen. Die Angaben der Impfstoffhersteller sollten aber beachtet werden. Der Schutz der vollständigen Grundimmunisierung ist auf drei bis fünf Jahre begrenzt, so dass bei fortbestehendem Infektionsrisiko Auffrischimpfungen notwendig werden.

Wer sollte sich in Bayern impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Personen die FSME-Impfung, die sich ständig oder vorübergehend in FSME-Risikogebieten aufhalten bzw. ein berufliches Expositionsrisiko tragen. Im Gegensatz zu vielen anderen Impfungen handelt es um keine reine Kinderimpfung. Gerade bei älteren Menschen verläuft die FSME-Erkrankung oft besonders schwer. Daher sollten sich auch Senioren impfen lassen.

Wie oft muss geimpft werden?

Drei Impfungen intramuskulär zur Grundimmunisierung.

  • Am Tag 0 die 1. Impfung
  • nach 2 bis 12 Wochen die 2. Impfung und
  • nach 9 bis 12 Monaten die 3. Impfung.

Auffrischung nach drei bis fünf Jahren.

Wie viele Personen sterben an Borreliose?

Die Borreliose gilt als nicht tödlich verlaufende Erkrankung.

Ab welchem Alter können Kinder geimpft werden?

Kinder können ab Vollendung des 1. Lebensjahres geimpft werden.

Welche Nebenwirkungen hat die Impfung?

Am häufigsten treten leichte Lokalreaktionen an der Einstichstelle, grippeähnliche Allgemeinreaktionen und allergische Reaktionen auf. Schwere Nebenwirkungen sind selten.

Kann man gegen Borreliose impfen?

Nein.

Gibt es Risikogebiete für Borreliose?

Nein. Borrelien kommen in Deutschland überall vor, wo Schildzecken, auch „gemeiner Holzbock“ genannt, vorkommen. Lokal unterschiedlich sind etwa 5 bis 35 Prozent der Zecken mit Borrelien infiziert.

Was genau ist Borreliose (Lyme-Borreliose)?

Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung, hervorgerufen durch das Schraubenbakterium Borrelia burgdorferi. Nach einem Zeckenstich ist bei den Gestochenen mit einer Erkrankung zu rechnen, wenn die Zecke den Erreger in sich trägt und er beim Biss auch übertragen wird. Die mit Abstand häufigste Erkrankungsform ist die Wanderröte (Erythema migrans). Die Borreliose kann außerordentlich vielgestaltig verlaufen . Beteiligung von Haut, Nervensystem, Herz und Gelenken möglich. Eine Behandlung mit Antibiotika ist in der Regel wirksam, je früher desto besser. Ansonsten besteht die Gefahr von bleibenden Schäden.

Wie häufig ist die Borreliose?

Gibt es für das therapeutische Vorgehen zuverlässige Empfehlungen?

Für Empfehlungen zur antibiotischen Therapie bieten Leitlinien von medizinischen Fachgesellschaften zuverlässige Orientierung. Von deutschen Fachgesellschaften gibt es Leitlinien der Neurologen und der Hautärzte, deren Empfehlungen vergleichbar auch in vielen anderen Leitlinien europäischer Länder zu finden sind.