Gesund.Leben.Bayern.
Mit der Initiative „Gesund.Leben.Bayern.“ hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention über 20 Jahre hinweg wegweisende Projekte für Gesundheitsförderung und Prävention auf den Weg gebracht. Jetzt bündelt der Präventionsfonds Bayern Mittel und Maßnahmen unter einem gemeinsamen Dach – als Strukturelles Ziel 04 des neuen Masterplans Prävention.
Themen mit großer Bedeutung für unsere Gesundheit
Schwerpunkte der Initiative Gesund.Leben.Bayern. waren die Handlungsfelder des Bayerischen Präventionsplans von 2015 sowie Beiträge zu unseren Jahresschwerpunkten. Die Initiative förderte Modellprojekte verschiedener Partner: von Vereinen und Wohlfahrtsorganisationen, von Universitäten, Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes und anderen, fachlich begleitet vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Und auch künftig betreut das LGL Förderprojekte des Präventionsfonds Bayern.
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Die Gesund.Leben.Bayern.-Projekte
Gesund aufwachsen
In der Familie, in Kindertageseinrichtungen und anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in der Schule: Gesundheit kann überall gefördert werden!
Arbeitswelt und betriebliche Präventionskultur
Initiativen und Aktivitäten für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz sind ein Gewinn – für jeden Beschäftigten und auch für den Arbeitgeber.
Gesundes Altern im selbstbestimmten Lebensumfeld
So gesund und selbstbestimmt wie möglich, eingebunden in soziale Netze mit Teilhabe am Leben der Gesellschaft: Gesundheitsförderung und Prävention eröffnen Chancen auch im hohen Alter.
Gesundheitliche Chancengleichheit
Unabhängig von Herkunft und Lebenssituation: Jeder soll die Chancen auf eine bestmögliche Gesundheit haben.
MiMi – Migranten für Migranten
Wissen über das deutsche Gesundheitssystem und wichtige gesundheitsbezogene Themen für Menschen, die in der deutschen Sprache nicht oder nicht sicher zu Hause sind, vermittelt das Projekt „MiMi“ mit besonderem Erfolg: An inzwischen 24 Standorten in Bayern geben speziell ausgebildete „Gesundheitsmediatorinnen“ und „Gesundheitsmediatoren“ die Informationen muttersprachlich an Migrantinnen und Migranten weiter.
Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) in Bayern
Belastende Lebenslagen belasten auch die Gesundheit. Gesundheitsförderliche Angebote für Menschen in schwierigen sozialen Situationen zu entwickeln und Netzwerke zu knüpfen, war Ziel der 2006 in Bayern als Förderprojekt eingerichteten Koordinierungsstelle. Die Arbeit wurde im Rahmen des Präventionsgesetzes ausgebaut und wird heute gemeinsam von der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V. und dem Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung am LGL übernommen.
Weitere Themen und Modellprojekte
SMART REGIO DERM
Verbesserung der dermatologischen Versorgung in ländlichen Regionen Bayerns durch den Einsatz von Ganzkörperhautscannern und Telemedizin
Rund 30 Prozent der Menschen in Deutschland leiden an Hauterkrankungen. Das Projekt SMART REGIO DERM der Technischen Universität München will Zugang und Effizienz der dermatologischen Versorgung verbessern sowie eine frühzeitige Diagnosestellung und verbesserte Behandlung von Hauterkrankungen ermöglichen.
In der Gemeinde Ried im Landkreis Aichach-Friedberg werden hierzu mithilfe eines Ganzkörper-Hautscanners Bildaufnahmen von Patientinnen und Patientinnen angefertigt. Anschließend werden diese Aufnahmen telemedizinisch an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Klinikum Rechts der Isar in München, analysiert und Empfehlungen zum weiteren Vorgehen gegeben. Dies wird wissenschaftlich begleitet; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten mittels Fragebögen über ihre Erfahrungen und den Behandlungsverlauf. Erweist sich das Vorgehen als erfolgreich, soll das Modellprojekt als Grundlage für weitere Standorte dieser Untersuchungsmethode in Bayern dienen.
Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand
Bösartige Neubildungen der Haut zählen zu den weltweit am häufigsten auftretenden Krebsarten. Einer gesundheitlichen Gefährdung durch UV-Strahlung kann jedoch vorgebeugt werden. Was die verschiedenen Altersgruppen und Hauttypen beim Umgang mit der Sonne beachten sollten, darüber informiert die Kampagne „Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand“.
Das B-Vitamin Folat (Folsäure)
Obwohl ein lebensnotwendiges Vitamin, ist Folat in der Bevölkerung noch immer zu wenig bekannt. Seine vorbeugenden Eigenschaften vor und während der Schwangerschaft zur Verhinderung von Fehlbildungen des Säuglings sind in zahlreichen Studien bewiesen, aber auch ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene benötigen das Vitamin täglich. Wissenswertes dazu haben die Bayerische Folatinitiative und Health Care Bayern e.V. in einer Broschüre zusammengestellt.





