Staatsminister Klaus Holetschek im Impfzentrum

Coronavirus SARS-CoV-2 in Bayern

Auf dieser Seite informiert das Bayerische Gesundheitsministerium über aktuelle Entwicklungen und gibt Hintergrundinformationen rund um das Coronavirus SARS-CoV-2.

Aktuelles

19.01.2023

Bayern hebt landeseigene Maskenpflichten auf

Der Freistaat Bayern wird wegen der Entspannung bei der Corona-Lage die landesrechtlichen Maskenpflichten aufheben. Mit Ablauf des 31. Januar 2023 fallen damit die Maskenpflichten für Beschäftigte in Arztpraxen, weiteren ambulanten medizinischen Einrichtungen und für Personen in Gemeinschaftsunterkünften. Die FFP2-Maskenpflichten für Patientinnen und Besucher beispielsweise in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen gelten wegen bundesinfektionsschutzrechtlicher Regelungen jedoch weiterhin. Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert die Bundesregierung auf, diese bundesweit geregelte Maskenpflicht im Gesundheitswesen bereits vor dem 7. April 2023 auszusetzen.

Newsslider-Motiv - Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek bei der Pressekonferenz nach dem Ministerrat am 11. Januar 2022. © Bayerischen Staatskanzlei
Staatsminister Klaus Holetschek besucht Impfzentrum Kempten am 29.12.2022

29.12.2022

Ab dem 1. Januar 2023 übernehmen die Arztpraxen und die Apotheken komplett die Corona-Schutzimpfungen – Bayerns Gesundheitsminister macht Abschlussbesuch am Impfzentrum Kempten

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat bei einem Besuch des Impfzentrums in Kempten im Allgäu eine positive Schlussbilanz der Arbeit der Corona-Impfzentren im Freistaat gezogen. „Die Impfzentren waren ein großer Erfolg und ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen die Corona-Pandemie!“, betonte der Minister. Ab dem 1. Januar 2023 übernehmen in Bayern nun komplett die Arztpraxen, die Betriebsärzte und Apotheken die Corona-Schutzimpfungen.

Die aktuellen Corona-Regeln auf einen Blick

Stand: 19. Januar 2023

Krankenhaus

Vulnerable Einrichtungen

  • In Krankenhäusern, stationären Rehabilitationseinrichtungen und Einrichtungen zur Betreuung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen gilt grundsätzlich für alle, die die Einrichtung betreten, FFP2-Maskenpflicht. Es gelten aber Ausnahmen, etwa wenn die Erbringung oder Entgegennahme einer medizinischen oder vergleichbaren Behandlung dem Tragen einer Atemschutzmaske entgegensteht.
    Besucher und Beschäftigte dürfen diese Einrichtungen außerdem grundsätzlich nur bei Vorlage eines negativen Testnachweises betreten. Geimpfte oder genesene Beschäftigte müssen weiterhin zwei Tests pro Woche erbringen, nicht geimpfte oder genesene Beschäftigte drei Tests pro Woche. Dabei sind Selbsttests ohne Aufsicht für geimpfte oder genesene Beschäftigte erlaubt.
  • In Arztpraxen, Zahnarztpraxen, psychotherapeutischen Praxen und weiteren ambulanten medizinischen Einrichtungen wie zum Beispiel Dialyseeinrichtungen und Tageskliniken gilt grundsätzlich FFP2-Maskenpflicht für Patienten und Besucher. Auch hier gelten Ausnahmen.
  • In folgenden ambulanten medizinischen Einrichtungen gilt zusätzlich für Beschäftigte die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske: Arztpraxen, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorgeeinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Rettungsdienste (entfällt mit Ablauf des 31. Januar 2023).
Schule

Schulen und Kitas

In Schulen und Kitas gelten seit dem 1. Mai 2022 keine Sonderregelungen mehr.

Öffentlicher Nahverkehr

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Nahverkehr: Empfehlung zum Tragen mindestens einer medizinischen Gesichtsmaske für Fahrgäste ab 6 Jahren.
  • Fernverkehr: FFP2-Maskenpflicht für Fahrgäste ab 14 Jahren; Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Gesichtsmaske für Fahrgäste zwischen 6 und 14 Jahren.
Maske

Empfehlung: Maske tragen

Es wird weiterhin empfohlen, in geschlossenen Räumlichkeiten eine medizinische Gesichtsmaske oder FFP2-Maske zu tragen.

Abstand

Empfehlung: Abstand halten

Wo immer möglich, wird jeder angehalten einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

Hände waschen

Empfehlung: Hygieneregeln beachten

Regelmäßiges Händewaschen oder Desinfizieren der Hände hilft, Infektionen zu vermeiden. Innenräume sollten regelmäßig gelüftet werden, um die mögliche Konzentration von Viren zu verringern.

Impfen

Empfehlung: Impfen lassen

Nach wie vor stellt die Impfung den besten Schutz gegen das Coronavirus dar. Insbesondere vulnerable Personengruppen sollten deshalb auf einen vollständigen Impfschutz achten.

Die Corona-Themenseiten im Überblick

Impfung gegen das Coronavirus

Antworten auf alle Fragen zum Impfen finden Sie auf unserer Seite zu den Coronavirusschutzimpfungen.

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Alle Informationen rund ums Thema Testen: Wer kann sich testen lassen, wo kann ich mich testen und welche Testarten gibt es?

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Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie sich bei einem positiven Corona-Befunde verhalten sollten und welche Schutzmaßnahmen helfen, Infektionsketten zu durchbrechen.

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Unabhängig von Alter oder Krankheitsverlauf leiden einige Erkrankte noch lange Zeit nach der Akut-Behandlung unter teils schweren Folgen ihrer Coronavirus-Erkrankung. Hier finden Sie Informationen zum Post-COVID-Syndrom.

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Häufig gestellte Fragen

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Rechtsgrundlagen

Das Bayerische Gesundheitsministerium informiert Sie über alle gültigen Rechtsgrundlagen zum Coronavirus SARS-CoV-2. Alle Veröffentlichungen finden Sie auch im Bayerischen Ministerialblatt.

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Digitales Meldeportal zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Hier finden Sie Informationen zum digitalen Meldeportal zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht (BayImNa).

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Weiterführende Informationen

Für Bürgerinnen und Bürger gibt es eine Hotline

  • Bitte lesen Sie unsere Häufig gestellten Fragen, bevor Sie die Hotline kontaktieren, vielleicht wird hier Ihre Frage bereits beantwortet.
  • Rufen Sie für Ihre allgemeinen Fragen auf keinen Fall die Notrufnummern 110 und 112 an! Diese wichtigen Nummern sind sonst für Notrufe überlastet! Menschen, die Hilfe brauchen, sind auf diese Notrufnummern dringend angewiesen!
  • Sie erreichen die Coronavirus-Hotline von Montag bis Samstag  von 8:00 bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer:
    09131 6808-5101

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