Licht an - Damit Einsamkeit nicht krank macht.

Viele Wege führen aus der Einsamkeit

Einsamkeit kann alle Menschen treffen – egal wie alt sie sind. Sich einsam zu fühlen ist schmerzhaft. Ein Gefühl, das traurig machen kann und das etwas ganz anderes ist als bewusste Abwendung und absichtliche Distanz. Einsamkeit ist nicht soziale Isolation oder Alleinleben. Einsamkeit ist das Gefühl, nicht ausreichend tiefe soziale Beziehungen zu haben, wie man sie für ein zufriedenes Leben brauchen würde.

Mein Ziel ist es, dass wir aktiv das Miteinander leben und besser auf uns und unsere Mitmenschen achten. Einsamkeit sollte kein Stigma sein, das auf Einzelnen lastet. Gemeinsam können wir gegen die Einsamkeit angehen. Dazu habe ich verschiedene Projekte ins Leben gerufen, um das Thema in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Klaus Holetschek, Staatsminister

Einsamkeit kann krank machen

Zahlreiche Studien haben chronische Einsamkeit als Risikofaktor für körperliche und psychische Krankheiten identifiziert. Und die Einsamkeit hat während der Corona-Pandemie zugenommen. Denn Kontaktreduzierung zum Schutz der Gesundheit hat vermehrt zu Einsamkeit geführt. Noch ist das gesamte Ausmaß der Auswirkungen dieser Zeit nicht erforscht. Sicher ist: Einsamkeit ist über individuelle Schicksale hinaus gesamtgesellschaftlich bedeutend. Zahlreiche Studien haben chronische Einsamkeit als Risikofaktor für körperliche und psychische Krankheiten identifiziert. Einsamkeit erhöht auch das Risiko für einen ungesunden Lebensstil und die Sterblichkeit. Mit unserem Präventionsschwerpunkt „Licht an – Damit Einsamkeit nicht krank macht“ wollen wir ein größeres Bewusstsein für die Problematik schaffen und Hilfsangebote aufzeigen.

Diagramm mit dem Anteil einsamer Menschen in Bayern zwischen 45 und 90 Jahren in den Vergleichsjahren 2014, 2017 und 2020

Wege aus der Einsamkeit

Der Weg aus der Einsamkeit beginnt bei Ihnen. Starten Sie ihn jetzt. Wir haben ein paar Anregungen, die Ihnen gegen die Einsamkeit helfen können.

  • Wandernde Frau und Mann stellvertretend für das Thema Bewegung beim Thema Einsamkeit

    Wandernde Frau und Mann stellvertretend für das Thema Bewegung beim Thema Einsamkeit

    Tipp 1: Gehen Sie nach draußen und seien Sie aufmerksam

    Nutzen Sie alltägliche Wege, um mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Einkaufen gehen, beim Bäcker, an der Haltestelle, im Treppenhaus, im Wartezimmer – überall sind andere Menschen. Oft reicht bereits ein kleiner Gruß, ein Nicken, ein gemeinsames Einverständnis, eine kleine Bemerkung, und Sie haben den ersten Kontakt aufgenommen. Studien haben belegt, dass selbst kurze oberflächliche Unterhaltungen Menschen bereichern und ihnen das Gefühl von Gemeinsamkeit schenken können.

  • Tipp 2: Verändern Sie Ihren Blickwinkel

    Es kann hilfreich sein, Dinge und Situationen von einer anderen Seite aus zu betrachten und so Ihren individuellen Blickwinkel auf Ihre Einsamkeit zu verändern. Das hilft, die eigene Situation besser einzuschätzen. Auf diese Art und Weise können Sie sich Wege und Handlungsmöglichkeiten eröffnen, die aus der Einsamkeit herausführen.

  • Ballspielender Mann als Beispielbild für das Thema

    Ballspielender Mann als Beispielbild für das Thema "Neues Lernen" im Rahmen des Themas Einsamkeit

    Tipp 3: Probieren Sie etwas Neues aus

    Seien Sie mutig und beginnen Sie etwas ganz Neues. Das kann alles Mögliche sein: ein neues Hobby, ein neuer Sport, eine Reise, eine neue Sprache oder ein Besuch im Museum. Lernen Sie ein Instrument, singen Sie im Chor, gehen Sie neue Wege. Sie treffen dabei Menschen und können mit ihnen ins Gespräch kommen.

  • Tipp 4: Erneuern Sie alte Kontakte

    Es gibt sicher Menschen, bei denen Sie sich wieder melden wollten, wenn Sie Zeit und Muße dafür haben. Machen Sie den ersten Schritt hin zu Freunden, von denen Sie lange nichts mehr gehört haben, anstatt sich zu fragen, weshalb sich niemand bei Ihnen meldet. Ihr erster Schritt, Ihr Anruf zeigt den anderen, dass Sie Interesse an deren Leben haben. Oft bestehen weiterhin Gemeinsamkeiten, die es erleichtern, wieder Kontakt aufzunehmen.

  • Nachbarin im Gespräch am Gartenzaun

    Nachbarin im Gespräch am Gartenzaun

    Tipp 5: Pflegen Sie Ihre nachbarschaftlichen Beziehungen

    Kennen Sie die Menschen in Ihrer Umgebung? Ihre Nachbarn einige Häuser oder Straßen weiter? Bei kleinen kurzen Spaziergängen können Sie sie kennenlernen.

    Wagen Sie es einfach, auf andere zuzugehen. Der Ratsch am Gartenzaun, an einem Tag, wo alle im Garten arbeiten, die Kinder spielen, der Hund in der Sonne liegt – nicken Sie sich zu, beginnen Sie ein kurzes Gespräch – und wenn es nur über das Wetter ist. Nebenbei: Wenn man einander ein wenig kennt, wird man sich eher umeinander kümmern.

  • Frau mit Tablet auf dem Sofa

    Frau mit Tablet auf dem Sofa

    Tipp 6: Nutzen Sie das Internet und die Vorteile der Digitalisierung

    Über Anfragen bei den großen Suchmaschinen können Sie sich innerhalb von Sekunden mit anderen vernetzen. Spezielle Nachbarschaftsplattformen vernetzen Neuhinzugezogene – auch da können Sie sich anmelden und vor Ort neue Menschen kennenlernen. Etliche Videokonferenz-Systeme ermöglichen es Ihnen, über Laptop, Computer und Smartphone andere zu sehen, auch wenn sie weit weg sind. Der virtuelle Austausch kann persönliche Treffen nicht ersetzen. Aber er kann den Kreis der Menschen erweitern, mit denen Sie in Kontakt sind und ganz nebenbei können Sie so in alle möglichen Bereiche hineinschnuppern, die Ihnen bisher fremd waren.

  • Frau am Plattenspieler

    Frau am Plattenspieler

    Tipp 7: Werden Sie Mitglied in einem Verein

    In Ihrer Nähe sind etliche Vereine, über die Sie sich im Internet oder mit einem Anruf informieren können. Das Angebot ist weit gefächert: Von Freiwilliger Feuerwehr und Laien-Theater über Hundesport, Volkstanz, politisches Engagement, künstlerisches Gestalten bis hin zu Musik und Sport. Werden Sie Mitglied und nehmen Sie an den Aktivitäten dort teil. Sie tun damit etwas für sich selbst – und gleichzeitig unterstützen Sie die wichtige Vereinsarbeit, die sich immer über aktive Mitglieder freut.

  • Tischdeckende Frau als Beispiel für den Aspekte

    Tischdeckende Frau als Beispiel für den Aspekte "anderen helfen" im Rahmen des Themas Einsamkeit

    Tipp 8: Helfen Sie Anderen

    Für andere Menschen da zu sein und ihnen zu helfen, kann ein sehr erfüllendes Gefühl sein. Die Freude, die Sie damit schenken, finden Sie in sich selbst wieder. Sie sind wertvoll und Ihre Hilfe, Ihr Wissen oder Ihre Zeit kann anderen sehr gut tun. Sehen Sie sich nach Institutionen und Anlaufstellen für ehrenamtliches Engagement um. Es gibt sehr viele Einsatzmöglichkeiten, um zu helfen und andere zu unterstützen.

  • Ballspielender Mann als Beispielbild für das Thema

    Ballspielender Mann als Beispielbild für das Thema "Neues Lernen" im Rahmen des Themas Einsamkeit

    Tipp 9: Stärken Sie Kontakte mit Kollegen

    Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht es vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, im Homeoffice zu arbeiten. Unmittelbare, persönliche Kontakte mit Kolleginnen und Kollegen fallen durch das Homeoffice weg oder finden selten statt. Dadurch kann es zur Vereinsamung zuhause kommen. Nutzen Sie digitale Medien deshalb auch zum Austausch, ersetzen Sie die fehlenden Begegnungen durch Telefonate oder Online-Gespräche mit Ihren Kolleginnen und Kollegen. Auch im Präsenzbetrieb ist es wichtig, neben der Arbeit Kontakte zu pflegen. Verabreden Sie sich gezielt zum gemeinsamen Mittagessen oder Spaziergängen in der Pause, nutzen Sie betriebliche Sportangebote.

  • Tipp 10: In der Schule nicht allein bleiben

    Immer wieder leiden Schülerinnen und Schüler unter Einsamkeit. Mobbing kann einer der Gründe dafür sein, ebenso Versagensängste, Probleme oder psychische und physische Erkrankungen. Hier ist es wichtig, sich jemandem anzuvertrauen. Die Schulpausen sollten Betroffene möglichst nicht alleine verbringen. Aber auch Lehrerinnen und Lehrer sollten angesprochen werden, um Betroffene gegen verbale Ausgrenzung zu schützen.

Veranstaltungen bei Ihnen vor Ort

Unser Veranstaltungskalender bietet viele Aktionen und Angebote örtlicher Organisationen gegen Einsamkeit.

Gehen Sie einen ersten Schritt und schauen Sie hier, was es in Ihrer Umgebung zu entdecken gibt. Vielleicht ist auch was für Sie dabei?

Datum Enddatum Titel Beginn Aktion Ort Kategorie Zielgruppe Beschreibung Adresse Geeignet für Sehbehinderte Geeignet für Rollstühle / Kinderwagen Kostenlos Anmeldung erforderlich
Gemeinsamer Mittagstisch - Angebote in Augsburg 18.07.2023 31.12.2025 Gemeinsamer Mittagstisch - Angebote in Augsburg 00:00 Uhr Einsamkeit Augsburg Sonstiges / Sonderveranstaltung Erwachsene, Familie, Senioren Für Menschen, die wenig Geld haben oder sich einsam fühlen, gibt es an vielen Orten im Stadtgebiet Mittagstisch-Angebote. Dort können Sie günstig und in Gesellschaft zu Mittagessen. Unter der angegebenen Website finden Sie eine Auswahl von offenen Mittagstischen in Augsburg. Bitte beachten Sie, dass bei vielen Einrichtungen eine Anmeldung notwendig ist. Kontakt: Telefon: 0821 324-4318 E-Mail: fachstelle-seniorenarbeit@augsburg.de Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg 0 0 1 0

Supermarkt-„Ratschkasse“ gegen Einsamkeit

Der Supermarkt als Ort der sozialen Begegnung: An einer „Ratschkasse“ können sich Bürgerinnen und Bürger beim Bezahlen in aller Ruhe mit den Angestellten oder untereinander unterhalten. Was im hektischen Einkaufsalltag oft stört, ist hier ausdrücklich erwünscht! Die Kunden sollen mit dem Verkaufspersonal nicht nur Geld und Quittung austauschen, sondern auch ein paar persönliche Worte – gerne auch mal länger.

Als Pilotprojekt wurde am 27. April 2023 durch Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek  in einem Buxheimer Supermarkt eine „Ratschkasse“ eröffnet. Holetschek betonte aus diesem Anlass: „Es gibt viele Menschen, die sich einsam fühlen und denen jemand zum Reden fehlt. Wir wollen ein größeres Bewusstsein in der Bevölkerung für die Problematik schaffen und Betroffenen helfen, ihren Weg aus der Einsamkeit zu finden.“ Beispiele anderer Supermärkte zeigten bereits, dass das Konzept der „Ratschkassen“ sehr gut angenommen wird, beispielsweise im fränkischen Schweinfurt, als „Blabla-Kassen“ in Frankreich oder in Form spezieller Kassen für Seniorinnen und Senioren in Japan.

Auch die Buxheimer Ratschkasse wurde im Pilotzeitraum April bis Juli sehr gut von Kundinnen und Kunden sowie Angestellten angenommen, sodass die Unterstützung durch das StMGP bis Ende des Jahres verlängert wurde.

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Ja

Die Ratschkasse im EDEKA-Supermarkt Abröll-Groiß in Buxheim lockte schon zur Eröffnung am 27. April 2023 viele interessierte Bürgerinnen und Bürger an.

Mögliche gesundheitliche Folgen
von Einsamkeit

Publikationen zum Thema

  • Bericht „Wenn Einsamkeit krank macht – Bericht zu den gesundheitlichen Folgen von Einsamkeit in Bayern „

  • Eindruckplakat „Licht an“

  • Postkarte „Jemand mag dich“

  • Postkarte „Du bist wertvoll“

  • Postkarte „Du fühlst dich einsam?“

  • Postkarte „Es gibt viele Wege aus der Einsamkeit“

  • Postkarte „Du fühlst dich einsam? Vielleicht hilft ein anderer Blickwinkel“

  • Schmuckplakat „Licht an“

Weiterführende Angebote

  • Nummer gegen Kummer
    Plakatausschnitt von Nummer gegen Kummer

    Das deutschlandweite Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“ bietet Beratungsangebote zu psychosozialen Themen und Gesundheit. Bei Bedarf wird zum Beispiel auch in weiterführende Hilfen vermittelt. Eltern können sich ebenfalls kostenfrei und anonym beraten lassen.

    Kinder- und Jugendtelefon 116111

    Elterntelefon 0800-110550

    Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite.

  • Telefonseelsorge
    Bildausschnitt des Infoblatts der Telefonseelsorge

    Die Telefonseelsorge ist bundesweit tätig, mit rund 8.000 umfassend ausgebildeten ehrenamtlichenMitarbeitern in 104 Telefon-Seelsorgestellen vor Ort. Zusätzliche Angebote neben der telefonischen Beratung sind Mail-, Chat- und Vor-Ort-Beratungen. Eine Liste der beteiligten Stellen vor Ort ist auf der Internetseite abrufbar.

    Telefon: 0800 1110111, 0800 1110222 oder 0800- 116123
    Per Mail und Chat über die Internetseite der Telefonseelsorge

  • Telefon-Engel
    Bildausschnitt vom Infoblatt des Retla Projektes

    Das Ziel der durch die Initiative Gesund.Leben.Bayern. (G.L.B.) des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege geförderten Aktion „Telefon-Engel“ der gemeinnützigen Organisation Retla e.V. besteht darin, Menschen ab 60 Jahren durch Telefonkontakte mit freiwilligen Helfern soziale Nähe zu geben.

    Unter der kostenlosen Telefonnummer 089 18910026 können Seniorinnen und Senioren über alles sprechen, was sie bewegt. Daraus kann dann eine Telefonpatenschaft entstehen, eine Verbindung, die auch über längere Zeit Bestand hat.

    Weitere Informationen dazu finden sie auf der Internetseite der Telefon-Engel.

  • Krisendienste

    Die Krisendienste Bayern bieten jederzeit und bayernweit niedrigschwellige Hilfe und Unterstützung in psychischen Notlagen, bei Bedarf mobile Einsätze am Ort der Krise, Abklärung der Krisensituation und qualifizierte Beratung von Betroffenen und Bezugspersonen sowie die Wegweisung und Vermittlung an weiterführende Hilfeangebote. Die Krisendienste sind täglich und rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 655 3000 erreichbar.

    Weitere Informationen finden Sie im Internetauftritt der Krisendienste Bayern.

  • Depressionshilfe
    Bildausschnitt der Internetseite der Depressionshilfe

    Die gemeinnützige Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet das „Info-Telefon Depression“ unter der Telefonnummer 0800 3344533 an. Sowohl Betroffene als auch Angehörige können sich hier über die Erkrankung Depression informieren.

    Weitere Informationen Sie auf der Internetseite.

  • Sozialpsychiatrische Dienste
    Bildausschnitt des Internetauftrittes für sozialpsychiatrische Dienste Bayern

    Sozialpsychiatrische Dienste und Psychosoziale Suchtberatungsstellen gibt es in nahezu jeder Region Bayerns. Die Dienste sind häufig auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte organisiert. In einigen Regionen gibt es zudem eigenständige Gerontopsychiatrische Dienste. Die Adresse und Telefonnummer des nächsten Dienstes sind über die bayerischen Bezirke erhältlich.

Nummer gegen Kummer

Das deutschlandweite Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“ bietet Beratungsangebote zu psychosozialen Themen und Gesundheit. Bei Bedarf wird zum Beispiel auch in weiterführende Hilfen vermittelt. Eltern können sich ebenfalls kostenfrei und anonym beraten lassen.

Kinder- und Jugendtelefon 116111

Elterntelefon 0800-110550

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite.

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Telefonseelsorge

Die Telefonseelsorge ist bundesweit tätig, mit rund 8.000 umfassend ausgebildeten ehrenamtlichenMitarbeitern in 104 Telefon-Seelsorgestellen vor Ort. Zusätzliche Angebote neben der telefonischen Beratung sind Mail-, Chat- und Vor-Ort-Beratungen. Eine Liste der beteiligten Stellen vor Ort ist auf der Internetseite abrufbar.

Telefon: 0800 1110111, 0800 1110222 oder 0800- 116123
Per Mail und Chat über die Internetseite der Telefonseelsorge

bildausschnitt-des-infoblatt-der-telefonseelsorge

Telefon-Engel

Das Ziel der durch die Initiative Gesund.Leben.Bayern. (G.L.B.) des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege geförderten Aktion „Telefon-Engel“ der gemeinnützigen Organisation Retla e.V. besteht darin, Menschen ab 60 Jahren durch Telefonkontakte mit freiwilligen Helfern soziale Nähe zu geben.

Unter der kostenlosen Telefonnummer 089 18910026 können Seniorinnen und Senioren über alles sprechen, was sie bewegt. Daraus kann dann eine Telefonpatenschaft entstehen, eine Verbindung, die auch über längere Zeit Bestand hat.

Weitere Informationen dazu finden sie auf der Internetseite der Telefon-Engel.

bildausschnitt-vom-infoblatt-des-retla-projektes

Krisendienste

Die Krisendienste Bayern bieten jederzeit und bayernweit niedrigschwellige Hilfe und Unterstützung in psychischen Notlagen, bei Bedarf mobile Einsätze am Ort der Krise, Abklärung der Krisensituation und qualifizierte Beratung von Betroffenen und Bezugspersonen sowie die Wegweisung und Vermittlung an weiterführende Hilfeangebote. Die Krisendienste sind täglich und rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 655 3000 erreichbar.

Weitere Informationen finden Sie im Internetauftritt der Krisendienste Bayern.

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Depressionshilfe

Die gemeinnützige Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet das „Info-Telefon Depression“ unter der Telefonnummer 0800 3344533 an. Sowohl Betroffene als auch Angehörige können sich hier über die Erkrankung Depression informieren.

Weitere Informationen Sie auf der Internetseite.

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Sozialpsychiatrische Dienste

Sozialpsychiatrische Dienste und Psychosoziale Suchtberatungsstellen gibt es in nahezu jeder Region Bayerns. Die Dienste sind häufig auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte organisiert. In einigen Regionen gibt es zudem eigenständige Gerontopsychiatrische Dienste. Die Adresse und Telefonnummer des nächsten Dienstes sind über die bayerischen Bezirke erhältlich.

bildausschnitt-des-internetauftrittes-fuer-sozialpsychiatrische_dienste