Presse­mitteilung

Huml setzt im neuen Jahr auf Digi­ta­li­sie­rungs-Schub im Gesund­heits­wesen – „E-Health-Gesetz“ tritt am 1. Januar in Kraft – Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin: Vor allem länd­liche Regionen profi­tieren

Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml erwartet im neuen Jahr einen wich­tigen Digi­ta­li­sie­rungs-Schub für die medi­zi­nische Versorgung insbe­sondere auf dem Land. Huml verwies am Mittwoch darauf, dass am 1. Januar 2016 das soge­nannte E-Health-Gesetz des Bundes in Kraft tritt. Sie betonte: "Das Gesetz zielt auf eine schnellere digitale Vernetzung im Gesund­heits­wesen ab – unter Berück­sich­tigung des Daten­schutzes. Ich bin mir sicher, dass dadurch auch die hoch­wertige und flächen­de­ckende Versorgung in Bayern weiter verbessert wird. Ganz besonders werden die länd­lichen Regionen im Frei­staat von den Möglich­keiten der Tele­me­dizin profi­tieren."

Die Minis­terin fügte hinzu: "Bayern hat sich stets dafür einge­setzt, dass künftig tele­me­di­zi­nische Leis­tungen wie beispiels­weise Video­sprech­stunden ange­messen vergütet werden. Dieses Angebot ist insbe­sondere auf dem Land ein Vorteil, denn so können lange Anfahrtswege vermieden werden."

Huml unter­strich zugleich: "Die Tele­me­dizin ersetzt jedoch nicht das persön­liche Gespräch zwischen Arzt und Patient. Ein gutes Vertrau­ens­ver­hältnis ist gerade auch für den medi­zi­ni­schen Erfolg einer Behandlung unab­dingbar."

Das "E-Health-Gesetz" sieht in den kommenden Jahren mehrere Neue­rungen vor. So soll unter anderem ein elek­tro­ni­scher Abgleich persön­licher Daten der Versi­cherten als Zusatz­an­wendung der elek­tro­ni­schen Gesund­heits­karte einge­führt werden. Außerdem sollen auf Wunsch der Versi­cherten ein Notfall­da­tensatz hinterlegt und eine elek­tro­nische Pati­en­tenakte angelegt werden können. Auch einen Medi­ka­ti­onsplan soll es geben, um die Thera­pie­si­cherheit für Pati­enten zu verbessern.

Die Minis­terin ergänzte: "Bayern hat die besondere Bedeutung der Tele­me­dizin schon früh­zeitig erkannt und die Türen für eine moderne Gesund­heits­ver­sorgung geöffnet. Beispielhaft stehen dafür unsere Netz­werke zur Schlag­an­fall­ver­sorgung, die auch weit über die Grenzen des Frei­staats bekannt sind. Diese stellen flächen­de­ckend in ganz Bayern eine wohn­ortnahe und quali­tativ hoch­wertige Schlag­an­fall­ver­sorgung sicher."