Post-COVID-Syndrom

Egal ob sie einen schweren oder leichten Krankheitsverlauf durchlaufen haben: An COVID-19 Erkrankte können auch noch lange Zeit nach ihrer Akutbehandlung an körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen leiden. Betroffen sind Menschen aller Altersgruppen – Kinder und Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen. Aktuelle Studien schätzen, dass circa zehn Prozent der Corona-Patientinnen und -Patienten vom Post-COVID-/Long-COVID-Syndrom betroffen sind.

Es ist mir ein wichtiges Anliegen Post-COVID-Betroffenen einen schnellen Zugang zu bedarfsgerechter Rehabilitation und Nachsorge zu ermöglichen.
Klaus Holetschek, Staatsminister, MdL

Hinweis: Laut Robert Koch-Institut sind die am häufigsten verwendeten Begriffe für die längerfristigen gesundheitlichen Schäden einer COVID-19-Erkrankung „Long COVID“, „Post-COVID-19-Syndrom“ oder „post-acute COVID-19“. Eine klare Definitionsabgrenzung gibt es derzeit noch nicht. Wir verwenden auf dieser Seite daher den im deutschen Sprachraum verbreiteten Ausdruck „Post-COVID“ bzw. „Post-COVID-Syndrom“, um über dieses noch neue Krankheitsbild aufzuklären.

Woran können Sie erkennen, dass ein Post-COVID-Syndrom vorliegt?

Das Krankheitsbild des Post-COVID-Syndroms ist vielfältig.

Die unter diesen Begriff bezeichneten Symptome können Beschwerden der Lunge, des Kreislaufsystems, der Muskulatur, Erschöpfungszustände wie das Fatigue-Syndrom, Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen bis hin zu Angstzuständen und Depression sein.

So unterschiedlich diese Symptome sind, so unterschiedlich fallen auch die Erfordernisse einer passenden Behandlung aus. Eine große Bandbreite von Fachrichtungen, wie der Lungenheilkunde, Kardiologie, Neurologie und anderen, befasst sich aus diesem Grund mit der Versorgung von Betroffenen mit Post-COVID-Syndrom, um an einer Verbesserung des Zustands der Patientinnen und Patienten mitzuwirken.

 

Dr. Dr. Elham Khatamzas über Post-COVID

Woran können Sie erkennen, dass ein Post-COVID-Syndrom vorliegt?

Vom Post-COVID-Syndrom wird gesprochen, wenn es sich um eine Folgeerkrankung einer akut verlaufenen Coronavirusinfektion handelt.  Hierunter fallen Krankheitszeichen wie neurologische Einschränkungen, Verlust von Geruchs- oder Geschmacksinn oder auch eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit, die häufig durch Probleme beim Atmen verursacht werden.

So unterschiedlich diese Symptome sind, so unterschiedlich fallen auch die Erfordernisse einer passenden Behandlung aus. Eine große Bandbreite von Fachrichtungen, wie der Lungenheilkunde, Kardiologie, Neurologie und anderen, befasst sich aus diesem Grund mit der Versorgung von Betroffenen mit Post-COVID-Syndrom, um an einer Verbesserung des Zustands der Patientinnen und Patienten mitzuwirken.

Woran können Sie erkennen, dass ein Long-COVID-Syndrom vorliegt?

Das Krankheitsbild Long COVID tritt auf, wenn Patientinnen und Patienten bis zu vier Monate nach einer durchstandenen Coronavirusinfektion erneut Krankheitszeichen aufweisen. Darunter fallen Beschwerden der Lunge, des Kreislaufsystems, der Muskulatur, Erschöpfungszustände wie das Fatigue-Syndrom, Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen bis hin zu Angstzuständen und Depression. Dabei leidet nicht jeder Patient und jede Patientin an allen Beschwerden, sondern weist individuelle Einschränkungen in einem Bereich auf. Betroffene Coronaviruspatientinnen und -patienten, die auf der Intensivstation behandelt wurden oder Vorschädigungen der Lunge aufweisen weisen bislang ein höheres Risiko auf an Long COVID zu erkranken. Aber auch Menschen mit mildem und mittelschwerem Verlauf können am Long-COVID-Syndrom leiden.

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An wen können Sie sich zur Behandlung von Post-COVID wenden?

Das medizinische Versorgungssystem in Bayern bietet Post-COVID-Patientinnen und -Patienten eine zeitnahe und an den individuellen Krankheitsbildern orientierte Behandlung an. Hier greifen verschiedene Versorgungsstränge ineinander.

Haus- und Fachärzte

Der erste Ansprechpartner bei Symptomen eines Post-COVID-Syndroms ist in der Regel der Hausarzt. Er behandelt dabei nicht nur die Hauptbeschwerden, sondern leitet als „Lotse“ den Patienten beziehungsweise die Patientin zu einem den Beschwerden entsprechend passenden Facharzt oder veranlasst eine ambulante oder stationäre Rehabilitationsbehandlung.

Post-COVID-Ambulanzen

In besonders komplexen Fällen, die eine multimodale Behandlung z.B. durch verschiedene Fachdisziplinen erfordern, bieten Post-COVID-Ambulanzen zusätzliche Hilfen für Betroffene an.

Diese Ambulanzen wurden an den Universitätskliniken in Bayern aber auch an verschiedenen anderen Krankenhäusern und Instituten eingerichtet. Versorgt werden sowohl Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene.

Kinder- und Jugendambulanzen

▼ Josefinum KJF Klinik Augsburg

Das Josefinum KJF Klinik in Augsburg unterhält eine Post-COVID-Ambulanz für Kinder und Jugendliche. Das Spektrum umfasst umfängliche Blutanalysen, erweiterte Lungenfunktionsuntersuchungen und eine neuropsychologische Diagnostik. Anschließend wird eine individuelle Therapieempfehlung erarbeitet.

Kontakt nur per Email: spz@josefinum.de

▼ Technische Universität München (TUM)

In der Long-COVID-Ambulanz des Klinikums der TU München finden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre Hilfe bei Spätfolgen einer Corona-Erkrankung. Im Fokus stehen Long-COVID, das Post-COVID-Syndrom oder auch das postvirale Entzündungssyndrom (PIMS).

Im Chronische Fatigue Centrum (MCFC) des Klinikums rechts der Isar der TU München finden junge Betroffene zudem spezialisierte Hilfe bei Erschöpfungszuständen.

Kind wird von Ärztin untersucht, beide tragen eine medizinische Maske

Erwachsenenambulanzen

▼ Psychiatrische Institutsambulanz an der Bezirksklinik Aichach

▼ Bezirksklinik Augsburg

Die Bezirksklinik Augsburg bietet eine psychiatrisch-psychotherapeutische Post-COVID-Ambulanz an. Angeboten wird ein multimodales Behandlungsprogramm für Patient*innen, die unter den psychischen Auswirkungen einer COVID-19-Infektion leiden.

Kontakt: 0821 4803-4100

▼ Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)

▼ InnKlinikum Mühldorf

Über die Landkreisgrenzen hinaus ist das Klinikum eine wichtige Anlaufstelle für vom Post-COVID-Syndrom Betroffene. Seit Juli 2020 wurden bereits mehr als hundert Patientinnen und Patienten behandelt. Für den Besuch der Sprechstunde ist die Überweisung des Hausarztes erforderlich.

Terminvereinbarung unter: 08631/ 166120

▼ kbo Isar-Amper-Klinikum München

Die Ambulanz des Isar-Amper-Klinikums München richtet sich an Patientinnen und Patienten mit andauernden (neuro-) psychiatrischen Beschwerden nach COVID-19-Erkrankung.

Es handelt sich um ein Angebot der Psychiatrischen Institutsambulanz des kbo-Isar-Amper-Klinikums am Standort Haar für schwer und überdauernd erkrankte Menschen (§ 118 Abs. 1 SGB V).

▼ Max-Planck-Institut für Psychiatrie München

Im Fokus der Max-Planck-Forschungsklinik steht die neuropsychiatrisch-ambulante Behandlung von Post-COVID-Patientinnen und -Patienten. Ihnen stehen die Erfahrungen der Fachärzte und -ärztinnen für Neurologie und Psychiatrie sowie aus der Ambulanz für entzündliche ZNS-Erkrankungen/MS-Ambulanz, aus der Schlafambulanz und der Psychiatrie insgesamt zur Verfügung.

▼ Universität München (LMU)

▼ Universität Regensburg/ Klinikum Donaustauf

Als Außenstelle der Universität Regensburg bietet die Klinik Donaustauf eine Anlaufstelle für Post-COVID-Patientinnen und -Patienten mit Beschwerden aus dem Symptomspektrum Atemnot, (Dyspnoe), andauernder Abgeschlagenheit/Müdigkeit (Fatigue), depressiver Stimmungslage, Konzentrations- und/oder Gedächtnisstörungen, Herzrasen/Brustschmerzen, Schlafstörungen und Geruchs- bzw. Geschmacksstörungen.

▼ Universität Würzburg (JMU)

Ambulanzen für Betroffene bestimmter Berufsgruppen

▼ BG Unfallklinik Murnau

Die BG Unfallklinik Murnau bietet für Personen, die berufsbedingt an den Folgen einer COVID-19-Erkrankung leiden und Versicherte der Berufsgenossenschaft und der Unfallkassen sind, ein umfassendes Diagnostikverfahren, den Post-COVID-Check, an. Das Verfahren wird stationär in einer BG Klinik durchgeführt und dauert bis zu zehn Tagen.

Im Anschluss erfolgt die Entwicklung eines maßgeschneiderten Therapie- und Rehakonzepts für Betroffene, unter Einbindung aller relevanten Fachdisziplinen, abhängig vom individuellen Krankheitsbild: neurologische und psychologische Diagnostik, pulmonale und kardiale Untersuchungen sowie weitere Fachrichtungen (Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Urologie, Immunologie, Psychiatrie, Gastroenterologie oder Rehamedizin).

Der Post-COVID-Check ist Bestandteil des Post-COVID-Programms der BG Kliniken und wird durch das Rehamanagement des zuständigen Unfallversicherungsträgers begleitet. Betroffene, die das Angebot in einer BG Klinik wahrnehmen wollen, wenden sich dazu bitte zuerst an ihre Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse.

Rehabilitationseinrichtungen

In manchen Fällen kann sowohl nach einer stationären als auch ambulanten Akutbehandlung von COVID-19 eine Anschlussbehandlung im Rahmen einer Rehabilitationsmaßnahme erforderlich sein. Krankheitszeichen der Lunge, Erschöpfungszustände und andere Beschwerden können noch Monate nach dem Abklingen der Infektion, auch bei weniger schwerwiegendem Verlauf, auftreten.

Je nach Art der Beschwerden stehen Patientinnen und Patienten in Bayern verschiedene Einrichtungen für solche Nachbehandlungen zur Verfügung. Auch speziell auf Post-COVID-Patientinnen und -Patienten spezialisierte Heilbehandlungen bieten einige Kur- und Reha-Einrichtungen mittlerweile an.

Selbsthilfegruppen

Vielen Menschen mit einer Erkrankung wie Post-COVID hilft es sich in der Gemeinschaft mit anderen Betroffenen auszutauschen und sich gegenseitig beizustehen. Informationen und Erfahrungen miteinander auszutauschen, Hilfsangebote zu organisieren und Bedürfnisse gegenüber der Öffentlichkeit auszudrücken sind Teil der Selbsthilfe-Initiativen. Dabei haben sich auch in Bayern bereits einige Selbsthilfegruppen gebildet um Betroffenen Unterstützung und ein offenen Ohr anzubieten.

Eine Übersicht über bisher ins Leben gerufene Post-COVID-Selbsthilfegruppen finden Sie bei der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS).

Staatsminister Klaus Holetschek

„Das Thema Post-COVID liegt mir sehr am Herzen. Wir haben in Bayern bereits Ende letzten Jahres angefangen, uns damit zu beschäftigen und haben einen Runden Tisch mit den wesentlichen Akteuren im Gesundheitsbereich ins Leben gerufen. Wir sehen auch schon erste Erfolge: Post-COVID-Ambulanzen sind an bayerischen Uni-Kliniken eingerichtet oder werden aktuell geschaffen. Ich werde das Thema weiter vorantreiben.

Wir müssen jetzt die Weichen stellen, um auch über die akute Pandemie hinaus gerüstet zu sein. Wir dürfen die Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung nicht unterschätzen. Corona wird uns noch lange beschäftigen. Auch wenn in einigen Monaten ein großer Teil der Bürgerinnen und Bürger geimpft sein wird und die Infektionszahlen spürbar sinken, müssen wir eine adäquate Behandlung für Menschen mit dem Post-COVID-Syndrom anbieten.“

— Klaus HoletschekStaatsminister, MdL

Die S1-Leitlinie Post-COVID/Long-COVID

Unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) und 14 weiteren medizinischen Fachgesellschaften entstand in den vergangenen Monaten eine S1-Leitlinie. Sie soll niedergelassenen (Fach-)Ärzten und allen interdisziplinären Teams, die mit Diagnostik und Therapie von Long- und Post-Covid-Patientinnen und –Patienten befasst sind, Empfehlungen an die Hand geben.

Denn die Differentialdiagnose zu zahlreichen anderen Erkrankungen gestaltet sich nach wie vor schwierig, da unter Long- bzw. Post-Covid über 200 unterschiedliche Krankheitsbilder fallen, darunter neurologische wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit (Fatigue), Konzentrationsstörungen oder Geruchs- und Geschmacksverlust, pneumologische wie Kurzatmigkeit, psychologische wie Angststörungen und zahlreiche weitere.

In der S1-Leitlinie kommen die wissenschaftlichen Fachgesellschaften zu dem Schluss, dass eine interdisziplinäre, gestufte Versorgung der Patientinnen und Patienten am sinnvollsten ist.

Übersicht über die gestufte Versorgung bei Long-Covid
Vereinfachtes Schaubild, basierend auf Angaben der KVB

Basierend auf der S1-Leitlinie Post-COVID / Long-COVID hat die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) den Ärzten einen detaillierten Behandlungspfad an die Hand gegeben. Dem niedergelassenen Allgemeinmediziner kommt dabei eine besondere Rolle zu. Er soll die Erstdiagnose und Behandlung durchführen, bei Bedarf die Weiterversorgung in den fachärztlichen Bereich veranlassen. Zudem soll er die Nachsorge des Patienten koordinieren. Hier kommt z.B. eine Versorgung durch Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten in Betracht, aber auch eine Aufnahme in eine Rehaklinik ist bei Bedarf möglich. Das nebenstehende Schaubild zeigt in vereinfachter Form die verschiedenen, am Bedarf orientierten Behandlungsmöglichkeiten.

Welche Studien werden aktuell zu Post-COVID durchgeführt?

Bei COVID-19 handelt es sich um eine sehr junge und damit in ihren Auswirkungen häufig unbekannte Erkrankung. In Echtzeit wurden und werden in wissenschaftlichen Studien Untersuchungen vorangetrieben, die uns die Krankheit besser verstehen lassen und dazu befähigen können bessere Vorbeuge- und Behandlungsmöglichkeiten anzubieten.

Auch in Bayern laufen zahlreiche Forschungsaktivitäten unter anderem an den Universitäten Augsburg, der Technischen Universität München, der Ludwig-Maximilian-Universität München, Regensburg und Würzburg, die sich mit verschiedenen Aspekten des Post-COVID-Syndroms, den Bedingungen der Entstehung und Entwicklung der Krankheit sowie deren Spätfolgen befassen.

Hier finden Sie ausgewählte Forschungsvorhaben zum Thema:

  • Nationales Pandemie Kohorten Netz (NAPKON)

    Ziel des NAPKON ist der Aufbau eines Netzwerks zur Erfassung qualitativ hochwertiger klinischer Daten. Anhand geeigneter, ausgewählter Personengruppen („Kohorten“) können beispielsweise Langzeitfolgen infolge einer Covid-19-Erkrankung unter Einbeziehung aller Gesundheitssektoren analysiert werden.

    Beim bundesweiten Projekt nehmen neben der an der Projektleitung beteiligten Universitätsklinik Würzburg auch die Universitätsklinika Augsburg, München, Erlangen und Regensburg teil.

  • COVIDOM-Studie

    Das Projekt „COVIDOM“ untersucht die Langzeitfolgen einer Infektion mit SARS-CoV-2 und findet im Rahmen des Nationalen Pandemie Kohorten Netz (NAPKON) statt.

    Es handelt sich bei der „COVIDOM“-Studie um ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz und dem Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie der Universität Würzburg.

  • Follow CoKiBa-Studie
    Kleiner Junge im Krankenbett mit Maske und Plüschhasen - Imagebild

    Die Studie „Follow CoKiBa“ prüft bisher gesammelte Daten zu Coronavirusinfektionen bei Kindern in Bayern, um das durch COVID-19 hervorgerufene „Pädiatrische Multiorgan Immunsyndrom“ (PMIS) frühzeitig zu erkennen und besser behandeln zu können.

    Ziel des Projektes ist es, Kinder mit einem erhöhten Risiko für ein PMIS frühzeitig zu identifizieren, Spätschäden zu verhindern und die Behandlung zu verbessern.

    „Follow CoKiBa“ ist ein gemeinsames Projekt zwischen niedergelassenen Pädiatern und der Universitätsklinik Regensburg.

  • Strukturierte Nachsorge zur Erforschung von Langzeitfolgen nach COVID-19
    Grafik eines menschlichen Körpers, die Lunge ist farblich hervorgehoben - Imagebild

    Erforscht werden die Langzeitfolgen – insbesondere in Bezug auf die Atemwege – nach einer COVID-19-Erkrankung.

    Durchgeführt wird das Projekt gemeinsam vom Klinikum der LMU München und dem Helmholtz Zentrum München.

  • Päd-COVID-19-Studie

    Während die Infektion bei Kindern einen milderen Verlauf als bei Erwachsenen aufzuweisen scheint, so sind dennoch alle Altersgruppen betroffen und auch schwere Verläufe mit Todesfällen sind möglich. Warum Kinder einen anderen Verlauf als Erwachsene aufweisen, ist bislang nicht bekannt.

    Im Rahmen der Studie „Päd-COVID-19“ werden daher genetische und Umweltrisikofaktoren von COVID-19 bei Kindern und Erwachsenen untersucht.

Nationales Pandemie Kohorten Netz (NAPKON)

Ziel des NAPKON ist der Aufbau eines Netzwerks zur Erfassung qualitativ hochwertiger klinischer Daten. Anhand geeigneter, ausgewählter Personengruppen („Kohorten“) können beispielsweise Langzeitfolgen infolge einer Covid-19-Erkrankung unter Einbeziehung aller Gesundheitssektoren analysiert werden.

Beim bundesweiten Projekt nehmen neben der an der Projektleitung beteiligten Universitätsklinik Würzburg auch die Universitätsklinika Augsburg, München, Erlangen und Regensburg teil.

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COVIDOM-Studie

Das Projekt „COVIDOM“ untersucht die Langzeitfolgen einer Infektion mit SARS-CoV-2 und findet im Rahmen des Nationalen Pandemie Kohorten Netz (NAPKON) statt.

Es handelt sich bei der „COVIDOM“-Studie um ein Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Zentrum für Herzinsuffizienz und dem Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie der Universität Würzburg.

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Follow CoKiBa-Studie

Die Studie „Follow CoKiBa“ prüft bisher gesammelte Daten zu Coronavirusinfektionen bei Kindern in Bayern, um das durch COVID-19 hervorgerufene „Pädiatrische Multiorgan Immunsyndrom“ (PMIS) frühzeitig zu erkennen und besser behandeln zu können.

Ziel des Projektes ist es, Kinder mit einem erhöhten Risiko für ein PMIS frühzeitig zu identifizieren, Spätschäden zu verhindern und die Behandlung zu verbessern.

„Follow CoKiBa“ ist ein gemeinsames Projekt zwischen niedergelassenen Pädiatern und der Universitätsklinik Regensburg.

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Strukturierte Nachsorge zur Erforschung von Langzeitfolgen nach COVID-19

Erforscht werden die Langzeitfolgen – insbesondere in Bezug auf die Atemwege – nach einer COVID-19-Erkrankung.

Durchgeführt wird das Projekt gemeinsam vom Klinikum der LMU München und dem Helmholtz Zentrum München.

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Päd-COVID-19-Studie

Während die Infektion bei Kindern einen milderen Verlauf als bei Erwachsenen aufzuweisen scheint, so sind dennoch alle Altersgruppen betroffen und auch schwere Verläufe mit Todesfällen sind möglich. Warum Kinder einen anderen Verlauf als Erwachsene aufweisen, ist bislang nicht bekannt.

Im Rahmen der Studie „Päd-COVID-19“ werden daher genetische und Umweltrisikofaktoren von COVID-19 bei Kindern und Erwachsenen untersucht.

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