Melanie Huml zum Thema Coronavirus in Bayern

Neuartiges Coronavirus SARS-CoV-2 in Bayern

Das Bayerische Gesundheitsministerium informiert Sie zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und klärt Sie über Schutzmaßnahmen auf.

Seit Dezember 2019 sind in der chinesischen Stadt Wuhan mehrere Fälle einer Lungenerkrankung aufgetreten. Im Verlauf wurde eine Infektion mit einem neuartigen Coronavirus (2019-nCoV, neue Bezeichnung: SARS-CoV-2) nachgewiesen.

Das Coronavirus SARS-CoV-2 (Severe-Acute-Respiratory- Syndrome-Corona-Virus2) ist ein neuartiges, ansteckendes Virus, das die Lungenkrankheit COVID-19 (COrona VIrus Disease 2019) auslösen kann.

Der erste Coronavirus-Fall in Bayern wurde am 27. Januar 2020 bestätigt; am 12. März 2020 der erste Todesfall.

Das Virus SARS-CoV-2 ist sehr infektiös. Es besteht weltweit, deutschlandweit und bayernweit eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation mit starker Zunahme der Fallzahlen innerhalb weniger Tage. Insbesondere ältere Menschen und solche mit vorbestehenden Grunderkrankungen sind von schweren Krankheitsverläufen betroffen und können an der Krankheit sterben. Da weder eine Impfung in den nächsten Monaten noch derzeit eine spezifische Therapie zur Verfügung stehen, müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung zu verlangsamen, damit die Belastung für das Gesundheitswesen reduziert und die medizinische Versorgung sichergestellt werden kann.

Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, wird vom Robert Koch-Institut (RKI) derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt, für Risikogruppen als sehr hoch.

Der von der Bayerischen Staatsregierung am 16. März 2020 ausgerufene Katastrophenfall wurde mit Ablauf des 16. Juni 2020 aufgehoben.

In Bayern meistern wir Herausforderungen gemeinsam. Solidarität ist gerade auch jetzt während der Corona-Pandemie ganz entscheidend. Dem verantwortungsvollen Handeln der großen Mehrheit der bayerischen Bevölkerung ist es zu verdanken, dass sich die Infektionszahlen derzeit auf einem erfreulich niedrigen Niveau bewegen. Deshalb können wir weitere Erleichterungen bei den Beschränkungen zulassen.
Melanie Huml, Staatsministerin

Aktuelle Informationen

Bayerns Landarzt-Förderprogramm weiter erfolgreich
11.09.2020

Bayerns Landarzt-Förderprogramm weiter erfolgreich

Der 700. Förderbescheid wurde Herrn Dr. Albrecht Kirchner-Zeitz durch die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml überreicht.

Der große Erfolg des Förderprogramms zur Niederlassung von Haus- und Fachärzten im ländlichen Raum geht weiter. Huml betonte am Freitag anlässlich der Übergabe des 700. Förderbescheides in Nürnberg: „Mein Ziel ist es, dass es auch künftig in ganz Bayern eine qualitativ hochwertige wohnortnahe medizinische Versorgung gibt. Ich freue mich, dass wir so viele Ärztinnen und Ärzte bei der Praxisgründung unterstützen können. Als eines der ersten Länder hatten wir schon im Juni 2012 dieses Förderprogramm gestartet, mit dem wir die Niederlassung von Haus- und Fachärztinnen und -ärzten im ländlichen Raum unterstützen.“

Mehr

Was Bürgerinnen und Bürger jetzt wissen müssen

Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

Risikogruppen

Informieren Sie sich, ob Sie einer Risikogruppe angehören oder ob Sie Kontakt zu Personen haben, die einer Risikogruppe angehören. Falls ja, bitten wir Sie, Schutzmaßnahmen besonders sorgsam einzuhalten.

Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf

Hygiene

Abstand halten

Wenn Sie anderen Menschen begegnen, halten Sie Abstand – mindestens 1,5 Meter!

Publikationen zu Corona-Schutzmaßnahmen

  • Plakat mit Hinweisen, aktuellen Regelungen und Vorschriften für Reisende und Reiserückkehrer. Bestellbar in A2 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Hust- & Niesetikette einhalten. Bestellbar in A1 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Merkzettel mit Hinweisen, aktuellen Regelungen und Vorschriften für Reisende und Reiserückkehrer. Bestellbar in A4 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Regelmäßiges Händewaschen schützt. Bestellbar in A1 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Abstand halten rettet Leben. Bestellbar in A1 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Merkblatt zum Umgang mit dem Coronavirus für Grundschulkinder. PDF verfügbar in neun Fremdsprachen zum Herunterladen.

  • Merkblatt zum Umgang mit dem Coronavirus. PDF verfügbar in neun Fremdsprachen zum Herunterladen.

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Im ÖPNV Pflicht: Masken tragen. Bestellbar in A1 oder als PDF zum Herunterladen.

#bayerngemeinsam – Verantwortungsvoll im Umgang mit dem Coronavirus

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Ja

#bayerngemeinsam – Verantwortungsvoll im Umgang mit dem Coronavirus

Um Corona-Infektionen zu vermeiden, ist es nach wie vor wichtig, dass wir gemeinsam auf unser Verhalten und unsere Hygiene achten.  

Kontaktbeschränkungen im öffentlichen und privaten Raum

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur gestattet

  1. mit Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands, oder
  2. in Gruppen von bis zu 10 Personen.

Bei privaten Treffen zu Hause gibt es keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder bei der Anzahl. Hier soll der notwendige Mindestabstand für eine entsprechende Begrenzung sorgen.

Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen bleiben unverändert. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.

Die Kontaktbeschränkung gilt nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen eine Zusammenkunft oder ein Zusammenwirken mehrerer Personen erforderlich ist.

Veranstaltungen

Veranstaltungen für ein feststehendes Publikum, wie etwa Hochzeiten, Geburtstage, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen mit bis zu 100 Gästen in geschlossenen Räumen und 200 Gästen im Freien sind möglich.

Voraussetzung ist, dass der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann. Wenn die Veranstaltung in einem gastronomischen Betrieb stattfindet, gilt § 13 6. BayIfSMV. Finden private Feiern als geschlossene Gesellschaft in einem Raum ohne weitere Gäste statt, so kann in dem Nebenraum oder abgeschlossenen Bereich für die Gäste der privaten Feier von der Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und der Maskenpflicht abgesehen werden.

Messen und Ausstellungen

Messen sind ein wichtiger Bestandteil des Wirtschaftsstandorts Bayern. Die bayerischen Messen zeichnen sich grundsätzlich durch eine gute Infrastruktur aus, die höchste Hygienestandards gewährleistet und Kontaktverfolgungen sowie die Überwachung von Hygieneregeln ermöglicht. Der Messebetrieb in Bayern ist unter Beachtung des vom Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege entwickelte Schutz- und Hygienekonzept ist seit dem 2. September 2020 wieder unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  1. Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich zwischen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten Personenkreis gehören, ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.
  2. In geschlossenen Räumen besteht Maskenpflicht; dies gilt nicht an Messeständen am Tisch, sofern der Mindestabstand sicher eingehalten werden kann und der Aussteller die Kontaktdaten der Gesprächspartner separat erfasst.
  3. In Außenbereichen besteht Maskenpflicht, wenn die Einhaltung des Mindestabstands nicht jederzeit zu gewährleisten ist.
  4. Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  5. Für alle Ausstellerinnen und Austeller, Besucherinnen und Besucher sowie Dienstleisterinnen und Dienstleister auf dem Gelände erfolgt eine verpflichtende Registrierung; es darf zur gleichen Zeit nicht mehr als eine Besucherin beziehungsweise ein Besucher je zehn Quadratmeter Veranstaltungsfläche zugelassen werden.

Für gastronomische Angebote gilt § 13 und für ein kulturelles Begleitprogramm gilt § 21 Abs. 2 Satz 1.

Tagungen und Kongresse

Seit dem 15. Juli 2020 sind Tagungen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen, die beruflich oder dienstlich veranlasst sind, unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  1. Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich zwischen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die nicht zu dem in § 2 Abs. 1 6. BayIfSMV bezeichneten Personenkreis gehören, ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.
  2. Unter Beachtung der Anforderungen nach Nr. 1 sind in geschlossenen Räumen höchstens 100 und unter freiem Himmel höchstens 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugelassen; bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen beträgt die Anzahl der möglichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in geschlossenen Räumen höchstens 200 und unter freiem Himmel höchstens 400.
  3. Für die Teilnehmenden gilt in geschlossenen Räumen Maskenpflicht, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden oder das Wort haben.
  4. Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  5. Für gastronomische Angebote gilt § 13 6. BayIfSMV und für ein kulturelles Begleitprogramm gilt § 21 Abs. 2 Satz 1 6. BayIfSMV entsprechend; die Teilnehmergrenzen nach Nr. 2 gelten auch insoweit.

Wiederaufnahme des Theater-, Konzert-, Kino- und weiteren kulturellen Veranstaltungsbetriebs

Kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Konzerthäusern, auf sonstigen Bühnen und im Freien sind wieder möglich. Darüber hinaus dürfen die dafür notwendigen Proben und anderen Vorbereitungsarbeiten stattfinden.  Auch der Kinobetrieb kann wieder aufgenommen werden.

Folgende Voraussetzungen sind dabei zu beachten:

  1. Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich zwischen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, also Besucherinnen und Besuchern sowie Mitwirkenden, die im Verhältnis zueinander nicht zu dem in § 2 Abs. 1 6. BayIfSMV bezeichneten Personenkreis gehören, ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann; bei Einsatz von Blasinstrumenten und bei Gesang ist ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten; der Chorgesang im Bereich der Laienmusik ist unter strengen Hygieneauflagen wieder erlaubt.
  2. Unter Beachtung der Anforderungen nach Nr. 1 sind in geschlossenen Räumen höchstens 100 und unter freiem Himmel höchstens 200 Besucherinnen und Besucher zugelassen. Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich sind mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 200 Besucherinnen und Besuchern in Innenräumen und mit bis zu 400 Besucherinnen und Besuchern im Freien möglich.
  3. Für die Besucherinnen und Besucher gilt in geschlossenen Räumen Maskenpflicht, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.
  4. Für die Mitwirkenden gilt in geschlossenen Räumen eine grundsätzliche Maskenpflicht, soweit dies nicht zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt oder solange die oder der Mitwirkende noch keinen festen Platz eingenommen hat.
  5. Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Wochenmärkte und andere Märkte zum Warenverkauf

Wochenmärkte und andere Märkte zum Warenverkauf unter freiem Himmel, die keinen Volksfestcharakter aufweisen und keine großen Besucherströme anziehen, insbesondere kleinere traditionelle Kunst- und Handwerkermärkte, Töpfermärkte und Flohmärkte, sind zulässig.
Für den Veranstalter gilt § 12 Abs. 1 Nr. 1 und 4 6. BayIfSMV (Sicherstellung der Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Kunden und Ausarbeitung eines Schutz- und Hygienekonzepts) mit der Maßgabe entsprechend, dass das Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten ist. Für das Verkaufspersonal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt die in § 12 Abs. 1 Nr. 3 geregelte Maskenpflicht entsprechend.

Unterhaltende Tätigkeiten im Sinn des § 55 Abs. 1 Nr. 2 der Gewerbeordnung, Festzelte und künstlerische Darbietungen sind im Rahmen solcher Märkte grundsätzlich nicht gestattet.

Beherbergungsbetriebe

Das Bayerische Gesundheitsministerium kann im Bayerischen Ministerialblatt Landkreise, Gemeinden oder abgegrenzte Gemeindeteile innerhalb Deutschlands als Risikogebiete bekanntgeben. Beherbergungsbetriebe dürfen keine Gäste aufnehmen, die aus einem der vom Bayerischen Gesundheitsministerium bekanntgegebenen Risikogebiete anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben. Ausgenommen sind Gäste, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen. Dieses muss bestätigen, dass keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegen. Auf Verlangen muss dieses der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich vorgelegt werden.

Sport

Sportausübung ist möglich, sofern folgende Voraussetzungen eingehalten werden:

  • Der Sport ist kontaktfrei durchzuführen; dies gilt nicht
    • für das Training der Berufssportlerinnen und Berufssportler sowie der Leistungssportlerinnen und Leistungssportler der Bundes- und Landeskader,
    • unter der Voraussetzung einer Kontaktdatenerfassung gemäß Rahmenhygienekonzept Sport für das Training in festen Trainingsgruppen; dabei darf die Trainingsgruppe in Kampfsportarten höchstens fünf Personen umfassen.
    • für ärztlich verordneten Rehabilitationssport und Funktionstraining nach § 64 Abs. 1 Nr. 3 und 4 SGB IX.
  • Es sind keine Zuschauerinnen und Zuschauer anwesend.
  • Für den Sportbetrieb in Sportstätten sowie in Fitness- und Tanzstudios ist ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • Bei Wettkämpfen in geschlossenen Räumen sind höchstens 100 Personen (Wettkampfteilnehmerinnen und -teilnehmer und Funktionspersonal) zugelassen; sofern allen anwesenden Personen gekennzeichnete Plätze oder klar voneinander abgegrenzte Aufenthaltsbereiche zugewiesen werden können, bei denen der Mindestabstand immer eingehalten werden kann, sind höchstens 200 Personen zugelassen.
  • Für den Lehrgangsbetrieb – also etwa die Aus- und Fortbildung für Trainer und Übungsleiter – kann wieder aufgenommen werden. Demnach ist zwischen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu wahren. Soweit die Einhaltung des Mindestabstands aufgrund der Art der Prüfung nicht möglich ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen. Zudem hat der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten.

Spielplätze im Freien

Spielplätze (keine Bolzplätze) sind für Kinder in Begleitung Erwachsener wieder geöffnet.

Kinderbetreuung

Seit 1. Juli 2020 können Kinder ohne Krankheitssymptome wieder die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung nutzen.

Für den Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten haben die jeweiligen Träger ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines ihnen von den Staatsministerien für Familie, Arbeit und Soziales und für Gesundheit und Pflege zur Verfügung gestellten Rahmen-Hygieneplans auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Dabei sind einrichtungsspezifische Anforderungen und die Umstände vor Ort zu berücksichtigen.

Nach § 16a Abs. 2 der 6.BayIfSMV in der Fassung der Änderungsverordnung vom 24.06.2020 können unter den gleichen Voraussetzungen auch Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen stattfinden, wobei zusätzlich die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) auf Verlangen eine Dokumentation über die betreuten Kinder und die Betreuungspersonen vorzulegen ist.

Sollte das Infektionsgeschehen weiterhin stabil bleiben, will der Freistaat Bayern ab 1. September 2020 zum Regelbetrieb in der Kinderbetreuung zurückkehren. Die Situation kann sich aber weiterhin schnell ändern. Das Konzept zur Wiederaufnahme des Regelbetriebs sieht deshalb auch Stufen bei Verschlechterung des Infektionsgeschehens vor. Dabei sollen zunächst vorrangig lokale Einschränkungen greifen, um die Einschränkungen für Familien möglichst gering zu halten bei bestmöglichem Infektionsschutz.

Schuljahr 2020/2021: Präsenzunterricht statt Distanzunterricht

Ab dem 8. September sollen die Schulen unter umfassenden Hygieneauflagen zu einem Regelbetrieb zurückkehren. Daher tritt an den Schulen ein umfassender Rahmen-Hygieneplan in Kraft. Von zentraler Bedeutung ist dabei – neben einem Konzept zur Lüftung der Unterrichtsräume, dass das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) für alle Personen auf dem Schulgelände verpflichtend ist. Ausnahmen von dieser Pflicht sind in begründeten Fällen möglich. In den ersten beiden Unterrichtswochen des neuen Schuljahres gilt unter anderem allgemeine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe sowie für Lehrkräfte auf dem Schulgelände und auch im Unterricht. Um der Ansteckung mit Covid-19 vorzubeugen, hat die Bayerische Staatsregierung beschlossen, 100 Prozent der Kosten für Verstärkerfahrten im Schülerverkehr zu übernehmen – sowohl innerhalb des ÖPNV als auch in Schulbussen im freigestellten Schülerverkehr. Sie stellt dafür bis zu den Herbstferien 2020 in einem eigens eingerichteten Förderprogramm 15 Millionen Euro bereit.

Besuchsverbot in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und so weiter

Seit 29. Juni 2020 ist das allgemeine Besuchsverbot in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege-WGs, Altenheimen und Seniorenresidenzen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen aufgehoben und wurde durch die Besuchsregelungen der jeweiligen Einrichtung ersetzt. Dadurch können Einrichtungen deutlich mehr Besuche ermöglichen. Für Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Angehörigen und Freunde bedeutet dies einen weiteren Schritt zu mehr Normalität. Gleichzeitig steht der Schutz der Gesundheit mit passgenauen Hygienekonzepten, der Maskenpflicht für alle Besucherinnen und Besucher und dem Gebot des Mindestabstands weiter an erster Stelle.

Demnach haben die Einrichtungen Schutz- und Hygienekonzepte auf der Grundlage des vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Schutz- und Hygienekonzepte, die nach dem 28. Juni 2020 fertiggestellt werden, sind von den Einrichtungen im Benehmen mit der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde auszuarbeiten.

Bargeldlos bezahlen

Zahlen Sie lieber mit Karte statt mit Bargeld, um Berührungen zu vermeiden.

Mund-Nasen-Bedeckung

Befreiungen von der Tragepflicht, die in jedem Bereich gelten:

  • Kinder sind bis zum sechsten Geburtstag von der Tragepflicht befreit.
  • Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung, aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung befreit.
  • Das Abnehmen der Maske ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.
  • Für Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr entfällt die Maskenpflicht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, soweit durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist oder die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt.
  • In Arzt- und Zahnarztpraxen und allen sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht werden, entfällt die Maskenpflicht, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht insbesondere:

  • Für Besucherinnen und Besucher der in § 4 der 6. BayIfSMV genannten Einrichtungen (zum Beispiel in Krankenhäusern, Altenheimen).
  • Für die Besucherinnen und Besucher von Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften gilt Maskenpflicht, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden. Ausgenommen hiervon ist das liturgische Sprechen und Predigen.
  • Im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen für die Fahr- und Fluggäste sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahr- und Fluggästen kommt, das gleiche gilt für die Schülerbeförderung im freigestellten Schülerverkehr.
  • Beim Trainingsbetrieb an der frischen Luft im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportstätten oder in Reithallen gilt: In geschlossenen Räumlichkeiten, insbesondere beim Durchqueren von Eingangsbereichen, bei der Entnahme und dem Zurückstellen von Sportgeräten sowie bei der Nutzung von WC-Anlagen besteht Maskenpflicht.
  • Beim Trainingsbetrieb von Sportstätten sowie in Fitnessstudios gilt: Außerhalb des Trainings, insbesondere beim Betreten und Verlassen der Sportstätte sowie bei der Nutzung von WC-Anlagen besteht in geschlossenen Räumen Maskenpflicht.
  • Beim Betrieb von Seilbahnen, der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie von touristischen Bahnverkehren besteht in geschlossenen Räumen, Fahrzeugbereichen und Kabinen für die Fahrgäste sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahrgästen kommt, Maskenpflicht.
  • Bei Betrieben des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr und bei Verkaufsstellen auf Märkten und bei Dienstleistungsbetrieben mit Kundenverkehr für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen mit der Maßgabe, dass die Maskenpflicht bei Dienstleistungsbetrieben entfällt, soweit die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt.
  • In Arzt- und Zahnarztpraxen und allen sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht werden, mit der Maßgabe, dass die Maskenpflicht entfällt, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt.
  • In Gastronomiebetrieben für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.
  • Beim Betrieb von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und die Zurverfügungstellung sonstiger Unterkünfte jeder Art für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden.
  • Beim praktischen Fahrschulunterricht und bei praktischen Fahrprüfungen für alle Beteiligten.
  • Bei kulturellen Veranstaltungen in Konzerthäusern, auf sonstigen Bühnen und in Kinos gilt für die Besucherinnen und Besucher in geschlossenen Räumen Maskenpflicht, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden. Für die Mitwirkenden gilt eine grundsätzliche Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, soweit dies nicht zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt oder solange die oder der Mitwirkende noch keinen festen Platz eingenommen hat.

Die sogenannte Maskenpflicht ermöglicht als zusätzlicher Baustein Erleichterungen der Regelungen des öffentlichen Lebens, die anlässlich der Corona-Pandemie erlassen wurden.

Das Bayerische Gesundheitsministerium stellt unverbindliche Hinweise zu Schutzmasken und selbst hergestellten Masken zur Verfügung:
Hinweise zu Schutzmasken und selbst hergestellten Masken

Hier finden Sie nähere Informationen über Arten und Wirksamkeit:

COVID-19

Wenn Sie COVID-19-Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln:

  • Melden Sie sich frühzeitig krank.
  • Schicken Sie erkrankte Kinder nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung (zum Beispiel Notbetreuung).
  • Beachten Sie die Husten- und Nies-Etikette.
  • Beim Husten und Niesen wegdrehen von anderen Personen.
  • Husten und Niesen erfolgt in die Armbeuge oder in Einwegtaschentücher.
  • Entsorgung von gebrauchten Einwegtaschentüchern in Mülleimer.
  • Häufiges, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife.
  • Wenn Sie ärztliche Hilfe benötigen, vereinbaren Sie telefonisch einen Termin mit Ihrem Hausarzt und weisen Sie auf Ihre Atemwegserkrankung hin.
  • Wenn Sie Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln, so vermeiden Sie zunächst alle nicht notwendigen Kontakte zu anderen Menschen und bleiben zu Hause!
  • Setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Hatten Sie innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall, so kontaktieren Sie bitte umgehend das zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Das Robert Koch-Institut hat eine Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger entwickelt:

COVID-19: Bin ich betroffen und was ist zu tun?

Urlaub

Insbesondere bei einem Urlaub in anderen Ländern ist es wichtig, sich genau über die Lage vor Ort zu informieren. Das gilt sowohl für die Corona-Fallzahlen als auch für die Schutzmaßnahmen der dortigen Behörden. Auch am Strand oder im Gebirge sollte ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu fremden Menschen eingehalten werden. Wenn dies nicht möglich ist, empfiehlt sich das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Bitte beachten Sie, dass alle Rückkehrende und Einreisende aus Risikogebieten seit dem 8. August 2020 grundsätzlich nach ihrer Einreise auf Anforderung der zuständigen Behörde ein ärztliches Zeugnis vorlegen müssen. Dieses muss bestätigen, dass keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegen. Diese Anforderung kann bis zu 14 Tage nach der Einreise erfolgen. Welcher Staat beziehungsweise welche Region ein Risikogebiet darstellt, wird tagesaktuell durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Aktuell stehen Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrern folgende Teststationen zur Verfügung:

  • an den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen,
  • an den Hauptbahnhöfen München und Nürnberg
  • und an grenznahen Autobahnraststätten Hochfelln-Nord und Donautal-Ost sowie am Rastplatz Heuberg in der Nähe der Ausfahrt Brannenburg.

Die Einführung der Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten lässt die Bestimmungen der Bayerischen Einreise-Quarantäneverordnung vom 15. Juni 2020 (EQV) unberührt. Wer aus einem Risikogebiet in den Freistaat Bayern einreist, ist verpflichtet, sich unverzüglich für einen Zeitraum von 14 Tagen in Quarantäne zu begeben. Das sollten insbesondere auch Eltern mit schulpflichtigen Kindern bedenken. Wer aus einem Risikogebiet zurückkommt, muss sich nach den Vorgaben der Einreise-Quarantäneverordnung bei seinem Gesundheitsamt melden.

Bitte beachten Sie hierzu:

Jeder sollte zudem überlegen, ob er sich den Ansteckungsrisiken in dicht besetzten Flugzeugen, Zügen oder Bussen aussetzen will.

Nach Reisen in ein Risikogebiet unter Inkaufnahme der Quarantäne bei Rückkehr kann kein gesetzlicher Verdienstausfall in Anspruch genommen werden.

Das Coronavirus kennt keinen Urlaub

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Ja

Das Coronavirus kennt keinen Urlaub

Bitte denken Sie auch im Urlaub an die geltenden Hygieneregeln. Alles zu aktuellen Reisebestimmungen und Reisewarnungen finden Sie unter:

Testungen auf COVID-19

Allen Bürgerinnen und Bürgern Bayerns wird seit 1. Juli 2020 angeboten, sich bei einer niedergelassenen Vertragsärztin oder einem niedergelassenen Vertragsarzt auch ohne Symptome testen zu lassen. Wichtig ist: Symptomatische Verdachtsfälle auf eine COVID-19-Erkrankung sollen wie bisher prioritär getestet werden.

Zudem sollen die freiwilligen Testungen in Einrichtungen mit vulnerablen Personengruppen in Pflege- und Altenheimen, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und in der ambulanten Eingliederungshilfe sowie Krankenhäusern ausgebaut werden. Gleiches gilt für die Testungen von Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern sowie von Betreuungsrichterinnen und -richtern.

Alle Rückkehrende und Einreisende aus Risikogebieten müssen nach der Bundesverordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten vom 7. August 2020, die am 8. August 2020 in Kraft getreten ist, grundsätzlich nach ihrer Einreise auf Anforderung der zuständigen Behörde ein ärztliches Zeugnis vorlegen. Diese muss bestätigen, dass keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegen. Diese Anforderung kann bis zu 14 Tage nach der Einreise erfolgen. Welcher Staat beziehungsweise welche Region ein Risikogebiet darstellt, wird tagesaktuell durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrern stehen aktuell an den Bayerischen Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen, den Hauptbahnhöfen in München und Nürnberg und an grenznahen Autobahnraststätten (Hochfelln-Nord, Inntal-Ost, Donautal-Ost) mobile Testzentren zur Verfügung.

Erfahren Sie mehr über die Teststationen und die Testpflicht für Reiserückkehrende in unseren FAQs.

Mobile Teststrecken an Schulen und sowie in Gemeinschaftsunterkünften (wie etwa im Asylbereich, auf Schlachthöfen oder bei Erntehelfern) sollen darüber hinaus zum Einsatz kommen. Auf die mobilen Teststrecken sollen die Schulleitungen und -träger zusätzlich zur Möglichkeit von Reihentestungen durch Vertragsärztinnen und Vertragsärzte zurückgreifen können, wenn an den Schulen zum Ende der Sommerferien die Testungen von Lehrkräften und weiterem Schulpersonal beginnen.

Die Bayerische Staatsregierung startet zudem Pilotprojekte für innovative Testkonzepte unter Einsatz modernster Testverfahren und alternativer Methoden mit dem Ziel, die Testanagebote zu erweitern und die Testzeiten zu verkürzen. Die Testungen sollen noch schneller, kostengünstiger und zielgerichteter durchgeführt werden. Bayern will hierfür bis zum Ende des ersten Halbjahres 2021 über eine Million Euro investieren. Erfahren Sie hierzu mehr im Bericht aus der Kabinettssitzung vom 28. Juli 2020.

Einreise in den Freistaat Bayern

Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet (gemäß Veröffentlichung des RKI) aufgehalten haben, sind grundsätzlich verpflichtet,

  • sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise in Quarantäne zu begeben und
  • unverzüglich die für sie zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren.

Ausnahmen und weitere Details entnehmen Sie bitte der Verordnung über Quarantänemaßnahmen für Einreisende zur Bekämpfung des Coronavirus (Einreise-Quarantäneverordnung – EQV) vom 15. Juni 2020.

Nach Reisen in ein Risikogebiet unter Inkaufnahme der Quarantäne bei Rückkehr kann kein gesetzlicher Verdienstausfall in Anspruch genommen werden.

In häuslicher Quarantäne

Die Corona-Warn-App: Gemeinsam Corona bekämpfen

Die Corona-Warn-App soll vor einer weiteren Ausbreitung von Covid-19 schützen, indem sie den „digitalen Handschlag“ zweier Smartphones dokumentiert. Die App ermöglicht es, Kontaktpersonen besonders schnell zu informieren, wenn sich jemand mit dem Coronavirus infiziert hat. Mit der Corona-Warn-App können alle mithelfen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Der Datenschutz bleibt dabei über die gesamte Nutzungsdauer und bei allen Funktionen gewahrt. Die App kann ab sofort im Apple-Store und Play-Store heruntergeladen werden.

Sie kommen aus dem Urlaub zurück?

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Ja

Sie kommen aus dem Urlaub zurück?

Denken Sie bitte an die geltenden Bestimmungen zu Corona-Testungen.

Die neue Corona-Warn-App - Ein Erklärfilm

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Die neue Corona-Warn-App – Ein Erklärfilm

Wie funktioniert die Corona-Warn-App? Diese und weitere Fragen werden in diesem Erklärfilm beantwortet.

Für Bürgerinnen und Bürger gibt es eine Hotline

  • Bitte lesen Sie unsere Häufig gestellten Fragen, bevor Sie die Hotline kontaktieren, vielleicht wird hier Ihre Frage bereits beantwortet.
  • Rufen Sie für Ihre allgemeinen Fragen auf keinen Fall die Notrufnummern 110 und 112 an! Diese wichtigen Nummern sind sonst für Notrufe überlastet! Menschen, die Hilfe brauchen, sind auf diese Notrufnummern dringend angewiesen!
  • Sie erreichen die Coronavirus-Hotline täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr unter den Telefonnummern:
    09131 6808-5101
    oder
    089 122220

Mehr

#bayerngemeinsam

Die Kontaktbeschränkungen für Bayern fordern uns alle. Sie sind jedoch notwendig, um die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu verlangsamen.

Bewältigen wir diese Zeit gemeinsam!

Gemeinsam haben wir schon viel erreicht!

#bayerngemeinsam

#bayerngemeinsam – Dein Sommer. Verantwortungsvoll im Umgang mit dem Coranvirus den Urlaub genießen

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Ja

#bayerngemeinsam – Dein Sommer. Verantwortungsvoll im Umgang mit dem Coranvirus den Urlaub genießen

Mit viel Kreativität, etwas Poesie und verantwortungsvollem Handeln gelingt es uns, auch unter besonderen Umständen schöne Urlaubstage zu verbringen.

#bayerngemeinsam - Seid individuell!

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Ja

#bayerngemeinsam – Seid individuell!

Denk dran: Sei verantwortungsvoll und vermeide große Gruppen. So schützen wir uns am besten vor der Verbreitung des Corona-Virus. Um dich und andere zu schützen, nutze auch die neue Corona-Warn-App: #ichappmit

  • 01 Tipp

    #bayerngemeinsam

    Mit Abstand einkaufen

    Aufeinander zu achten ist gerade jetzt besonders wichtig. Unser Alltag ist wegen des Coronavirus eingeschränkt. Und auch bei den nötigen Einkäufen im Supermarkt gibt’s ein paar Regeln für’s Miteinander:

    • Gehen Sie möglichst alleine und halten Sie in den Gängen und an der Kasse anderthalb Meter Abstand voneinander – das ist ungefähr eine Einkaufswagenlänge.
    • Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung.
    • Zahlen Sie lieber mit Karte statt mit Bargeld, um Berührungen zu vermeiden.
    • Achten Sie auf die Aushänge und Ansagen im Markt.
    • Und die gute Nachricht: Es gibt auch weiterhin genügend Lebensmittel und Hygieneartikel. Kaufen Sie nur das, was Sie gerade brauchen. Hamsterkäufe sind weder nötig noch solidarisch.
  • 02 Tipp

    #bayerngemeinsam

    Zuhause mit der Familie

    Zuhause ist es doch am Schönsten! Normalerweise sagen wir das gerne – und damit sich dieses Gefühl ein wenig einstellt, müssen wir etwas kreativ sein. Denn jetzt verbringen wir alle zwangsläufig viel Zeit daheim, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

    • Versuchen Sie es positiv zu sehen und genießen Sie die Zeit mit der Familie.
    • Spielen Sie zusammen mit den Kindern, hören Sie Musik, lesen Sie mal wieder, holen die alten Fotos raus oder machen Sie den Frühjahrsputz – auch das macht zusammen mehr Spaß.
    • Und wenn Sie mit dem Hund oder einfach so spazieren gehen: Beschränken Sie auch weiterhin Ihre persönlichen Kontakte, auch wenn Sie sich nun mit einer weiteren Person , direkten Verwandten und Geschwistern treffen dürfen.

    Und auch draußen gilt – bitte Abstand halten.

  • 03 Tipp

    #bayerngemeinsam

    Gemeinsam statt einsam

    Andere nicht persönlich zu treffen, heißt zum Glück nicht, dass Sie sie nicht sehen oder hören können. Die aktuellen Kontaktbeschränkungen sind nötig, damit sich das Coronavirus nicht weiterverbreitet.

    • Nutzen Sie in dieser Zeit die vielen Kommunikationsmöglichkeiten, die Sie haben.
    • Unterhalten Sie sich über Skype, Facetime, WhatsApp oder einfach so am Telefon.
      Schreiben Sie E-Mails, Kurznachrichten oder mal wieder einen Brief. Vielleicht ja sogar eine digital erstellte Postkarte – mit einem Bild von daheim im Homeoffice.

    Wichtig ist, dass wir aneinander denken, uns aufmuntern und uns bei denen melden, die wir gerade nicht besuchen können.

    Gemeinsam statt einsam – gerade jetzt!

  • 04 Tipp

    #bayerngemeinsam

    Geplant und gesund leben

    Zuhause in den eigenen vier Wänden startet Ihr Tag in Zeiten der Coronavirus-Pandemie sicher etwas anders. Die Kinder müssen daheim betreut werden und viele von Ihnen arbeiten im Homeoffice. Hierfür hilft eine gute Organisation.

    • Machen Sie sich am besten einen Plan für die zu erledigenden Aufgaben. Inklusive Pausen.
    • Aber auch für die Freizeit am Abend und am Wochenende gilt: Bleiben Sie aktiv und halten sich fit. Ob mit einer Fitness-App, auf dem Heimtrainer, mit Yoga oder mit Hanteln. Treppensteigen geht auch.
    • Und finden Sie Spaß an gesunder Ernährung. Kochen Sie mit Gemüse und essen Sie Obst.
    • Und Sport treiben an der frischen Luft macht dazu noch den Kopf frei! Tun Sie dies jedoch möglichst alleine und denken Sie daran: Abstand halten!

Warnung vor falschen Internetseiten zu finanziellen Leistungen des Freistaats Bayern

Aus gegebenen Anlass bitten wir Sie, genau zu prüfen, auf welchen Internetseiten Sie Anträge für finanzielle Leistungen bezüglich der Corona-Pandemie des Freistaats Bayern stellen. Über falsche Webangebote besteht die Gefahr, dass Ihre persönlichen Daten in falsche Hände geraten und zu Ihrem Schaden missbraucht werden. Alle Förderungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sind unter der Domain „bayern.de“ zu finden (zum Beispiel „stmgp.bayern.de“, „formularserver.bayern.de“). Sollten Ihnen verdächtige Internetseiten auffallen, bitten wir Sie, uns umgehend per E-Mail (poststelle@stmgp.bayern.de) zu informieren.

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