Patientin im Krankenbett mit Ärztin.

Krankenhäuser in Bayern

In Bayern stehen über 400 Krankenhäuser zur stationären Versorgung von gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Die Krankenhäuser nehmen verschieden Aufgaben wahr, von der Grundversorgung bis hin zur hochspezialisierten Maximalversorgung. Ergänzt wird das Angebot durch Fachkrankenhäuser.

Krankenhäuser in Bayern im Überblick

Kran­ken­haus­ver­sorgung in Bayern

Mehr als 400 Krankenhäuser – davon fünf Universitätskliniken – gewährleisten in Bayern die akutstationäre Versorgung von gesetzlich Versicherten. Diese Krankenhäuser verfügen über mehr als 73.000 Betten sowie rund 4.000 teilstationäre, d.h. tagesklinische Plätze. Die Patientinnen und Patienten werden in 20 verschiedenen Fachrichtungen versorgt. 60 Prozent der Krankenhäuser befinden sich in öffentlicher Trägerschaft (z.B. Kommunen, Landkreise oder Bezirke). Die anderen Krankenhäuser werden von freigemeinnützigen (z.B. Ordensgemeinschaften und Stiftungen) oder privaten Trägern betrieben.

  • Krankenhäuser > 400
  • Universitätskliniken 5
  • Fachrichtungen 20
  • Öffentliche Trägerschaft 60 %
  • Vollstationäre Betten > 73.000
  • Teilstationäre Betten > 4.000
Die Krankenhäuser sind eine tragende Säule der Gesundheitsversorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger – in allen Regionen Bayerns!
Melanie Huml, Staatsministerin

Krankenhäuser aus dem Bayerischen Krankenhausplan

Die Liste der Krankenhäuser in Bayern wird derzeit aktualisiert und wird Ihnen in Kürze wieder zur Verfügung stehen.

Versorgungsstufen der Krankenhäuser im Freistaat Bayern

Die Krankenhäuser werden nach Umfang ihrer Aufgaben in Fachkrankenhäuser bzw. Krankenhäuser verschiedener Versorgungsstufen (I bis III) eingeteilt. Fachkrankenhäuser haben sich auf eine Krankheit (zum Beispiel Lungenkrankheiten, psychische Erkrankungen) oder eine Altersgruppe (zum Beispiel Kinder und Jugendliche) spezialisiert.

  • Operationssaal.

    Operationssaal.

    Versorgungsstufe I

    Krankenhäuser der Versorgungsstufe I

    dienen der Grundversorgung in der Fläche. In der Regel werden dort Fachrichtungen wie Innere Medizin und Chirurgie vorgehalten.

  • Medizinische Geräte im Krankenhaus.

    Medizinische Geräte im Krankenhaus.

    Versorgungsstufe II

    Krankenhäuser der Schwerpunktversorgung (Versorgungsstufe II)

    erfüllen überörtliche Aufgaben, die spezialisierte Untersuchungsmethoden erfordern. Dort sind Fachrichtungen angesiedelt, bei denen aus Qualitätsgesichtspunkten eine gewisse Abteilungsgröße und Ausstattung erforderlich ist, wie zum Beispiel in den Fachrichtungen Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie oder Neurochirurgie.

  • Hand hält eine Petrischale.

    Hand hält eine Petrischale.

    Versorgungsstufe III

    Krankenhäuser der Maximalversorgung (Versorgungstufe III)

    halten ein umfassendes und differenziertes Leistungsangebot sowie die hierfür erforderlichen technischen Einrichtungen vor und versorgen ein weit überörtliches Einzugsgebiet. Hierzu zählen auch die Universitätskliniken, die sich zudem der Forschung und Lehre widmen.

Die für die Behandlung von gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten zugelassenen Krankenhäuser können dem Bayerischen Krankenhausplan entnommen werden.