Krankenhausbetreiber und Ärzten unterhalten sich.

Green HospitalPLUS Bayern - Das nachhaltige Krankenhaus

Der Freistaat Bayern hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 das erste klimaneutrale Bundesland zu werden. Jeder ist aufgefordert, hierzu seinen Beitrag zu leisten; die Einrichtungen des Freistaats unterstützen dieses Engagement. In diesem Sinne setzen die Staatsministerien für Umwelt und Verbraucherschutz und Gesundheit und Pflege die bereits 2011 begonnene Green Hospital Initiative Bayern als Green HospitalPLUS Initiative fort.

Viele bayerische Krankenhäuser erfüllen jeden Tag ihren akut-stationären Versorgungsauftrag unter Beachtung von Klimaneutralität, Umweltschutz und Schutz der Interessen von Patienten, Mitarbeitern und Dritten. Die Green HospitalPLUS Initiative will diese Leistungen würdigen und die Krankenhäuser darin unterstützen, Nachhaltigkeit im bayerischen Krankenhausalltag langfristig zu etablieren.

Mit unserer Green Hospital PLUS Initiative wollen wir den Kliniken in Bayern eine Hilfestellung bieten, den Energieverbrauch spürbar zu senken. So können zum einen hohe Kosten eingespart werden, zum anderen leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Klaus Holetschek, Staatsminister

Was ist die Green HospitalPLUS Initiative?

Logo der Green Hospital Plus Initiative

Die Green HospitalPLUS Initiative ist ein Nachhaltigkeitsinstrument für bayerische Krankenhäuser. Sie ruht auf drei gleichberechtigten Säulen: Energie – Umwelt – Mensch und verbindet so ökologische und soziale Nachhaltigkeit.

  • Die Säule Energie umfasst das energieeffiziente Bauen, den Einsatz erneuerbarer Energien, sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung und zum Energiemanagement im Krankenhaus.
  • Die Säule Umwelt bündelt Maßnahmen, um schädliche Auswirkungen des Krankenhauses auf die Umwelt zu vermeiden/ zu verringern, z.B. Maßnahmen zur Ressourcenschonung, zum Flächenerhalt oder ein krankenhausinternes Umweltmanagement.
  • Die Säule Mensch fokussiert die Auswirkungen eines Krankenhauses auf den Menschen. Das umfasst Maßnahmen zur Verbesserung der Situation der Menschen im Krankenhaus (Mitarbeiter, Patienten) und außerhalb des Krankenhauses (z.B. faire Lieferketten).

Elemente der Green HospitalPLUS Initiative sind insbesondere:

  • der Green HospitalPLUS Maßnahmenkatalog,
  • der Green HospitalPLUS Quick-Check,
  • die Green HospitalPLUS Best-Practice-Datenbank,
  • die Auszeichnung Green HospitalPLUS und
  • die Vor-Auszeichnung Best-Practice-Krankenhaus.

Wer kann an der Green HospitalPLUS Initiative teilnehmen?

An der Green HospitalPLUS Initiative können alle Krankenhäuser teilnehmen, die ihre internen und externen Abläufe auf Nachhaltigkeit überprüfen und anpassen wollen oder das bereits getan haben und die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • gesetzeskonformer Zustand des Krankenhausgebäudes und seiner Anlagen (insb. nach Bau-(ordnungs-)recht, Energieeinsparverordnung, Erneuerbare-Energie-Wärme-Gesetz etc.),
  • gesetzeskonformer Krankenhausbetrieb (insb. nach Sozial-, Krankenhaus-, Datenschutz-, Pflegerecht, Gewerbeordnung, Umweltrecht, §§ 630a ff. BGB, kollektives/ individuelles Arbeitsrecht/ Tarifrecht etc.),
  • keine drohende Insolvenz und
  • keine geplante oder absehbare Schließung in den nächsten fünf Jahren.

Weitere Informationen zur Green HospitalPLUS Initiative haben wir in unseren Fragen und Antworten zusammengestellt.

Entwicklung der Green HospitalPLUS Initiative

Die Green HospitalPLUS Initiative ist eine Weiterentwicklung der Green Hospital Initiative, die im Jahre 2011 vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit ins Leben gerufen und ab 2013 vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege maßgeblich umgesetzt wurde. Als Beitrag zur bayerischen Energiewende lag der Fokus der Green Hospital Initiative auf Energieeffizienz, wobei ihr bereits ein ganzheitlicher Ansatz zugrunde lag. Dieser ganzheitliche Ansatz wurde mit der Green HospitalPLUS Initiative aufgegriffen und konsequent ausgebaut und die Initiative somit inhaltlich an die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen abgepasst.

Im Rahmen der Green Hospital Initiative konnten folgende Krankenhäuser als Green Hospital ausgezeichnet werden:

2013:

  • Kinderklinik Augsburg / Mutter-Kind-— Zentrum Schwaben
  • Bezirkskrankenhaus Kempten
  • Klinikum Kempten
  • kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost
  • Clinic Neuendettelsau
  • RoMed Klinikum Rosenheim
  • Kreiskrankenhaus Vilshofen

2016:

  • Klinikum St. Marien Amberg
  • Bezirkskrankenhaus Günzburg
  • Klinikum Altmühlfranken Gunzenhausen
  • Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren
  • Klinikum Nürnberg, Betriebsstelle Süd, Herz-Gefäß-Zentrum
  • Krankenhaus Juliusspital Würzburg
  • Klinik am Greinberg, Würzburg

Leuchtturmprojekt Green Hospital Lichtenfels

Mit dem Leuchtturmprojekt „Green Hospital Lichtenfels“ wurde ein Vorbild für andere Krankenhäuser auf dem Weg zum umweltbewussten Krankenhaus geschaffen. Im Zuge eines anstehenden Neubaus wurde das Klinikum Lichtenfels durch ein planerisches, bauliches und betriebliches Konzept umfassend nachhaltig ausgerichtet. Es wurde als erstes bayerisches Krankenhaus am Passivhausstandard ausgerichtet und zeichnet sich durch ein optimiertes ökologisches Energiekonzept aus; ökologische und ökonomische Belange werden mit den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten durch folgende Maßnahmen in Einklang gebracht:

  • möglichst geringer Energieverbrauch,
  • eine optimierte Gebäudehülle und
  • eine nachhaltige Energieversorgung.

Der 2018 eröffnete Neubau vereint hochwertige Gesundheitsversorgung, Energieeffizienz und Ressourcenschonung. Das Vorhaben wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Modell des Green Hospital Lichtenfels.

Green HospitalPLUS Maßnahmenkatalog

Der Green HospitalPLUS Maßnahmenkatalog baut wie die Initiative selbst auf den drei Säulen Energie – Umwelt – Mensch auf.

Durch die Unterlegung der Voraussetzungen, Mindest- und Wahlkriterien in den einzelnen Säulen mit Beispielen wirkt er zugleich als Anleitung für die Praxis. Die Beispiele zeigen, dass nicht nur durch große Investitionen, sondern auch durch eine Vielzahl vermeintlich kleiner Maßnahmen ein nennenswerter Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Krankenhaus geleistet werden kann:

Säule Energie

Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energien tragen nicht nur zu einer Verminderung des CO2-Abdrucks eines jeden Krankenhauses bei, sie dienen auch der langfristigen Kosteneinsparung. Dabei ist es nicht immer notwendig, Anlagen auszutauschen oder Gebäude umzubauen. Oftmals beginnt Ressourcenschonung schon mit der Anpassung von Anlagen und Hilfsanlagen an die tatsächlichen Bedürfnisse.

Säule Umwelt

Im Mittelpunkt der Säule Umwelt der Green HospitalPLUS Initiative steht der Umgang mit Ressourcen, insbesondere das Abfallmanagement und die Kreislaufwirtschaft. Gerade an dieser Stelle können Krankenhäusern einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität leisten.

Säule Mensch

Krankenhäuser wirken täglich auf Menschen ein. Betroffen sind nicht nur Patienten, sondern auch die ärztlichen wie nichtärztlichen Mitarbeiter; sie stellen den Krankenhausbetrieb und die Versorgung der Patienten sicher. Aber auch jene Menschen, deren Arbeitsbedingungen durch die Einkaufspolitik der Krankenhäuser mit beeinflusst werden, sind in die täglichen Entscheidungen mit einzubeziehen. Darum wird innerhalb dieser Säule zwischen Menschen innerhalb und außerhalb des Krankenhauses unterschieden.

Der Green HospitalPLUS Maßnahmenkatalog ist unmittelbare Grundlage für die Auszeichnungen Green HospitalPLUS und Best-Practice-Krankenhaus.

Er wird in regelmäßigen Abständen in Abstimmung mit der Green HospitalPLUS Arbeitsgruppe überprüft, angepasst und weiterentwickelt. Der jeweils aktuelle Maßnahmenkatalog wird auf dieser Internetseite veröffentlicht.

Den Krankenhäusern stehen verschiedene Ansprechpartner zur Seite, die sie bei der Umsetzung von Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit unterstützen. Deshalb befindet sich im zweiten Teil des Maßnahmenkatalogs eine nicht abschließende Auflistung von Ansprechpartnern und Einrichtungen, die sich insbesondere oder gezielt mit ihren Beratungsangeboten an Krankenhäuser richten.

Umfrage zum Stand der Nachhaltigkeitsbemühungen an bayerischen Krankenhäusern

Wir wissen, dass viele Krankenhausträger einen nachhaltigen Krankenhausbetrieb anstreben und entsprechende Maßnahmen bereits ergriffen haben oder planen. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme an der Green HospitalPLUS Initiative und eine ihrer Auszeichnungen haben, dann nehmen Sie an der Umfrage zum Stand der Nachhaltigkeitsbemühungen bayerischer Krankenhäuser teil. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, behalten wir uns gern vor, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen, wenn sich aus den Antworten ergibt, dass das Krankenhaus oder einer seiner Standorte für eine Auszeichnung als Green HospitalPLUS oder Best-Practice-Krankenhaus in Betracht kommen kann.

Green Hospital Quick Check

Sie möchten wissen, wie nachhaltig und umweltgerecht Ihr Krankenhaus ist, was Sie in Sachen Nachhaltigkeit noch verbessern können und welche Einsparpotentiale sich Ihnen bieten?

Der Green Hospital Quick Check hilft Ihnen in kurzer Zeit bei der Beantwortung dieser Fragen und bietet Ihnen die Möglichkeit zu sehen, wo Ihre Einrichtung im Vergleich zu anderen Krankenhäusern in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein steht.

Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und beantworten Sie die Green Hospital Quick-Check-Fragen. Das Ergebnis können Sie anschließend ausdrucken. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt, nicht gespeichert und nicht für Auswertungszwecke genutzt.

Alle Ergebnisse der internetbasierten Bedarfsanalyse / Handlungsfeldidentifikation basieren auf den von Ihnen eingegebenen Werten und stellen daher nur eine erste Indikation möglicher Einsparpotentiale dar. Wir übernehmen keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Ergebnisse.

Die Bedarfsanalyse / Handlungsfeldidentifikation kann eine eingehende Beratung nicht ersetzen.

Green Hospital Best-Practice-Datenbank

Bereits realisierte Green Hospital-Maßnahmen sind in der Best-Practice-Datenbank zusammengestellt.

Nutzen Sie die in der Datenbank aufgeführten Beispiele für umweltbewusste Betriebsführung und ökologisch sinnvolle Einzelmaßnahmen (darunter finden Sie die im Rahmen des Leuchtturmprojektes „Green Hospital Lichtenfels“ gewonnenen Erfahrungen) als Anregung zur Verbesserung der Ökologie und Nachhaltigkeit Ihres Krankenhauses.

Mit Hilfe der Selektionsmöglichkeiten können Sie gezielt nach den für Sie relevanten Themenbereichen suchen.

Logo Best Practice Krankenhaus Bayern
Krankenhaus Maßnahmen Beschreibung der Maßnahmen Adresse
Bezirkskrankenhaus Kempten Bezirkskrankenhaus Kempten Robert-Weixler-Straße 46, 87439, Kempten
Städtisches Klinikum München GmbH, Klinikum Bogenhausen Städtisches Klinikum München GmbH, Klinikum Bogenhausen Optimierung der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen Brunnenwassernutzung zur Klimakaltwassererzeugung für Gebäudeklimatisierung Englschalkinger Straße 77, 81925, München
St. Vinzenz Klinik St. Vinzenz Klinik Optimierung der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen Optimierung der Heizungsanlage mittels Erdwärme (Wärmepumpe) Kirchweg 15, 87459, Pfronten
St. Anna Krankenhaus Sulzbach Rosenberg St. Anna Krankenhaus Sulzbach Rosenberg Intelligente Fassadenkonstruktionen zur Verhinderung von Wärme- und Kälteverlust, Reduzierung von Warmwasserspeichermenge, Warmwasserverbrauch und Wärmeverlust Sanierung einer bestehenden hinterlüfteten Asbest-Eternit-Verkleidung und Erneuerung der Fenster, Dämmung der gesamten Dachflächen des Krankenhausgebäudes (Zwischensparrendämmung, Folie, Gipskartonverkleidung) Krankenhausstraße 16, 92237, Sulzbach-Rosenberg
Krankenhaus Landshut-Achdorf Krankenhaus Landshut-Achdorf Optimierung der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen Energetische Sanierung der RLT-Anlagen: Durch den Einbau von optimierten betriebstechnischen Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung wird eine energetische Verbesserung erreicht (bedarfsorientierte Regelung von Motoren und Ventilatoren) Achdorfer Weg 3, 84036, Landshut
RoMed Klinikum Rosenheim RoMed Klinikum Rosenheim Optimierung der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen, Anschluss an Fernwärmeversorgung (nur auf Basis ökologisch gewonnener Energie), Reduzierung von Warmwasserspeichermenge, Warmwasserverbrauch und Wärmeverlust, Anlagen zur Nutzung regenerativer und am Standort verfügbarer Energien, Betonkernaktivierung inklusive Niedertemperaturanlagen, Automatisierte Gebäudeleittechnik Alle ungeregelten Pumpen wurden entweder mit Frequenzumformer ausgestattet oder durch geregelte Pumpen ersetzt., Fernwärme Übergabestation erneuert, Einspritzschaltung (2-Wege Ventil statt 3-Wege Ventil) wo hydraulisch sinnvoll., Umbau Brauchwasserbereitung auf DurchlauferhitzerprinzipIm Sommerbetrieb wird das Brauchwasser mit Dampf erzeugt. In unserer Konstellation ist dies möglich, da wir für den Dampf die gleichen Kosten wie für die FW haben. Die Heizungsleitung über eine Länge von 300m kann dann abgeschaltet werden, die Dampfleitung ist ohnehin immer in Betrieb., Austausch aller Kälteregister auf geeignete für 14°C Vorlauftemperatur. Dadurch wurden die Register deutlich dicker, Alte Absorbtionsmaschine durch Schraubenverdichter in Verbindung mit Brunnenkälte ersetzt. Brunnen übernimmt 40% der benötigten Kältemenge., - Austausch alter Lüftungsgeräte ohne WRG- Energieeffizienter Umbau, durch neue Regelung und Frequenzumformer- Lüftungsventilatoren von pneumatischer Schaufelradverstellung auf FU-Regelung umgebaut- Be-/Entfeuchtungsregelung optimiert, - Schwimmbadabdeckung eingebaut- Effiziente Badewasser-Umwälzpumpe (FU-Regelung) eingebaut, Alle Neubauten werden mit einer Betonkernaktivierung ausgestattet, so sind bereits das Haus 7 und das Verwaltungsgebäude (DSZ) mit einer kombinierten Niedertemperatur Wärme- und Kälteversorgung ausgerüstet., Kaltes Wasser wird dem Inn entnommen, gefiltert und über einen Wärmetauscher (Primärseite) zurück in den Inn geführt. Auf der Sekundärseite des Wärmetauschers strömt der hausinterne Kaltwasserkreislauf vorbei, welches die Wärmeenergie des Hauses an das Innwasser abgibt., Ständige Erweiterung und Erneuerung der GLT um den neusten Standards (BACNET) gerecht zu werden. 2011 auf BACNET und virtuellen Server umgerüstet. Pettenkoferstr. 10, 83022, Rosenheim
Kommunalunternehmen Kliniken und Heime des Bezirks Oberfranken-Bezirksklinikum Obermain Kommunalunternehmen Kliniken und Heime des Bezirks Oberfranken-Bezirksklinikum Obermain Intelligente Fassadenkonstruktionen zur Verhinderung von Wärme- und Kälteverlust Im Zug der energetischen Sanierungkonnte durch Anbringung eines Wärmeverbundsystems, Einbau von Fenstern mit Wärmeschutzverglasung, Wärmedämmung des Dachgeschossesdie Energiebilanz des Gebäudes erheblich verbessert werden. Kutzenberg 19, 96250, Ebensfeld
Klinikum St. Marien Amberg Klinikum St. Marien Amberg Optimierung der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen, Anlagen zur Nutzung regenerativer und am Standort verfügbarer Energien, qualitätsgesichert überholte und instandgesetzte oder recycelte Geräte, Intelligente Fassadenkonstruktionen zur Verhinderung von Wärme- und Kälteverlust, Einsatz intelligenter und bedarfsoptimierter Licht- und Beleuchtungssysteme Neuer Heizkessel: Niedertemperaturanlage, Ersatz eines BHKW-Aggregats in Verbindung mit einer Absorptionskältemaschine und Kühler für freie Kühlung an kalten Tagen, Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung auf jedem passenden Dach, insgesamt 238 kwp, Einer von zwei Linksherzkathetermessplätzen wurde als refurbished Anlage angeschafft., Einbau dreifach verglaster Fenster mit höchsten Anforderungen an den Wärmeschutz (hochwärmegedämmtes Aluminium Fenstersystem mit Glasfalzdämmung und optimierter Mitteldichtung), Es werden sukzessive stromintensive Leuchtmittel gegen effizientere ausgetauscht. T8 Leuchtstoffröhren (58 W) mit konventionellem Vorschaltgerät gegen T5 Röhren (35 W) oder vergleichbare Qualitäten. Downlights mit konventionellen Leuchtmitteln (2x26 W) werden gegen LED-Downlights (18 W) ausgetauscht. Insgesamt werden ca. 940 T8 Röhren und ca. 300 Downlights ausgetauscht. Mariahilfbergweg 7, 92224, Amberg
Klinikum Nürnberg Klinikum Nürnberg Einsatz intelligenter und bedarfsoptimierter Licht- und Beleuchtungssysteme, Anlagen zur Nutzung regenerativer und am Standort verfügbarer Energien Klinikum Nürnberg-Süd – LED Leuchten in den OP´s und Eingriffsräumen, Klinikum Nürnberg-Süd Photovoltaikanlageauf dem Herz-Gefäß-Zentrum Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1, 90419, Nürnberg
Klinikum Landshut gemeinnützige GmbH Klinikum Landshut gemeinnützige GmbH Optimierung der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen Neubau eines Biomasseheizwerks Optimierung und Umstellung der Wärmeversorgung zum Teil auf Biomassefeuerung (Holzhackschnitzel). Die Dimensionierung der Holzhackschnitzelanlage wurde unter Berücksichtigung des maximal möglichen Anteiles des Holzkessels in der Gesamtwärmeerzeugung optimiert. Reduzierung der Vorlauftemperatur des Heißwasser-Netzes von 110°C auf 90°C. Erneuerung alter Heizungsunterstationen. Robert-Koch-Straße 1, 84034, Landshut
Klinikum Kulmbach Klinikum Kulmbach Anlagen zur Nutzung regenerativer und am Standort verfügbarer Energien, Reduzierung von Warmwasserspeichermenge, Warmwasserverbrauch und Wärmeverlust, Optimierung der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen, Intelligente Fassadenkonstruktionen zur Verhinderung von Wärme- und Kälteverlust, Versickerung des Niederschlagswassers vor Ort, Verwendung von Kies statt Beton/Asphalt bei Parkplatzflächen, Innovative Technologien zur Optimierung der Arbeits- und Prozessabläufe, Mitarbeiter- und patientenfreundliche Außenanlagen und Innenhöfen, System nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14.001, Begrünung der Dächer (auch zur Niederschlagswasserrückhaltung) auf unserem Personalwohnheim wurde eine Dachanlage installiert um keine Grünflächen zu überbauen, aus ehemals 4 x 3000 l wurde ein 4500 1 WW-Speicher eingebaut, Optimierung der Klimaanlagen durch HLWRG für Dachzentralen Nordost und Süd: Einbau von hocheffizienten Wärmetauschern zur Wärmerückgewinnung, freie Kühlung und adiabate Befeuchtung, Einbau von Brennwerttechnik zum Heizungsbetrieb: 2 x 3000 kW Kessel wurden durch 2 x 1350 kW Kessel mit Brennwerttechnik ersetzt, Einbau von Fensterkontakten, die beim Öffnen von Fenstern die Heizung abschalten: Ein Fensterkontaktschalter schließt einen Stromkreis, der überen einen Heizwiderstand dei Heizung im Raum abschaltet Patienten haben es gern warm und frische Luft.Deshalb waren früher immer Heizungen und Fenster offen, Abkoppelung des Personalwohnheimes vom Klinikgebäude in Bezug auf Heizung und Warmwasser: Einbau einer Heizzentrale in das Personalwohnheim, Neubau von 2 Zisternen zur Nutzung von Regenwasser Dachflächenentwässerung der Bauabschnitte 5 und 7 zur Regenwassernutzung und Gartenpflege, Austausch der Fenster vom 3. BA (aus 1982) gegen dichte und bessere Fenster, Parkplatz mit Rasengittersteinen befestigt, Angebot einer Patientenzeitung: Vorstellung von Abteilungen, Maßnahmen und Mitarbeiter, Anlage von Therapie- oder Patientengarten für die geriatrische und orthopädische RehaTherapiegarten mit verschiedenen Bodenaufbauten, Steigungen und Bewegungsapparaten, Klinikum ist zertifiziert nach EMS III und DIN ISO 9001/2008 bereits seit 2002, Dach wurde mit niedrigwachsenden Pflanzen begrünt Albert-Schweitzer-Straße 10, 95326, Kulmbach
Klinikum Ingolstadt GmbH Klinikum Ingolstadt GmbH Optimierung der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen, Innovative Technologien zur Optimierung der Arbeits- und Prozessabläufe, Patientengruppenspezifische Milieugestaltung, Verbesserung des Betreuungsangebots für Kinder, Einsatz intelligenter und bedarfsoptimierter Licht- und Beleuchtungssysteme Ausrüstung der Lüftungsanlagen und Fernleitungspumpen LUVO mit neuen Frequenzumrichtern. Energiesparende bedarfsabhängige Druck- bzw. Volumenstromregelung.Spitzenlastprogramme über stetigen Abwurf, (ab einer vorgegebenen Maximallast des Hauses wird stetig die Motorleistung reduziert. Ausgewählte Anlagen können abgeschaltet werden oder auf vorgegebene Leistungen weiter laufen).Verbesserung der Regelungsstrategie der versorgungstechnischen Anlagen., „Papierloses Krankenhaus” („vollständige” elektronische Patientenakte; Unterstützung durch W-Lan und mobile Visite; Formularmanagement): Status: begonnen / laufend, Eröffnung / Gründung einer Klinik für Akutgeriatrie; Status: bereits durchgeführt, Entwicklung und Implementierung eines Konzepts zur Versorgung Demenz erkrankter Patienten (adäquate Versorgung und Unterbringung; Schulung der Mitarbeiter, Teilnahme an einem bayernweiten Modellprojekt etc.); Status: begonnen / laufend, Bau zweier Kinderkrippen auf dem Krankehausgelände, Entwicklung & Implementierung eines Lichtkonzepts (Präsenz- / Bewegungsmelder, Dimmer etc.); Status: begonnen / laufend., Einführung qualitätssteigernder / effizienter Behandlungspfade + Aufnahme- und Entlassungs-management (Unterstützung auch durch Fallmanagement); Status: begonnen / laufend, Prüfung älterer Medizintechnik auf Effizienz und Schnittstellenfähigkeit; Status: begonnen / laufend, Bau eines Gebäudes für externe Reha-Betreiber und eines Ärztehauses auf dem Krankenhausgelände Krumenauerstraße 25, 85049, Ingolstadt
Klinikum des Landkreises Deggendorf Klinikum des Landkreises Deggendorf Intelligente Fassadenkonstruktionen zur Verhinderung von Wärme- und Kälteverlust Einsparung von Energiekosten Austausch der bestehenden Fenster- und Fassadenelemente im Haupthaus Perlasberger Straße 41, 94469, Deggendorf
Klinikum Aschaffenburg Klinikum Aschaffenburg Blockheizkraftwerk Erneuerung der Kälteanlage und Einbau eines BHKW Moduls. Die Leistung umfasst im Wesentlichen den Austausch bzw. den Neubau von: - 4 Stück Verdichterkältemaschinen ca. 700 kW Kälteleistung- 2 Stück Rückkühlwerke Gesamtleistung ca. 2900 kW Kühlleistung- 2 Stück Glykolkühler a ca. 450 kW Kühlleistung- 1 Stück Absorptionskältemaschine ca. 250 kW Kälteleistung- 1 Stück Eisspeicher, Kapazität ca. 3000 kWh- 1 Stück BHKW-Modul, el. ca. 240 kW, th. ca. 360 kW- je 1 Stück Kälte- Am Hasenkopf 1, 63739, Aschaffenburg
Klinikum Altmühlfranken Klinikum Altmühlfranken Optimierung der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen, Automatisierte Gebäudeleittechnik, Blockheizkraftwerk, Reduzierung von Warmwasserspeichermenge, Warmwasserverbrauch und Wärmeverlust, Ersetzen des Energieträgers Heißdampf Automatisierte Erfassung verschiedenster Daten, wie z. B. Verbräuche, Anlagenparameter, Regelungszustände, etc. Auswertung und kontinuierliche Optimierung der Einzelanlagen, Austausch bestehender MSR-Technik in Heiz- und Lüftungszentralen, Kopplung verschiedener Fabrikate und gemeinsame Aufschaltung auf eine webbasierte Gebäudeleittechnik, Biomassekessel mit Holzhackschnitzeln:Errichtung eines Biomassekessels mit Holzhackschnitzeln und einer thermischen Leistung von 550 kW,Errichtung eines Pufferspeichers mit ca. 10m³ Wasserinhalt, hydraulische, elektrische und regelungstechnische Einbindung, Errichtung einer Brennwert-Doppelkesselanlage mit 500 kW thermischer Leistung und einem Modulationsbereich von 17% bis 100%, Installation eines Erdgas betriebenen BHKW-Moduls mit einer elektrischen Leistung von 70kW, zur Erzeugung von Strom und Wärme, Nutzung im Eigenbedarf, Austausch von 17 alten Heizungsumwälzpumpen gegen drehzahlgeregelteHocheffizienzpumpen (davon 4 in doppelter Ausführung zur Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit), hinzu kommen weitere Arbeiten im Bereich Heizung, Beistellung von insgesamt 300 Durchflussbegrenzern (Typ Neopearl) für Waschtische (davon 150 als Austauschsatz)., Erneuerung der vorhandenen Trinkwarmwassererzeuger in Bauteil C durch 2 neue Speicherwasser-erwärmer (je 750 Liter) als Edelstahl-TWW-Hygiene-System mit patentierter Legionellenschutzschaltung, Dauerleistung je 860 l/h. Zur hydraulischen Entkopplung des Zirkulationsvolumenstroms wird ein Wärmeübertrager aus Edelstahl mit einer Übertragungsleistung von ca. 250 kW zur Vorwärmung des Zirkulationsrücklaufs installiert., Installation einer Folien-Schwimmbadabdeckung für das Bewebungsbad inkl.mechanischer Aufrollvorrichtung., Rückführung des Messwassers einer Messstrecke für das Bewegungsbad, das bisher noch direkt in den Abfluss geleitet wird. Installation eines Auffangbehälters mit Rückführpumpe, Stilllegung und Rückbau der bestehenden Dampfkesselanlage.Unstellung und Installation elektrischer Dampferzeuger Albert-Schweitzer-Straße 90, 91710, Gunzenhausen
Kliniken Nordoberpfalz AG Klinikum Weiden Kliniken Nordoberpfalz AG Klinikum Weiden Intelligente Fassadenkonstruktionen zur Verhinderung von Wärme- und Kälteverlust Verbesserung der Wärmedämmung mit Erneuerung der Fenster, KP II; Wärmedämmung Gebäude 7, Verbesserung der Wärmedämmung mit Erneuerung der Fenster - KP II; Wärmedämmung Gebäude 4/5 Söllnerstraße 16, 92637, Weiden
Klinik am Greinberg Klinik am Greinberg Anlagen zur Nutzung regenerativer und am Standort verfügbarer Energien, Optimierung der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen, Automatisierte Gebäudeleittechnik, Patientengruppenspezifische Milieugestaltung, Hygieneoptimierte sanitäre Einrichtungen (zum Beispiel berührungslose Armaturen), Verwendung von Kies statt Beton/Asphalt bei Parkplatzflächen, Verwendung ökologischer, recyclingfähiger Baustoffe aus heimischer Produktion, Wohnliche, umweltgerechte Gestaltung der Patientenzimmer und Behandlungsbereiche, Tagesbelichtung für mindestens 90 Prozent der Arbeitsplätze, Versickerung des Niederschlagswassers vor Ort, Betonkernaktivierung inklusive Niedertemperaturanlagen, Reduzierung/Vermeidung von Lärm- und Geruchseinflüssen - Solaranlage mit 45 qm Bruttokollektorfläche zur Warmwasserbereitung und zur Unterstützung der Wärmeversorgung- Wärmepumpe mit 10 Erdsonden a 50 m Länge zur Grundwärmeversorgung des Gebäudes; zusätzliche Nutzung der Erdsonden zur Kühlung über Bauteiltemperierung- Grundlast 100 % regenerativ, Absicherung über Gas-Brennwert und Gas-BHKW, - Einbau von Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung und Lüftermotore mit Frequenzumformer- Bedarfsgeregelte Umwälzpumpen, Bussystem EIB: Zentrale Steuerbefehle, Jalousiensteuerung und Beleuchtungssteuerung, Lichtdecke RGB, hohes Beleuchtungsniveau, schlagfestes Schalterprogramm, Einbau von berührungslosen Armaturen mit Hygienesteuerung an den Waschtischen und in den Duschen, Innenhöfe mit Rasen, Pflanz-und Basaltsteinflächen als natürlicher Versickerung des Oberflächenwassers, Bodenbeläge in der Eingangshalle und Treppenhaus mit heimischen Muschelkalk; Patienten-/Arztzimmer und Flure aus Linoleum; Gemeinschafts- und Therapieräume aus Escheparkett, Loses Mobiliar weitestgehend aus Naturholz, Einbauschränke und Türblätter mit Echtholzfurnier; Patienten-/Arztzimmer mit Linoleum; Aufenthalts- und Therapieräume mit Escheparkett, Alle Arbeitsplätze haben eine natürliche Belichtung, ebenso die Treppenhäuser, Einau einer Zisterne mit 12,5 m3 Inhalt, Einbau von Rohrregistern in die Decken zur Grundversorgung der Räume mit Wärme in der Heizperiode und zur Temperierung der Räume in den Sommermonaten; Wand- bzw. Fußbodenheizung zur Abdeckung der Spitzenlast im Winter, abgehängte Akustikdecken in allen Aufenthaltsräumen sowie akustisch wirksame Schrankfronten; Schallschutztüren und erhöhter Trittschall bei allen Bodenbelägen Mittlerer Greinbergweg 4, 97076, Würzburg
Kbo Isar-Amper-Klinikum, Klinikum Taufkirchen Kbo Isar-Amper-Klinikum, Klinikum Taufkirchen Intelligente Fassadenkonstruktionen zur Verhinderung von Wärme- und Kälteverlust Energetische Sanierung der Bettenhäuser 8 und 10a) Dämmung der Außenwände mit einem Wärmedämmverbundsystem b) Dämmung der obersten Geschossdecke c) Einbau neuer Holz- und Metallfensterkonstruktionen Bräuhausstraße 58, 84416, Taufkirchen
Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg Anlagen zur Nutzung regenerativer und am Standort verfügbarer Energien Ersetzen der alten Hochdruckdampfkessel durch Pumpenwarmwasserkessel. Parallel dazu Aufbau einer Biomassekesselanlage (1.100 MW) mit Lagerbunker, Förderanlage und Rauchgasfiltersystem. Außerdem komplette Erneuerung des Wärmeverteilungsnetzes (ca. 3 km), Errichten von 54 Hausübergabestationen mit Umbau der technischen Zentralen in den Gebäuden mit Ausstattung zeitgemäßer, rechnergestützter Regelsystemen und Dämmarbeiten an den Leitungen. Gabersee 7 , 83512, Wasserburg am Inn
Diakoniewerk München-Maxvorstadt KdöR Diakoniewerk München-Maxvorstadt KdöR Optimierung der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen Erneuerung sämtlicher Komponenten für die Gewerke Heizung, Klima, Lüftung sowie der E-Verteilung und Beleuchtung, zudem Aufschaltung sämtlicher Gewerke auf die vorhandene GLT. Sämtliche Komponenten wurden nach aktuellstem Stand der Technik unter Berück-sichtigung energetischer Optimierung wie z.B. hocheffizienter Klimageräte mit einem Wirkungsgrad von > 90% konzipiert und realisiert. Heßstraße 22, 80799, München
Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren Blockheizkraftwerk Energiecontracting: Wärmeversorgung durch ein Bio-Masse-Kraftwerk der Erdgas Schwaben GmbH auf dem Gelände des Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren Kemnater Straße 16, 87600, Kaufbeuren
Kreisklinik St. Elisabeth Kreisklinik St. Elisabeth Optimierung der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen Sanierung der Heizungsanlage, Kälteanlage und Gebäudeleittechnik: Sanierung der Heizungsverteilung inkl. Pumpenaustausch und Umstellung auf eine geschlossene Anlage, Sanierung und Erweiterung Gebäudeamortisation, Erneuerung von Lüftermotoren in RLT Ziegelstraße 38, 89407, Dillingen
Bezirkskrankenhaus Bayreuth Bezirkskrankenhaus Bayreuth Intelligente Fassadenkonstruktionen zur Verhinderung von Wärme- und Kälteverlust Energetische Sanierung der Gebäudehülle für das Krankengebäude F4 Nordring 1, 95445, Bayreuth
Krankenhaus St. Barbara Krankenhaus St. Barbara Automatisierte Gebäudeleittechnik, Optimierung der Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen GLT-/MSR-Anlage mit Feldgeräten und Schaltschränken für Automatisierungs-, Protokollierungs-, Überwachungs- und Optimierungsfunktionen für die betriebstechnischen Anlagen, Einbau eines Wärmepumpensystems zur Energierückgewinnung (Wärme und Kälte) aus 18 örtlich getrenntenKlima- und Lüftungsanlagen, Austausch von Umwälzpumpen in Heizungs- und Kälteanlagen Steinberger Straße 24, 92421, Schwandorf

Auszeichnung Green HospitalPLUS und Vor-Auszeichnung Best-Practice-Krankenhaus

Im Rahmen der Green HospitalPLUS Initiative werden die Auszeichnungen Green HospitalPLUS und Best-Practice-Krankenhaus vergeben. Die Auszeichnung Green HospitalPLUS kann ein Krankenhaus erhalten, dass die Voraussetzungen und Kriterien des Wahlkatalogs in allen Säulen erfüllt. Leistungen und Maßnahmen aufgrund anderer Initiativen oder Zertifizierungen können dabei berücksichtigt werden. Hierüber entscheidet die Green HospitalPLUS-Jury. Die Auszeichnung Best-Practice-Krankenhaus erhalten Krankenhäuser, die die Auszeichnung Green HospitalPLUS anstreben und auf diesem Weg bereits bestimmte Mindestanforderungen erfüllt haben. Best-Practice-Krankenhäuser sind auf dem Weg zu einem Green HospitalPLUS.

Krankenhäuser, die sich für eine Auszeichnung als Green HospitalPLUS oder Best-Practice-Krankenhaus bewerben wollen, wenden sich bitte an GreenHospital@stmgp.bayern.de, sie erhalten dann ein Formular und weitere Hinweise zum Verfahren.

Fragen und Antworten zur Green HospitalPLUS Initiative

Wer kann an der Green HospitalPLUS Initiative teilnehmen?

Sie nehmen an der Green HospitalPLUS Initiative teil, indem Sie beginnen, die Anforderungen an den Maßnahmenkatalog zu erfüllen. Nach außen sichtbar wird Ihre Teilnahme erst durch die Auszeichnungen als Green HospitalPLUS oder Best-Practice-Krankenhaus. Dazu müssen sie sich bewerben.

Wer entscheidet über die Auszeichnung?

Die Green HospitalPLUS Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Bayerischen Staatsministerien für Gesundheit und Pflege, Umwelt und Verbraucherschutz, für Bauen, für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, der Bayerischen Architektenkammer und der Bayerischen Krankenhausgesellschaft ist auch Jury. Sie kann um weitere Experten ergänzt werden.

Die Jury prüft die fertige Bewerbung und schlägt Ihr Haus für die Auszeichnung vor wenn die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Das Krankenhaus hat aufgrund besonderer Umstände nur eingeschränkte Möglichkeiten, die Anforderungen an den Maßnahmenkatalog zu erfüllen. Was sollen wir tun?

Wir empfehlen zunächst, die genannten Ansprechpartner zu kontaktieren und dort eine Beratung aufzusuchen. Für die verschiedenen typischen Probleme eines Krankenhauses (alter Baubestand, veraltete Anlagen, umgebende Infrastruktur, Motivation der Mitarbeiter) gibt es Ansprechpartner in den verschiedenen entsprechend spezialisierten Einrichtungen.

Was geschieht, wenn wir als Krankenhaus Leistungen erbracht haben, die nicht in den zu berücksichtigenden Leistungen genannt sind?

Diese Leistungen werden ebenfalls geprüft und bewertet, wenn sie aktuell und nachgewiesen sind. Der Maßnahmenkatalog und die vorgesehenen Entlastungen von konkreten Anforderungen, die bereits im Rahmen anderer Initiativen erfüllt wurden, wird kontinuierlich an die aktuellen Entwicklungen angepasst.

Das Krankenhaus hatte bereits eine Auszeichnung als Green Hospital erhalten, kann es sich jetzt Green HospitalPLUS nennen?

Nein, das geht leider nicht. Die Green HospitalPLUS Initiative ist deutlich breiter aufgestellt, als die Green Hospital Initiative. Ein einmal als Green Hospital ausgezeichnetes Krankenhaus kann sich aber um die Green HospitalPLUS– Auszeichnung oder die Best-Practice-Krankenhaus-Vor-Auszeichnung bewerben.

Ist die Auszeichnung als Green HospitalPLUS oder Best-Practice-Krankenhaus mit finanziellen Vorteilen verbunden?

Mit der Auszeichnung als Green HospitalPLUS oder Best-Practice-Krankenhaus beweisen die Krankenhäuser, dass Nachhaltigkeit zu ihren Handlungsprinzipien zählt. Das ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und ein Zeichen dafür, dass Krankenhäuser über ihren Versorgungsauftrag hinaus Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Die Auszeichnungen sind auch als Bindungsinstrument für Mitarbeiter und Patienten. Eine unmittelbare finanzielle Zuwendung ist mit der Auszeichnung nicht verbunden.