Die Bühne bei einer Veranstaltung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Landesgesundheitsrat Bayern

Der Landesgesundheitsrat Bayern, kurz LGR, ist der Ansprechpartner für den Bayerischen Landtag und der Bayerischen Staatsregierung in allen Fragen des Gesundheitswesens.

Aufgaben

Die Aufgaben des Landesgesundheitsrates definiert das Gesetz über den Landesgesundheitsrat vom 24. Juli 2007 (GVBl. S. 496) zuletzt geändert durch § 1 des Gesetzes vom 24. März 2009 (GVBl. S. 36) folgendermaßen: „Der Landesgesundheitsrat berät den Bayerischen Landtag und die Bayerische Staatsregierung in allen Fragen des Gesundheitswesens. Damit trägt er zur Entscheidungsfindung über gesundheitliche Themen in Bayern bei.“

Inzwischen ist der Landesgesundheitsrat mit seiner gesundheitsbezogenen Expertise als hochkarätiges gesundheitspolitisches Beratungsgremium für die Legislative und Exekutive in Bayern nicht mehr wegzudenken. In den Jahrzehnten seines Bestehens hat er wertvolle Arbeit im Gesundheitsbereich erbracht und sich mit seinen zahlreichen Resolutionen zu vielen Themen unmissverständlich positioniert.

Geschichte

Die traditionsreiche Geschichte des Landesgesundheitsrates beginnt im Jahr 1953. Sie stellt den erfolgreichen Abschluss jahrelanger Bemühungen um eine Institution dar, die helfen sollte, die gesundheitspolitische Situation in Bayern zu verbessern. Mit dem Gesetz über die Schaffung eines Landesgesundheitsrates vom 12. August 1953 wurde der Bayerische Landesgesundheitsrat als unabhängiges gesundheitspolitisches Beratungsgremium der auf dem Gebiet des Gesundheitswesens tätigen Kräfte gegründet.

Der Gründung vorangegangen waren lange und intensive Diskussionen im Sozialpolitischen Ausschuss und seinem für die Vorbereitung des Gesetzesentwurfs eigens formierten sieben Mitglieder starken Arbeitsausschusses über die Zusammensetzung und vor allem die Aufgaben eines Landesgesundheitsrates. Einvernehmen über alle Fraktionen hinweg bestand schnell darüber, dass der Landesgesundheitsrat kein Fachgremium sein sollte, sondern ein gesundheitspolitisches Forum im umfassenden Sinn. Schwieriger gestaltete sich die Frage, ob Abgeordnete des Bayerischen Landtags im Landesgesundheitsrat mitarbeiten sollten oder nicht und wie groß das Gremium sein sollte. Diese Fragen führten zunächst sogar zu einer Ablehnung des Gesetzesentwurfs in der Sitzung des Sozialpolitischen Ausschusses vom 15. Januar 1953. Damit schien das Schicksal des Antrags auf Schaffung eines Landesgesundheitsrates besiegelt. Nach Aufruf des Gesetzesentwurfs in der 133. Sitzung des Bayerischen Landtags am 27. Februar 1953 kam es zu einer überraschenden Wende: der Landtag stimmte dem Antrag zur Geschäftsordnung eines Abgeordneten auf Rückverweisung des Gesetzesentwurfs zur nochmaligen Beratung in den Sozialpolitischen Ausschuss zu. In der Folge konnten die strittigen Fragen tatsächlich geklärt werden. Nachdem nun alle Hürden aus dem Weg geräumt worden waren, wurde das Gesetz in der 149. Sitzung des Bayerischen Landtags vom 23. Juni 1953 schließlich angenommen.

Rechtsgrundlagen

Das Gesetz über die Schaffung eines Landesgesundheitsrates trat am 30. Juni 2007 außer Kraft. Die neue gesetzliche Grundlage für den Landesgesundheitsrat ist seit dem 1. Juli 2007 in Form des Gesetzes über den Landesgesundheitsrat (LGesRatG BY) in Kraft getreten.

Geschäftstelle des Landesgesundheitsrates

Sitzungstermine

  • 11.03.2019 im Bayerischen Landtag
  • 15.07.2019 im Bayerischen Landtag
  • 21.10.2019 im Bayerischen Landtag
  • 02.12.2019 in den Räumlichkeiten der Bayerischen Landesärztekammer

Die Sitzungen finden jeweils montags um 15:00 Uhr statt.
Wir bitten Sie, sich die Termine vorzumerken. Die Einladungen zu den Sitzungen werden spätestens zwei Wochen vor dem jeweiligen Sitzungstermin erfolgen

Vorstand des Landesgesundheitsrates

  • Vorstandsvorsitzender

    Klaus Holetschek MdL (CSU)

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    lgr-stellv-vorstand_sonnenholzener_kathrin_fotograf_gerd_seidel

    Stellvertretende Vorsitzende

    Kathrin Sonnenholzner MdL a.D. (SPD)

    Foto: Gerd Seidel
  • Schriftführer

    Rüdiger von Esebeck, Interessengemeinschaft Bayerischer Heilmittelverbände IBH e.V.

  • Staatsministerin Melanie Huml gratulierte dem neuen Vorstand des Bayerischen Landesgesundheitsrates - Klaus Holetschek MdL (1. Vorsitzender, links), Kathrin Sonnenholzner (stellvertretende Vorsitzende, zweite von rechts) und Rüdiger von Esebeck (Schriftführer, rechts)

    Staatsministerin Melanie Huml gratulierte dem neuen Vorstand des Bayerischen Landesgesundheitsrates - Klaus Holetschek MdL (1. Vorsitzender, links), Kathrin Sonnenholzner (stellvertretende Vorsitzende, zweite von rechts) und Rüdiger von Esebeck (Schriftführer, rechts).

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  • Staatsministerin Melanie Huml bedankt sich beim ehemaligen Vorsitzenden des Bayerischen Landesgesundheitsrates Dr. Thomas Zimmermann.

    Staatsministerin Melanie Huml bedankt sich beim ehemaligen Vorsitzenden des Bayerischen Landesgesundheitsrates Dr. Thomas Zimmermann.

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  • Die neuen Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder des Bayerischen Landesgesundheitsrates tagten im Rahmen der konstituierenden Sitzung am 11.03.2019 zum ersten Mal.

    Die neuen Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder des Bayerischen Landesgesundheitsrates tagten im Rahmen der konstituierenden Sitzung am 11. März 2019 zum ersten Mal.

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Sitzungen

SitzungDatumThema
21.09.07.2018Krankenhausplanung
20.09.04.2018Antibiotikaresistente Keime in Badegewässern
19.19.02.2018Schwerpunkte der zahnärztlichen Versorgung
18.11.12.2017Psychoneuroimmunologie
17.09.10.2017DRG-System
16.03.07.2017Geriatrie
15. 13.03.2017 Barrierefreiheit in Arztpraxen realisieren
14.05.12.2016 Hospiz- und Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen
13.07.11.2016 Verlagerung des StMGP
12.26.08.2016 Bayerisches Krebsregistergesetz
11.13.06.2016 Neurorehabilitation
10.07.03.2016 Krankenhaushygiene
9.07.12.2015 Kur- und Heilbäder
8.19.10.2015 Herzinsuffizienz
7.06.07.2015 Seltene Erkrankungen