Mädchen mit Kopfhörern.

Hör- und Lärm­schutz – earaction – Is it loud?

Das mensch­liche Gehör ist unun­ter­brochen im Einsatz. Selbst im Schlaf werden Geräusche wahr­ge­nommen. Erfahren Sie hier, wie unser Ohr funk­tio­niert und wie Sie sich vor Schä­di­gungen durch Lärm schützen können. 

Das mensch­liche Gehör macht keine Pause. Selbst im Schlaf funk­tio­niert das Gehör als Warn­system, indem es manche Geräusche wahr­nimmt und andere heraus­filtert. Hören heißt nicht nur Sprache und Umwelt wahr­zu­nehmen. Schä­di­gungen des Gehörs können neben der Schwer­hö­rigkeit auch zu Gleich­ge­wichts­pro­blemen und Schwindel führen. Laut­stärke, Stress oder über­triebene Hygiene können das Gehör zum Teil sogar dauerhaft schä­digen.

Die Gefahr für das Gehör bei Konzerten und Besuchen in Diskos wird oft unter­schätzt. Auch der über­triebene Gebrauch von MP3-Playern kann unan­ge­nehme Folgen haben. Immer häufiger sind junge Menschen von Lärm­schwer­hö­rigkeit betroffen.
Melanie Huml, Staats­mi­nis­terin

Das Gehör

Testen Sie Ihr Gehör! Finden Sie heraus, wie unter­schiedlich Sie Tonhöhen wahr­nehmen und erfahren Sie, wie drama­tisch sich Hörschäden auswirken. Wir empfehlen Ihnen bei diesen Hörver­suchen Kopf­hörer zu verwenden.

Vorsicht! Bei den Ohrex­pe­ri­menten muss die System­laut­stärke gezielt einge­stellt werden. Für Schäden durch unsach­gemäße oder eigen­mächtige Einstel­lungen haftet ausschließlich der Anwender!

Refe­renzton und Grund­ein­stel­lungen für Hörver­suche und Hörtest

Damit die Hör- und Schall­demos in etwa in der ange­ge­benen Laut­stärke (Dezibel) über Ihre Ohrhörer auch ausge­geben werden, muss die System- bzw. Programm­grund­laut­stärke auf etwa 50 Prozent einge­stellt werden. Der abspielbare Refe­renzton ist dann etwa 40 Dezibel laut und sollte in ruhiger Umgebung zwar leise aber schon gut zu hören sein.

Stimmt das nicht, können Sie die System­laut­stärke so nach­stellen, dass Sie den Refe­renzton zwar leise aber schon gut hören.

Wenn ein Pegel­mess­gerät verfügbar ist, kann man die System­laut­stärke genau so einstellen, dass der Testton mit einem Ohrhörer beim Mess­gerät die Anzeige 40 Dezibel erzeugt.

Info

Info

Deine Laut­stär­ke­emp­find­lichkeit hängt nicht nur vom Schall­druck-Pegel ab, sondern auch von der Tonhöhe (Frequenz).Niedrige und hohe Frequenzen werden leiser wahr­ge­nommen! Um also im Ohr für jede Frequenz dieselbe Laut­stärke zu erzeugen, braucht man unter­schied­liche Pegel (siehe auch bei Hörtest). Da aber eine gleiche Empfindung nur bei gleicher Reizung der Haar­zellen hervor­ge­rufen wird, ist dieser ohrrele­vante Frequenz-Pegel-Zusam­menhang bei jeder Lärm­be­wertung zu berücksichtigen.So entsteht der dB(A)-Pegel: Töne mit unter­schied­licher Frequenz aber immer gleichem dB(A) Pegel führen also in etwa zur gleichen Laut­stär­ke­emp­findung (Phon­linien). Dabei entspricht Phon den Dezibels bei 1000 Hz.

Mit einem Klick auf den Laut­sprecher werden auf beiden Ohren Testtöne abge­spielt. Rechts wird immer ein konstant lauter Ton mit 1000 Hz abge­spielt. Auf der linken Seite hörst du den Ton mit der Frequenz und der Laut­stärke, die du einge­stellt hast. Wenn du die Laut­stärke des rechten Refe­renz­tones ändern möchtest, wähle die 1000 Hz Frequenz aus und erhöhe oder erniedrige diese. Um die unter­schied­liche Laut­stär­ke­emp­find­lichkeit deines Ohrs im Bezug auf die Tonhöhe zu erleben kannst du folgendes Versuchen:

Wähle eine andere Frequenz als 1000 Hz aus

Erhöhe oder verringere die Laut­stärke solange, bis sich die Tön auf deinem rechten und linken Ohr gleich laut anhöhren

Wähle die nächste Frequenz aus, bis du alle Frequenzen einge­stellt hast

Schalte die Phon­kurven ein und vergleiche deine Ergeb­nisse mit den darge­stellen Phon­kurven

Laut­stärke

Die Laut­stär­ke­wahr­nehmung hängt stark von der Art des Geräu­sches ab. So sind unsere Ohren für Pfeiftöne empfind­licher als für Basstöne. Dieser Zusam­menhang muss bei der Laut­stär­ke­be­wertung berück­sichtigt werden und führt zum dB(A) Pegel bzw. zu den Kurven gleicher Laut­stärke, den soge­nannten Phon-Linien. Die indi­vi­duelle Laut­stär­ke­emp­find­lichkeit hängt nicht nur vom Schall­druck-Pegel ab, sondern auch von der Tonhöhe (Frequenz).

Niedrige und hohe Frequenzen werden leiser wahr­ge­nommen! Um also im Ohr für jede Frequenz dieselbe Laut­stärke zu erzeugen, braucht man unter­schied­liche Pegel. Da aber eine gleiche Empfindung nur bei gleicher Reizung der Sinnes­zellen (Haar­zellen) hervor­ge­rufen wird, ist dieser ohrrele­vante Frequenz-Pegel-Zusam­menhang bei jeder Lärm­be­wertung zu berück­sich­tigen.

In der Grafik können Sie verschiedene Tonhöhen (Frequenzen) und Laut­stärken (Pegel) so einstellen, dass bei linkem und rechtem Ohr etwa gleiche Laut­stär­ke­emp­fin­dungen entstehen.

Hörtest

Verschaffen Sie sich hier einen Eindruck davon, was Ihr Gehör rund um die Uhr leistet. In diesem Hörtest geht es um Ihre Hörleistung! Der Hörtest ist nur ein orien­tie­rendes Verfahren, um grobe Auffäl­lig­keiten im Hörver­mögen zu erfassen.

Vorbe­reitung:
Ohrhörer in linkes und rechtes Ohr
Refe­renzton am Endgerät einstellen (siehe oben)
Möglichst keine Fremd­ge­räusche

Der Hörtest erfolgt getrennt für das linke und das rechte Ohr. Starten Sie die Tonausgabe. Klicken Sie auf „Stopp“, wenn Sie den Ton gerade so hören können.

Jeder Balken zeigt an, ab wann Du den Ton gehört hast. Diese Balken sollten noch im grünen 25-dB-Bereich liegen. Wenn nicht, wiederhole den Hörtest an einem anderen Ort oder zu anderer Tageszeit. Sind die Balken immer außerhalb des grünen Bereiches, sollte man bitte einen profes­sio­nellen Hörtest beim Ohrenarzt oder Hörge­rä­teakus­tiker machen lassen.

MP3-Player Messung

Das Baye­rische Zentrum für Prävention und Gesund­heits­för­derung verleiht Hörtest­geräte an Schulen, mittels derer die Schall­pegel von MP3- Playern gemessen werden können. Weitere Informationen dazu erhalten sie hier.

Die Hoch­schule München hat ein verein­fachtes Mess­system für MP3-Player entwi­ckelt, das bei dem Baye­ri­schen Landesamt für Gesundheit und Lebens­mit­tel­si­cherheit ausge­liehen werden kann.

Hörschaden

Eine wichtige Erkenntnis ist, dass sich Musik, Sprache und Geräusche aus unter­schied­lichen Tönen (Frequenzen) zusam­men­setzen. Da eine Lärm­schä­digung vor allem bestimmte Frequenz­be­reiche betrifft, wird dadurch beispiels­weise die Sprach­ver­ständ­lichkeit stark beein­flusst.

  • 01 Krankheit

    Krank­heiten und Beschwerden des Ohrs

    Tinnitus

    Krankheit/Unfall: Stress, Flüs­sig­keits­mangel, laute Schal­lein­wirkung

    Ursache: Schlag­artig unter Stress oder unter lauter Umgebung

    Symptome: Dauerton im Ohr (Rauschen, Pfeifen, Sausen, Klingeln) ohne äußere Geräusch­quelle

    Therapie: Nicht immer rück­standslos heilbar – sofort zum Arzt und blut­ver­dün­nende Medi­ka­mente einnehmen.

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  • 02 Krankheit

    Krank­heiten und Beschwerden des Ohrs

    Mittel­ohr­ent­zündung

    Krankheit/Unfall: Entzündung

    Ursache: Aufstei­gende Keime (Krank­heits­er­reger wie Bakterien) aus dem Mund-Rachen-Raum, zum Beispiel bei Erkäl­tungen

    Symptome: Starke Schmerzen, eitrige Abson­de­rungen aus dem Gehörgang

    Therapie: In der Regel sympto­ma­tische Behandlung, meist durch Schmerz­mittel. In einigen Fällen können Anti­biotika verordnet werden.

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  • 03 Krankheit

    Krank­heiten und Beschwerden des Ohrs

    Hörsturz

    Krankheit/Unfall: Hörsturz durch Stress, Flüs­sig­keits­mangel

    Ursache: Schlechte Durch­blutung, die zu Sauer­stoff­mangel führt, die Haar­zellen verhungern

    Symptome: Schlech­teres Hören, zunächst nur bei tiefen Tönen

    Therapie: Die bisher ange­wandten Therapien sind wissen­schaftlich nicht ausrei­chend gesi­chert. Sie setzen in jedem Fall einen früh­zei­tigen Beginn der Maßnahmen voraus.

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  • 04 Krankheit

    Krank­heiten und Beschwerden des Ohrs

    Knall­trauma

    Krankheit/Unfall: Trom­mel­fellriss, Bruch der Gehör­knö­chelchen, Schä­digung der Haar­zellen

    Ursache: Lautes Geräusch, z.B. Knall oder Explosion

    Symptome: Schlech­teres Hören, Ohren­sausen, Watte­gefühl

    Therapie: Hängt von der Schwere des Schadens ab; Innen­ohr­schäden sind meist nicht rever­sibel.

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  • 05 Krankheit

    Krank­heiten und Beschwerden des Ohrs

    Party­syndrom

    Krankheit/Unfall: begin­nender Lärm­schaden

    Ursache: meist Dauerlärm (MP3-Player, Disco, etc.), seltener Knall oder Explosion

    Symptome: Schlech­teres Hören bei Hinter­grund­ge­räu­schen

    Therapie: Eine Heilung ist nicht möglich. Aller­dings stoppt ein bewusster, vorsich­ti­gerer Umgang mit Laut­stärke die Erkrankung.

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Risiko

Vermin­derte Hörfä­higkeit, beispiels­weise nach einem lauten Konzert­besuch, kann verschiedene Gründe haben. Gehör­tech­nisch ist insbe­sondere die Dosis der Geräusche ausschlag­gebend. Relevant ist die Dauer, über die Ihr Gehör den Geräu­schen ausge­setzt war, sowie die Laut­stärke der Geräusche.

Bei einer Verdop­pelung der Schall­energie (d.h. wenn sich der Pegel um nur 3 dB erhöht) und gleich­zei­tiger Halbierung der Einwirkzeit, bleibt die Wirkung (Dosis) auf das Gehör nahezu gleich. Wissen­schaft­lichen Erkennt­nissen zufolge besteht zuneh­mende Gefahr für die Ohren, wenn sie acht Stunden und länger pro Tag einem Wert von mehr als 85 Dezibel ausge­setzt sind.

Einem Schall­pegel von 100 dB – das ist zum Beispiel der Durch­schnittswert, der in Disko­theken erreicht wird – sollte das Ohr maximal 15 Minuten täglich ausge­setzt werden.

Empfindung Sone, damit mal so laut wie 40dB.

Dezibel

Inten­sität: 2512µW/m2
Schall­druck:: hPa 

Schä­di­gungs­freie Einwirk­dauer: 01:00:00 (hh:mm:ss)

In der Schall­physik wird der Schall­druck in Pascal (abge­kürzt Pa) ange­geben. Der Schall­druck steht in einem festen Verhältnis zu der Schall­energie (oder auch Inten­sität genannt) und dem Schall­pegel (ange­geben in Dezibel, abge­kürzt dB).

Was bedeutet nun Dezibel?

Ist der Schall­druck sehr niedrig, kann das mensch­liche Ohr bereits sehr kleine Ände­rungen des Schall­drucks wahr­nehmen. Mit stei­gendem Schall­druck müssen die Ände­rungen im Schall­druck immer stärker werden, damit wir dies als unter­schiedlich laut wahr­nehmen. Um diesen propor­tio­nalen Anstieg mit einem Para­meter besser beschreiben zu können wurde das Dezibel erfunden. Mathe­ma­tisch gesehen ist es eine loga­rith­mische Funktion des Schall­drucks.

Wichtig ist sich zu merken, dass die Scha­dens­wirkung des Schalls von der enthal­tenen Energie bzw. Inten­sität abhängt. Und diese verdoppelt sich jeweils bei einem Anstieg des Schall­pegels um 3 Dezibel. Bereits eine geringe Änderung im Schall­pegel kann somit das Scha­dens­risiko stark verändern. 

Wenn Deine Hörfä­higkeit am Tag nach einer Disco- oder Konzert­nacht etwas zu wünschen übrig lässt, kann das natürlich verschiedene Gründe haben. Rein gehör­tech­nisch hängt das aber von zwei Faktoren ab: 

  • Wielange hast Du Musik gehört?
  • Wie laut war die Musik?

Fach­leute sprechen dann von Dosis. 

Wenn zum Beispiel die Schall­energie verdoppelt wird (also der Pegel sich um nur 3 dB erhöht) und sich die Einwirkzeit halbiert, dann bleibt die Wirkung (Dosis) auf unser Gehör nahezu gleich. Nach wissen­schaft­lichen Erkennt­nissen besteht zuneh­mende Gefahr für unsere Ohren, wenn wir sie an einem Tag für acht Stunden oder länger mehr als 85 Dezibel aussetzen. 

So dürften wir uns bei einem Schall­pegel von 100 Dezibel, wie er in Discos meist üblich ist, nur etwa 15 Minuten lang aufhalten.

Versuche: 

1. Du verdop­pelst oder halbierst die Energie:

  • Wie ändert sich dabei der Pegel?
  • Wie hört sich das an?

2. Du erhöhst oder ernied­rigst den Pegel um 10 dB:

  • Wie ändert sich dabei die Energie
  • und wie hört sich das an?

3. Probiere aus, wie viel Pegel­stei­gerung (dB-Änderung) Du als doppelt so laut, d.h. Empfin­dungswert wird etwa doppelt so groß, empfindest. 

4. und bei welcher Pegel­stei­gerung halbiert sich die Einwirk­dauer?

Ergebnis/Erklärung:

  • eine Verdop­pelung von Energie und damit Wirkung tritt schon bei einer kaum hörbaren Pegel­zu­nahme von 3 dB auf.
  • eine Pegeler­höhung um etwa 10 dB wird ungefähr doppelt so laut wahr­ge­nommen: dabei wirkt aber die 10-fache Energie!

Man muss sich also bei Schall­energien erneut darüber im Klaren sein, dass erst eine 10 dB(A)-Steigerung doppelt so laut empfunden wird, dabei aber bereits die 10-fache Energie wirkt! - Und: Das Schä­di­gungs­risiko hängt direkt mit der Energie zusammen. 

Vorsorge und Schutz

  • Jugendlicher beim Ohrenarzt.

    Jugend­licher beim Ohrenarzt.

    Hörtest und Arzt­besuch

    Mittel­ohr­ent­zün­dungen oder ähnliche Erkran­kungen müssen recht­zeitig und richtig behandelt werden.

    Wenn Sie Verän­de­rungen an Ihrem Gehör fest­stellen, suchen Sie einen Arzt auf.

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  • Konzert.

    Konzert.

    Lärm­quellen

    Posi­tio­nieren Sie sich, wenn möglich, nicht in der unmit­tel­baren Nähe von Lärm­quellen wie beispiels­weise Laut­spre­cher­boxen.

    Schon wenige Meter zusätz­licher Abstand schützen Ihr Gehör.

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  • Mädchen gönnt sich Ruhe in der Natur.

    Mädchen gönnt sich Ruhe in der Natur.

    Lärm­pausen

    Von einer kurz­zei­tigen Erholung in leiser Umgebung profi­tiert das Ohr nicht ausrei­chend.

    Gönnen Sie sich und Ihren Ohren, im wahrsten Sinne des Wortes, längere Ruhe­pausen.

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  • Gehörschutz.

    Gehör­schutz.

    Ohrschutz

    Denken Sie bei lauten Veran­stal­tungen, Arbeiten oder Frei­zeit­ak­ti­vi­täten auch an Ihre Ohren und tragen Sie einen Gehör­schutz.

    Hier bieten sich beispiels­weise Ohrstöpsel an. Sie sind unauf­fällig und in unter­schied­lichen Ausfüh­rungen im Handel erhältlich. Größere Kopf­hörer, wie sie häufig im Baustel­len­be­reich verwendet werden, bieten effek­tiven Schutz bei Lärm. Bitte beachten Sie: Taschen­tücher oder Watte sollten nur im Notfall als Ohrschutz verwendet werden. Sie können uner­reichbar tief ins Ohr eindringen und das sensible Organ unter Umständen sogar verletzen.

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  • Wattestäbchen.

    Watte­stäbchen.

    Ohren­pflege

    Trocknen Sie nach dem Duschen oder Schwimmen Ihre Ohren.

    Watte­stäbchen sind vorsichtig zu verwenden, da das Ohr durch falsche Anwendung Schaden nehmen kann.

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  • Frau mit einem Wasserglas.

    Frau mit einem Wasserglas.

    Flüs­sig­keits­zufuhr

    Eine ausrei­chende Flüs­sig­keits­zufuhr verdünnt das Blut und verbessert damit die Durch­blutung der Haar­zellen in der Schnecke.

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  • Schallwellen treffen aufeinander.

    Schall­wellen treffen aufein­ander.

    Gegen­schall

    Der Gegen­schall ist eine tech­nisch elegante, aber ziemlich aufwändige Maßnahme, bei der die Schall­schwingung durch die gespie­gelte, künstlich erzeugte Gegen­schwingung über­lagert wird. 

    Dabei wird eine Schall­welle durch eine gleich­artige, entge­gen­ge­setzte Schall­welle sozu­sagen neutra­li­siert.

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  • Schaumstoff zur Schalldämmung.

    Schaum­stoff zur Schall­dämmung.

    Dämmung, Dämpfung, Kapselung 

    Der wirk­samste Schall­schutz kann erreicht werden, wenn die Lärm­quelle einge­kapselt oder die Schall­aus­breitung behindert wird.

    Hierfür gibt es verschiedene Dämm- und Dämp­fungs­ma­te­rialien. Informationen hierzu erhalten Sie beim Laut­spre­cher­zu­behör, im Baumarkt oder bei den Akus­tik­spe­zia­listen.

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Auf der Seite des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­riums für Umwelt und Verbrau­cher­schutz finden Sie aktuelle Verord­nungen und Gesetze zum Thema Lärm­schutz in Bayern.

App earaction für Android

App earaction für Android

Die App earaction infor­miert Sie über Ihr Sinnes­organ Gehör. Dabei wird Ihre Aufmerk­samkeit auf mögliche Hörschäden und wichtige Vorsor­ge­maß­nahmen gelenkt. Ein einfacher Hörtest bewertet Ihre Hörleistung und stärkt Ihr Bewusstsein für dieses sehr empfind­liche Organ. Ein kali­brier­barer Schall­pe­gel­messer zeigt die aktuelle Umge­bungs­laut­stärke. Mit inter­ak­tiven Hörerleb­nissen wird Wissen vermittelt und mehr Verständnis geweckt für Lärm und Dezibel.

Mehr 

Projekt earaction

Earaction wurde im Jahr 2003 von der dama­ligen Fach­hoch­schule München (Projekt­leiter Professor Bernhard Kurz) und unter Förderung des dama­ligen Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­riums für Gesundheit, Ernährung und Verbrau­cher­schutz entwi­ckelt.

Im Juli 2004 wurde die erste earaction-Version vorge­stellt.

Seit Januar 2005 ist earaction über das Internet verfügbar. Es wird betreut vom Baye­ri­schen Staats­mi­nis­terium für Gesundheit und Pflege in Koope­ration mit Professor Bernhard Kurz.