Ein Mann surft mit einem Tablet auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

„Bayerisches Netzwerk Pflege“ – Förderung der Familienpflege und der Angehörigenarbeit / Fachstellen für pflegende Angehörige

Im Rahmen des Förderprogramms „Bayerisches Netzwerk Pflege“ fördert der Freistaat Bayern Familienpflegestationen und Fachstellen für pflegende Angehörige.

Zweck der Förderung der Familienpflege(stationen) ist es, Familien in besonderen Krisensituationen zu unterstützen.

Zweck der Förderung der Fachstellen für pflegende Angehörige ist es, pflegenden Angehörigen ein flächendeckendes Beratungsnetz zur Unterstützung und Pflege zur Verfügung zu stellen.

Grundsätze für die Förderung im „Bayerischen Netzwerk Pflege“:

Im Rahmen des Förderprogramms „Bayerisches Netzwerk Pflege“ fördert der Freistaat Bayern Familienpflegestationen und Fachstellen für pflegende Angehörige:

Familienpflegestationen

Familienpflegestationen tragen dazu bei, Familien in besonderen Not- und Krisensituationen zu unterstützen. Die Familienpflege tritt dann ein, wenn die Person, die bisher einen Haushalt mit mindestens einem Kind geführt hat, in der Regel Mutter oder Vater, diesen zum Beispiel wegen Krankheit, Schwangerschaft, Erholungs- oder Kuraufenthalt nicht mehr selbst oder nicht mehr alleine führen kann. Die qualifizierte Familienpflegerin übernimmt die Betreuung und die Erziehung der Kinder sowie die Versorgung des Haushalts.

Kostenträger sind in der Regel die gesetzlichen Krankenkassen. Als weitere Kostenträger kommen die Rentenversicherungsträger sowie die Sozial- und Jugendhilfeämter in Betracht.

Der Freistaat Bayern fördert die Familienpflegestationen, um dieses Angebot zu erhalten.

Die Förderpauschale beträgt für eine bedarfsgerechte, vollzeitbeschäftigte staatlich anerkannte Fachkraft jährlich bis zu 7.800 Euro.

Die Anträge sind bis spätestens 31. Dezember des dem Förderjahr vorangehenden Jahres einzureichen.

Weitere Förderinformationen für Familienpflegestationen erhalten Sie beim Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS).

Kontaktdaten der Familienpflegestationen finden Sie hier.

Fachstellen für pflegende Angehörige

Aufgabe der Fachstellen für pflegende Angehörige ist es, durch psychosoziale Beratung, begleitende Unterstützung und Entlastung der pflegenden Angehörigen älterer pflegebedürftiger Menschen zu verhindern, dass die Angehörigen durch die oft lang andauernde Pflege selbst erkranken und zum Pflegefall werden.

Bayernweit gibt es rund 100 Fachstellen für pflegende Angehörige.

Die Förderpauschale beträgt für eine vollzeitbeschäftigte staatlich anerkannte Fachkraft jährlich bis zu 17.000 Euro. Bei Teilzeitkräften reduziert sich der Betrag entsprechend.

Die Anträge sind bis spätestens 31. Dezember des dem Förderjahr vorangehenden Jahres einzureichen

Weitere Förderinformationen für die Angehörigenarbeit bzw. Fachstellen für pflegende Angehörige erhalten Sie beim Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS).

Zuständig für die Abwicklung des Förderverfahrens (Familienpflege und Fachstellen für pflegende Angehörige) ist das ZBFS.

Dort erhalten Sie auch die Antragsformulare für die Anerkennung und Förderung sowie Verwendungsnachweisformulare.
Darüber hinaus steht auf der Homepage der Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern eine Online-Ausfüllhilfe zur Verfügung.

Kontaktdaten der Fachstellen für pflegende Angehörige finden Sie hier.