Melanie Huml zum Thema Coronavirus in Bayern

Neuartiges Coronavirus SARS-CoV-2 in Bayern

Das Bayerische Gesundheitsministerium informiert Sie zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und klärt Sie über Schutzmaßnahmen auf.

Aktuelle Informationen

Schärfere Maßnahmen in Hotspot-Regionen
15.10.2020

Schärfere Maßnahmen in Hotspot-Regionen

Der Ministerrat hat am 15. Oktober 2020 striktere Maßnahmen in Hotspot-Regionen beschlossen. Eine erweiterte Maskenpflicht und eine Sperrstunde gelten nun bereits bei 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Bei Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 50 gelten noch weitergehende Maßnahmen.

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Bayerische Corona-Ampel

Die Bayerische Corona-Ampel zeigt an, welche Landkreise oder kreisfreien Städte den Signalwert von 35 oder den Schwellenwert von 50 überschritten haben. Die Liste wird täglich um 15 Uhr aktualisiert. Die jeweiligen Regelungen gelten vor Ort ab dem Folgetag, nachdem der Landkreis oder die Stadt erstmals in der Ampel-Bekanntmachung aufgelistet ist.

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Diese Landkreise und kreisfreie Städte haben den definierten Signalwert (7-Tage-Inzidenz über 35) erreicht (Stand: 24. Oktober 2020):

Bei einem Wert über 35 gelten folgende Regeln:

  • Maximal zehn Personen oder 2 Hausstände bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum
  • Maskenpflicht, wo Menschen dichter und länger zusammen sind, unter anderem auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten, auch am Platz in weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 und Hochschulen
  • Sperrstunde ab 23 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 23 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 23 Uhr
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Diese Landkreise und kreisfreie Städte haben den Schwellenwert (7-Tage-Inzidenz über 50) erreicht (Stand: 24. Oktober 2020):

Bei einem Wert über 50 gelten folgende Regeln:

  • Maximal fünf Personen oder 2 Hausstände bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum
  • Maskenpflicht, wo Menschen dicht und länger zusammen sind, unter anderem auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten, auch am Platz in Schulen aller Jahrgangsstufen und Hochschulen
  • Sperrstunde ab 22 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 22 Uhr
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Diese Landkreise und kreisfreie Städte haben den Schwellenwert (7-Tage-Inzidenz über 100) erreicht (Stand: 24. Oktober 2020):

Bei einem Wert über 100 gelten folgende Regeln:

  • Maximal fünf Personen oder 2 Hausstände bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum
  • Maskenpflicht, wo Menschen dicht und länger zusammen sind, unter anderem auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten, auch am Platz in Schulen aller Jahrgangsstufen und Hochschulen
  • Sperrstunde ab 21 Uhr, Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 21 Uhr, Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 21 Uhr
  • Maximal 50 Personen für Veranstaltungen aller Art; mit Ausnahme von Kirchenveranstaltungen, Demonstrationen und Hochschulen

Weiterhin geltende Beschränkungskonzepte

Landkreise und kreisfreie Städte, die in den vergangenen fünf Tagen den Signalwert (7-Tage-Inzidenz über 35) überschritten haben, dies nicht mehr tun, für die aber das Beschränkungskonzept für Signalwertüberschreitung weiter gilt:

  • LK Ansbach

Detallierte Informationen finden Sie hier.

Landkreise und kreisfreie Städte, die in den vergangenen fünf Tagen den Schwellenwert (7-Tage-Inzidenz über 50) überschritten haben, dies nicht mehr tun, für die aber das Beschränkungskonzept für Schwellenwertüberschreitung weiter gilt:

  • LK Weißenburg-Gunzenhausen

Detallierte Informationen finden Sie hier.

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Erfahren Sie hier, welche Regeln für Landkreise und kreisfreie Städte gelten, die unter dem Signalwert von 35 liegen.

Was Bürgerinnen und Bürger jetzt wissen müssen

Wir alle müssen dazu beitragen, die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen. Und wir müssen uns alle selbst schützen. Das müssen Sie jetzt beachten:

Risikogruppen

Informieren Sie sich, ob Sie einer Risikogruppe angehören oder ob Sie Kontakt zu Personen haben, die einer Risikogruppe angehören. Falls ja, bitten wir Sie, Schutzmaßnahmen besonders sorgsam einzuhalten.

Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf

Hygiene

Abstand halten

Wenn Sie anderen Menschen begegnen, halten Sie Abstand – mindestens 1,5 Meter!

Publikationen zu Corona-Schutzmaßnahmen

  • Plakat in A1 weist auf die geltenden und einzuhaltenden Hygieneregeln und Teilnahmebedingungen bei Veranstaltungen hin. Als PDF zum Herunterladen und in Kürze auch zum Bestellen.

  • Merkblatt zum Umgang mit dem Coronavirus für Grundschulkinder. PDF verfügbar in neun Fremdsprachen zum Herunterladen.

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Hust- & Niesetikette einhalten. Bestellbar in A1 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Regelmäßiges Händewaschen schützt. Bestellbar in A1 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Abstand halten rettet Leben. Bestellbar in A1 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Plakat Corona-Schutzmaßnahme: Im ÖPNV Pflicht: Masken tragen. Bestellbar in A1 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Merkzettel mit Hinweisen, aktuellen Regelungen und Vorschriften für Reisende und Reiserückkehrer. Bestellbar in A4 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Plakat mit Hinweisen, aktuellen Regelungen und Vorschriften für Reisende und Reiserückkehrer. Bestellbar in A2 oder als PDF zum Herunterladen.

  • Merkblatt zum Umgang mit dem Coronavirus. PDF verfügbar in neun Fremdsprachen zum Herunterladen.

#bayerngemeinsam – Verantwortungsvoll im Umgang mit dem Coronavirus

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Ja

#bayerngemeinsam – Verantwortungsvoll im Umgang mit dem Coronavirus

Um Corona-Infektionen zu vermeiden, ist es nach wie vor wichtig, dass wir gemeinsam auf unser Verhalten und unsere Hygiene achten.  

Grippe-Impfung

Während der aktuellen SARS-CoV-2-Pandemie ist es wichtig, dass die Bevölkerung möglichst gesund bleibt – auch um das Gesundheitssystem zu entlasten. Durch Impfungen ist man vor Infektionen geschützt, die auch in der Pandemiezeit zusätzlich gefährden oder schädigen können.

Sowohl bei Influenza als auch bei Corona sind es ähnliche Personengruppen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben: Vor allem Senioren und Menschen mit Grunderkrankungen sollten sich frühzeitig gegen Grippe impfen lassen.

Die Impfung gegen Grippe sollte jedes Jahr, vorzugsweise im Oktober oder November, durchgeführt werden. Nach der Impfung dauert es etwa 10 bis 14 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat. Am besten ist es daher, sich möglichst vor Beginn der Grippewelle impfen zu lassen, die in den vergangenen Jahren meist nach der Jahreswende begonnen hat.

Um das Risiko einer Übertragung des Virus in der Arztpraxis zu reduzieren, sollten Impftermine von anderen Arztbesuchen zeitlich und räumlich getrennt werden. Zudem sollten Wartezeiten möglichst vermieden werden, um Kontakte in der Praxis zu minimieren. Grundsätzlich sollte der Impftermin vorab telefonisch abgesprochen werden und beim Aufenthalt in der Praxis allgemeine Hygienemaßnahmen beachten werden. Weitere Hinweise zur Frage, wie sich Impftermine während der Pandemie in Praxisabläufe integrieren lassen finden Sie beim Robert Koch-Institut. Mehr zur Grippe-Impfung erfahren Sie in unseren FAQs.

Kontaktbeschränkungen im öffentlichen und privaten Raum

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 gilt Folgendes:

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur gestattet

  1. mit Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands, oder
  2. in Gruppen von bis zu 10 Personen.

Bei privaten Treffen zu Hause gibt es keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder bei der Anzahl. Hier soll der notwendige Mindestabstand für eine entsprechende Begrenzung sorgen.

Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen bleiben unverändert. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.

Die Kontaktbeschränkung gilt nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen eine Zusammenkunft oder ein Zusammenwirken mehrerer Personen erforderlich ist.

Veranstaltungen

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 gilt Folgendes:

Veranstaltungen für ein feststehendes Publikum, wie etwa Hochzeiten, Geburtstage, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen mit bis zu 100 Gästen in geschlossenen Räumen und 200 Gästen im Freien sind möglich.

Voraussetzung ist, dass der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann. Wenn die Veranstaltung in einem gastronomischen Betrieb stattfindet, gilt § 13 7. BayIfSMV. Finden private Feiern als geschlossene Gesellschaft in einem Raum ohne weitere Gäste statt, so kann in dem Nebenraum oder abgeschlossenen Bereich für die Gäste der privaten Feier von der Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und der Maskenpflicht abgesehen werden.

Tagungen und Kongresse

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 gilt Folgendes:

Seit dem 15. Juli 2020 sind Tagungen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen, die beruflich oder dienstlich veranlasst sind, unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich zwischen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die nicht zu dem in § 2 Abs. 1 7. BayIfSMV bezeichneten Personenkreis gehören, ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.
  • Unter Beachtung der Anforderungen nach Punkt 1 sind in geschlossenen Räumen höchstens 100 und unter freiem Himmel höchstens 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugelassen; bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen beträgt die Anzahl der möglichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in geschlossenen Räumen höchstens 200 und unter freiem Himmel höchstens 400.
  • Für die Teilnehmenden gilt in geschlossenen Räumen Maskenpflicht, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden oder das Wort haben.
  • Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
    Der Veranstalter hat die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erheben.

Für gastronomische Angebote gilt § 13 der 7. BayIfSMV, für ein kulturelles Begleitprogramm gilt § 23 Absatz 2 Satz 1 bis 3 der 7. BayIfSMV entsprechend.

Seit dem 19. September 2020 können bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen die Teilnehmergrenzen nach Punkt 2 überschritten werden, wenn nicht mehr als eine Besucherin oder ein Besucher je zehn Quadratmeter Veranstaltungsfläche zugelassen wird.

Messen und Ausstellungen

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 gilt Folgendes:

Messen sind ein wichtiger Bestandteil des Wirtschaftsstandorts Bayern. Die bayerischen Messen zeichnen sich grundsätzlich durch eine gute Infrastruktur aus, die höchste Hygienestandards gewährleistet und Kontaktverfolgungen sowie die Überwachung von Hygieneregeln ermöglicht. Der Messebetrieb in Bayern ist unter Beachtung des vom Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege entwickelte Schutz- und Hygienekonzept ist seit dem 2. September 2020 wieder unter folgenden Voraussetzungen möglich:

  1. Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich zwischen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten Personenkreis gehören, ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.
  2. In geschlossenen Räumen besteht Maskenpflicht; dies gilt nicht an Messeständen am Tisch, sofern der Mindestabstand sicher eingehalten werden kann und der Aussteller die Kontaktdaten der Gesprächspartner separat erfasst.
  3. In Außenbereichen besteht Maskenpflicht, wenn die Einhaltung des Mindestabstands nicht jederzeit zu gewährleisten ist.
  4. Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  5. Für alle Austeller, Besucherinnen und Besucher sowie Dienstleisterinnen und Dienstleister auf dem Gelände erfolgt eine verpflichtende Registrierung; es darf zur gleichen Zeit nicht mehr als eine Besucherin beziehungsweise ein Besucher je zehn Quadratmeter Veranstaltungsfläche zugelassen werden.

Für gastronomische Angebote gilt § 13 der 7. BaylfSMV und für ein kulturelles Begleitprogramm gilt § 23 Abs. 2 Satz 1 bis 3 entsprechend. Für Vortragsbereiche und Gesprächsforen gelten die Regelungen für Tagungen und Kongresse entsprechend.

Theater-, Konzert-, Kino- und kultureller Veranstaltungsbetrieb

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 gilt Folgendes:

Kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Konzerthäusern, auf sonstigen Bühnen und im Freien sind wieder möglich. Darüber hinaus dürfen die dafür notwendigen Proben und anderen Vorbereitungsarbeiten stattfinden.  Auch der Kinobetrieb konnte wieder aufgenommen werden.

Insbesondere Folgendes ist zu beachten:

  • Der Veranstalter hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, also Besucherinnen und Besuchern sowie Mitwirkenden, die im Verhältnis zueinander nicht zu dem in § 2 Abs. 1 7. BayIfSMV bezeichneten Personenkreis gehören, eingehalten werden kann.
  • Bei Einsatz von Blasinstrumenten und bei Gesang ist ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten.
  • Es sind in geschlossenen Räumen höchstens 100 und unter freiem Himmel höchstens 200 Besucherinnen und Besucher zugelassen. Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich sind mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 200 Besucherinnen und Besuchern in Innenräumen und mit bis zu 400 Besucherinnen und Besuchern im Freien möglich.
    Maskenpflicht besteht für die Besucherinnen und Besucher in geschlossenen Räumen, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.
  • Maskenpflicht gilt für die Mitwirkenden in geschlossenen Räumen grundsätzlich, soweit dies nicht zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt oder solange die oder der Mitwirkende noch keinen festen Platz eingenommen hat.
  • Der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  • Der Veranstalter hat die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erheben.

Für gastronomische Angebote gilt § 13 der 7. BayIfSMV.

Wochenmärkte und andere Märkte zum Warenverkauf

Gestattet sind Wochenmärkte und andere Märkte

  • zum Warenverkauf unter freiem Himmel, die keinen Volksfestcharakter aufweisen und keine großen Besucherströme anziehen,
  • insbesondere kleinere traditionelle Kunst- und Handwerkermärkte, Töpfermärkte und Flohmärkte.

Der Veranstalter muss ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts ausarbeiten. Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kundinnen und Kunden eingehalten werden kann.

Es besteht Maskenpflicht für Kundinnen und Kunden sowie ihre Begleitpersonen. Für das Verkaufspersonal entfällt die Maskenpflicht, falls durch geeignete Schutzwände im Kassen- oder Thekenbereich ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet werden kann. Unterhaltende Tätigkeiten, Festzelte und künstlerische Darbietungen sind nicht zulässig. Es gibt allerdings die Möglichkeit der Ausnahmegenehmigung durch die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden.

Sport

Training und Wettkämpfe in Sportarten mit Kontakt sind nur unter der Voraussetzung einer Kontaktdatenerfassung gemäß Rahmenkonzept Sport zulässig; dabei darf die Teilnehmerzahl in Kampfsportarten, in denen durchgängig oder über einen längeren Zeitraum ein unmittelbarer Körperkontakt erforderlich ist, höchstens 20 Personen umfassen. Weitere Details sind in § 10 der 7. BayIfSMV geregelt.

Spielplätze im Freien

Spielplätze (keine Bolzplätze) sind für Kinder in Begleitung Erwachsener wieder geöffnet.

Kinderbetreuung

Seit 1. September 2020 findet die Kindertagesbetreuung im Regelbetrieb statt. Kinder mit milden Krankheitssymptomen wie Schnupfen ohne Fieber können ab diesem Zeitpunkt wieder in ihre Kitas gehen. Das bedeutet, dass alle Kinder ihre Kindertageseinrichtungen (Kitas), Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogischen Tagesstätten wieder regulär besuchen dürfen, sofern sie

  • keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweisen (davon ausgenommen sind Kinder, die milde Krankheitssymptome, wie zum Beispiel leichter Schnupfen ohne Fieber, aufweisen),
  • nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen beziehungsweise seit dem Kontakt mindestens 14 Tage vergangen sind und
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.

Schulen

Am 8. September 2020 kehrten die Schulen unter umfassenden Hygieneauflagen zu einem Regelbetrieb zurück. Hierfür trat an den Schulen ein umfassender Rahmen-Hygieneplan in Kraft. Von zentraler Bedeutung ist dabei – neben einem Konzept zur Lüftung der Unterrichtsräume, dass das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) für alle Personen auf dem Schulgelände und bei Überschreitung einer 7-Tage-Inzidenz größer 35 auch am Platz in weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 verpflichtend ist. Bei Überschreitung einer 7-Tage-Inzidenz größer 50 besteht Maskenpflicht am Platz an Schulen aller Jahrgangsstufen.

Besuche in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und so weiter

Seit 29. Juni 2020 ist das allgemeine Besuchsverbot in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege-WGs, Altenheimen und Seniorenresidenzen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen aufgehoben und wurde durch die Besuchsregelungen der jeweiligen Einrichtung ersetzt. Dadurch können Einrichtungen deutlich mehr Besuche ermöglichen. Für Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Angehörigen und Freunde bedeutet dies einen weiteren Schritt zu mehr Normalität. Gleichzeitig steht der Schutz der Gesundheit mit passgenauen Hygienekonzepten, der Maskenpflicht für alle Besucherinnen und Besucher und dem Gebot des Mindestabstands weiter an erster Stelle.

Demnach haben die Einrichtungen Schutz- und Hygienekonzepte auf der Grundlage des vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Schutz- und Hygienekonzepte, die nach dem 28. Juni 2020 fertiggestellt werden, sind von den Einrichtungen im Benehmen mit der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde auszuarbeiten.

Bargeldlos bezahlen

Zahlen Sie lieber mit Karte statt mit Bargeld, um Berührungen zu vermeiden.

Mund-Nasen-Bedeckung

Befreiungen von der Tragepflicht, die in jedem Bereich gelten:

  • Kinder sind bis zum sechsten Geburtstag von der Tragepflicht befreit.
  • Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung, aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung befreit.
  • Das Abnehmen der Maske ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.
  • Für Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr entfällt die Maskenpflicht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, soweit durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist oder die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt.
  • In Arzt- und Zahnarztpraxen und allen sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht werden, entfällt die Maskenpflicht, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht insbesondere:

  • Für Besucherinnen und Besucher der in § 9 der 7. BayIfSMV genannten Einrichtungen (zum Beispiel in Krankenhäusern, Altenheimen).
  • Für Besucherinnen und Besucher von Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.
  • Im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen für die Fahr- und Fluggäste sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahr- und Fluggästen kommt. Das gleiche gilt für die Schülerbeförderung im freigestellten Schülerverkehr.
  • In geschlossenen Räumlichkeiten von Sportanlagen, ausgenommen bei der Sportausübung selbst, beim Duschen, Saunieren und anderen in der BayIfSMV ausgenommenen Bereichen.
  • Beim Betrieb von Seilbahnen, der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie von touristischen Bahnverkehren in geschlossenen Räumen, Fahrzeugbereichen und Kabinen für die Fahrgäste sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahrgästen kommt.
  • Bei Betrieben des Groß- und Einzelhandels mit Kundenverkehr und auf Wochenmärkten und anderen Märkten zum Warenverkauf unter freiem Himmel sowie bei Dienstleistungsbetrieben mit Kundenverkehr für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen mit der Maßgabe, dass die Maskenpflicht bei Dienstleistungsbetrieben entfällt, soweit die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt. Soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
  • In Arzt- und Zahnarztpraxen und allen sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht werden, mit der Maßgabe, dass die Maskenpflicht entfällt, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt.
  • In Gastronomiebetrieben für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.
  • Beim Betrieb von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und die Zurverfügungstellung sonstiger Unterkünfte jeder Art für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht am Tisch des Restaurantbereichs oder in ihrer Wohneinheit befinden. Soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal.
  • Bei Tagungen, Kongressen und vergleichbaren Veranstaltungen, die beruflich oder dienstlich veranlasst sind, für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in geschlossenen Räumen, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden oder das Wort haben.
  • Bei Messen und Ausstellungen nach den §§ 64 und 65 der Gewerbeordnung
    • in geschlossenen Räumen; dies gilt nicht an Messeständen am Tisch, sofern der Mindestabstand von 1,5 m sicher eingehalten werden kann und der Aussteller die Kontaktdaten der Gesprächsdaten separat erfasst.
    • im Außenbereich, wenn die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m nicht jederzeit zu gewährleisten ist.
  • Beim praktischen Fahrschulunterricht und bei praktischen Fahrprüfungen für alle Beteiligten, beim theoretischen Fahrschulunterricht, Nachschulungen, Eignungsseminaren sowie theoretischen Fahrprüfungen, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann.
  • Für die Zuschauerinnen und Zuschauer beim Trainings- und Wettkampfbetrieb im Sport, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.
  • Bei kulturellen Veranstaltungen in Konzerthäusern, auf sonstigen Bühnen und in Kinos in geschlossenen Räumen, solange die Besucherinnen und Besucher sich nicht an ihrem Platz befinden. Für die Mitwirkenden gilt eine grundsätzliche Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, in denen sich auch Besucherinnen und Besucher aufhalten oder Mindestabstand nicht eingehalten werden kann; dies gilt nicht soweit dies zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt oder wenn der Mitwirkende einen festen Platz eingenommen hat und den Mindestabstand einhält.
  • An Hochschulen, soweit der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen.
  • Bei außerschulischen Bildungsangeboten, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen.
  • Bei Überschreitung einer 7-Tage-Inzidenz größer 35 gilt eine Maskenpflicht auf von der Kreisverwaltungsbehörde festzulegenden stark frequentierten öffentlichen Plätzen, auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden sowie von Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten und sonstigen öffentlich zugänglichen Gebäuden, auch am Platz in weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 und in Hochschulen, auch am Platz bei Tagungen und Kongressen sowie in Theatern, Konzerthäusern, sonstigen Bühnen und Kinos und für die Zuschauerinnen und Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen und auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte (insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen). Sie gilt auch am Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Bei Überschreitung einer 7-Tage-Inzidenz größer 50 besteht Maskenpflicht auch am Platz an Schulen aller Jahrgangsstufen.

Die sogenannte Maskenpflicht ermöglicht als zusätzlicher Baustein Erleichterungen der Regelungen des öffentlichen Lebens, die anlässlich der Corona-Pandemie erlassen wurden.

Das Bayerische Gesundheitsministerium stellt unverbindliche Hinweise zu Schutzmasken und selbst hergestellten Masken zur Verfügung:
Hinweise zu Schutzmasken und selbst hergestellten Masken

Hier finden Sie nähere Informationen über Arten und Wirksamkeit:

COVID-19

Wenn Sie COVID-19-Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln:

  • Melden Sie sich frühzeitig krank.
  • Schicken Sie erkrankte Kinder nicht in eine Gemeinschaftseinrichtung (zum Beispiel Notbetreuung).
  • Beachten Sie die Husten- und Nies-Etikette.
  • Beim Husten und Niesen wegdrehen von anderen Personen.
  • Husten und Niesen erfolgt in die Armbeuge oder in Einwegtaschentücher.
  • Entsorgung von gebrauchten Einwegtaschentüchern in Mülleimer.
  • Häufiges, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife.
  • Wenn Sie ärztliche Hilfe benötigen, vereinbaren Sie telefonisch einen Termin mit Ihrem Hausarzt und weisen Sie auf Ihre Atemwegserkrankung hin.
  • Wenn Sie Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln, so vermeiden Sie zunächst alle nicht notwendigen Kontakte zu anderen Menschen und bleiben zu Hause!
  • Setzen Sie sich bitte umgehend telefonisch mit Ihrer Hausarztpraxis in Verbindung oder rufen Sie den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Der Hausarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Hatten Sie innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Fall, so kontaktieren Sie bitte umgehend das zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Das Robert Koch-Institut hat eine Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger entwickelt:

COVID-19: Bin ich betroffen und was ist zu tun?

Urlaub

Insbesondere bei einem Urlaub in anderen Ländern ist es wichtig, sich genau über die Lage vor Ort zu informieren. Das gilt sowohl für die Corona-Fallzahlen als auch für die Schutzmaßnahmen der dortigen Behörden. Auch am Strand oder im Gebirge sollte ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu fremden Menschen eingehalten werden. Wenn dies nicht möglich ist, empfiehlt sich das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Bitte beachten Sie, dass alle Rückkehrende und Einreisende aus Risikogebieten seit dem 8. August 2020 grundsätzlich nach ihrer Einreise auf Anforderung der zuständigen Behörde ein ärztliches Zeugnis vorlegen müssen. Dieses muss bestätigen, dass keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegen. Diese Anforderung kann bis zu 14 Tage nach der Einreise erfolgen. Welcher Staat beziehungsweise welche Region ein Risikogebiet darstellt, wird tagesaktuell durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Aktuell stehen Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrern die Teststationen an den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen zur Verfügung.

Die Einführung der Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten lässt die Bestimmungen der Bayerischen Einreise-Quarantäneverordnung vom 15. Juni 2020 (EQV) unberührt. Wer aus einem Risikogebiet in den Freistaat Bayern einreist, ist verpflichtet, sich unverzüglich für einen Zeitraum von 14 Tagen in Quarantäne zu begeben. Das sollten insbesondere auch Eltern mit schulpflichtigen Kindern bedenken. Wer aus einem Risikogebiet zurückkommt, muss sich nach den Vorgaben der Einreise-Quarantäneverordnung bei seinem Gesundheitsamt melden.

Bitte beachten Sie hierzu:

Jeder sollte zudem überlegen, ob er sich den Ansteckungsrisiken in dicht besetzten Flugzeugen, Zügen oder Bussen aussetzen will.

Nach Reisen in ein Risikogebiet unter Inkaufnahme der Quarantäne bei Rückkehr kann kein gesetzlicher Verdienstausfall in Anspruch genommen werden.

Das Coronavirus kennt keinen Urlaub

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Ja

Das Coronavirus kennt keinen Urlaub

Bitte denken Sie auch im Urlaub an die geltenden Hygieneregeln. Alles zu aktuellen Reisebestimmungen und Reisewarnungen finden Sie unter:

Testungen auf COVID-19

Allen Bürgerinnen und Bürgern Bayerns wird seit 1. Juli 2020 angeboten, sich bei einer niedergelassenen Vertragsärztin oder einem niedergelassenen Vertragsarzt auch ohne Symptome testen zu lassen. Wichtig ist: Symptomatische Verdachtsfälle auf eine COVID-19-Erkrankung sollen wie bisher prioritär getestet werden.

Zudem sollen die freiwilligen Testungen in Einrichtungen mit vulnerablen Personengruppen in Pflege- und Altenheimen, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und in der ambulanten Eingliederungshilfe sowie Krankenhäusern ausgebaut werden. Gleiches gilt für die Testungen von Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern sowie von Betreuungsrichterinnen und -richtern.

Alle Rückkehrende und Einreisende aus Risikogebieten müssen nach der Bundesverordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten vom 7. August 2020, die am 8. August 2020 in Kraft getreten ist, grundsätzlich nach ihrer Einreise auf Anforderung der zuständigen Behörde ein ärztliches Zeugnis vorlegen. Diese muss bestätigen, dass keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegen. Diese Anforderung kann bis zu 14 Tage nach der Einreise erfolgen. Welcher Staat beziehungsweise welche Region ein Risikogebiet darstellt, wird tagesaktuell durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrern stehen aktuell an den Bayerischen Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen Testzentren zur Verfügung.

Erfahren Sie mehr über die Teststationen und die Testpflicht für Reiserückkehrende in unseren FAQs.

Einreise in den Freistaat Bayern

Personen, die in den Freistaat Bayern einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet (gemäß Veröffentlichung des RKI) aufgehalten haben, sind grundsätzlich verpflichtet,

  • sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise in Quarantäne zu begeben und
  • unverzüglich die für sie zuständige Kreisverwaltungsbehörde zu kontaktieren.

Ausnahmen und weitere Details entnehmen Sie bitte der Verordnung über Quarantänemaßnahmen für Einreisende zur Bekämpfung des Coronavirus (Einreise-Quarantäneverordnung – EQV).

Nach Reisen in ein Risikogebiet unter Inkaufnahme der Quarantäne bei Rückkehr kann kein gesetzlicher Verdienstausfall in Anspruch genommen werden.

Für Grenzpendler gilt seit 23. Oktober 2020 Folgendes:

Wer aus einem Risikogebiet mindestens einmal wöchentlich nach Bayern einreist, um sich dort aus beruflichen oder geschäftlichen Gründen, zu Ausbildungszwecken oder zum Schul- oder Hochschulbesuch aufzuhalten, muss der für den Berufs-, Geschäfts-, Ausbildungs-, Schul- oder Hochschulort zuständigen Kreisverwaltungsbehörde oder einer von ihr beauftragten Stelle unaufgefordert und unverzüglich

  • binnen sieben Tagen nach der ersten auf den 23. Oktober 2020 folgenden Einreise und
  • danach regelmäßig in jeder nachfolgenden Kalenderwoche

ein Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen. Grenzpendler sind zudem verpflichtet, beim Auftreten von Symptomen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen, die zuständige Kreisverwaltungsbehörde oder eine von ihr beauftragte Stelle hierüber unverzüglich zu informieren. Die Details sind in § 3 der EQV geregelt.

In häuslicher Quarantäne

Die Corona-Warn-App: Gemeinsam Corona bekämpfen

Die Corona-Warn-App soll vor einer weiteren Ausbreitung von Covid-19 schützen, indem sie den „digitalen Handschlag“ zweier Smartphones dokumentiert. Die App ermöglicht es, Kontaktpersonen besonders schnell zu informieren, wenn sich jemand mit dem Coronavirus infiziert hat. Mit der Corona-Warn-App können alle mithelfen, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Der Datenschutz bleibt dabei über die gesamte Nutzungsdauer und bei allen Funktionen gewahrt. Die App kann ab sofort im Apple-Store und Play-Store heruntergeladen werden.

Sie kommen aus dem Urlaub zurück?

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Ja

Sie kommen aus dem Urlaub zurück?

Denken Sie bitte an die geltenden Bestimmungen zu Corona-Testungen.

Die neue Corona-Warn-App - Ein Erklärfilm

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Die neue Corona-Warn-App – Ein Erklärfilm

Wie funktioniert die Corona-Warn-App? Diese und weitere Fragen werden in diesem Erklärfilm beantwortet.

Für Bürgerinnen und Bürger gibt es eine Hotline

  • Bitte lesen Sie unsere Häufig gestellten Fragen, bevor Sie die Hotline kontaktieren, vielleicht wird hier Ihre Frage bereits beantwortet.
  • Rufen Sie für Ihre allgemeinen Fragen auf keinen Fall die Notrufnummern 110 und 112 an! Diese wichtigen Nummern sind sonst für Notrufe überlastet! Menschen, die Hilfe brauchen, sind auf diese Notrufnummern dringend angewiesen!
  • Sie erreichen die Coronavirus-Hotline täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr unter den Telefonnummern:
    09131 6808-5101
    oder
    089 122220

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#bayerngemeinsam

Die Kontaktbeschränkungen für Bayern fordern uns alle. Sie sind jedoch notwendig, um die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu verlangsamen.

Bewältigen wir diese Zeit gemeinsam!

Gemeinsam haben wir schon viel erreicht!

#bayerngemeinsam

#bayerngemeinsam – Dein Sommer. Verantwortungsvoll im Umgang mit dem Coronavirus den Urlaub genießen

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#bayerngemeinsam – Dein Sommer. Verantwortungsvoll im Umgang mit dem Coronavirus den Urlaub genießen

Mit viel Kreativität, etwas Poesie und verantwortungsvollem Handeln gelingt es uns, auch unter besonderen Umständen schöne Urlaubstage zu verbringen.

#bayerngemeinsam - Seid individuell!

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#bayerngemeinsam – Seid individuell!

Denk dran: Sei verantwortungsvoll und vermeide große Gruppen. So schützen wir uns am besten vor der Verbreitung des Corona-Virus. Um dich und andere zu schützen, nutze auch die neue Corona-Warn-App: #ichappmit

  • 01 Tipp

    #bayerngemeinsam

    Mit Abstand einkaufen

    Aufeinander zu achten ist gerade jetzt besonders wichtig. Unser Alltag ist wegen des Coronavirus eingeschränkt. Und auch bei den nötigen Einkäufen im Supermarkt gibt’s ein paar Regeln für’s Miteinander:

    • Gehen Sie möglichst alleine und halten Sie in den Gängen und an der Kasse anderthalb Meter Abstand voneinander – das ist ungefähr eine Einkaufswagenlänge.
    • Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung.
    • Zahlen Sie lieber mit Karte statt mit Bargeld, um Berührungen zu vermeiden.
    • Achten Sie auf die Aushänge und Ansagen im Markt.
    • Und die gute Nachricht: Es gibt auch weiterhin genügend Lebensmittel und Hygieneartikel. Kaufen Sie nur das, was Sie gerade brauchen. Hamsterkäufe sind weder nötig noch solidarisch.
  • 02 Tipp

    #bayerngemeinsam

    Zuhause mit der Familie

    Zuhause ist es doch am Schönsten! Normalerweise sagen wir das gerne – und damit sich dieses Gefühl ein wenig einstellt, müssen wir etwas kreativ sein. Denn jetzt verbringen wir alle zwangsläufig viel Zeit daheim, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

    • Versuchen Sie es positiv zu sehen und genießen Sie die Zeit mit der Familie.
    • Spielen Sie zusammen mit den Kindern, hören Sie Musik, lesen Sie mal wieder, holen die alten Fotos raus oder machen Sie den Frühjahrsputz – auch das macht zusammen mehr Spaß.
    • Und wenn Sie mit dem Hund oder einfach so spazieren gehen: Beschränken Sie auch weiterhin Ihre persönlichen Kontakte, auch wenn Sie sich nun mit einer weiteren Person , direkten Verwandten und Geschwistern treffen dürfen.

    Und auch draußen gilt – bitte Abstand halten.

  • 03 Tipp

    #bayerngemeinsam

    Gemeinsam statt einsam

    Andere nicht persönlich zu treffen, heißt zum Glück nicht, dass Sie sie nicht sehen oder hören können. Die aktuellen Kontaktbeschränkungen sind nötig, damit sich das Coronavirus nicht weiterverbreitet.

    • Nutzen Sie in dieser Zeit die vielen Kommunikationsmöglichkeiten, die Sie haben.
    • Unterhalten Sie sich über Skype, Facetime, WhatsApp oder einfach so am Telefon.
      Schreiben Sie E-Mails, Kurznachrichten oder mal wieder einen Brief. Vielleicht ja sogar eine digital erstellte Postkarte – mit einem Bild von daheim im Homeoffice.

    Wichtig ist, dass wir aneinander denken, uns aufmuntern und uns bei denen melden, die wir gerade nicht besuchen können.

    Gemeinsam statt einsam – gerade jetzt!

  • 04 Tipp

    #bayerngemeinsam

    Geplant und gesund leben

    Zuhause in den eigenen vier Wänden startet Ihr Tag in Zeiten der Coronavirus-Pandemie sicher etwas anders. Die Kinder müssen daheim betreut werden und viele von Ihnen arbeiten im Homeoffice. Hierfür hilft eine gute Organisation.

    • Machen Sie sich am besten einen Plan für die zu erledigenden Aufgaben. Inklusive Pausen.
    • Aber auch für die Freizeit am Abend und am Wochenende gilt: Bleiben Sie aktiv und halten sich fit. Ob mit einer Fitness-App, auf dem Heimtrainer, mit Yoga oder mit Hanteln. Treppensteigen geht auch.
    • Und finden Sie Spaß an gesunder Ernährung. Kochen Sie mit Gemüse und essen Sie Obst.
    • Und Sport treiben an der frischen Luft macht dazu noch den Kopf frei! Tun Sie dies jedoch möglichst alleine und denken Sie daran: Abstand halten!

Warnung vor falschen Internetseiten zu finanziellen Leistungen des Freistaats Bayern

Aus gegebenen Anlass bitten wir Sie, genau zu prüfen, auf welchen Internetseiten Sie Anträge für finanzielle Leistungen bezüglich der Corona-Pandemie des Freistaats Bayern stellen. Über falsche Webangebote besteht die Gefahr, dass Ihre persönlichen Daten in falsche Hände geraten und zu Ihrem Schaden missbraucht werden. Alle Förderungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sind unter der Domain „bayern.de“ zu finden (zum Beispiel „stmgp.bayern.de“, „formularserver.bayern.de“). Sollten Ihnen verdächtige Internetseiten auffallen, bitten wir Sie, uns umgehend per E-Mail (poststelle@stmgp.bayern.de) zu informieren.

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