Familie im Garten beim Essen.

Vorsorge

Vorsorge und Früh­erkennung schützen unsere Gesundheit, Gesund­heits­för­derung und Prävention eröffnen Chancen und Möglich­keiten in jedem Lebens­alter. Besonders erfolg­reich sind sie, wenn es gelingt, das persön­liche Verhalten des Einzelnen und die Lebenswelt nach­haltig gesund­heits­ori­en­tiert zu verändern.

Praxis Mensch: Thema Prävention

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Ja

Gesund Leben

Es gibt viel, was wir dafür tun können, so gesund wie möglich durchs Leben zu gehen.

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Impfen

Ziel von Impfungen ist es, Infek­ti­ons­krank­heiten vorzu­beugen, bei denen schwere Kompli­ka­tionen, wie zum Beispiel Hirn­haut­ent­zündung, Schä­di­gungen des Herz­muskels, Lähmungen, Unfrucht­barkeit etc., auftreten oder die sogar tödlich verlaufen können.

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Infek­ti­ons­schutz

Infek­ti­ons­krank­heiten stellen unser Gesund­heits­system immer wieder vor enorme Heraus­for­de­rungen. Dank des Einsatzes von Anti­biotika hat sich die Behandlung von bakte­ri­ellen Infek­ti­ons­krank­heiten zwar erheblich verbessert.

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Psychische Gesundheit

Die Tabui­sierung psychi­scher Störungen hat in den letzten Jahren abge­nommen. Das ist erfreulich. Dennoch ist der Umgang mit psychi­schen Störungen für Betroffene und die Gesell­schaft nach wie vor mit Ängsten, Scham und Abwehr verbunden. Das verzögert häufig eine adäquate und recht­zeitige Inan­spruch­nahme profes­sio­neller Hilfe.

Psychische Erkran­kungen stehen mitt­ler­weile an vierter Stelle aller gesund­heit­lichen Beein­träch­ti­gungen und nehmen konti­nu­ierlich zu. Zehn Prozent des Kran­ken­standes sind auf psychische Krank­heiten zurück­zu­führen. Nach Schät­zungen der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sation wird im Jahr 2020 Depression eine der häufigsten Erkran­kungen sein. 

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Sucht und Abhän­gigkeit:

Vorbeugen, schützen, helfen

Sucht hat viele Formen und viele Ursachen. Wissen­schaftler unter­scheiden soge­nannte stoff­ge­bundene Süchte, also die Abhän­gigkeit von Substanzen wie Alkohol, Tabak, Medi­ka­menten oder ille­galen Drogen, und nicht-stoff­ge­bundene Süchte, zu denen Ess-Störungen oder die Glück­spiel­sucht gehören. In jüngster Zeit wird auch der über­mäßige Konsum neuer Medien als „Inter­net­sucht“ oder „Online-Sucht“ disku­tiert. Defi­nierte Krank­heits­bilder gibt es hier aber noch nicht. 

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Umwelt­ein­wirkung

Der Mensch ist in der Umwelt und Zuhause biolo­gi­schen, chemi­schen, physi­ka­li­schen und psychi­schen Faktoren ausge­setzt. Auf diesen Seiten erfahren Sie, wie Sie sich schützen können. 

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  • Ganz schön gemein! Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen

    Ganz schön gemein! Psychische Gesundheit bei Kindern und Jugend­lichen

    Unsere Schwer­punkt­kam­pagne 2016 widmet sich der psychi­schen Gesundheit. Zunächst wird die Lage bei den Kindern und Jugend­lichen in den Fokus gerückt. Dabei geht es zum Beispiel um Ess-Störungen wie Mager­sucht und um Depres­sionen.

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  • Headerbild zum Thema Masern. Ein nackter Fuß tritt auf ein Spielzeug.

    Masern – keine harmlose Kinder­krankheit

    Masern sind eine hoch anste­ckende Krankheit. Sie wird durch Viren verur­sacht. An Masern erkranken nicht nur unge­impfte Kinder, sondern auch zunehmend nicht oder nicht ausrei­chend geimpfte (junge) Erwachsene. Eine Impfung ist das wirkungs­vollste Mittel, dieser Krankheit vorzu­beugen.

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  • Motiv zur Kampagne Ich.mach.mit. Alles, was gesund ist.

    Ich. Mach. Mit. Alles, was gesund ist.

    Vor allem 2015 drehte sich alles um die Gesundheit der Kinder in Bayern. Unter dem Motto „Ich. Mach. Mit. Alles, was gesund ist.“ rückte Staats­mi­nis­terin Melanie Huml mit zahl­reichen Partner die Kinder­ge­sundheit in den Mittel­punkt.

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  • Mädchen mit Kopfhörern.

    Earaction

    Das mensch­liche Gehör ist unun­ter­brochen im Einsatz. Selbst im Schlaf werden Geräusche wahr­ge­nommen. Erfahren Sie hier, wie unser Ohr funk­tio­niert und wie Sie sich vor Schä­di­gungen durch Lärm schützen können.

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  • Motiv zur Kampagne Sonne(n) mit Verstand - statt Sonnenbrand - Mutter mit Kleinkind

    Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnen­brand

    Mit den ersten Sonnen­strahlen im Frühling beginnt die Zeit des Sonnen­badens. Für viele ist die gebräunte Haut auch zum Schön­heits­ideal geworden. Die fatalen gesund­heit­lichen Folgen über­mä­ßiger Sonnen­ein­wirkung werden dabei häufig unter­schätzt: Haut­krebs.

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  • Mit Sicherheit besser

    Die Kampagne wirbt für konse­quenten Schutz vor einer Infektion mit dem HI-Virus oder einer anderen sexuell über­trag­baren Krankheit und soll die Bereit­schaft zu einem Test erhöhen. Außerdem setzt sie sich gegen eine Stig­ma­ti­sierung und für mehr Soli­da­rität mit Betrof­fenen ein.

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  • Zecken-Weibchen auf Grashalm

    Zecken – Ich bin geschützt. Du auch?

    In der Animation „Zecken – Ich bin geschützt. Du auch?“ beant­wortet das Baye­rische Staats­mi­nis­terium für Gesundheit und Pflege wichtige Fragen zum Schutz vor Zecken­stichen.

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  • Korpulenter Mann mit Messer und Gemüse.

    Diabetes bewegt uns

    Diabetes mellitus betrifft in Bayern bereits bis zu 1,2 Millionen Menschen. Die meisten Betrof­fenen leiden an der soge­nannten Typ-2-Erkrankung, die viel mit unserem Lebensstil zu tun hat. Hier erfahren Sie Näheres über die „Zucker­krankheit“ sowie zu Ange­boten des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­riums für Gesundheit und Pflege im Hinblick auf diese häufige Volks­krankheit.

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Häufig gestellte Fragen

Wie stärkt der Frei­staat Gesund­heits­för­derung und Prävention? 

Gesund­heits­för­derung und Prävention sind Kern­an­liegen baye­ri­scher Gesund­heits­po­litik. Es gilt, Bürge­rinnen und Bürger bei ihrer Entscheidung für eine gesund­heits­för­der­liche Lebens­weise zu unter­stützen, gesunde Lebens­welten zu gestalten und die gesund­heit­liche Chan­cen­gleichheit zu fördern. Diese Ziele schreibt der Baye­rische Präven­ti­onsplan fest, den Staats­mi­nis­terin Melanie Huml in ihrer Regie­rungs­er­klärung am 19. Mai 2015 vorgelegt hat.

Der Baye­rische Präven­ti­onsplan

Vier zentrale Hand­lungs­felder legt dieser Plan fest. Es sind das gesunde Aufwachsen in der Familie, in Kinde­ta­ges­ein­rich­tungen und Schule, Gesund­heits­kom­petenz in der Arbeitswelt und betrieb­liche Präven­ti­ons­kultur, gesundes Altern im selbst­be­stimmten Lebens­umfeld und –als Quer­schnitts­thema über alle Bereiche hinweg – die gesund­heit­liche Chan­cen­gleichheit.

Zur Unter­stützung des Präven­ti­ons­plans haben sich mehr als 100 maßgeb­liche Verbände, Einrich­tungen und Orga­ni­sa­tionen in Bayern frei­willig verpflichtet. Als Partner im Bündnis für Prävention tragen sie dazu bei, den Plan mit Leben zu füllen.

Trag­fähige Struk­turen

Die Ausgangs­basis dafür ist günstig: In vielen Bereichen der Gesell­schaft gibt es bereits großes Enga­gement für die Stärkung der Gesundheit. Wie viel­fältig dies ist, zeigen beispielhaft immer wieder die zahl­reichen Beiträge zum Wett­bewerb um den Baye­ri­schen Präven­ti­ons­preis.

Zugleich haben wir im Frei­staat nach­haltige Struk­turen geschaffen: Dazu gehören das Zentrum für Prävention und Gesund­heits­för­derung im Baye­ri­schen Landesamt für Gesundheit und Lebens­mit­tel­si­cherheit, die Präven­ti­ons­ma­nager der sieben baye­ri­schen Regie­rungs­be­zirke und das groß ange­legte Projekt der Gesund­heits­re­gionen plus.

Im Rahmen der Initiative Gesund.Leben.Bayern. fördern wir seit Jahren wegwei­sende Modell­pro­jekte für Gesund­heits­för­derung und Prävention.

Jähr­liche Schwer­punkt­themen lenken die Aufmerk­samkeit auf besonders dring­liche Fragen, etwa auf Krebs­er­kran­kungen, Diabetes mellitus oder die Kinder­ge­sundheit.

All diese Maßnahmen tragen auch zur Umsetzung des „Gesetzes zur Stärkung der Gesund­heits­för­derung und der Prävention“ („Präven­ti­ons­gesetz“) auf Landes­ebene bei.