Die Bühne bei einer Veranstaltung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Veranstaltungsrückblick

Ob Fachthema oder Aktionstag: Die Themen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sind Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen. Hier finden Sie einen Rückblick auf die der jüngsten Vergangenheit.

Fachmesse „ConSozial“ 2021

Vom 10. bis 11. November 2021 fand die ConSozial im Messezentrum Nürnberg als Präsenzveranstaltung statt. Die ConSozial gilt als führende Fach- und Kongressmesse der Sozialwirtschaft und lockt jährlich Fach- und Führungskräfte der Sozialpolitik, Sozialwirtschaft und des Sozialwesens an. Thema der diesjährigen ConSozial war „Den Menschen im Blick – mehr denn je!“. Dieses Motto führt uns vor Augen, was die Gesellschaft aus der Corona-Pandemie lernen sollte. Denn Sozialpolitik kann nicht losgelöst von Pflegepolitik diskutiert werden.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege war erneut dabei und repräsentierte gemeinsam mit dem Landesamt für Pflege die Generalistische Pflegeausbildung in Halle 3A – Stand 506. Kernthemen waren dabei Praxisanleitung, Vorbehaltene Tätigkeiten, Ausbildungsverbünde und die Mentoren für Pflege.

Mit insgesamt 80 Programmpunkten in Form von Podiumsdiskussionen, Fachvorträgen, Best Practices oder Workshops hielt der zweitägige ConSozial- und begleitende KITA-Kongress ein umfassendes Vortragsangebot zu gegenwärtigen Fragestellungen der Sozialbranche bereit. Dank namhafter Referenten von Bundes- und Landesebene und deren sehr gelungen Fachvorträgen war das Fokusthema Pflege im Rahmen des Kongresses ein voller Erfolg.

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6. Bayerischer Fachtag Demenz

Der 6. Bayerische Fachtag Demenz fand am 11. Oktober 2021 in Würzburg statt. Über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Bayern besuchten die Veranstaltung vor Ort oder virtuell. Thema des Tages war „Autonomie und Demenz“. Verschiedene Facetten des Themas wurden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet:

Nach Grußworten von Herrn Staatsminister Holetschek und Herrn Oberbürgermeister Schuchardt folgten Grundsatzreferate. In diesen wurde zum einen über Autonomie als Wesenseigenschaft des Menschen gesprochen. Zum anderen wurde präsentiert, wie das Menschenbild des Grundgesetzes die Selbstbestimmung von Menschen mit Demenz prägt.

In vier Dialogforen, die jeweils in einem zweiten Durchgang wiederholt wurden, wurden weitere Konzepte, Projekte und Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Autonomie von Menschen mit Demenz verwirklicht werden kann. Die präsentierten Projekte und Themen wurden in einer abschließenden Podiumsdiskussion aufgegriffen und weiter reflektiert.

Während der gesamten Veranstaltung wurde ausreichend Gelegenheit zu Diskussionen und zum gegenseitigen Austausch geboten, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern rege genutzt wurde und welche jeweils den Stellenwert und die Vielfalt der Thematik verdeutlichten.

Unterlagen zur Veranstaltung herunterladen

Das Veranstaltungsprogramm, die Veranstaltungsfolien sowie die Bilder der Veranstaltung können Sie auf Anfrage per E-Mail unter download@stmgp.bayern.de herunterladen.

  • Zur Eröffnung der Veranstaltung sprach Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek ein Grußwort.

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  • Im Dialogforum 2 zum Thema "Rechtliche Sicherung der Selbstbestimmung" sprach u.a. Dr. Sebastian Kirsch vom Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen über den "Werdenfelser Weg".

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  • An der abschließenden Podiumsdiskussion nahmen teil (v.l.): Prof. Dr. Dr. Andreas Kruse (Universität Heidelberg), Michael Röhm und Karl Schlotter (Pflegende Angehörige), Moderatorin Sybille Giel, Ursula Weber (Fachstelle für Demenz und Pflege Unterfranken), Sonja Womser (Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Landesverband Bayern)

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Bayerische Demenzwoche 2021

Erstmalig fand vom 13. bis 22. September 2019 die Bayerische Demenzwoche mit über 600 Aktionen in allen bayerischen Regierungsbezirken statt. Zusammen mit der Vielzahl an engagierten Akteuren gelang es, die gesamte bayerische Bevölkerung zu erreichen.

Nachdem die Bayerische Demenzwoche 2020 pandemiebedingt ausfallen musste, fand die zweite Bayerische Demenzwoche vom 17. bis 26. September 2021 statt. Wichtig war, auch in diesen Zeiten einen Fokus auf Menschen mit Demenz und deren Angehörige zu richten. Im Aktionszeitraum konnte wieder mit über 600 Aktionen landesweit für das Thema Demenz sensibilisiert werden.

Alle Informationen zur Bayerischen Demenzwoche finden Sie unter www.demenzwoche.bayern.de.

Demenzwoche 2021 - Kampagnenbild

10. Symposium der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger (LARE)

Am Mittwoch, den 4. Dezember 2019 fand das 10. Symposium der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger (LARE) in der Münchner Residenz statt.

Staatsministerin Melanie Huml hat die Arbeit der LARE gewürdigt. Die Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft im Dezember 2008 war ein großer Fortschritt im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen. Seit elf Jahren unterstützt die LARE die Bayerische Staatsregierung über ihr landesweites Netzwerk dabei, die Ausbreitung von multiresistenten Erregern zu bekämpfen und die Entstehung neuer multiresistenter Erreger (MRE) zu verhindern.

Um die niedergelassenen Haus- und Fachärzte beim verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika gezielt zu unterstützen, wurde der Leitfaden „Infektionsdiagnostik und orale Antibiotikatherapie bei Erwachsenen“ von Fachexperten aus der LARE zusammengestellt und vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) veröffentlicht und an rund 21.000 Ärzte in Bayern verschickt, die Antibiotika verordnen.

Die Fotos und Veranstaltungsunterlagen finden Sie in unserem Download-Bereich. Der Zugriff ist passwortgeschützt. Für die Zugangsdaten schicken Sie bitte eine E-Mail an
download@stmgp.bayern.de.

Das 10. Symposium der LARE in Bildern

  • 10. Symposium der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger (LARE) am 4. Dezember 2019 in der Münchner Residenz
  • 10. Symposium der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger (LARE) am 4. Dezember 2019 in der Münchner Residenz
  • 10. Symposium der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger (LARE) am 4. Dezember 2019 in der Münchner Residenz
  • 10. Symposium der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger (LARE) am 4. Dezember 2019 in der Münchner Residenz

15. Bayerischer Präventionspreis

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und das Bayerische Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung haben den 15. Bayerischen Präventionspreis am 4. Dezember 2019 in München verliehen. Ausgezeichnet wurden vier innovative und zukunftsweisende Projekte aus Augsburg, Cham, Landshut und Nürnberg.

Unter dem Motto „Gesundheit stärken, Lebenswelten gestalten“ wurde damit die Erfolgsgeschichte fortgesetzt, in der beispielhafte Initiativen und herausragende Präventionsprojekte bekannt gemacht werden.

Der Bayerische Präventionspreis fördert innovative Ideen aus dem Bereich Gesundheitsförderung und Prävention, regt deren Umsetzung an und unterstützt den Aufbau landesweiter Netzwerke. Der Bayerische Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis zeichnet nicht nur vorbildliche und beispielhafte Ideen und die daraus entstehenden Projekte aus. Vielmehr motiviert er zu weiteren innovativen Aktivitäten; er bietet engagierten Menschen eine Plattform zur Verbreitung ihrer Ideen und informiert über bayernweite Präventionsprojekte.

Ausgezeichnet wurden Projekte in den Kategorien „Prävention in Familie, Kindertagesstätte und Schule“, „Prävention in Ausbildungsstätte und Betrieb“, „Prävention im Alter“ und – über alle Lebensphasen hinweg – in der „Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit“.

Mein Ziel ist es, Gesundheitsförderung und Prävention für alle Menschen im Freistaat weiter zu stärken. Dazu trägt auch unser erfolgreicher Bayerischer Präventionspreis bei, den wir gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) verleihen.
Klaus Holetschek, Staatsminister, MdL

Preisträgerinnen und Preisträger

Gewinner in der Kategorie „Prävention in Familie, Kindertagesstätte und Schule“

Den Bayerischen Präventionspreis in der Kategorie „Prävention in Familie, Kindertagesstätte und Schule“ erhielt das Projekt „GeschwisterCLUB – Präventionsangebote für Geschwister von Kindern mit Behinderung, chronischer oder schwerer Erkrankung“ des Instituts für Sozialmedizin in der Pädiatrie in Augsburg e.V.. Der GeschwisterClub des Instituts für Sozialmedizin in der Pädiatrie in Augsburg, der sich um die Brüder und Schwestern von behinderten oder schwer kranken Kindern kümmert, leistet einen wichtigen Beitrag zum gesunden Aufwachsen dieser Kinder: Sie werden stark gemacht im Umgang mit den Belastungen, die sich aus ihrer schwierigen Familiensituation ergeben

  • Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bayerischen Präventionspreises 2019 aus Augsburg
    Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bayerischen Präventionspreises 2019 aus Augsburg

Gewinner in der Kategorie „Prävention in Ausbildungsstätte und Betrieb“

Das Projekt „PeM – Wir pflegen euch Mitarbeiter – Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in der Altenpflege des BRK Kreisverbandes Cham“ wurde in der Kategorie „Prävention in Ausbildungsstätte und Betrieb“ ausgezeichnet. Ziel war es, angesichts der hohen Belastungen und des Fachkräftemangels in der Altenpflege die Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Gestaltung des BGM stärker zu berücksichtigen, um insbesondere psychische Belastungen zu verringern. In Kooperation mit der Hochschule Deggendorf gab es diverse Workshops und Einzelcoachings, darüber hinaus wurden ein Lenkungskreis gegründet und ein Mitarbeiter aus den eigenen Reihen zum „systemischen Prozessberater für Betriebliches Gesundheitsmanagement“ ausgebildet

  • Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bayerischen Präventionspreises 2019 aus Cham
    Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bayerischen Präventionspreises 2019 aus Cham

Gewinner in der Kategorie „Prävention im Alter“

Ausgezeichnet wurde in der Kategorie „Prävention im Alter“ das Projekt „TANDEM – Trainings- und Erholungstage für Tandems aus pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen im ländlichen Raum“ der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) mit Sitz in Landshut. Mit dem TANDEM-Projekt hat die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau ein wirklich innovatives Angebot ins Leben gerufen. Die Trainings- und Erholungswoche für Tandems aus pflegebedürftigen Menschen und ihren pflegenden Angehörigen ist eine großartige Möglichkeit zur Stärkung einer besonders belasteten Personengruppe.

  • Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bayerischen Präventionspreises 2019 aus Landshut
    Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bayerischen Präventionspreises 2019 aus Landshut

Gewinner in der Kategorie „Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit“

Den Bayerischen Präventionspreis in der Kategorie „Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit“ erhielt das Projekt „Gesunde Südstadt – Soziallagenbezogene Gesundheitsförderung im Stadtteil“ des Bildungszentrums der Stadt Nürnberg mit der Volkshochschule. Es ist gelungen, Strukturen und Netzwerke in einem Stadtteil mit einem hohen Anteil von Menschen in sozial schwierigen Situationen im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung aufzubauen und mit passenden Angeboten immer mehr Menschen zu gewinnen, die hier leben. Erreicht wird dies durch eine beispielhafte Kooperation der Stadt Nürnberg mit der Nürnberger Volkshochschule, der AOK Bayern, des Gesundheitsamtes der Stadt und der Gesundheitsregionplus Nürnberg.

  • Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bayerischen Präventionspreises 2019 aus Nürnberg
    Die Preisträgerinnen und Preisträger des Bayerischen Präventionspreises 2019 aus Nürnberg

Der Bayerische Präventionspreis 2019 in Bildern und Videos

  • Huml hat Bayerischen Präventionspreis 2019 verliehen - Bayerns Gesundheitsministerin und LGL-Präsident Zapf zeichneten innovative Präventionsprojekte aus Augsburg, Cham, Landshut und Nürnberg aus
  • Huml hat Bayerischen Präventionspreis 2019 verliehen - Bayerns Gesundheitsministerin und LGL-Präsident Zapf zeichneten innovative Präventionsprojekte aus Augsburg, Cham, Landshut und Nürnberg aus
  • Huml hat Bayerischen Präventionspreis 2019 verliehen - Bayerns Gesundheitsministerin und LGL-Präsident Zapf zeichneten innovative Präventionsprojekte aus Augsburg, Cham, Landshut und Nürnberg aus
 Kategorie „Prävention im Alter“

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Kategorie „Prävention im Alter“

Den Bayerischen Präventionspreis in der Kategorie „Prävention in Familie, Kindertagesstätte und Schule“ erhielt das Projekt „GeschwisterCLUB – Präventionsangebote für Geschwister von Kindern mit Behinderung, chronischer oder schwerer Erkrankung“ des Instituts für Sozialmedizin in der Pädiatrie in Augsburg e.V..

Kategorie „Prävention in Familie, Kindertagesstätte und Schule“

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Kategorie „Prävention in Familie, Kindertagesstätte und Schule“

Das Projekt „PeM – Wir pflegen euch Mitarbeiter – Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Altenpflege des BRK Kreisverbandes Cham“ wurde in der Kategorie „Prävention in Ausbildungsstätte und Betrieb“ ausgezeichnet

Veranstaltungsfotos

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Kategorie „Prävention in Ausbildungsstätte und Betrieb“

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Kategorie „Prävention in Ausbildungsstätte und Betrieb“

Ausgezeichnet wurde in der Kategorie „Prävention im Alter“ das Projekt „TANDEM – Trainings- und Erholungstage für Tandems aus pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen im ländlichen Raum“ der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) mit Sitz in Landshut.

Kategorie „Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit\"

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Kategorie „Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit“

Den Bayerischen Präventionspreis in der Kategorie „Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit“ erhielt das Projekt des Bildungszentrums der Stadt Nürnberg „Gesunde Südstadt – Soziallagenbezogene Gesundheitsförderung im Stadtteil“

Bayerischer Hospizpreis 2019

Am Dienstag, den 8. Oktober 2019 hat Staatsministerin Melanie Huml in München den Bayerischen Hospizpreis der Bayerischen Stiftung Hospiz (BSH) in der Münchner Residenz überreicht. In drei Kategorien wurden herausragendes Engagement im Ehrenamt sowie beispielhafte Projekte aus dem Bereich der Hospizarbeit gewürdigt.

Preisträgerinnen und Preisträger

Gewinner des Stiftungspreises Ehrenamt

Die drei Preisträgerinnen des Stiftungspreises Ehrenamt sind Christine Meseth-Voß, Helene Peter und Rosi Jarema. Sie sind in der Hospizinitiative der Caritas-Sozialstation Nittenau-Bruck e. V. in besonders herausragender Weise als ehrenamtliche Mitarbeiterinnen tätig und in verschiedene Projekte eingebunden. So werden Kinder und Jugendliche bei dem Projekt „Hospiz macht Schule“ offen und ehrlich durch die Themen Sterben, Tod und Trauer begleitet. Christine Meseth-Voß hat zudem den Trauerspaziergang ins Leben gerufen. Dieser bietet Angehörigen, die einen geliebten Menschen verloren haben, die Möglichkeit, sich mit anderen über Verlusterfahrungen auszutauschen.

  • Die drei Preisträgerinnen des Stiftungspreises Ehrenamt sind Christine Meseth-Voß, Helene Peter und Rosi Jarema. Sie sind in der Hospizinitiative der Caritas-Sozialstation Nittenau-Bruck e. V. mit Staatsministerin Melanie Huml und Stiftungsratvorsitzendem Dr. Rainer Schäfer.
    Die drei Preisträgerinnen des Stiftungspreises Ehrenamt sind Christine Meseth-Voß, Helene Peter und Rosi Jarema. Sie sind in der Hospizinitiative der Caritas-Sozialstation Nittenau-Bruck e. V. mit Staatsministerin Melanie Huml und Stiftungsratvorsitzendem Dr. Rainer Schäfer.

Gewinner des Stiftungspreises Projekt

Mit dem Stiftungspreis Projekt 2019 der BSH wurde die ökumenische Hospizgruppe-Gehörlose der Diözese Würzburg ausgezeichnet. Das Sterben gehörloser Menschen ist oft mit großer Einsamkeit verbunden. Sie leben sehr isoliert und bekommen nur wenig Begleitung. Deshalb ist der Einsatz der Hospizgruppe-Gehörlose der Diözese Würzburg für schwer kranke und sterbende gehörlose Menschen nicht wertvoll genug einzuschätzen. Seit nunmehr 18 Jahren engagieren sich diese speziell dafür ausgebildeten Hospizbegleiterinnen und -begleiter ehrenamtlich und einfühlsam in Gebärdensprache für schwerstkranke Menschen und unterstützen auch deren Angehörige. Besonders bemerkenswert ist, dass aufgrund der Initiative der Hospizgruppe im Caritas-Marienheim 2005 speziell Zimmer für bis zu sechs gehörlose ältere und pflegebedürftige Menschen eingerichtet wurden.

  • Die ökumenische Hospizgruppe-Gehörlose der Diözese Würzburg erhielt den Stiftungspreis Projekt. Mit Staatsministerin Melanie Huml und Stiftungsratvorsitzendem Dr. Rainer Schäfer.
    Die ökumenische Hospizgruppe-Gehörlose der Diözese Würzburg erhielt den Stiftungspreis Projekt. Mit Staatsministerin Melanie Huml und Stiftungsratvorsitzendem Dr. Rainer Schäfer.

Gewinner des Sonderpreises

Für ihren Artikel „Das erfüllte Leben“ im GEO-Magazin erhielten die Autoren Gesa Gottschalk, Sarah Levy und Roman Pawlowski den undotierten Sonderpreis der Bayerischen Stiftung Hospiz 2019. Sie stellten in Interviews mit verschiedenen prominenten und weniger prominenten Persönlichkeiten deren Einstellung zum Umgang mit der eigenen Sterblichkeit dar. Der Artikel macht mit berührenden Interviews und beeindruckenden Portraitbildern Mut und Hoffnung und gibt vor allem den Ansporn, das Leben zu lieben und zu leben und nichts aufzuschieben. Denn meist ist es das, was wir nicht getan haben, das uns so sehr beschäftigt, die unerledigten Dinge und aufgeschobenen Vorhaben im Leben, die wir vor dem Tod eigentlich noch tun wollten. Die Autoren weisen uns eindrücklich darauf hin, dass wir die Tage vor dem eigenen Tod für das Leben nutzen sollten.

  • Sonderpreis Gewinnerin Gesa Gottschalk mit Staatsministerin Melanie Huml und Stiftungsratvorsitzendem Dr. Rainer Schäfer
    Sonderpreis Gewinnerin Gesa Gottschalk mit Staatsministerin Melanie Huml und Stiftungsratvorsitzendem Dr. Rainer Schäfer

20 Jahre Bayerische Stiftung Hospiz

Staatsministerin Huml würdigte zugleich das 20-jährige Engagement der Bayerischen Stiftung Hospiz. Es ist auch das Verdienst der Bayerischen Stiftung Hospiz und all ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass das Thema „Sterben“ mittlerweile in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen ist und sich immer mehr Menschen aktiv mit einem Leben bis zuletzt in Würde und Sterbebegleitung auseinandersetzen.

Die Bayerische Stiftung Hospiz wurde von der ehemaligen Landtagspräsidentin Barbara Stamm als Sozialministerin im Jahr 1999 mit gegründet.

Der Bayerische Hospizpreis 2019 in Bildern und Videos

  • Preisträgerinnen und Preisträger des Bayerischen Hospizpreises 2019 mit Staatsministerin Melanie Huml und der ehemaligen Landtagspräsidentin Barbara Stamm.

    Preisträgerinnen und Preisträger des Bayerischen Hospizpreises 2019 mit Staatsministerin Melanie Huml und der ehemaligen Landtagspräsidentin Barbara Stamm

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  • Melanie Huml, Bayersiche Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, beim Bayerischen Hospizpreis 2019

    Melanie Huml, Bayersiche Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, beim Bayerischen Hospizpreis 2019

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  • Podium bei der Verleihung des Bayerischen Hospizpreises 2019. Staatsministerin Melanie Huml, Dr. Rainer Schäfer (Vorsitzender des Stiftungsrats der BSH), ehemalie Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Moderatorin Eva Grünbauer und Dr. Thomas Binsack (v.l.)

    Podium bei der Verleihung des Bayerischen Hospizpreises 2019. Staatsministerin Melanie Huml, Dr. Rainer Schäfer (Vorsitzender des Stiftungsrats der BSH), ehemalie Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Moderatorin Eva Grünbauer und Dr. Thomas Binsack (v.l.)

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Stiftungspreis Ehrenamt 2019 der Bayerischen Stiftung Hospiz

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Stiftungspreis Ehrenamt 2019 der Bayerischen Stiftung Hospiz

Christine Meseth-Voß, Helene Peter und Rosi Jarema wurde mit dem Stiftungspreis Ehrenamt 2019 der Bayerischen Stiftung Hospiz ausgezeichnet.

Stiftungspreis Projekt 2019 der Bayerischen Stiftung Hospiz

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Stiftungspreis Projekt 2019 der Bayerischen Stiftung Hospiz

Der Stiftungspreis Projekt 2019 der Bayerischen Stiftung Hospiz ging an die ökumenische Hospizgruppe-Gehörlose der Diözese Würzburg.