Staatsminister Klaus Holetschek im Impfzentrum

Aktuelle Informationen

Aktuelle Informationen
04.06.2021

Aktuelle Informationen

Niedrigere Inzidenzen und steigende Impfquote ermöglichen deutliche Lockerungen der Beschränkungen

Seit nunmehr über einem Jahr prägen die Auswirkungen der Corona-Pandemie das öffentliche und private Leben. Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Vorsicht und Umsicht sind nach wie vor der beste Ratgeber für unsere Gesellschaft, um uns zu schützen und immer mehr Freiheiten zu ermöglichen. Wachsamkeit und persönliches Verantwortungsbewusstsein bleiben zentrale Forderung.

Und doch: Es gibt mehr und mehr Grund zur Zuversicht. Die enormen Anstrengungen der letzten Monate und Wochen tragen Früchte. Die Belastung der Krankenhäuser nimmt spürbar ab. Außerdem: Die stetig steigende Impfquote, die spürbar gesunkenen Inzidenzen, die beginnende Outdoor-Saison – die Zeichen stehen auf Entspannung. Es ist Zeit für einen großen Schritt in Richtung Normalität.
Der Katastrophenfall in Bayern wird zum 7. Juni aufgehoben und die 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung tritt mit deutliche Lockerungen der Beschränkungen in Kraft.

Diese Änderungen hat der Ministerrat in seiner Sitzung am 4. Juni 2021 beschlossen.

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Die wichtigsten inzidenzabhängigen Regelungen auf einen Blick

Inzidenz bis einschließlich 50:

Die Grafik zeigt die wichtigsten inzidenzabhängigen Regeln ab 7. Juni 2021 auf einen Blick bei einer Inzidenz bis einschließlich 50

Zum Vergrößern oder Download der Grafik einfach auf das Bild klicken oder diesen Link nutzen.

Inzidenz zwischen 50 und 100:

Die Grafik zeigt die wichtigsten inzidenzabhängigen Regeln ab 7. Juni 2021 auf einen Blick bei einer Inzidenz über 50 bis 100

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Informationen des Bayerischen Gesundheitsministeriums

Rechtsgrundlagen

Das Bayerische Gesundheitsministerium informiert Sie über alle gültigen Rechtsgrundlagen zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2. Alle Veröffentlichungen finden Sie auch im Bayerischen Ministerialblatt.

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Impfung gegen das Coronavirus

Antworten auf alle Fragen zum Impfen finden Sie auf unserer Seite zu den Coronavirusschutzimpfungen.

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Maßnahmen

Erfahren Sie mehr über die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus.

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Häufig gestellte Fragen

Ob Fragen zur Erkrankung, Einreise-Quarantäneverordung oder zu Testungen – Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zum Thema neuartiges Coronavirus SARS-CoV-2.

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Bayerische Teststrategie

Testungen auf Covid-19 spielen eine zentrale Rolle in der Containment-Strategie. Erfahren Sie mehr über die Bayerische Teststrategie.

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Psychische Gesundheit in Zeiten der Corona-Krise

Hier finden Sie Tipps, wie Sie mit der neuen Situation umgehen und psychisch gesund bleiben können.

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Für Bürgerinnen und Bürger gibt es eine Hotline

  • Bitte lesen Sie unsere Häufig gestellten Fragen, bevor Sie die Hotline kontaktieren, vielleicht wird hier Ihre Frage bereits beantwortet.
  • Rufen Sie für Ihre allgemeinen Fragen auf keinen Fall die Notrufnummern 110 und 112 an! Diese wichtigen Nummern sind sonst für Notrufe überlastet! Menschen, die Hilfe brauchen, sind auf diese Notrufnummern dringend angewiesen!
  • Sie erreichen die Coronavirus-Hotline täglich  von 8:00 bis 18:00 Uhr unter den Telefonnummern:
    09131 6808-5101 oder 089 122220

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Publikationen zu Corona-Schutzmaßnahmen

  • PDF 729,10 KB

    Online-Ratgeberbroschüre: So kommen Sie zu Ihrer Corona-Schutzimpfung

  • Merkblatt zum Umgang mit dem Coronavirus für Grundschulkinder

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Regelmäßiges Händewaschen schützt

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Abstand halten rettet Leben

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Hust- & Niesetikette einhalten

Was Bürgerinnen und Bürger jetzt wissen müssen

Bayerisches Impfkonzept

Bayern hat am 27.12.2020 mit den ersten Impfungen gegen das SARS-CoV-2 Virus begonnen. Der Impfstoff reicht allerdings zu Beginn nicht für alle – wir wollen daher die besonders gefährdeten Menschen zuerst schützen. Menschen, bei denen das Risiko eines schweren Verlaufs hoch ist sowie Menschen mit einer hohen Ansteckungsgefahr aus beruflichen Gründen sollen auf freiwilliger Basis zuerst geimpft werden.

In einem zweiten Schritt soll die Impfung der gesamten bayerischen Bevölkerung offen stehen.

Grundlage für die Priorisierung ist die Coronaimpfverordnung, die auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) basiert.

Danach soll die Impfung zunächst Personen über 80 und Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen angeboten werden. Diese sind besonders gefährdet. Gleichzeitig empfiehlt die STIKO die Impfung medizinischem Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko und Personal in der Altenpflege.

Weiterführende Informationen zum Thema Impfen und Impfstoff finden Sie hier:

Befristete Sonderregelungen für ärztlich verordnete Leistungen

Seit 2. November gelten in Bayern neue Sonderregeln für ärztlich verordnete Leistungen.

Konkret können:

  • medizinische Behandlungen bei einer Vielzahl von Heilmitteln (wie Logopädie) auch als Videobehandlungen stattfinden, wenn dies aus therapeutischer Sicht möglich ist;
  • ärztliche Verordnungen etwa für häusliche Krankenpflege, Hilfs- und Heilmittel auch nach telefonischer Anamnese ausgestellt werden – Voraussetzung ist, dass es zuvor wegen derselben Erkrankung eine persönliche Untersuchung gab;
  • ärztliche Verordnungen mit einer verlängerten Frist von bis zu zehn Tagen bei den Krankenkassen eingereicht werden.

Zudem gelten verschiedene Erleichterungen bei ärztlichen Verordnungen. So bleiben Heilmittelverordnungen etwa auch bei einer Leistungsunterbrechung von mehr als 14 Tagen gültig; Folgeverordnungen können flexibler ausgestellt werden.

Die neuen Sonderregeln hat der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen. Sie gelten bundesweit zunächst bis Ende März 2021 und können bei Bedarf verlängert werden.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

Befristete Sonderregelungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie

Grippe-Impfung während der Pandemie – darauf sollten Sie jetzt achten!

Während der aktuellen SARS-CoV-2-Pandemie ist es wichtig, dass die Bevölkerung möglichst gesund bleibt – auch um das Gesundheitssystem zu entlasten. Durch Impfungen ist man vor Infektionen geschützt, die auch in der Pandemiezeit zusätzlich gefährden oder schädigen können.

Sowohl bei Influenza als auch bei Corona sind es ähnliche Personengruppen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben: Vor allem Senioren und Menschen mit Grunderkrankungen sollten sich frühzeitig gegen Grippe impfen lassen.

Die Impfung gegen Grippe sollte jedes Jahr, vorzugsweise im Oktober oder November, durchgeführt werden. Nach der Impfung dauert es etwa 10 bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat. Am besten ist es daher, sich möglichst vor Beginn der Grippewelle impfen zu lassen, die in den vergangenen Jahren meist nach der Jahreswende begonnen hat.

Um das Risiko einer Übertragung des Virus in der Arztpraxis zu reduzieren, sollten Impftermine von anderen Arztbesuchen zeitlich und räumlich getrennt werden. Zudem sollten Wartezeiten möglichst vermieden werden, um Kontakte in der Praxis zu minimieren. Grundsätzlich sollte der Impftermin vorab telefonisch abgesprochen werden und beim Aufenthalt in der Praxis allgemeine Hygienemaßnahmen beachten werden. Weitere Hinweise zur Frage, wie sich Impftermine während der Pandemie in Praxisabläufe integrieren lassen finden Sie beim Robert-Koch-Insitut. Mehr zur Grippe-Impfung erfahren Sie in unseren FAQs.

Einreise in den Freistaat Bayern – was ist zu beachten?

Insbesondere bei einem Urlaub in anderen Ländern ist es wichtig, sich genau über die Lage vor Ort zu informieren. Das gilt sowohl für die Corona-Fallzahlen als auch für die Schutzmaßnahmen der dortigen Behörden. Auch am Strand oder im Gebirge sollte ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu fremden Menschen eingehalten werden.

Die Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) der Bundesregierung ist am 13. Mai 2021 in Kraft getreten.

Folgende Pflichten vor, bei und nach der Einreise nach Deutschland werden in der CoronaEinreiseV geregelt:

  • Anmeldepflicht (Digitale Einreiseanmeldung)
  • Quarantänepflicht/ Absonderungspflicht
  • Nachweispflicht (Testergebnis, Impfnachweis, Genesenennachweis)
  • Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten und weitere Pflichten für Beförderer, Verkehrsunternehmen und Mobilfunknetzbetreiber

Weitere Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Nach Reisen in ein Risikogebiet unter Inkaufnahme der Quarantäne bei Rückkehr kann kein gesetzlicher Verdienstausfall in Anspruch genommen werden.

Bitte beachten Sie hierzu:

Das Coronavirus kennt keinen Urlaub

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Das Coronavirus kennt keinen Urlaub

Bitte denken Sie auch im Urlaub an die geltenden Hygieneregeln. Alles zu aktuellen Reisebestimmungen und Reisewarnungen finden Sie unter:

Testungen ohne Symptome?

Mit dem Bayerischen Testkonzept legt die Staatsregierung einen weiteren wichtigen Baustein zur Eindämmung der Corona-Pandemie vor. Denn Tests sind die Grundvoraussetzung dafür, Infektionsketten zu durchbrechen. Die Bayerische Teststrategie steht derzeit auf vier Säulen:
Kostenlose Coronavirustests in den lokalen kommunalen Testzentren, durch die teilnehmenden Vertragsärztinnen und -ärzte der KVB, über teilnehmende Apotheken und zahlreiche Hilfsorganisationen.
Darüber hinaus gibt es für die Menschen zunehmend die Möglichkeit, einen Selbsttest durchzuführen.

Symptome? Richtig handeln!

Wenn Sie COVID-19-Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln:

  • Melden Sie sich frühzeitig krank.
  • Schicken Sie erkrankte Kinder nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung (z. B.Kindergarten, Schule, Notbetreuung).
  • Beachten Sie die Husten- und Nies-Etikette
  • Wenn Sie ärztliche Hilfe benötigen, vereinbaren Sie telefonisch einen Termin mit Ihrem Hausarzt und weisen Sie auf Ihre Atemwegserkrankung hin.
  • Wenn Sie Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln, so vermeiden Sie zunächst alle nicht notwendigen Kontakte zu anderen Menschen und bleiben zu Hause! Setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Die Hausärztin beziehungsweise der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Hatten Sie innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall, so kontaktieren Sie bitte umgehend das zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

So schützen Sie sich im Corona-Alltag

  • #01

    Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

    Risikogruppen

    Informieren Sie sich, ob Sie einer Risikogruppe angehören oder ob Sie Kontakt zu Personen haben, die einer Risikogruppe angehören. Falls ja, bitten wir Sie, Schutzmaßnahmen besonders sorgsam einzuhalten. Informationen für Personen mit einem höhren Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf finden Sie beim Robert-Koch-Institut:

    Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf

  • #02

    Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

    Hygiene

    Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und halten Sie Hygieneempfehlungen ein. Hygienetipps finden Sie bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

    Hygienetipps gibt Ihnen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

  • #03

    Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

    Abstand

    Ein wichtiger Baustein, um sich und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu schützen, bleibt der Mindestabstand. Die Wahrscheinlichkeit, mit virushaltigen Tröpfchen und Aerosolen in Kontakt zu kommen, ist insbesondere im Umkreis von ein bis zwei Metern um eine mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierte Person erhöht. Deshalb: Wenn Sie anderen Menschen begegnen, halten Sie Abstand – mindestens 1,5 Meter!

  • #04

    Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

    Mund-Nasen-Bedeckung

    Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Leben ist ein wichtiger Baustein, um die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen. SARS-CoV-2 ist als Tröpfeninfektion oder als Aerosol von Mensch zu Mensch übertragbar. Durch eine Mund-Nasen-Bedeckung können diese infektiösen Tröpfen abgefangen oder abgebremst werden.

  • #05

    Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

    Lüften

    Achten Sie in geschlossenen Räumlichkeiten stets auf ausreichende Belüftung! Denn das richtige Lüften von Innenräumen – wie Büros und Wohnungen – kann helfen, das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 über Aerosole zu verringern.

  • #06

    Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

    Corona-Warn-App nutzen

    Die Corona-Warn-App informiert Nutzerinnen und Nutzer, wenn sie Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person hatten. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden.

  • #07

    Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

    Bargeldlos bezahlen

    Zahlen Sie lieber mit Karte statt mit Bargeld, um Berührungen zu vermeiden.

Bildung

Kindertageseinrichtungen

Schulen

Mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen müssen die Schulen weiter geschlossen bleiben. Distanzunterricht wird in allen Schulen und Jahrgangsstufen eingerichtet. Eine Notbetreuung wird für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie für Schülerinnen und Schüler der Förderschulen und Kinder mit Behinderungen angeboten.

Hochschulen

An den Hochschulen finden keine Präsenzveranstaltungen statt. Eine Ausnahme hiervon gilt für praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern.

Die Corona-Warn-App: Gemeinsam Corona bekämpfen

Die Corona-Warn-App soll vor einer weiteren Ausbreitung von Covid-19 schützen, indem sie den „digitalen Handschlag“ zweier Smartphones dokumentiert. Die App ermöglicht es, Kontaktpersonen besonders schnell zu informieren, wenn sich jemand mit dem Coronavirus infiziert hat.

Mit der Corona-Warn-App können alle mithelfen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Der Datenschutz bleibt dabei über die gesamte Nutzungsdauer und bei allen Funktionen gewahrt. Die App kann ab sofort im Apple-Store und Play-Store heruntergeladen werden.

Die neue Corona-Warn-App - Ein Erklärfilm

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Ja

Die neue Corona-Warn-App – Ein Erklärfilm

Wie funktioniert die Corona-Warn-App? Diese und weitere Fragen werden in diesem Erklärfilm beantwortet.

Kontaktbeschränkungen

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur mit den Angehörigen desselben Hausstands und einer weiteren Person möglich. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder bis einschließlich drei Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.

Mund-Nasen-Bedeckung

Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Ist dies nicht möglich, besteht die Masken- bzw. die FFP2-Maskenpflicht – zum Beispiel im öffentlichen Personennahverkehr. Es besteht zudem eine erweiterte Maskenpflicht unter anderem auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen und auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte.

Es gibt aber auch Ausnahmen: Kinder beispielsweise sind bis zum sechsten Geburtstag von der Tragepflicht befreit. Auch Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung, aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind ebenfalls von der Trageverpflichtung befreit.

Das Bayerische Gesundheitsministerium stellt unverbindliche Hinweise zu Schutzmasken und selbst hergestellten Masken zur Verfügung:

Hinweise zu Schutzmasken und selbst hergestellten Masken

Hier finden Sie nähere Informationen über Arten und Wirksamkeit:

Veranstaltungen, Versammlungen, Gottesdienste

Veranstaltungen und Versammlungen sowie öffentliche Festivitäten sind landesweit untersagt. Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Personen ebenfalls untersagt.

Bei Gottesdiensten, für die Besucherzahlen erwartet werden, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen können, besteht zusätzlich eine Anmeldungspflicht. Weiterhin gelten die bisherigen Maßnahmen wie die FFP2-Maskenpflicht auch am Platz, das Gesangsverbot (Beschränkung auf liturgischen Gesang) und der Mindestabstand. Auch Versammlungen im Sinne des Bayerischen Versammlungsgesetzes unter freiem Himmel sind unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich.

Messen, Tagungen und Kongresse

Tagungen, Kongresse, Messen und vergleichbare Veranstaltungen sind untersagt.

Freizeit- und Kultureinrichtungen

Geschlossen bleiben nahezu alle Kultureinrichtungen. Dazu zählen unter anderem Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos und ähnliche Einrichtungen. Geschlossen werden zudem nahezu alle Freizeiteinrichtungen. Dazu gehören unter anderem Freizeitparks und vergleichbare ortsfeste Freizeiteinrichtungen, Stadt- und Gästeführungen, Seilbahnen, touristische Bahnverkehren und Flusskreuzfahrten, Badeanstalten, Hotelschwimmbäder, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen, Spielhallen und sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen. Touristische Busreisen sind ebenfalls untersagt.

Besuche in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen

In den jeweiligen Einrichtungen gelten spezielle Besuchsregelungen, wodurch deutlich mehr Besuche möglich sind. Gleichzeitig steht der Schutz der Gesundheit mit passgenauen Hygienekonzepten, der Maskenpflicht für alle Besucherinnen und Besucher und dem Gebot des Mindestabstands weiter an erster Stelle.

Am 6. Dezember 2020 hat der Ministerrat weitergehende Maßnahmen beschlossen. Für Altenheime und Seniorenresidenzen, Pflege- und Behinderteneinrichtungen gilt ab 9. Dezember 2020:

  • Jede Bewohnerin beziehungsweise jeder Bewohner darf höchstens eine Besucherin beziehungsweise einen Besucher pro Tag empfangen.
  • Als Besucherin beziehungsweise Besucher wird nur zugelassen, wer einen aktuellen negativen Coronatest nachweisen kann (insbesondere Schnelltests).
  • Das Betreten der Einrichtungen durch Besucherinnen und Besucher ist nur mit einer FFP2-Maske erlaubt.
  • Alle Beschäftigten der Einrichtungen haben sich in regelmäßigen Abständen, mindestens zweimal wöchentlich, einem Coronatest zu unterziehen.

Gastronomie und Beherbergung

Ladengeschäfte

Seit dem 16. Dezember 2020 ist die Öffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels untersagt. Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarktung, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel und der Verkauf von Weihnachtsbäumen. Wochenmärkte sind nur zum Verkauf von Lebensmitteln zulässig. Der Großhandel bleibt geöffnet. Die danach ausnahmsweise geöffneten Geschäfte dürfen über ihr übliches Sortiment hinaus keine sonstigen Waren verkaufen.

Dienstleistungsbetriebe

Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr ist für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe untersagt. Ausgenommen sind die in § 12 Abs. 1 Satz 1 der 11. BayIfSMV aufgezählten Geschäfte und sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte.

Neben den Friseurdienstleistungen wird ab 1. März 2021 im hygienisch oder pflegerisch erforderlichen Umfang die Öffnung der nichtmedizinischen Fuß-, Hand-, Nagel- und Gesichtspflege ermöglicht.
Nagelstudios, Kosmetikbetriebe und Fußpfleger dürfen also ihr gesamtes Leistungsspektrum wieder anbieten, da ihre Dienstleistungen überwiegend hygienisch oder pflegerisch erforderlich sind.

Tätowierstudios, Piercingstudios und (Wellness-)Massagesalons sind weiterhin geschlossen zu halten, da ihre körpernahen Dienstleistungen nicht hygienisch oder pflegerisch erforderlich sind. Bordellbetriebe und Prostitutionsstätten sind weiterhin nach § 11 Abs. 6 der 11. BayIfSMV geschlossen. Die Öffnung von Solarien ist nach § 12 Abs. 1 der 11. BayIfSMV untersagt, da es sich um ein Ladengeschäft mit Kundenverkehr handelt, dem die Öffnung auch für einen Dienstleistungsbetrieb untersagt ist.

Gastronomie

In der Gastronomie sind weiterhin nur die Abgabe und Lieferung mitnahmefähiger Speisen und Getränke zulässig. Bei der Gastronomie einschließlich Imbissständen wird der Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort auch bei mitnahmefähigen Produkten untersagt. Betriebskantinen bleiben offen.

Beherbergung

Alle sollen auf nicht notwendige private Reisen verzichten. Das bezieht sich auch auf Reisen im Inland und auf überregionale tagestouristische Ausflüge. Beherbergungsbetriebe dürfen nur noch Geschäftsreisende aufnehmen, jedoch keine Touristen.

Sport

Profisport ist ohne Zuschauer erlaubt. Mannschaftssport ist untersagt. Die Ausübung von Individualsportarten an der frischen Luft ist erlaubt, allerdings ausschließlich allein, mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie einer weiteren Person; die zugehörigen Kinder bis einschließlich drei Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.

Der Betrieb und die Nutzung von Sporthallen, Sportplätzen, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten ist untersagt.

Maßnahmen in Hotspots

Bayern setzt bei der Eindämmung des Coronavirus weiterhin auf die Hotspot-Strategie. Bei Inzidenzwerten größer 200 beziehungsweise 300 sollen besondere Maßnahmen gelten.

#bayerngemeinsam

Die Kontaktbeschränkungen für Bayern fordern uns alle. Sie sind jedoch notwendig, um die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu verlangsamen. Mit der Initiative #bayerngemeinsam sprechen wir Sie an, trotz der Einschränkung sozialer Begegnungen Gemeinsamkeiten in Zeiten der Ausgangsbeschränkung zu teilen und weiterhin verantwortungsvoll mit dem Coronavirus umzugehen. Bewältigen wir diese Zeit gemeinsam, denn gemeinsam schaffen wir das!

#bayerngemeinsam – Mund-Nasen-Schutz

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#bayerngemeinsam – Mund-Nasen-Schutz

Denk dran: Der Mund-Nasen-Schutz gehört einfach dazu. Was sonst noch wichtig ist, erfährst du jetzt auch mit dem neuen Alexa Skill Coronavirus Bayern.

#bayerngemeinsam – Abstand

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#bayerngemeinsam – Abstand

Denk dran: Abstand halten. Auch und besonders an Orten, die nun wieder von vielen Menschen besucht werden. Um dich und andere zu schützen, nutze auch die neue Corona-Warn-App: #ichappmit #bayerngemeinsam

#bayerngemeinsam – Händewaschen

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#bayerngemeinsam – Händewaschen

Denk dran: Händewaschen ist eine Grundregel zum Schutz vor dem Corona-Virus. Was sonst noch schützt, erfährst du jetzt auch mit dem neuen Alexa Skill Coronavirus Bayern. #bayerngemeinsam

Warnung vor falschen Internetseiten zu finanziellen Leistungen des Freistaats Bayern

Aus gegebenen Anlass bitten wir Sie, genau zu prüfen, auf welchen Internetseiten Sie Anträge für finanzielle Leistungen bezüglich der Corona-Pandemie des Freistaats Bayern stellen. Über falsche Webangebote besteht die Gefahr, dass Ihre persönlichen Daten in falsche Hände geraten und zu Ihrem Schaden missbraucht werden. Alle Förderungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sind unter der Domain „bayern.de“ zu finden (zum Beispiel „stmgp.bayern.de“, „formularserver.bayern.de“). Sollten Ihnen verdächtige Internetseiten auffallen, bitten wir Sie, uns umgehend per E-Mail (poststelle@stmgp.bayern.de) zu informieren.

Besondere Informationsangebote