Fachkräfte, Pflegekräfte im Gespräch

Für Fach- und Pflegekräfte

In Bayern arbeiten rund 135.000 Menschen im Pflegebereich. Unsere Themen für Sie!

„Eure Sorge fesselt mich“ – Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege

„Eure Sorge fesselt mich“ ist eine Kampagne des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Sie sensibilisiert pflegende Angehörige und Personal in Pflegeeinrichtungen und stellt bewährte Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen vor.

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Herzwerker

Die Initiative „HERZWERKER“ des Bayerischen Gesundheits- und Pflegeministeriums wurde speziell für die Gewinnung von Schulabsolventen für die Altenpflege ins Leben gerufen. Die Kampagne richtet sich aber auch an Menschen mit Migrationshintergrund.

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Gemeinsam.Direkt.Stark. Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern

In der Vereinigung der Pflegenden in Bayern können Pflegekräfte und ihre Verbände freiwillig Mitglied werden. Wichtige Aufgaben sind die Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege und die Mitwirkung an Gesetzgebungsvorhaben.

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  • Eine Pflegekraft mit dem Schriftzug: Wer mich vertritt, entscheide ich.

    „Vereinigung der Pflegenden in Bayern“ errichtet

    Für Bayerns Pflegekräfte hat der 1. Mai in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. Denn an diesem Tag ist das Gesetz in Kraft getreten, mit dem die „Vereinigung der Pflegenden in Bayern“ errichtet wird.

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  • Eine Hand liegt auf den Händen eines ältern Herren.

    2. Bayerischer Fachtag Demenz 2016

    Der 2. Bayerische Fachtag Demenz fand am 21. September 2016 in Nürnberg statt. Er widmete sich der Kommunikation mit Demenzkranken.

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  • 4. Bayerischer Patientenfürsprechertag

    100 Teil­neh­me­rinnen und Teil­nehmer aus allen Regionen Bayerns besuchten den 4. Baye­ri­schen Pati­en­ten­für­spre­chertag am 22. Juni 2016 in Regensburg. Schwer­punkt war die Zusam­men­arbeit von Selbst­hilfe und Kran­kenhaus sowie die Einbe­ziehung der Pati­en­ten­für­spre­che­rinnen und Pati­en­ten­für­sprecher in diese Zusam­men­arbeit.

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Prüfleitfaden für Einrichtungen der Pflege und Menschen mit Behinderungen in Bayern

Instrument zur Qualitätssicherung

Der Prüfleitfaden für Einrichtungen der Pflege und Behindertenhilfe stellt ein Instrument dar, das die Fachstellen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen bei ihrer Arbeit unterstützt. Es legt die Vorgehensweise bei der Überprüfung von stationären Altenpflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, stationären Hospizen sowie betreuten Wohngruppen dem Grunde nach fest. Gleichzeitig schafft der Prüfleitfaden dadurch für alle Beteiligte Transparenz.

Grundlage für einheitliches Vorgehen

Zusammen mit der zwölftägigen Fortbildung zum FQA-Auditor ist er die Grundlage für ein qualitätsgesichertes, bayernweit einheitliches Vorgehen im multiprofessionellen Team. Dies besteht in der Regel aus Ärzten, Sozialpädagogen, Verwaltungskräften und Pflegekräften. Ein einheitliches Vorgehen ist mehr denn je von großer Bedeutung, da die Ergebnisse der Überprüfungen der FQA entsprechend dem Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) veröffentlicht werden. Damit leisten die FQA nicht nur einen wichtigen Beitrag als Anwalt der Bewohnerinnen und Bewohner, sondern bieten mit der Veröffentlichung des Prüfberichts in einer standardisierten und verständlichen Form Orientierung für Interessierte an einem Einrichtungsplatz.

Anpassung an aktuelle Entwicklungen

Der Prüfleitfaden ist ein dynamisches Werk, das an die aktuellen fachlichen und rechtlichen Entwicklungen angepasst werden und den Erkenntnissen aus der Praxis der Anwendung des Prüfleitfadens Rechnung tragen muss.

Der Prüfleitfaden wird derzeit überarbeitet.

Schutz von Würde und Selbständigkeit

Im Mittelpunkt stehen der Schutz von Würde und Selbstständigkeit der Bewohnerin und des Bewohners sowie die Sicherung ihrer Lebensqualität. Im Unterschied zu anderen Prüfinstrumenten stellt der Prüfleitfaden deshalb die Ergebnisqualität in den Vordergrund und beinhaltet einen verstehenden (hermeneutischen) Ansatz (siehe auch A.3.1 Grundsätze der Urteilsbildung). Ausgangspunkt für jegliche Beurteilung ist stets die unbefangene Wahrnehmung von Lebenssituationen der Bewohnerinnen und Bewohner. Dabei können Lebenssituationen ggf. aus verschiedenen Perspektiven wahrgenommen werden.

Beispiel:

  • Begutachtung der Pflege einer Bewohnerin bzw. eines Bewohners durch die Inaugenscheinnahme des pflegerischen Zustandes durch die Pflegefachkraft der FQA.
  • Abrundung der Feststellungen, zum Beispiel durch ein Gespräch mit der Bezugspflegekraft.
  • Ergänzung durch eine Überprüfung der Pflegedokumentation der betreffenden Bewohnerin beziehungsweise des betreffenden Bewohners.

Prüfleitfaden herunterladen

Den Prüfleitfaden für Einrichtungen der Pflege und Behindertenhilfe in Bayern aus dem Jahr 2012 finden Sie in unserem Download-Bereich. Der Zugriff ist passwortgeschützt. Für die Zugangsdaten schicken Sie bitte eine E-Mail an download@stmgp.bayern.de.

Publikationen zum Thema

  • Informationsblatt der Vereinigung der Pflegenden in Bayern

  • Betreuung von demenzkranken Menschen im Allgemeinkrankenhaus

  • Menschen mit Behinderung im Krankenhaus – Hinweise zum Krankenhausaufenthalt insbesondere von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung

  • Ethische Handlungsorientierung in der Hospiz- und Palliativversorgung

  • Palliative Care und Hospizarbeit in der Behindertenhilfe