Drei Personen unterhalten sich.

Staats­mi­nis­terin Melanie Huml

Am 10. Oktober 2013 wurde Melanie Huml durch Minis­ter­prä­sident Horst Seehofer als Staats­mi­nis­terin im neuen Baye­ri­schen Staats­mi­nis­terium für Gesundheit und Pflege vereidigt. Die Menschen und ihre Bedürf­nisse stehen im Mittel­punkt ihrer Gesund­heits- und Pfle­ge­po­litik für Bayern.

Staatsministerin Melanie Huml MdL.

Geboren am 9. September 1975 in Bamberg,
verhei­ratet, zwei Söhne, römisch-katho­lisch.


Lebens­motto:
„Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.“ (Afri­ka­ni­sches Sprichwort)

Lebenslauf

Poli­tische Funk­tionen

  • 1993

Eintritt in die Junge Union (JU) Bayern

  • 2001 – 2011

verschiedene Funk­tionen in der JU Bayern

  • 2001

Eintritt in die CSU und Frauen-Union

  • 2002 – 2005

Kreis­rätin des Land­kreises Bamberg

  • seit 2003

Abge­ordnete des Baye­ri­schen Land­tages

  • seit 2003

Mitglied im Bezirks­vor­stand der CSU Ober­franken

  • seit 2005

Beisit­zerin im Partei­vor­stand der CSU

  • 2007 – 2008

Staats­se­kre­tärin im Baye­ri­schen Staats­mi­nis­terium für Arbeit und Sozi­al­ordnung, Familie und Frauen

  • 2008 – 2013

Staats­se­kre­tärin im Baye­ri­schen Staats­mi­nis­terium für Umwelt und Gesundheit

  • 2008 – 2014

Stadt­rätin der Stadt Bamberg

  • seit 2009

stell­ver­tre­tende Bezirks­vor­sit­zende der CSU Ober­franken

  • seit 2009

Mitglied im Landes­vor­stand der

Frauen-Union

  • seit 2011

Mitglied des Präsi­diums der CSU

  • seit 2013

Staats­mi­nis­terin im Baye­ri­schen Staats­mi­nis­terium für Gesundheit und Pflege

  • seit 2015

Mitglied im CSA-Landes­vor­stand

Weitere Funk­tionen

Vorsit­zende des Kura­to­riums der Univer­sität Bamberg

  • Vorsit­zende von „Ober­franken Offensiv e.V.“
  • Vorsit­zende des Stif­tungs­beirats des „Zirkus Giovanni“ des DonBosco Jugend­werks Bamberg
  • Mitglied im Kura­torium des Landes­ver­bandes der Deut­schen Lebens­ret­tungs­ge­sell­schaft (DLRG)
  • Mitglied im Stif­tungsrat der Ulrich – Gessler – Stiftung, Nürnberg

Ausbildung und Beruf

1995

– Abitur am Kaiser-Heinrich-Gymnasium in Bamberg

danach

– Studium der Medizin an der Friedrich-Alex­ander-Univer­sität Erlangen-Nürnberg

2002 – 2004

– Klinikum Bamberg sowie Kanto­nales Spital Grabs (Schweiz)

2004

– Appro­bation als Ärztin

Poli­tische Grund­sätze

Regie­rungs­er­klärung von Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­terin Melanie Huml vom 19. Mai 2015

Ein gutes Leben lang. Für eine moderne und mensch­liche Gesund­heits- und Pfle­ge­po­litik in Bayern. 

Sehr geehrte Frau Präsi­dentin, liebe Kolle­ginnen und Kollegen,

Wenn ich in Bayern unterwegs bin, stellen mir die Menschen immer wieder drei Fragen:

  • Wie bleibe ich möglichst lange gesund?
  • Wie bekomme ich die best­mög­liche Versorgung, wenn ich krank bin? Und:
  • Wie kann ich in Würde alt werden?

Mensch­liche und moderne Politik 

Das bewegt die Menschen. Das sind die Fragen, an denen ich meine Politik ausrichte. Die Menschen und ihre Bedürf­nisse stehen im Mittel­punkt meiner mensch­lichen und modernen Gesund­heits- und Pfle­ge­po­litik für Bayern. Ein gutes Leben lang. Dafür vernetze ich alle Ebenen besser und breche verkrustete Struk­turen auf.

Liebe Kolle­ginnen und Kollegen, ich setze in Gesundheit und Pflege drei Schwer­punkte:

  • Ich will erstens eine Bürger­be­wegung Prävention anstoßen. Dafür haben wir den ersten baye­ri­schen Präven­ti­onsplan erar­beitet. Er kommt gerade druck­frisch in Ihre Post­fächer.
  • Zweitens will ich mehr Ärzte aufs Land bringen und Digi­ta­li­sierung und Vernetzung in der Versorgung zum Wohle der Pati­enten voran­treiben.
  • Und ich starte drittens in der Pflege eine Offensive für mehr Selbst­be­stimmung im Alter.

Prävention vor Heilung 

Damit komme ich zur ersten Frage: Wie bleibe ich möglichst lange gesund? Eine mensch­liche und moderne Gesund­heits­po­litik wie ich sie verstehe, verleiht der Prävention mehr Gewicht. Das wirkt doppelt: Erstens bleiben die Menschen länger gesund. Das ist gut für jeden Einzelnen. Und zweitens kann es uns damit gelingen, unser hoch­wer­tiges Gesund­heits­wesen bezahlbar zu halten. Das ist gut für alle. Dabei geht es mir um Mitwirkung. Ich möchte bei den Menschen das Verant­wor­tungs­be­wusstsein für das eigene gute Leben schärfen.Und zwar im Gegensatz zu einer Politik, die alles vorschreibt und regelt. Ich will weder einen verord­neten Veggie-Day noch eine Staats­me­dizin. Vielmehr schaffen wir einen Rahmen, der dem Einzelnen einen möglichst großen Entschei­dungs­spielraum lässt und gleich­zeitig die Allge­meinheit schützt. Bei jeder poli­ti­schen Entscheidung müssen wir das Thema Gesundheit mitdenken.

 

Baye­ri­scher Präven­ti­onsplan

Wir wollen alle einbe­ziehen. Beim Präven­ti­onsplan funk­tio­niert das bereits hervor­ragend. Alle Minis­terien wirken mit, ebenso weitere staat­liche und nicht­staat­liche Orga­ni­sa­tionen. Unser Ziel ist entspre­chend ambi­tio­niert: Wir wollen best­mög­liche Gesundheit für die Menschen in Bayern. Dort wo wir Defizite fest­stellen, steuern wir gegen. Deshalb bauen wir beispiels­weise die Früh­erkennung von Diabetes aus. Wir wollen gesund­heit­liche Chan­cen­gleichheit für die Menschen – in allen baye­ri­schen Regionen und in allen Lebens­lagen. Zum Beispiel werden wir das bewährte Gesund­heits­projekt „Mit Migranten für Migranten“ (MiMi) weiter voran­bringen. Noch in diesem Jahr kommt in der Ober­pfalz ein zehnter MiMi-Standort hinzu. Damit haben wir ein erstes Ziel erreicht: In allen baye­ri­schen Regie­rungs­be­zirken gibt es mutter­sprach­liche Gesund­heits­lotsen.

Liebe Kolle­ginnen und Kollegen, Gesund­heits­för­derung und Prävention müssen unsere gesamte Gesell­schaft durch­dringen. Dafür geben wir als Gesund­heits­mi­nis­terium jedes Jahr rund 20 Millionen Euro aus! Ich wünsche mir eine Bürger­be­wegung Prävention, bei der jede und jeder mitmacht! Deswegen will ich die Menschen in ihren Lebens­welten erreichen: in den Familien, in den Kinder­ta­ges­stätten und Schulen, im Senio­renheim genauso wie am Arbeits­platz. Beim betrieb­lichen Gesund­heits­ma­nagement setze ich sehr auf unsere Kur- und Heil­bäder. Ziel des ersten baye­ri­schen Präven­ti­ons­plans ist auch ein Bündnis für Prävention. Eine gemeinsame Erklärung werden wir im Herbst unter­zeichnen. Ich fordere Verbände und Insti­tu­tionen auf, unserem Bündnis für Prävention beizu­treten.

Kinder­ge­sundheit

Liebe Kolle­ginnen und Kollegen, für „ein gutes Leben lang“ beginnen wir bei unseren Jüngsten: Heute habe ich die Homepage zum Themen­schwer­punkt Kinder­ge­sundheit frei­ge­schaltet. Unter www.ich-mach-mit.bayern finden Sie wichtige Informationen zu unseren Aktionen. Am 17. Juni richten wir einen Fachtag Kinder­ge­sundheit aus. Dort stelle ich der Öffent­lichkeit unseren ersten baye­ri­schen Kinder­ge­sund­heits­be­richt vor. Damit haben wir eine umfas­sende Daten­basis für unsere weitere Arbeit. Von Juli bis September gibt es gemeinsam mit einem Medi­en­partner eine Feri­enpass-Aktion, bei der Bewegung und Ernährung im Mittel­punkt stehen. Speziell der Ernährung widmet sich die Sonder­ausgabe eines prämierten Fami­li­en­spiels, die wir gemeinsam mit einem baye­ri­schen Spie­le­verlag entwi­ckelt haben. Es wird in einer deut­schen und einer türki­schen Ausgabe erscheinen. Wir gehen damit neue Wege. Und ich werde es nicht nur bei der körper­lichen Gesundheit belassen. Im kommenden Jahr wird mein Schwer­punkt auf der psychi­schen Gesundheit von Kindern und Jugend­lichen liegen.

Sucht­ver­halten

Hier geht es mir auch um das Sucht­ver­halten unserer nach­wach­senden Gene­ra­tionen. Der anstei­gende Konsum Neuer Psycho­ak­tiver Substanzen (NPS), beschö­nigend als Legal Highs bezeichnet, bereitet mir ernsthaft Sorgen. Über­wiegend junge Leute bestellen sich im Internet Gift­mi­schungen, deren Wirkung unklar ist. Dabei lauern große Gefahren für die Gesundheit! Ich fordere den Bund auf, endlich ganze Substanz­gruppen unter das Betäu­bungs­mit­tel­recht zu stellen und nicht nur einzelne Substanzen. Damit wird die straf­recht­liche Verfolgung einfacher. Die gewis­sen­losen Anbieter dieser Gift­mi­schungen können effek­tiver bekämpft werden. Gleich­zeitig müssen wir über die Gefahren dieser Substanzen verstärkt aufklären. Einen Anfang haben wir bereits im Sommer 2014 mit unserer Tagung zu Crystal Meth und den Legal Highs gemacht. Und ich konnte dank der Unter­stützung des Landtags die Crystal-Hotline eröffnen. Dort können sich Eltern und Betroffene infor­mieren und beraten lassen.

Ambu­lante Versorgung 

Liebe Kolle­ginnen und Kollegen, soviel zur Frage, wie bleibe ich möglichst lange gesund.

Jetzt komme ich zur zweiten wich­tigen Frage: Wie bekomme ich die best­mög­liche Versorgung, wenn ich krank bin? Die medi­zi­nische Versorgung in Bayern ist sehr gut, wir sind mit Ärzten gut versorgt. Aber es gibt ein Vertei­lungs­problem und wir stehen vor großen gesell­schaft­lichen Heraus­for­de­rungen: Erstens müssen wir die Folgen des demo­gra­fi­schen Wandels abfedern – das betrifft die älter werdende Bevöl­kerung genauso wie die älter werdenden Ärzte. Zweitens hat die neue Medi­zi­ner­ge­ne­ration andere Vorstel­lungen von ihrer Arbeitswelt: Arbeiten im Team und Verein­barkeit von Familie, Freizeit und Beruf gewinnen an Wert. Das müssen wir berück­sich­tigen. Und drittens geht es um die Attrak­ti­vität des länd­lichen Raumes. Denn häufig findet die junge Ärzte­ge­ne­ration große und mittel­große Städte wesentlich attrak­tiver als das Leben und Arbeiten auf dem Land. Und dort wo Ärzte fehlen, verschwinden als nächstes die Apotheken. Mein zweites großes Vorhaben neben der Bürger­be­wegung Prävention heißt daher: Ich will mehr Ärzte aufs Land bringen! Wir haben ein erfolg­reiches Förder­pro­gramm auf die Beine gestellt: Bisher hatten wir 15,5 Millionen Euro für inno­vative medi­zi­nische Versor­gungs­kon­zepte, ein Stipen­di­en­pro­gramm und die Nieder­lassung von Haus­ärzten im länd­lichen Raum. In den Jahren 2015 und 2016 kommen weitere 11,7 Millionen Euro hinzu. Aber ich will mehr!

Wir wollen die Nieder­las­sungs­för­derung auf alle grund­ver­sor­genden Fach­arzt­gruppen, zum Beispiel Augen- und HNO-Ärzte ausweiten. Ich würde mich freuen, wenn das Parlament dem dazu vorlie­genden Antrag zustimmt. Mein Dank gilt hier den Kolle­ginnen und Kollegen aus der CSU-Fraktion für die Initiative.

Außerdem halte ich eine breite Palette von Nieder­las­sungs­formen für notwendig:

  • fach­arzt­gleiche Medi­zi­nische Versor­gungs­zentren (MVZ),
  • Satel­li­ten­praxen und
  • Praxis­netze.

Dazu haben wir auch schon Modell­pro­jekte gefördert. Das bestehende Stipen­di­en­pro­gramm will ich noch attrak­tiver gestalten. Medi­zin­stu­die­rende, die sich für den länd­lichen Raum verpflichten, sollen 500 Euro im Monat anstatt der bishe­rigen 300 Euro erhalten. Stipendien allein reichen aber nicht aus. Deshalb habe ich einen Runden Tisch Ärzte­nach­wuchs in Bayern einbe­rufen. Dort werde ich zusammen mit dem Wissen­schafts­mi­nister und weiteren Experten einen Akti­onsplan „Mehr Ärzte aufs Land“ entwi­ckeln. Außerdem habe ich den Bundes­ge­sund­heits­mi­nister aufge­fordert, Folgendes in den Masterplan Medi­zin­studium 2020 aufzu­nehmen:

  • mehr Studi­en­plätze in der Medizin,
  • beim Studi­en­zugang weniger Gewicht für die Abiturnote, dafür mehr Gewicht für soziale und medi­zi­nisch-pfle­ge­rische Kompe­tenzen
  • und die Prüfung einer „Land­arzt­quote“.

Ob Prävention, medi­zi­nische Versorgung oder Pflege – menschlich und modern heißt: Die Bürger erwarten pass­genaue Lösungen vor Ort. Die Heraus­for­de­rungen sind regional sehr unter­schiedlich. Deshalb habe ich die Gesund­heits­re­gionenplus einge­führt. Auch hier will ich all dieje­nigen mitein­ander ins Gespräch bringen, die bei der gesund­heit­lichen Versorgung und der Prävention eine Rolle spielen: Ärzte, Apotheker, Vertreter der Kassen, der Kassen­ärzt­lichen Verei­nigung Bayerns (KVB) und aus den Pfle­ge­be­rufen und nicht zuletzt – die Vertreter der Kommu­nal­po­litik. Im Doppel­haushalt 2015/2016 haben wir Geld für 24 Gesund­heits­re­gionenplus erhalten. Diese Mittel waren innerhalb von 2½ Monaten ausge­schöpft. Was für ein schöner Erfolg! Weitere Regionen wollen mitmachen. Deshalb möchte ich die Förderung ausbauen. Ich will die Anzahl der Gesund­heits­re­gionenplus verdoppeln und habe dafür Mittel bean­tragt.

Potential zur Vernetzung bietet vor allem das Zusam­men­spiel von ambu­lanter und statio­närer Versorgung. Dafür richten wir ein gemein­sames Landes­gremium nach Paragraf 90a des Fünften Sozi­al­ge­setz­buches ein. Die entspre­chende Verordnung wird es noch vor der Sommer­pause geben, die konsti­tu­ie­rende Sitzung des Gremiums findet im Herbst statt. Außerdem will ich eine Brücke zwischen Kran­kenhaus, Reha und Pflege schlagen. Wir lassen am Landesamt für Gesundheit und Lebens­mit­tel­si­cherheit (LGL) Modell­pro­jekte für eine solche Zwischen­pflege ausar­beiten. Das hilft Ange­hö­rigen und Betrof­fenen glei­cher­maßen. Das ist menschlich und modern.

Zusätzlich will ich die Versorgung von Menschen in psychi­schen Krisen­si­tua­tionen verbessern. Eine geschlossene Unter­bringung soll möglichst vermieden werden. Deshalb bringen wir das Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG) auf den Weg. Eckpunkte dafür lege ich dem Landtag noch heuer vor.

Digi­ta­li­sierung in Gesundheit und Pflege 

Liebe Kolle­ginnen und Kollegen, mein Ziel ist es, den Mega-Trend Digi­ta­li­sierung zum Wohl der Pati­enten und der Pfle­ge­be­dürf­tigen in Bayern zu nutzen! Mich inter­es­siert, welche Chancen die Digi­ta­li­sierung in Gesundheit und Pflege bietet und wo Gefahren lauern. Wir holen uns den Rat von Experten, um den größt­mög­lichen Nutzen aus der Digi­ta­li­sierung zum Beispiel für unsere Arzt­praxen, Kran­ken­häuser und Pfle­ge­heime zu ziehen. Ich will, dass die Digi­ta­li­sierung bei den Menschen ankommt.

Ein ganz konkretes Beispiel dafür ist der neue „Notdienste-Finder Bayern“ des Gesund­heits­mi­nis­te­riums. Diese App steht ab Juni kostenlos zur Verfügung und hilft dabei, den Bereit­schafts­dienst, den nächst­ge­le­genen Zahnarzt oder die nächste Apotheke zu finden. Außerdem werden wir mit dem bewährten Instrument der Förderung inno­va­tiver Versor­gungs­kon­zepte ab sofort auch die Digi­ta­li­sierung befeuern. Für das digitale Kran­kenhaus werden wir in diesem Jahr ein erstes Modell­projekt starten. Ich könnte mir einen komplett papier­losen Prozess vorstellen, von der Aufnahme bis zur Entlassung und darüber hinaus! Klar ist aber auch: Schon jetzt hinter­lässt jeder von uns im Alltag digitale Spuren. Auch wenn wir beim Arzt oder in der Klinik sind, werden Daten erhoben.

Ich will wissen, wie wir diese Daten zum Beispiel zur Präven­ti­ons­po­litik und zur Bürger­infor­mation nutzen können. Deshalb haben wir eine Mach­bar­keits­studie für ein Baye­ri­sches Gesund­heits­da­ten­zentrum ausge­schrieben. Selbst­ver­ständlich wollen wir auch wissen, wie man diese Daten am besten vor uner­wünschten Zugriffen schützen kann. Denn bei diesen höchst­sen­siblen Daten hat die Sicherheit oberste Prio­rität! Liebe Kolle­ginnen und Kollegen,
mithilfe modernster Technik gelingt es uns, Spezi­al­wissen in die Fläche zu bringen. Die Tele­me­dizin macht genau das möglich.

Seit heuer gibt es in Bayern flächen­de­ckend Netz­werke zur Versorgung von Schlag­an­fall­pa­ti­enten. Das ist ein Erfolg unserer Politik. Davon profi­tieren die Menschen in Bayern. Die guten Erfah­rungen aus der Schlag­an­fall­ver­sorgung werden wir über­tragen. Wir werden das Erlanger Epilep­si­e­n­etzwerk TelEp auf den nieder­ge­las­senen Bereich ausweiten. Weitere Projekte werden in den tele­me­di­zi­ni­schen Zentren Ingol­stadt und Bad Kissingen erar­beitet. Beispiels­weise in der Notfall­ver­sorgung: Lebens­wichtige Daten werden aus dem Rettungs­wagen noch während der Fahrt an das Kran­kenhaus über­tragen. So sieht mensch­liche und moderne Gesund­heits­po­litik aus!

Stationäre Versorgung 

Liebe Kolle­ginnen und Kollegen, damit komme ich zu unseren Kran­ken­häusern. Wir haben in Bayern eine flächen­de­ckende Kran­ken­haus­ver­sorgung, die höchsten Ansprüchen gerecht wird! Das kommt nicht von ungefähr: Was die staat­liche Förderung der Inves­ti­tionen betrifft, sind wir mit über 21 Milli­arden Euro in der Vergan­genheit und aktuell einer halben Milliarde Euro jedes Jahr die Nummer 1 in Deutschland. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Unsere Kran­ken­häuser befinden sich ganz über­wiegend in einem hervor­ra­genden baulichen Zustand. Warte­listen für Bauvor­haben, Inves­ti­ti­onsstau, das alles gibt es bei uns in Bayern nicht! Der gute bauliche Zustand ist auch Voraus­setzung für gute Hygiene. Hygiene, ein Thema, um das wir uns in Zukunft weiter intensiv kümmern, indem wir unser 10-Punkte-Programm fort­schreiben. Wir haben in Bayern nach wie vor die strengste Verordnung zur Hygiene und Infek­ti­ons­prä­vention in medi­zi­ni­schen Einrich­tungen (MedHygV). Für die Umsetzung ist jedoch ausrei­chend Personal notwendig. Wir müssen gemeinsam eine bessere Finan­zierung der Betriebs­kosten erreichen. Bei den Verhand­lungen über die Eckpunkte zur Kran­ken­haus­reform im Bund haben wir es geschafft, dass Notfälle künftig besser vergütet werden. Außerdem wird die doppelte Degression abge­schafft. Ab 2017 werden mengen­be­dingte Kosten­vor­teile nur noch bei den Kran­ken­häusern berück­sichtigt, die auch tatsächlich Mehr­leis­tungen erbringen. Ich werde nicht nach­lassen, bis wir auch in anderen Punkten noch deut­liche Verbes­se­rungen für die baye­ri­schen Kran­ken­häuser erreicht haben.

Bundes­po­li­ti­scher Einsatz für Bayern 

Mit Vehemenz werde ich in Berlin auch andere baye­rische Inter­essen vertreten:

  • Ich fordere die auskömm­liche Finan­zierung der Hebammen.
  • Ich fordere eine Reform des Risi­ko­struk­tur­aus­gleichs. Dieser Schatten-Länder­fi­nanz­aus­gleich in der Gesetz­lichen Kran­ken­ver­si­cherung (GKV) kann so nicht bleiben!

In Würde Altern 

Liebe Kolle­ginnen und Kollegen, ich komme zur dritten großen Frage, die mir die Menschen immer wieder stellen: Wie kann ich in Würde alt werden? Wir blicken auf 20 Jahre Pfle­ge­ver­si­cherung zurück und stellen fest: Vieles ist besser und die Pfle­ge­land­schaft ist bunter geworden.

  • Nied­rig­schwellige Betreuungs- und Entlas­tungs­an­gebote unter­stützen Pfle­ge­be­dürftige und Ange­hörige.
  • Immer mehr Menschen wohnen in ambulant betreuten Wohn­ge­mein­schaften.
  • Mit Pfle­ge­oasen oder Nacht­cafés gehen viele Heime auf die Bedürf­nisse dementer Bewohner ein.

Nach der Bürger­be­wegung Prävention und den Aktionen für mehr Ärzte aufs Land – nun mein dritter Schwer­punkt: eine Offensive für mehr Selbst­be­stimmung im Alter! Ich will die Menschen in ihrer Wahl­freiheit stärken. Die Menschen sollen selbst entscheiden, wo und wie sie im Alter leben wollen. Das ist für mich eine mensch­liche und moderne Pflegepolitik.Dabei spielen die Kommunen eine große Rolle:

  • Sie kennen die Bedürf­nisse der Menschen vor Ort.
  • Sie verfügen über das Know-how in der Sozi­al­be­ratung und der Wohnungs­be­ratung.
  • Und sie gestalten den Sozi­alraum und haben den Über­blick über das ehren­amt­liche Angebot.

Wir wollen den Kommunen die notwen­digen Instru­mente an die Hand geben. In der Bund-Länder-Arbeits­gruppe haben wir erreicht, dass wir neue Formen der Zusam­men­arbeit von Pfle­ge­kassen und Kommunen erproben können. Zum Beispiel erhalten Städte und Gemeinden das Initia­tiv­recht dafür, Pfle­ge­stütz­punkte einzu­richten. Ziel ist die Beratung aus einer Hand! Liebe Kolle­ginnen und Kollegen, enga­gierte Pfle­ge­po­litik hat in Bayern Tradition. Mit der Errichtung eines Minis­te­riums für Gesundheit und Pflege hat Horst Seehofer diese Tradition fort­ge­setzt. Gleich­zeitig eine Entscheidung mit Weit­blick. Denn die bevor­ste­henden Heraus­for­de­rungen sind gewaltig:

Demenz­stra­tegie 2025 

In Bayern leben heute etwa 220.000 Menschen mit Demenz. Aufgrund der demo­gra­fi­schen Entwicklung müssen wir in den nächsten Jahren von einem dras­ti­schen Anstieg ausgehen. [Quelle: LGL-Gesund­heits­report] Laut WHO ist die Demenz eine der häufigsten Ursachen für die Pfle­ge­be­dürf­tigkeit älterer Menschen. [Quelle: WHO Fact sheet N°362] Vom Ansatz der Lebens­welten ausgehend werden wir die Baye­rische Demenz­stra­tegie weiter­ent­wi­ckeln. Wir werden unter anderem im Rahmen des Projekts „Menschen mit Demenz im Kran­kenhaus“ weitere Kran­ken­häuser im Umgang mit dementen Pati­enten schulen. Und wir möchten Ehren­amt­liche dafür gewinnen, sich als Demenz­paten zu enga­gieren. Das ist mensch­liche und moderne Pfle­ge­po­litik für die Menschen in Bayern!

Selbst­ver­ständlich haben wir auch die Heime im Selbst­ver­ständlich haben wir auch die Heime im Blick. Die Angst vor dem Heim ist vielfach die Angst vor dem Verlust der Selbst­stän­digkeit. Wir brauchen noch mehr moderne pfle­ge­rische Konzepte. Wir müssen die Räume noch stärker an den Bedürf­nissen der Bewohner ausrichten. Fach­stellen für Pflege- und Behin­der­ten­ein­rich­tungen – Quali­täts­ent­wicklung und Aufsicht (FQA – früher Heim­auf­sicht) und Bauauf­sichts­be­hörden müssen hierbei unbe­dingt besser zusam­men­ar­beiten.

Ich will Barrie­re­freiheit in allen Einrich­tungen in Bayern erreichen. Hier sind vor allem die Träger gefragt. Jeder Bewohner soll sich umfassend umsorgt fühlen. Und auch die Ange­hö­rigen brauchen das gute Gefühl, dass ihre Liebsten zu jeder Tages- und Nachtzeit in guten Händen sind. Ich habe dafür gesorgt, dass die Vorgaben bei den Nacht­diensten jetzt konkret formu­liert sind. Weil nicht eine Pfle­ge­kraft für 90 Bewohner verant­wortlich sein soll. Keiner soll allein gelassen werden – auch nicht das Personal!

Moderne Pfle­ge­po­litik

Liebe Kolle­ginnen und Kollegen, zu einer mensch­lichen und modernen Pfle­ge­po­litik gehört auch, für quali­fi­ziertes Personal zu sorgen. Bayern steht hier gut da: Wir haben mit die besten Perso­nal­schlüssel in der Pflege. Wir haben mehr Fach­per­sonal in der Pflege. Und die Gehälter in der Alten­pflege liegen bei uns über dem Bundes­durch­schnitt.

Damit es künftig genügend Fach­kräfte in der Pflege gibt, wurde zu Beginn meiner Amtszeit der Perso­nal­schlüssel ange­hoben. Und 2016 geht es weiter. Außerdem habe ich vergan­genes Jahr meinen 5-Punkte-Plan zur Pflege vorgelegt, den wir Schritt für Schritt umsetzen: mit einer Verbes­serung der Praxis­an­leitung und mit der Einführung einer Ausbil­dungs­umlage. Denn wir brauchen auch in Zukunft Menschen, die in die Pflege gehen! Außerdem werde ich mich dafür einsetzen, pfle­ge­wis­sen­schaft­liche Lehr­stühle an staat­lichen baye­ri­schen Univer­si­täten einzu­richten. Damit werten wir die Pfle­ge­berufe spürbar auf!

Ebenso wie mit einer Stan­des­ver­tretung auf gleicher Augenhöhe. Hier gilt für mich der Grundsatz: Mitwirkung aus Über­zeugung statt Pflicht­mit­glied­schaft und Zwangs­beitrag. Deshalb beab­sichtige ich, einen Baye­ri­schen Landes­pfle­gering als Körper­schaft des Öffent­lichen Rechts zu gründen. Das heißt eine Pfle­ge­kammer ohne Zwangs­bei­träge. Unter dem Motto „Gemeinsam.Direkt.Stark!“ möchte ich den Pfle­genden das notwendige Gewicht verschaffen. Dieser baye­rische Weg hat Vorbild­cha­rakter!

Digi­ta­li­sierung in der Pflege 

Auch für die Pflege wollen wir die Digi­ta­li­sierung nutzen. Mit ihrer Hilfe wollen wir mehr Zeit für mensch­liche Zuwendung gewinnen und den Arbeits­alltag der Pfle­ge­kräfte erleichtern. Die Doku­men­tation muss verringert und verein­facht werden. Zugleich will ich das Zusam­men­spiel von Heimen, ambu­lanter und statio­närer Versorgung verbessern. Bei der zahn­ärzt­lichen Versorgung haben wir schon viel geschafft. Jetzt will ich für alle Heim­be­wohner ein regel­mä­ßiges Augen­screening erreichen. Damit vermindern wir die Sturz­gefahr erheblich und sorgen für deutlich mehr Lebens­qua­lität

Pallia­tiv­me­dizin und Hospiz­arbeit

Liebe Kolle­ginnen und Kollegen, um Lebens­qua­lität geht es auch am Lebensende. Wir haben in Bayern an zahl­reichen Kran­ken­häusern pallia­tiv­me­di­zi­nische Angebote. Zusätzlich sorgen wir mit ambu­lanten Teams (SAPV-Teams) dafür, dem Wunsch vieler Menschen, bis zuletzt in ihrem vertrauten Umfeld zu bleiben, entsprechen zu können.

All dies geht nur mit der Hospiz­arbeit. Zeit und Zuwendung können wir nicht verordnen. Umso wich­tiger sind unsere 6.600 ehren­amt­lichen Hospiz­helfer in Bayern, die sich für das Gemeinwohl enga­gieren. Ich mache mich dafür stark, dass die Kassen die Hospiz­kosten zu 100 Prozent über­nehmen. Denn wenn wir die Pallia­tiv­me­dizin und die Hospiz­arbeit stärken, sind das die besten Argu­mente gegen Forde­rungen nach einer aktiven Ster­be­hilfe und der orga­ni­sierten Beihilfe zur Selbst­tötung. Beides lehne ich nach wie vor kate­go­risch ab!

Dankes­worte

Liebe Kolle­ginnen und Kollegen, die Menschen in Bayern sind es wert, dass wir uns für sie einsetzen. Ich danke dem Gesund­heits­aus­schuss für die gute Zusam­men­arbeit, vor allem der Vorsit­zenden Kathrin Sonnen­holzner, ihrem Stell­ver­treter Bernhard Seidenath und dem Pati­enten- und Pfle­ge­be­auf­tragten der Baye­ri­schen Staats­re­gierung Hermann Imhof. Gemeinsam haben wir schon viel erreicht! Mein beson­derer Dank gilt allen Menschen, die sich in Gesundheit und Pflege enga­gieren. Davon profi­tieren wir alle in Bayern. Ein gutes Leben lang.

Ein gutes Leben lang. Unsere Initia­tiven

Baye­ri­scher Präven­ti­onsplan

Gesund­heits­för­derung und Prävention eröffnen Chancen und Möglich­keiten in jedem Lebens­alter und in allen Lebens­be­reichen. Sie sind vor allem dann erfolg­reich, wenn sie das persön­liche Verhalten des Einzelnen und die Lebenswelt nach­haltig gesund­heits­ori­en­tiert verändern.

Auf dieser Basis gründet der Baye­rische Präven­ti­onsplan. Abge­stimmt mit allen Ressorts der Baye­ri­schen Staats­re­gierung und unter Einbezug der nicht-staat­lichen Träger von Prävention und Gesund­heits­för­derung im Frei­staat haben wir im Präven­ti­onsplan über­ge­ordnete Ziele formu­liert. Wir stellen erfolg­reiche Initia­tiven und bereits Erreichtes vor, zeigen auf, wo wir auf einem guten Weg sind und welche Zukunfts­auf­gaben vor uns liegen.

Unsere Ziele

  • Best­mög­liche Gesundheit für Bayerns Bürger
  • Gesund­heit­liche Chan­cen­gleichheit für alle baye­ri­schen Regionen und in allen Lebens­lagen
  • Berück­sich­tigung von Gesund­heits­för­derung und Prävention in Politik, Gesell­schaft und Wirt­schaft
  • Befä­higung der Bürger zur Eigen­ver­ant­wort­lichkeit für die Gesundheit

Vier zentrale Hand­lungs­felder legt der Präven­ti­onsplan dafür fest. Es sind:

  • Gesundes Aufwachsen in der Familie, in Kinder­ta­ges­ein­rich­tungen, in sons­tigen Einrich­tungen der Kinder- und Jugend­hilfe und in der Schule
  • Gesund­heits­kom­petenz in der Arbeitswelt und betrieb­liche Präven­ti­ons­kultur
  • Gesundes Altern im selbst­be­stimmten Lebens­umfeld
  • Gesund­heit­liche Chan­cen­gleichheit

Gemeinsam erfolg­reich!

Diese Aufgaben können nur in einem koope­ra­tiven Netzwerk der maßgeb­lichen Partner erfolg­reich verwirk­licht werden. Gesund­heits­för­derung und Prävention sind ein Thema für die gesamte Gesell­schaft! Neben der Bürger­ori­en­tierung, -betei­ligung und -befä­higung soll der Baye­rische Präven­ti­onsplan daher durch Bünd­nisse mit den Trägern von Gesund­heits­för­derung und Prävention sowie weiteren Partnern in unserer Gesell­schaft mit Leben erfüllt werden. Gesund­heits­för­derung und Prävention finden Berück­sich­tigung in Politik, Gesell­schaft und Wirt­schaft.

Bündnis für Prävention

Eine breite Initiative setzt dafür ein Zeichen: Mehr als 100 Einrich­tungen, Verbände und Orga­ni­sa­tionen aus den verschie­densten Bereichen der Gesell­schaft sind bereits unserem Bündnis für Prävention beige­treten. Sie alle bekennen sich zu den Zielen des Baye­ri­schen Präven­ti­ons­plans und enga­gieren sich in ihren Wirkungs­be­reichen dafür. Weitere Partner sind stets will­kommen!

Mehr
Viele Hände führen Puzzleteile zusammen.

Wie können Sie sich betei­ligen?

Ihr Verband, Ihr Unter­nehmen, Ihre Orga­ni­sation möchte sich am Bündnis für Prävention in Bayern betei­ligen? Wir freuen uns über Ihren Beitrag per E-Mail an: praevention@stmgp.bayern.de.

Kindergesundheit: Der Jahresschwerpunkt 2015

Kinder­ge­sundheit: Der Jahres­schwer­punkt 2015

„Ich.Mach.Mit. Alles, was gesund ist.“: Gemeinsam mit zahl­reichen Partnern infor­mieren wir über Faktoren, die für ein gesundes Aufwachsen wichtig sind. Ziel ist es, jedem Kind best­mög­liche Chancen für einen guten Start ins Leben zu geben. Dafür setzen sich unzählige Menschen in Bayern ein. Unter­stützung geben Projekte und Infor­ma­ti­ons­kam­pagnen.

Mehr 

Gemeinsam.Direkt.Stark. Die Inter­es­sen­ver­tretung für Pfle­ge­kräfte in Bayern

Das baye­rische Konzept einer Inter­es­sen­ver­tretung für Pfle­ge­kräfte sieht vor, eine Körper­schaft des öffent­lichen Rechts zu bilden.

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Gesund­heits­re­gionen plus

Mit dem Konzept „Gesund­heits­re­gionenplus“ will Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml die medi­zi­nische Versorgung und Prävention im Frei­staat durch regionale Netz­werke weiter verbessern.

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Notdienste-Finder Bayern

Notdienste-Finder Bayern

Ein Unglück kommt selten, aber wenn dann ist es gut zu wissen, an wen Sie sich wenden können. Mit der App „Notdienste-Finder Bayern“ finden Sie im medi­zi­ni­schen Notfall schnell den passenden Ansprech­partner in Bayern und erhalten die Hilfe, die Sie brauchen. Sei es, dass Sie tief in der Nacht oder über die Feiertage die nächst­ge­legene geöffnete Apotheke suchen, einen Experten des Gift­notrufs brauchen oder einen Arzt/Zahnarzt in der Nähe Ihres Standorts finden wollen. Mit der App „Notdienste-Finder Bayern“ können Sie all diese Informationen für Bayern gebündelt in einer einfachen Anwendung jetzt jederzeit abrufen.

 

Laden im (Apple iTunes) App Store. Jetzt bei Google Play (Store).

Kran­ken­haus­fi­nan­zierung

Der Frei­staat fördert die dazu notwen­digen Inves­ti­ti­ons­maß­nahmen an Kran­ken­häusern über das Jahres­kran­ken­haus­bau­pro­gramm.

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Geför­derte Tele­me­dizin-Netze

Tele­me­dizin leistet einen wich­tigen Beitrag zur flächen­de­ckenden und hoch­wer­tigen medi­zi­ni­schen Versorgung in Bayern.

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Die Baye­rische Demenz­stra­tegie

Die Baye­rische Demenz­stra­tegie hat das Ziel, die Bevöl­kerung für das Thema Demenz zu sensi­bi­li­sieren und die Lebens­be­din­gungen von Demenz­kranken und deren Ange­hö­rigen zu verbessern.

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