Auszeichnung Green HospitalPLUS Bayern

Die Auszeichnung „Green HospitalPLUS Bayern“ wird an Krankenhäuser verliehen, die in medizinischer sowie in ökologischer Hinsicht Maßstäbe setzen und den Gedanken der Nachhaltigkeit auf vorbildliche Weise umsetzen.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Umweltminister Thorsten Glauber zeichneten am 6. März 2023 im Rahmen der „Green HospitalPLUS-Initiative“ acht bayerische Krankenhäuser aus. Erstmals verliehen die die bayerischen Staatsministerien für Gesundheit und Umwelt die Auszeichnung „Green Hospital Bayern“ an sieben bayerische Krankenhäuser. Ein weiteres Krankenhaus wurde im Dezember 2025 durch Gesundheitsministerin Judith Gerlach und Umweltminister Thorsten Glauber ausgezeichnet.

Alle ausgezeichneten Krankenhäuser verwirklichen den Gedanken der Nachhaltigkeit im Rahmen ihrer Möglichkeiten in vorbildlicher Weise und setzen so Maßstäbe sowohl in medizinischer als auch ökologischer Sicht.

Auszeichnungen 2025

Folgendes Krankenhaus hat 2025 die „Green Hospital BayernPLUS“-Auszeichnung erhalten:

Die BG Unfallklink Murnau ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit wirklich gesamtheitlich gelebt wird. So wurde die Mindestpunktezahl in allen drei Säulen bei weitem übertroffen. Neben vielen Anpassungen der technischen Anlagen zu mehr ressourcenschonenden Technologien wurde auch die Situation der Mitarbeitenden sowie der Patienten und Patientinnen durch viele positive Maßnahmen verbessert.

Highlights

  • Gesamtkonzept zur Dekarbonisierung und sukzessive Modernisierung technischer Anlagen
  • Biogasanlagen BHKW
  • Umstellung der OP-Lüftung auf ressourcenschonenden Betrieb bei Nichtnutzung
  • Reduzierung der Emissionen durch Umstellung auf umweltfreundliche Narkosegase
  • Gezielte Entsiegelung von Flächen sowie 18.600 Quadratmeter begrünte Dachflächen
  • Team „ORANGE“ begleitet und unterstützt vulnerable Patientinnen und Patienten während Ihres Klinikaufenthalts
  • Flex-Team und eigene Kindertagesstätte zur besseren Vereinbarung von Beruf und Familie
  • Teilnahme am Projekt „Aurora“ zur Verbesserung der Versorgung verwundeter Soldaten und Zivilisten in der Ukraine

Weitere Informationen

BG Unfallklinik Murnau (externer Link)

Auszeichnungen 2023

2019 wurde die Initiative zur „Green HospitalPLUS“-Initiative mit deutlich höheren Anforderungen ausgebaut.

Folgende Krankenhäuser haben 2023 die „Green Hospital BayernPLUS“-Auszeichnung erhalten:

Das RoMed Klinikum Rosenheim ist ein Paradebeispiel für die Berücksichtigung des Green HospitalPLUS-Ansatzes in einem Bestandskrankenhaus.

Besonders hervorzuheben ist die Innovationskraft für ökologisch zukunftsfähige Maßnahmen, insbesondere im technischen Bereich, und die damit einhergehende signifikante Einsparung von CO2. Bereits seit dem Jahr 2004 demonstriert das Klinikum den konsequenten Einsatz für ökologische Betriebsabläufe und Ressourcenschutz, seinerzeit durch die Zertifizierung nach EMAS und im Jahr 2016 durch die Auszeichnung als Green Hospital.

Die Umstellung der Krankenhausküche auf regionale Produkte, Mentorenprogramme für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie das Engagement von Ärztinnen und Ärzten des Klinikums an gemeinnützigen Initiativen in Drittstaaten ergänzen das Angebot an Green HospitalPLUS-Elementen am RoMed Klinikum Rosenheim.

Highlights

  • Innovative Kälteversorgung durch Flusswasser aus dem Inn
  • Reduzierung besonders klimaschädlicher Narkosegase.

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RoMed Klinikum Rosenheim (externer Link)

An den Standorten der München Klinik Bogenhausen, Neuperlach und Schwabing wird der Green HospitalPLUS-Ansatz vorbildlich in zahlreichen Bereichen des Krankenhausbetriebs berücksichtigt.

Erkennbar wird dies nicht zuletzt durch die seit vielen Jahren kontinuierlich bestehende EMAS-Zertifizierung. Die Beachtung ökologischer Aspekte bei sämtlichen betrieblichen Entscheidungen wird von den Verantwortlichen in den drei Krankenhausstandorten als Daueraufgabe verstanden. Dies zeigt sich beispielsweise auch an:

  • der Einführung eines umfassenden Abfallvermeidungs- und Trennungskonzepts,
  • an dem Einsatz von LED-Beleuchtung in einigen Betriebsbereichen und
  • an der angestrebten Energieneutralität bis 2035.

Weitere Green HospitalPLUS-Angebote

  • Umfassende Angebote im Bereich Gesundheitsmanagement und Kinderbetreuung
  • Diversity– und Gleichbehandlungsprogramme
  • Ferienprogramme für pflegebedürftige Angehörige
  • Verwendung eines Öko-Tex-Standards für Mietwäsche

Highlights München Klinik Bogenhausen

Besonders hervorzuheben an der München Klinik Bogenhausen ist ihr ressourcenschonendes Verhalten durch die Nutzung von Grundwasser für Klimatisierungszwecke.

Highlights München Klinik Schwabing

Zur Optimierung des Energie- und Wasserverbrauchs sind an der München Klinik Schwabing erfolgreiche Maßnahmen ergriffen worden. Durch den Einbau neuer Pumpen konnte etwa die Fernwärmeversorgung optimiert werden.

Highlights München Klinik Neuperlach

Die Photovoltaikanlagen auf zwei Gebäuden des Klinikstandorts Neuperlach sind ein wichtiger Schritt zur Nutzung regenerativer Energien.

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Photovoltaikanlage Klinik Neuperlach

Photovoltaikanlage Klinik Neuperlach

Brunnenwasser Bohrung Klinik Bogenhausen

Brunnenwasser Bohrung Klinik Bogenhausen

Am Klinikum Garmisch-Partenkirchen belegen zahlreiche bereits umgesetzte Maßnahmen den hohen Stellenwert nachhaltiger Lösungsansätze im Klinikalltag. So wurde etwa zur Ressourcenschonung ein Altbestandsgebäude für Personalwohnungen umgebaut und in den freiwerdenden Flächen konnte eine Kindertagesstätte untergebracht worden.

Im Bereich Energie sind der Einsatz von Steuerungssystemen zur Wärmeregulierung und die Umstellung aller Leuchtmittel auf LED hervorzuheben.

Hohe Maßstäbe setzt das Klinikum Garmisch-Partenkirchen auch in diesen Bereichen hohe Maßstäbe:

  • Dienstradleasing für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Ausbau der E-Mobilität im Klinikums-Fuhrpark
  • Umstellung auf Textilien mit „Grünem Knopf“
  • Kooperation zur Ausbildung nigerianischer Hilfskräfte

Weitere Informationen

Klinikum Garmisch-Partenkirchen (externer Link)

Beleuchtungskonzept Magistrale Klinikum Garmisch-Partenkirchen

Beleuchtungskonzept Magistrale Klinikum Garmisch-Partenkirchen

E-Mobilität Klinikum Garmisch-Partenkirchen

E-Mobilität Klinikum Garmisch-Partenkirchen

Unter Green HospitalPLUS Aspekten sind an der Kreisklinik besonders die zahlreichen Maßnahmen zur nachhaltigen Energieversorgung und zur umweltfreundlichen Energieerzeugung hervorzuheben. Alle Leuchtmittel wurden auf LED umgestellt.

Die Kreisklinik Ebersberg bietet ihren Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besuchern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern darüber hinaus regelmäßige Anbindung an ÖPNV-Verbindung durch zwei direkte Bushaltestellen vor der Kreisklinik an und verfügt über eine demenzkompatible Ausstattung. Sie beweist damit einen ganzheitlichen nachhaltigen Ansatz.

Highlights

  • Bau eines neuen Schwesternwohnheims nach KfW-40-Standard in moderner Holzbauweise
  • Unterstützung der Wärmeerzeugung durch den Bezug von Fernwärme mit einem Biomethananteil von 66,2 Prozent
  • Installation einer Photovoltaikanlage als wichtiger Schritt zur Nutzung regenerativer Energien.

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Kreisklinik Ebersberg (externer Link)

Das Klinikum Kempten ist gemeinsam mit dem Bezirkskrankenhaus Kempten ein hervorragendes Beispiel dafür, wie der Green HospitalPLUS-Ansatz trägerübergreifend in vorbildlicher Art und Weise umgesetzt werden kann. Das ökologisch fortschrittliche Denken und Handeln am Klinikum Kempten wird auch dokumentiert durch das bereits im Jahr 1999 eingeführte und kontinuierlich fortgeführte Umweltmanagementsystem nach EMAS, zuletzt zertifiziert im Jahr 2022, sowie die im Jahr 2016 erhaltene Auszeichnung als Green Hospital.

Die 2019 erfolgte Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage, die 10 Prozent am Gesamtstromverbrauch abdeckt, ist ein wichtiger Schritt zur Nutzung regenerativer Energien. Durch die Beteiligung an Einsätzen von Hilfsorganisationen und ihrem Demenzcafé „Vergiss-mein-nicht“, in dem sich ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch Demenzbeauftragte um die dementen und unterstützungsbedürftigen Patientinnen und Patienten kümmern, zeigt das Klinikum, dass neben ökologischer Nachhaltigkeit auch soziale Nachhaltigkeit zu ihren Handlungsprinzipien zählt.

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Klinikum Kempten (externer Link)

Die Bezirkskliniken Schwaben erbringen ihr psychiatrisches Angebot am Standort Kempten unter einem Dach mit dem Klinikum Kempten. Wie bereits beim Klinikum Kempten angesprochen umfasst die vorbildliche trägerübergreifende Zusammenarbeit auch den Bereich Nachhaltigkeit in seinen Facetten.

Das Bezirkskrankenhaus Kempten zeichnet sich ebenfalls durch ein umfassendes und konsequentes Umweltmanagement aus; so verfügt der Standort seit 2017 über eine Validierung nach dem europäischen EMAS-Standard und wurde bereits 2016 als Green Hospital ausgezeichnet. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird ein Gesundheitsmanagement sowie ein umfangreiches Fortbildungsangebot vorgehalten. Teile des Warenbezugs erfolgen aus Behinderteneinrichtungen. Das langjährige Engagement des Bezirks Schwaben in Nachhaltigkeitsfragen wird unter anderem dadurch verdeutlicht, dass die Standorte Kaufbeuren (seit 2003) und Günzburg (seit 2005) ebenfalls über EMAS-Validierungen verfügen.

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Bezirkskrankenhaus Kempten (externer Link)

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Christine Leinhos, stellvertretende Geschäftsführerin der Bayerischen Krankenhausgesellschaft e.V., Prof. Dr. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg und August Schechner, Leitung Technik des RoMed Klinikums Rosenheim sprechen über die Auszeichnung Green HospitalPLUS am 6. März 2023.

Folgende Krankenhäuser haben 2023 die Vorauszeichnung „Best-Practice-Krankenhaus“ erhalten:

Die ISAR Klinikum München setzt ein klares Zeichen für Klimaschutz mit der Umsetzung eines stringenten Energiekonzepts. Als ein wesentliches Ergebnis werden bereits jetzt 60 Prozent der Klinik-Energie aus erneuerbaren Energiequellen bezogen; das ehrgeizige Ziel liegt bei 100 Prozent.

Ergänzt wird das Energiekonzept durch den Einsatz von LED-Beleuchtung und Lichtsteuerung durch Bewegungsmelder. Mit dem Bezug regionaler und ökologischer, darunter auch unperfekter Nahrungsmittel (über 50 Prozent des Gemüses), wird ganz bewusst auf eine nachhaltige Beschaffungspolitik gesetzt. Komplettiert werden diese Ansätze durch eine weitgehende Integration der Mitarbeitenden in die angestoßenen Nachhaltigkeitsbestrebungen.

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Nachhaltigkeit am ISAR Klinikum (externer Link)

Die Kliniken Nürnberg Nord und Süd unternehmen mit der Optimierung der technischen Infrastruktur im Bereich der Kälteerzeugung und -versorgung und dem Austausch der Beleuchtung durch LED aktive Schritte zu mehr Energieeffizienz. Ein ÖPNV-Rabatt und ein zusätzlicher ÖPNV-Zuschuss für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das Angebot von E-Ladesäulen sind ein weiterer Beitrag zur Umsetzung der Energiewende. Mit der teilweisen Umstellung der Klinikküche auf Bio- und regionale Produkte und einer Mitarbeiter-Kita sowie einer Klinikpartnerschaft mit einer Klinik in Togo kommt die übernommene Verantwortung des Klinikums für die Menschen in und im Umfeld des Klinikums zum Ausdruck.

Highlights Klinikum Nürnberg – Betriebsstätte Nord

Das Klinikum Nürnberg – Betriebsstätte Nord – hat durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik energetische Verbesserungen erreicht und leistet damit einen großen Beitrag zum Klimaschutz.

Highlights Klinikum Nürnberg – Betriebsstätte Süd

Mit der Ergänzung der Heizungsanlage durch Abwärmenutzung, der Erweiterung der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Herz- und Gefäß-Zentrums und dem Angebot eines Patientengartens zeigt das Klinikum Nürnberg – Betriebsstätte Süd – ein ausgeprägtes Bewusstsein für ökologische und soziale Nachhaltigkeitsansätze.

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Klinikum Nürnberg: Auszeichnung als „Best-Practice-Krankenhaus“

Auszeichnungen 2016

  • Kinderklinik Augsburg / Mutter-Kind-Zentrum Schwaben
  • Bezirkskrankenhaus Kempten
  • Klinikum Kempten
  • kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost
  • Clinic Neuendettelsau
  • RoMed Klinikum Rosenheim
  • Kreiskrankenhaus Vilshofen

Auszeichnungen 2013

  • Klinikum St. Marien, Amberg
  • Bezirkskrankenhaus, Günzburg
  • Klinikum Altmühlfranken, Gunzenhausen
  • Bezirkskrankenhaus, Kaufbeuren
  • Klinikum Nürnberg, Betriebsstelle Süd, Herz- Gefäß- Zentrum
  • Krankenhaus Juliusspital, Würzburg
  • Klinik am Greinberg, Würzburg

Bewerbung um die Auszeichnung „ Green HospitalPLUS Bayern“

Krankenhäuser, die wesentliche Elemente des Green HospitalPLUS Bayern Ansatzes im Rahmen ihrer Möglichkeiten in vorbildlicher Weise verwirklichen, können die Auszeichnung „ Green HospitalPLUS Bayern“ zu erhalten. Bewerben kann sich jedes bayerische Krankenhaus. Ausgezeichnet werden können komplette Krankenhäuser oder wesentliche, eigenständig bewertbare Teilbereiche innerhalb einer Krankenhausanlage (zum Beispiel Kinderklinik, Diagnostik- und Therapiezentren, Pflegegebäude, Funktionsgebäude).

Die Bewerbung ist jederzeit möglich und erfolgt in drei Schritten:

  1. Kontaktaufnahme per E-Mail an GreenHospital@stmgp.bayern.de zum Erhalt der Bewerbungsunterlagen
  2. Bewerbungsunterlagen vollständig ausfüllen, ausdrucken und unterschreiben
  3. Bilder, Grafiken, Schaubilder etc. und die dazugehörige Erklärung über Bildrechte beifügen
  4. Versand der Unterlagen per E-Mail und Hochladen der Unterlagen auf die zur Verfügung gestellte Cloud.

Teilnahmebedingungen

  • Teilnehmen kann jedes bayerische Krankenhaus.
  • Ausgezeichnet werden Krankenhäuser (komplettes Krankenhaus oder wesentliche, eigenständig bewertbare Teilbereiche innerhalb einer Krankenhausanlage), die bei einer Gesamtschau aller verwirklichten und hinreichend konkret geplanten Maßnahmen (Vorliegen von Bauplänen, eines Realisierungszeitplans etc.) den Green Hospital Ansatz in umfassender, ganzheitlicher Weise verwirklichen.
  • Die Bewerbung erfolgt schriftlich. Hierzu nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention per E-Mail GreenHospital@stmgp.bayern.de auf. Sie erhalten dann die Antragsunterlagen ebenfalls per E-Mail.
  • Bitte füllen Sie die Unterlagen vollständig aus und fügen jedem Bild, Schaubild, Grafik etc. eine vollständig ausgefüllte Erklärung über Bildrechte (siehe „Weitere Informationen“ am Ende der Seite) bei. Achten Sie bitte darauf, die Fotos und die Bilderklärung eindeutig zu bezeichnen, damit eine zweifelsfreie Zuordnung möglich ist.
  • Die Unterlagen senden Sie bitte per E-Mail an:

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention
Haidenauplatz 1
81667 München

E-Mail: green-hospital@stmgp.bayern.de

Anlagen können Sie auf einer Ihnen zur Verfügung gestellten Cloud hochladen.

Mit der Bewerbung verpflichten sich die Krankenhausträger zugleich, im Falle einer Auszeichnung ihre erfolgreichen bereits realisierten Green Hospital Maßnahmen in die Green Hospital Best-Practice-Datenbank einzustellen.

  • Die Bewertung erfolgt anhand des Green Hospital Maßnahmenkatalogs:

Pflichtkategorien sind

  • Kategorie 3 (Energieversorgung)
  • Kategorie 5 (Umweltgerechte Werkstoffe)
  • Kategorie 6 (Umweltgerechte Ausstattung)
  • Kategorie 8 (Aufenthalts und Arbeitsbedingungen)

Zu jeder Pflichtkategorie sind mindestens drei Einzelmaßnahmen nachzuweisen.

Regelkategorien sind

  • Kategorie 1 (Berücksichtigung von Standortfaktoren)
  • Kategorie 2 (Anforderungen an Bauwerk und Gebäudestruktur)
  • Kategorie 4 (Betriebsorganisation)
  • Kategorie 7 (Minderung von Umweltbelastungen)
  • Kategorie 9 (Umweltgerechte Managementsysteme/Zertifizierungen)

Zu vier der fünf Kategorien ist mindestens eine Maßnahme nachzuweisen.

  • Mindestens die Hälfte der nachgewiesenen Maßnahmen muss schon verwirklicht worden sein; beim Rest muss die zeitnahe Verwirklichung (grundsätzlich innerhalb von drei Jahren ab dem Zeitpunkt der Einreichung der Bewerbungsunterlagen beim StMGP) hinreichend konkret geplant sein.
  • Weitergehende, damit noch nicht im Maßnahmenkatalog enthaltene Maßnahmen können ebenfalls berücksichtigt werden.
  • Entscheidend für die Bewertung ist, dass der Green Hospital Ansatz in umfassender, ganzheitlicher Weise verwirklicht wird.
  • Aufgrund der Fortschritte in Wissenschaft und Technik werden die Bewertungskriterien regelmäßig überprüft.
  • Die Bewertung erfolgt durch eine Arbeitsgruppe, die sich aus Vertretern der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, der Bayerischen Architektenkammer, der Obersten Baubehörde, des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention zusammensetzt. Die Arbeitsgruppe entscheidet auch über die Einordnung von nicht im Maßnahmenkatalog enthaltenen Maßnahmen sowie bei Unklarheiten, welcher Kategorie eine Maßnahme zuzuordnen ist.

Die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden ausgezeichnet und im Internetauftritt des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention mit ihren Maßnahmen vorgestellt.

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