Krankenhaus von innen.

Aktuelle Themen aus der Gesund­heits­ver­sorgung

Aufgabe der Gesund­heits­ver­sorgung ist es, Ihre Gesundheit zu erhalten, zu fördern und im Fall einer Erkrankung sie wieder­her­zu­stellen. Wir bieten Ihnen die aktu­ellsten Informationen aus den verschie­denen Bereichen der Gesund­heits­ver­sorgung.

Minis­terrat beschließt umfas­sendes Sicher­heits­konzept

Bei seiner Klau­sur­tagung am 28. Juli 2016 in St. Quirin am Tegernsee hat der Minis­terrat ein umfas­sendes Sicher­heits­konzept infolge der schreck­lichen Gescheh­nisse in Würzburg, München und Ansbach beschlossen. Dieses beinhaltet u.a. folgende Maßnahmen: Wir schaffen einen Krisen­dienst für Menschen in psychi­schen Notlagen. Das Gesetz zur Hilfe und zum Schutz psychisch erkrankter Menschen wird derzeit mit allen Betei­ligten vorbe­reitet und wird die recht­liche Grundlage für diesen Krisen­dienst legen. Hoch­spe­zia­li­sierte Berater werden bayernweit Betrof­fenen und deren Ange­hö­rigen rund um die Uhr zur Verfügung stehen und bei Bedarf schnelle Hilfe veran­lassen. Wir werden die Gesund­heits­ver­waltung weiter stärken, um die Situation von Menschen mit psychi­schen Erkran­kungen zu verbessern. Hierbei sollen Stra­tegien und Konzepte weiter entwi­ckelt werden.

Staatsministerin Melanie Huml. Bei seiner Klausurtagung am 28. Juli 2016 in St. Quirin am Tegernsee hat der Ministerrat ein umfassendes Sicherheitskonzept infolge der schrecklichen Geschehnisse in Würzburg, München und Ansbach beschlossen.

Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml nach der Pres­se­kon­ferenz in St. Quirin am 28. Juli 2016

Rolle des Öffent­lichen Gesund­heits­dienstes und Finan­zierung der Gesetz­lichen Kran­ken­kassen im Mittel­punkt der 89. Gesund­heits­mi­nis­ter­kon­ferenz

Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml nahm an der 89. Gesund­heits­mi­nis­ter­kon­ferenz (GMK) am 29. und 30. Juni 2016 in Rostock-Warne­münde teil. Schwer­punkt­thema der GMK war die Stärkung des Öffent­lichen Gesund­heits­dienstes (ÖGD). Die Minis­te­rinnen und Minister betonten die unver­zichtbare Rolle des ÖGD im Gesund­heits­wesen und haben einstimmig beschlossen das Image des ÖGD zu verbessern. Der ÖGD soll bei der Planung und Gestaltung regio­naler Versor­gungs­kon­zepte eine aktive Rolle spielen. Zur Sicher­stellung der Aufgaben, die sich vom Gesund­heits­schutz der Bevöl­kerung, der Gesund­heits­för­derung und Gesund­heits­vor­sorge bis zur Mitge­staltung und Mitwirkung bei der Gesund­heits­ver­sorgung erstrecken, muss der ÖGD mit adäquaten Ressourcen ausge­stattet werden. Um genügend Personal für den ÖGD gewinnen zu können, fordert die GMK eine Anpassung der Gehälter der Ärztinnen und Ärzte im ÖGD in Anlehnung an die Vergütung in Kran­ken­häusern.

Huml  setzte sich nach­drücklich für eine ange­messene Finan­zierung der Beiträge zur Gesetz­lichen Kran­ken­ver­si­cherung (GKV) für Arbeits­lo­sengeld-II-Empfänger durch den Bund ein.

Bei der Finan­zierung der Gesund­heits­ver­sorgung von Arbeits­lo­sengeld-II-Empfängern müsse das Defizit der Kran­ken­kassen endlich beseitigt werden. Die durch­schnitt­lichen Leis­tungs­aus­gaben pro Arbeits­lo­sengeld-II-Bezieher betragen mindestens 200 Euro monatlich. Die derzeit geplante Erhöhung der Zuweisung des Bundes für ALG-II-Bezieher um 4,17 Euro auf 94,53 Euro sei daher bei Weitem nicht ausrei­chend. Die Lücke müsse der Bund schließen.

Die GMK befasste sich in einer umfang­reichen Tages­ordnung mit viel­fäl­tigsten, für die Gesund­heits­ver­sorgung und Pflege bedeut­samen Themen. Sie reichte von der zukünf­tigen Ausge­staltung der Gesund­heits­berufe, der medi­zi­ni­schen Versorgung von Flücht­lingen, der Bekämpfung von Abrech­nungs­betrug in der Pflege bis zur künf­tigen Ausge­staltung des Medi­zin­stu­diums. In der GMK beraten die Gesund­heits­mi­nis­te­rinnen und Gesund­heits­mi­nister der Länder.

89. Gesundheitsministerkonferenz in Rostock. Quelle: Gesundheitsministerkonferenz 2016

89. Gesund­heits­mi­nis­ter­kon­ferenz in Rostock. Foto: Gesund­heits­mi­nis­ter­kon­ferenz 2016

Morbi­di­täts­ori­en­tierter Risi­ko­struk­tur­aus­gleich (Morbi-RSA)

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml stellt das Gutachtens Morbi-RSA am 23. Juni 2016 in Berlin vor.

Seit 1996 können Bürger ihre Kran­ken­kasse frei wählen. Bis dahin hingen die Einnahmen einer Kran­ken­kasse vor allem vom Einkommen und die Ausgaben vom Gesund­heits­zu­stand ihrer Mitglieder ab. Um in einem immer freieren Wett­bewerb mit güns­tigen Beiträgen erfolg­reich zu sein, hätten die Kran­ken­kassen also lediglich darauf abzielen müssen, möglichst junge und gesunde Mitglieder mit hohen finan­zi­ellen Einnahmen zu gewinnen. Tragendes Grund­prinzip der gesetz­lichen Kran­ken­ver­si­cherung ist aber die Soli­da­rität. Das heißt, dass jeder Versi­cherte unab­hängig von seinem Einkommen und seinen Krank­heits­ri­siken, die gleichen medi­zi­nisch notwen­digen Leis­tungen erhalten soll. Die Versi­cherten der gesetz­lichen Kran­ken­ver­si­cherung (GKV) sind dazu eine Soli­dar­ge­mein­schaft, bei der durch einkom­mens­ab­hängige Beiträge in einem gewissen Rahmen der finan­ziell Leis­tungs­fä­higere den weniger Leis­tungs­fä­higen unter­stützt.

Ziel des schon seit 1994 exis­tie­renden Risi­ko­struk­tur­aus­gleichs (RSA) war es, den Wett­bewerb zwischen den Kran­ken­kassen und Soli­da­rität zwischen den Versi­cherten gleich­zeitig zu ermög­lichen. Vor allem sollte eine Risi­ko­s­e­lektion zu Lasten Kranker ausge­schlossen werden.  Anreize für einen Wett­bewerb der Kran­ken­kassen um „gesunde Versi­cherte“ sollten mini­miert werden.

Als Ausgleichs­fak­toren dienten bis 2009 die Kriterien Alter, Geschlecht und Bezug einer Rente wegen Erwerbs­min­derung. Ab 2002 bis 2008 wurden auch chro­nisch Erkrankte berück­sichtigt, wenn sie an einem struk­tu­rierten Behand­lungs­pro­gramm (Disease-Management-Programm) teil­nahmen.

Durch Einführung des Gesund­heits­fonds mit dem GKV-Wett­be­werbs­stär­kungs­gesetz wurde die Finan­zierung des Gesund­heits­wesens neu gestaltet und gleich­zeitig der RSA in Bezug auf die Krank­heits­ri­siken (Morbi­dität) erweitert. Neben den Merk­malen Alter, Geschlecht und Bezug einer Erwerbs­min­de­rungs­rente werden nun auch Versi­cherte mit kosten­in­ten­siven chro­ni­schen oder schwer­wie­genden Krank­heiten berück­sichtigt. Hierfür wurden 80 Krank­heiten ausge­wählt. Je nach Zusam­men­stellung der einzelnen Merkmale erhalten die Kran­ken­kassen für ihre Versi­cherten eine Grund­pau­schale, die durch Zu- oder Abschläge ange­passt wird. Der RSA wird deswegen nun als „Morbi-RSA“ bezeichnet.

Damit wird erreicht, dass eine Häufung kranker, vor allem chro­nisch kranker Versi­cherter, bei einer einzelnen Kran­ken­kasse für diese nicht zwangs­läufig mit gravie­renden Wett­be­werbs­nach­teilen verbunden ist.

Der Morbi-RSA: Aktu­elles Gutachten bestätigt Konse­quenzen des derzei­tigen Zuwei­sungs­systems für die baye­ri­schen Versi­cherten

Das Zuwei­sungs­system sollte für einen ange­mes­senen Ausgleich und faire Wett­be­werbs­be­din­gungen sorgen. In seiner derzei­tigen Ausge­staltung wird es dieser Aufgabe jedoch nicht hinrei­chend gerecht, weil es regionale Kosten­un­ter­schiede nicht berück­sichtigt. In den Jahren 2009 bis 2014, so ein von Prof. Dr. Volker Ulrich, Prof. Dr. Eberhard Wille und Prof. Dr. Gregor Thüsing im Auftrag des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­riums für Gesundheit und Pflege erstelltes Gutachten vom Juni 2016, hat sich die Unter­de­ckung der Leis­tungs­aus­gaben der Kran­ken­kassen in Bayern auf insgesamt mindestens eine Milliarde Euro aufsum­miert. Staats­mi­nis­terin Melanie Huml kriti­siert den Umstand, dass sich für den baye­ri­schen Beitrags­zahler durch das derzeitige Zuwei­sungs­system auf mehreren Ebenen Nach­teile ergeben. Zum einen, so die Minis­terin, zahle dieser über­durch­schnittlich viel in den Gesund­heits­fonds ein, zum anderen erhalte er daraus zu wenig zurück.

Das neue Gutachten zeigt darüber hinaus, dass Bayern nicht nur auf der Ausga­ben­seite Geld verliert, sondern auch auf der Einnah­men­seite Versi­cher­ten­gelder aus Bayern in andere Bundes­länder abge­flossen sind. Staats­mi­nis­terin Huml weist darauf hin, dass im Morbi- RSA regionale Unter­schiede mehr Beachtung finden müssen. Bayern als Hochlohn- und Hoch­preis­region wird andern­falls über­durch­schnittlich belastet.

Professor Ulrich bezweifelt, dass sich der im Gutachten erläu­terte Trend verändern wird. Er geht davon aus, dass Unter­de­ckungen in der gesetz­lichen Kran­ken­ver­si­cherung für Bayern weiterhin eine enorme Belastung darstellen werden. Professor Wille führt aus, dass mögliche Reformen Regio­nal­kom­po­nenten stärker berück­sich­tigen müssen. Professor Thüsing weist nach, dass die Einführung einer derar­tigen Regio­nal­kom­po­nente mit der Verfassung im Einklang steht.

Das 2016 veröf­fent­lichte Gutachten bestätigt ein früheres Gutachten im Auftrag des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­riums für Gesundheit und Pflege aus dem Jahr 2014. Durch die zum 1. Januar 2015 einge­führte neue Finanz­sys­te­matik des GKV-Finanz­struktur- und Qualitäts-Weiter­ent­wick­lungs­gesetz (GKV-FQWG) mit kassen­in­di­vi­du­ellen Zusatz­bei­trags­sätzen wurde die regionale Unaus­ge­wo­genheit der Zuwei­sungen des Morbi-RSA unter­strichen.

Vorstellung des Gutachtens Morbi-RSA am 23. Juni 2016 in Berlin. Die Gutachter Prof. Dr. Gregor Thüsing, Universität Bonn, Prof. Dr. Volker Ulrich, Universität Bayreuth und Prof. Dr. Eberhard Wille (v.l.) mit Staatsministerin Melanie Huml.

Die Gutachter Prof. Dr. Gregor Thüsing, Univer­sität Bonn, Prof. Dr. Volker Ulrich, Univer­sität Bayreuth und Prof. Dr. Eberhard Wille (v.l.) mit Staats­mi­nis­terin Melanie Huml.

Publi­ka­tionen zum Thema

Präsen­tation zur Vorstellung 2016 und Gutachten Morbi-RSA (2014) herun­ter­laden

Die Präsen­tation zur Vorstellung des Gutachtens von 2016, das am 23. Juni 2016 in Berlin vorge­stellt wurde, sowie den Endbe­richt „Zur Berück­sich­tigung einer regio­nalen Kompo­nente im morbi­di­täts­ori­en­tierten Risi­ko­struk­tur­aus­gleich (Morbi-RSA)“ aus dem Jahr 2014 finden Sie in unserem Download-Bereich. Der Zugriff ist pass­wort­ge­schützt. Für die Zugangs­daten schicken Sie bitte eine E-Mail an download@stmgp.bayern.de.

Präim­plan­ta­ti­ons­dia­gnostik (PID)

Was bedeutet PID?

Als Präim­plan­ta­ti­ons­dia­gnostik bezeichnet man die gene­tische Unter­su­chung von Zellen eines durch künst­liche Befruchtung erzeugten Embryos, bevor dieser in die Gebär­mutter über­tragen wird.

Wann darf eine PID durch­ge­führt werden?

Gemäß § 3a Embryo­nen­schutz­gesetz darf die PID nur durch­ge­führt werden, wenn folgende Voraus­set­zungen erfüllt sind:

  1. In medi­zi­ni­scher Hinsicht ist erfor­derlich, dass auf Grund der gene­ti­schen Dispo­sition der Frau, von der die Eizelle stammt, oder des Mannes, von dem die Samen­zelle stammt, oder von beiden für deren Nach­kommen das hohe Risiko einer schwer­wie­genden Erbkrankheit besteht. Die PID darf auch zur Fest­stellung einer schwer­wie­genden Schä­digung des Embryos vorge­nommen werden, die mit hoher Wahr­schein­lichkeit zu einer Tot- oder Fehl­geburt führen wird.
  2. Die Pati­entin muss zu den medi­zi­ni­schen, psychi­schen und sozialen Folgen der gewünschten gene­ti­schen Unter­su­chung beraten und aufge­klärt worden sein. Dabei muss die Aufklärung vor der Einholung der Einwil­ligung der Pati­entin statt­finden.
  3. Eine Ethik­kom­mission muss die Einhaltung der unter 1. genannten Voraus­set­zungen geprüft und eine zustim­mende Bewertung abge­geben haben.
  4. Die PID muss durch eine hierfür quali­fi­zierte Ärztin oder einen hierfür quali­fi­zierten Arzt in für die PID staatlich zuge­las­senen Zentren durch­ge­führt werden.
Die Baye­rische Ethik­kom­mission für Präim­plan­ta­ti­ons­dia­gnostik ermög­licht es, betrof­fenen Eltern zu helfen. Zugleich stellt sie sicher, dass die Möglich­keiten, welche sich aus der PID ergeben, verant­wor­tungsvoll genutzt werden. Dem Schutz des Lebens muss die höchste Prio­rität einge­räumt werden.
Melanie Huml, Staats­mi­nis­terin

Um die PID in Bayern durch­führen zu können, ist für Sie folgendes zu tun:

  • 1 Schritt

    Um die PID in Bayern durch­führen zu können, ist für Sie folgendes zu tun:

    Kontak­tieren Sie ein PID-Zentrum und lassen Sie sich von den Fach­leuten vor Ort über alle Aspekte der beab­sich­tigten Unter­su­chung beraten. 

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  • 4 Schritt

    Kontak­tieren Sie ein PID-Zentrum und lassen Sie sich von den Fach­leuten vor Ort über alle Aspekte der beab­sich­tigten Unter­su­chung beraten.

    Die Kommission über­mittelt Ihnen innerhalb von drei Monaten nach Vorliegen der erfor­der­lichen Angaben und voll­stän­digen Unter­lagen die Entscheidung über Ihren Antrag.

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  • 5 Schritt

    Die Kommission über­mittelt Ihnen innerhalb von drei Monaten nach Vorliegen der erfor­der­lichen Angaben und voll­stän­digen Unter­lagen die Entscheidung über Ihren Antrag.

    Hat die Kommission dem Antrag zuge­stimmt, kann die PID in dem baye­ri­schen PID-Zentrum Ihres Vertrauens durch­ge­führt werden. 

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Baye­rische Ethik­kom­mission für PID 

Die Baye­rische Ethik­kom­mission für Präim­plan­ta­ti­ons­dia­gnostik hat die Aufgabe, die Zuläs­sigkeit der Durch­führung einer PID zu bewerten. Hierbei werden medi­zi­nische, psychische, soziale und ethische Aspekte berück­sichtigt.

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Zulassung eines Zentrums für Präim­plan­ta­ti­ons­dia­gnostik

Voraus­setzung für die Zulassung als PID-Zentrum ist ein schrift­licher Antrag. Dem Antrag müssen die notwen­digen Unter­lagen und Nach­weise beigefügt sein.

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Förder­pro­gramm zum Erhalt und zur Verbes­serung der medi­zi­ni­schen Versorgung

Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml will mehr Ärzte für den länd­lichen Raum gewinnen. Bereits 2012 wurde das Programm zum Erhalt und zur Verbes­serung der ärzt­lichen Versorgung aufgelegt. Für die Jahre 2015 und 2016 stehen insgesamt 11,7 Mio. Euro zur Verfügung. Mit dieser Initiative setzt das Gesund­heits­mi­nis­terium einen klaren Anreiz zur Nieder­lassung im länd­lichen Raum und unter­stützt damit die Kassen­ärzt­liche Verei­nigung Bayerns, die für die Sicher­stellung der vertrags­ärzt­lichen Versorgung in ganz Bayern zuständig ist.

Im Rahmen des Förder­pro­gramms werden Haus­ärzte und fami­li­ennahe Arzt­gruppen mit einer Anschub­fi­nan­zierung von bis zu 60.000 Euro unter­stützt sofern sie sich in Gemeinden mit nicht mehr als 20.000 Einwohnern nieder­lassen (bei Kinder- und Jugend­psych­iatern in Gemeinden mit nicht mehr als 40.000 Einwohnern). Voraus­setzung ist: Es muss sich um nicht über­ver­sorgte Regionen handeln. Bislang konnten in Bayern dadurch bereits über 150 Nieder­las­sungen und Filialen gefördert werden.

Ferner werden aktuell 81 Medi­zin­stu­denten aus ganz Bayern mit einem Stipendium in Höhe von 300 Euro monatlich unter­stützt. Dafür haben sie sich bereit erklärt, ihre Fach­arzt­wei­ter­bildung im länd­lichen Raum zu absol­vieren und dort anschließend für mindestens fünf Jahre tätig zu sein. Außerdem werden inno­vative Versor­gungs­kon­zepte gefördert.

Arzt unterschreibt Papiere.

Nieder­lassung von Ärztinnen und Ärzten im länd­lichen Raum 

Die Nieder­lassung von Ärzten im länd­lichen Raum wird daher gefördert und Medi­zin­stu­die­rende mit einem Stipendium unter­stützt.

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Stipen­di­en­pro­gramm für Medi­zin­stu­die­rende

Ziel des Stipen­di­en­pro­gramms ist, Medi­zin­stu­den­tinnen und -studenten früh­zeitig für eine spätere Tätigkeit im länd­lichen Raum zu moti­vieren, um auch in Zukunft eine flächen­de­ckende und möglichst wohn­ortnahe medi­zi­nische Versorgung auf hohem Niveau gewähr­leisten zu können.

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Förderung inno­va­tiver medi­zi­ni­scher Versor­gungs­kon­zepte

Die Förderung inno­va­tiver medi­zi­ni­scher Versor­gungs­kon­zepte ist eine von drei Säulen des StMGP-Förder­pro­gramms zum Erhalt der medi­zi­ni­schen Versorgung im länd­lichen Raum.

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