Mädchen mit Kopfhörern.

Hör- und Lärmschutz – earaction – Is it loud?

Das menschliche Gehör ist ununterbrochen im Einsatz. Selbst im Schlaf werden Geräusche wahrgenommen. Erfahren Sie hier, wie unser Ohr funktioniert und wie Sie sich vor Schädigungen durch Lärm schützen können.

Das menschliche Gehör macht keine Pause. Selbst im Schlaf funktioniert das Gehör als Warnsystem, indem es manche Geräusche wahrnimmt und andere herausfiltert. Hören heißt nicht nur Sprache und Umwelt wahrzunehmen. Schädigungen des Gehörs können neben der Schwerhörigkeit auch zu Gleichgewichtsproblemen und Schwindel führen. Lautstärke, Stress oder übertriebene Hygiene können das Gehör zum Teil sogar dauerhaft schädigen.

Die Gefahr für das Gehör bei Konzerten und Besuchen in Diskos wird oft unterschätzt. Auch der übertriebene Gebrauch von MP3-Playern kann unangenehme Folgen haben. Immer häufiger sind junge Menschen von Lärmschwerhörigkeit betroffen.
Melanie Huml, Staatsministerin

Das Ohr

Klicken Sie mit der Maus in die Zeichnung, um Informationen zu Namen und Funktion des jeweiligen Bereichs sowie zu Beschwerden und Erkrankungen zu erhalten.

Querschnitt durch das menschliche Ohr

Ohrmuschel - interner LinkOhrmuschel - interner LinkGehörgang - interner LinkGehörgang - interner LinkTrommelfell - interner LinkTrommelfell - interner LinkPaukenhöhle - interner LinkPaukenhöhle - interner LinkOhrtrompete - interner LinkOhrtrompete - interner LinkSchnecke - interner LinkSchnecke - interner LinkHörnerv - interner LinkHörnerv - interner LinkBogengänge - interner LinkBogengänge - interner LinkSteigbügel - interner LinkSteigbügel - interner LinkAmboss - interner LinkAmboss - interner LinkHammer - interner LinkHammer - interner LinkSchädelknochen - interner LinkSchädelknochen - interner Link

Das Gehör

Testen Sie Ihr Gehör! Finden Sie heraus, wie unterschiedlich Sie Tonhöhen wahrnehmen und erfahren Sie, wie dramatisch sich Hörschäden auswirken. Wir empfehlen Ihnen bei diesen Hörversuchen Kopfhörer zu verwenden.

Vorsicht! Bei den Ohrexperimenten muss die Systemlautstärke gezielt eingestellt werden. Für Schäden durch unsachgemäße oder eigenmächtige Einstellungen haftet ausschließlich der Anwender!

Referenzton und Grundeinstellungen für Hörversuche und Hörtest

Damit die Hör- und Schalldemos in etwa in der angegebenen Lautstärke (Dezibel) über Ihre Ohrhörer auch ausgegeben werden, muss die System- bzw. Programmgrundlautstärke auf etwa 50 Prozent eingestellt werden. Der abspielbare Referenzton ist dann etwa 40 Dezibel laut und sollte in ruhiger Umgebung zwar leise aber schon gut zu hören sein.

Stimmt das nicht, können Sie die Systemlautstärke so nachstellen, dass Sie den Referenzton zwar leise aber schon gut hören.

Wenn ein Pegelmessgerät verfügbar ist, kann man die Systemlautstärke genau so einstellen, dass der Testton mit einem Ohrhörer beim Messgerät die Anzeige 40 Dezibel erzeugt.

Info

Info

Deine Lautstärkeempfindlichkeit hängt nicht nur vom Schalldruck-Pegel ab, sondern auch von der Tonhöhe (Frequenz).Niedrige und hohe Frequenzen werden leiser wahrgenommen! Um also im Ohr für jede Frequenz dieselbe Lautstärke zu erzeugen, braucht man unterschiedliche Pegel (siehe auch bei Hörtest). Da aber eine gleiche Empfindung nur bei gleicher Reizung der Haarzellen hervorgerufen wird, ist dieser ohrrelevante Frequenz-Pegel-Zusammenhang bei jeder Lärmbewertung zu berücksichtigen.So entsteht der dB(A)-Pegel: Töne mit unterschiedlicher Frequenz aber immer gleichem dB(A) Pegel führen also in etwa zur gleichen Lautstärkeempfindung (Phonlinien). Dabei entspricht Phon den Dezibels bei 1000 Hz.

Mit einem Klick auf den Lautsprecher werden auf beiden Ohren Testtöne abgespielt. Rechts wird immer ein konstant lauter Ton mit 1000 Hz abgespielt. Auf der linken Seite hörst du den Ton mit der Frequenz und der Lautstärke, die du eingestellt hast. Wenn du die Lautstärke des rechten Referenztones ändern möchtest, wähle die 1000 Hz Frequenz aus und erhöhe oder erniedrige diese. Um die unterschiedliche Lautstärkeempfindlichkeit deines Ohrs im Bezug auf die Tonhöhe zu erleben kannst du folgendes Versuchen:

Wähle eine andere Frequenz als 1000 Hz aus

Erhöhe oder verringere die Lautstärke solange, bis sich die Tön auf deinem rechten und linken Ohr gleich laut anhöhren

Wähle die nächste Frequenz aus, bis du alle Frequenzen eingestellt hast

Schalte die Phonkurven ein und vergleiche deine Ergebnisse mit den dargestellen Phonkurven

Lautstärke

Die Lautstärkewahrnehmung hängt stark von der Art des Geräusches ab. So sind unsere Ohren für Pfeiftöne empfindlicher als für Basstöne. Dieser Zusammenhang muss bei der Lautstärkebewertung berücksichtigt werden und führt zum dB(A) Pegel bzw. zu den Kurven gleicher Lautstärke, den sogenannten Phon-Linien. Die individuelle Lautstärkeempfindlichkeit hängt nicht nur vom Schalldruck-Pegel ab, sondern auch von der Tonhöhe (Frequenz).

Niedrige und hohe Frequenzen werden leiser wahrgenommen! Um also im Ohr für jede Frequenz dieselbe Lautstärke zu erzeugen, braucht man unterschiedliche Pegel. Da aber eine gleiche Empfindung nur bei gleicher Reizung der Sinneszellen (Haarzellen) hervorgerufen wird, ist dieser ohrrelevante Frequenz-Pegel-Zusammenhang bei jeder Lärmbewertung zu berücksichtigen.

In der Grafik können Sie verschiedene Tonhöhen (Frequenzen) und Lautstärken (Pegel) so einstellen, dass bei linkem und rechtem Ohr etwa gleiche Lautstärkeempfindungen entstehen.

Hörtest

Verschaffen Sie sich hier einen Eindruck davon, was Ihr Gehör rund um die Uhr leistet. In diesem Hörtest geht es um Ihre Hörleistung! Der Hörtest ist nur ein orientierendes Verfahren, um grobe Auffälligkeiten im Hörvermögen zu erfassen.

Vorbereitung:
Ohrhörer in linkes und rechtes Ohr
Referenzton am Endgerät einstellen (siehe oben)
Möglichst keine Fremdgeräusche

Der Hörtest erfolgt getrennt für das linke und das rechte Ohr. Starten Sie die Tonausgabe. Klicken Sie auf „Stopp“, wenn Sie den Ton gerade so hören können.

Jeder Balken zeigt an, ab wann Du den Ton gehört hast. Diese Balken sollten noch im grünen 25-dB-Bereich liegen. Wenn nicht, wiederhole den Hörtest an einem anderen Ort oder zu anderer Tageszeit. Sind die Balken immer außerhalb des grünen Bereiches, sollte man bitte einen professionellen Hörtest beim Ohrenarzt oder Hörgeräteakustiker machen lassen.

MP3-Player Messung

Das Bayerische Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung verleiht Hörtestgeräte an Schulen, mittels derer die Schallpegel von MP3- Playern gemessen werden können. Weitere Informationen dazu erhalten sie hier.

Die Hochschule München hat ein vereinfachtes Messsystem für MP3-Player entwickelt, das bei dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ausgeliehen werden kann.

Hörschaden

Eine wichtige Erkenntnis ist, dass sich Musik, Sprache und Geräusche aus unterschiedlichen Tönen (Frequenzen) zusammensetzen. Da eine Lärmschädigung vor allem bestimmte Frequenzbereiche betrifft, wird dadurch beispielsweise die Sprachverständlichkeit stark beeinflusst.

  • 01 Krankheit

    Krankheiten und Beschwerden des Ohrs

    Tinnitus

    Krankheit/Unfall: Stress, Flüssigkeitsmangel, laute Schalleinwirkung

    Ursache: Schlagartig unter Stress oder unter lauter Umgebung

    Symptome: Dauerton im Ohr (Rauschen, Pfeifen, Sausen, Klingeln) ohne äußere Geräuschquelle

    Therapie: Nicht immer rückstandslos heilbar – sofort zum Arzt und blutverdünnende Medikamente einnehmen.

  • 02 Krankheit

    Krankheiten und Beschwerden des Ohrs

    Mittelohrentzündung

    Krankheit/Unfall: Entzündung

    Ursache: Aufsteigende Keime (Krankheitserreger wie Bakterien) aus dem Mund-Rachen-Raum, zum Beispiel bei Erkältungen

    Symptome: Starke Schmerzen, eitrige Absonderungen aus dem Gehörgang

    Therapie: In der Regel symptomatische Behandlung, meist durch Schmerzmittel. In einigen Fällen können Antibiotika verordnet werden.

  • 03 Krankheit

    Krankheiten und Beschwerden des Ohrs

    Hörsturz

    Krankheit/Unfall: Hörsturz durch Stress, Flüssigkeitsmangel

    Ursache: Schlechte Durchblutung, die zu Sauerstoffmangel führt, die Haarzellen verhungern

    Symptome: Schlechteres Hören, zunächst nur bei tiefen Tönen

    Therapie: Die bisher angewandten Therapien sind wissenschaftlich nicht ausreichend gesichert. Sie setzen in jedem Fall einen frühzeitigen Beginn der Maßnahmen voraus.

  • 04 Krankheit

    Krankheiten und Beschwerden des Ohrs

    Knalltrauma

    Krankheit/Unfall: Trommelfellriss, Bruch der Gehörknöchelchen, Schädigung der Haarzellen

    Ursache: Lautes Geräusch, z.B. Knall oder Explosion

    Symptome: Schlechteres Hören, Ohrensausen, Wattegefühl

    Therapie: Hängt von der Schwere des Schadens ab; Innenohrschäden sind meist nicht reversibel.

  • 05 Krankheit

    Krankheiten und Beschwerden des Ohrs

    Partysyndrom

    Krankheit/Unfall: beginnender Lärmschaden

    Ursache: meist Dauerlärm (MP3-Player, Disco, etc.), seltener Knall oder Explosion

    Symptome: Schlechteres Hören bei Hintergrundgeräuschen

    Therapie: Eine Heilung ist nicht möglich. Allerdings stoppt ein bewusster, vorsichtigerer Umgang mit Lautstärke die Erkrankung.

Risiko

Verminderte Hörfähigkeit, beispielsweise nach einem lauten Konzertbesuch, kann verschiedene Gründe haben. Gehörtechnisch ist insbesondere die Dosis der Geräusche ausschlaggebend. Relevant ist die Dauer, über die Ihr Gehör den Geräuschen ausgesetzt war, sowie die Lautstärke der Geräusche.

Bei einer Verdoppelung der Schallenergie (d.h. wenn sich der Pegel um nur 3 dB erhöht) und gleichzeitiger Halbierung der Einwirkzeit, bleibt die Wirkung (Dosis) auf das Gehör nahezu gleich. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge besteht zunehmende Gefahr für die Ohren, wenn sie acht Stunden und länger pro Tag einem Wert von mehr als 85 Dezibel ausgesetzt sind.

Einem Schallpegel von 100 dB – das ist zum Beispiel der Durchschnittswert, der in Diskotheken erreicht wird – sollte das Ohr maximal 15 Minuten täglich ausgesetzt werden.

Empfindung Sone, damit mal so laut wie 40dB.

Dezibel

Intensität: 2512µW/m2
Schalldruck:: hPa

Schädigungsfreie Einwirkdauer: 01:00:00 (hh:mm:ss)

In der Schallphysik wird der Schalldruck in Pascal (abgekürzt Pa) angegeben. Der Schalldruck steht in einem festen Verhältnis zu der Schallenergie (oder auch Intensität genannt) und dem Schallpegel (angegeben in Dezibel, abgekürzt dB).

Was bedeutet nun Dezibel?

Ist der Schalldruck sehr niedrig, kann das menschliche Ohr bereits sehr kleine Änderungen des Schalldrucks wahrnehmen. Mit steigendem Schalldruck müssen die Änderungen im Schalldruck immer stärker werden, damit wir dies als unterschiedlich laut wahrnehmen. Um diesen proportionalen Anstieg mit einem Parameter besser beschreiben zu können wurde das Dezibel erfunden. Mathematisch gesehen ist es eine logarithmische Funktion des Schalldrucks.

Wichtig ist sich zu merken, dass die Schadenswirkung des Schalls von der enthaltenen Energie bzw. Intensität abhängt. Und diese verdoppelt sich jeweils bei einem Anstieg des Schallpegels um 3 Dezibel. Bereits eine geringe Änderung im Schallpegel kann somit das Schadensrisiko stark verändern.

Wenn Deine Hörfähigkeit am Tag nach einer Disco- oder Konzertnacht etwas zu wünschen übrig lässt, kann das natürlich verschiedene Gründe haben. Rein gehörtechnisch hängt das aber von zwei Faktoren ab:

  • Wielange hast Du Musik gehört?
  • Wie laut war die Musik?

Fachleute sprechen dann von Dosis.

Wenn zum Beispiel die Schallenergie verdoppelt wird (also der Pegel sich um nur 3 dB erhöht) und sich die Einwirkzeit halbiert, dann bleibt die Wirkung (Dosis) auf unser Gehör nahezu gleich. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen besteht zunehmende Gefahr für unsere Ohren, wenn wir sie an einem Tag für acht Stunden oder länger mehr als 85 Dezibel aussetzen.

So dürften wir uns bei einem Schallpegel von 100 Dezibel, wie er in Discos meist üblich ist, nur etwa 15 Minuten lang aufhalten.

Versuche:

1. Du verdoppelst oder halbierst die Energie:

  • Wie ändert sich dabei der Pegel?
  • Wie hört sich das an?

2. Du erhöhst oder erniedrigst den Pegel um 10 dB:

  • Wie ändert sich dabei die Energie
  • und wie hört sich das an?

3. Probiere aus, wie viel Pegelsteigerung (dB-Änderung) Du als doppelt so laut, d.h. Empfindungswert wird etwa doppelt so groß, empfindest.

4. und bei welcher Pegelsteigerung halbiert sich die Einwirkdauer?

Ergebnis/Erklärung:

  • eine Verdoppelung von Energie und damit Wirkung tritt schon bei einer kaum hörbaren Pegelzunahme von 3 dB auf.
  • eine Pegelerhöhung um etwa 10 dB wird ungefähr doppelt so laut wahrgenommen: dabei wirkt aber die 10-fache Energie!

Man muss sich also bei Schallenergien erneut darüber im Klaren sein, dass erst eine 10 dB(A)-Steigerung doppelt so laut empfunden wird, dabei aber bereits die 10-fache Energie wirkt! - Und: Das Schädigungsrisiko hängt direkt mit der Energie zusammen.

Vorsorge und Schutz

  • Jugendlicher beim Ohrenarzt.

    Jugendlicher beim Ohrenarzt.

    Hörtest und Arztbesuch

    Mittelohrentzündungen oder ähnliche Erkrankungen müssen rechtzeitig und richtig behandelt werden.

    Wenn Sie Veränderungen an Ihrem Gehör feststellen, suchen Sie einen Arzt auf.

  • Konzert.

    Konzert.

    Lärmquellen

    Positionieren Sie sich, wenn möglich, nicht in der unmittelbaren Nähe von Lärmquellen wie beispielsweise Lautsprecherboxen.

    Schon wenige Meter zusätzlicher Abstand schützen Ihr Gehör.

  • Mädchen gönnt sich Ruhe in der Natur.

    Mädchen gönnt sich Ruhe in der Natur.

    Lärmpausen

    Von einer kurzzeitigen Erholung in leiser Umgebung profitiert das Ohr nicht ausreichend.

    Gönnen Sie sich und Ihren Ohren, im wahrsten Sinne des Wortes, längere Ruhepausen.

  • Gehörschutz.

    Gehörschutz.

    Ohrschutz

    Denken Sie bei lauten Veranstaltungen, Arbeiten oder Freizeitaktivitäten auch an Ihre Ohren und tragen Sie einen Gehörschutz.

    Hier bieten sich beispielsweise Ohrstöpsel an. Sie sind unauffällig und in unterschiedlichen Ausführungen im Handel erhältlich. Größere Kopfhörer, wie sie häufig im Baustellenbereich verwendet werden, bieten effektiven Schutz bei Lärm. Bitte beachten Sie: Taschentücher oder Watte sollten nur im Notfall als Ohrschutz verwendet werden. Sie können unerreichbar tief ins Ohr eindringen und das sensible Organ unter Umständen sogar verletzen.

  • Wattestäbchen.

    Wattestäbchen.

    Ohrenpflege

    Trocknen Sie nach dem Duschen oder Schwimmen Ihre Ohren.

    Wattestäbchen sind vorsichtig zu verwenden, da das Ohr durch falsche Anwendung Schaden nehmen kann.

  • Frau mit einem Wasserglas.

    Frau mit einem Wasserglas.

    Flüssigkeitszufuhr

    Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr verdünnt das Blut und verbessert damit die Durchblutung der Haarzellen in der Schnecke.

  • Schallwellen treffen aufeinander.

    Schallwellen treffen aufeinander.

    Gegenschall

    Der Gegenschall ist eine technisch elegante, aber ziemlich aufwändige Maßnahme, bei der die Schallschwingung durch die gespiegelte, künstlich erzeugte Gegenschwingung überlagert wird.

    Dabei wird eine Schallwelle durch eine gleichartige, entgegengesetzte Schallwelle sozusagen neutralisiert.

  • Schaumstoff zur Schalldämmung.

    Schaumstoff zur Schalldämmung.

    Dämmung, Dämpfung, Kapselung

    Der wirksamste Schallschutz kann erreicht werden, wenn die Lärmquelle eingekapselt oder die Schallausbreitung behindert wird.

    Hierfür gibt es verschiedene Dämm- und Dämpfungsmaterialien. Informationen hierzu erhalten Sie beim Lautsprecherzubehör, im Baumarkt oder bei den Akustikspezialisten.

Auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz finden Sie aktuelle Verordnungen und Gesetze zum Thema Lärmschutz in Bayern.

App earaction für Android

App earaction für Android

Die App earaction informiert Sie über Ihr Sinnesorgan Gehör. Dabei wird Ihre Aufmerksamkeit auf mögliche Hörschäden und wichtige Vorsorgemaßnahmen gelenkt. Ein einfacher Hörtest bewertet Ihre Hörleistung und stärkt Ihr Bewusstsein für dieses sehr empfindliche Organ. Ein kalibrierbarer Schallpegelmesser zeigt die aktuelle Umgebungslautstärke. Mit interaktiven Hörerlebnissen wird Wissen vermittelt und mehr Verständnis geweckt für Lärm und Dezibel.

Mehr

Projekt earaction

Earaction wurde im Jahr 2003 von der damaligen Fachhochschule München (Projektleiter Professor Bernhard Kurz) und unter Förderung des damaligen Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz entwickelt.

Im Juli 2004 wurde die erste earaction-Version vorgestellt.

Seit Januar 2005 ist earaction über das Internet verfügbar. Es wird betreut vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege in Kooperation mit Professor Bernhard Kurz.